Schwul-Lesbische Volleyball-Liga e.V.
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Geschichte
Ursprünglich als gesamt-europäische Liga im Rahmen der European
Gay & Lesbian Sport Federation (EGLSF) geplant, begannen 1992 die
Vorbereitungen für eine Schwule Volleyball Liga. Mangels gesamt-europäischen
Interesses wurde dann die Schwule deutsche Volleyball Liga (SVBL) 1992
auf Inititative von 4 schwulen Sportvereinen gegründet (Bonner
Hupfdohlen, Phönix Düsseldorf, Frankfurter
Volleyball Verein (FVV), Janus Köln).
Bei uns steht der Spaß am Volleyball-Spielen im Vordergrund. Deshalb
ist die Liga ein loser Zusammenschluß von Teams ohne bürokratische
Struktur. Um einen vernünftigen Spielbetrieb zu gewährleisten,
haben wir natürlich selbstauferlegte Regeln beschlossen (wie z.B.
Spielerregistrierungen, Akzeptanz der internationalen Regeln).

Nach dem Start der SVBL kam dann doch in den Niederlanden und Belgien eine
weitere Liga zustande. Einmal im Jahr treffen sich die Sieger der vergleichbaren
Niveaus, um die beste schwule europäische Liga-Mannschaft zu ermitteln.
Mehr über die niederländisch-belgische Liga steht auf der Homepage
der EGLSF.

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1993 nahmen in der Schwulen deutschen Volleyball Liga 17 Mannschaften aus
11 Vereinen in drei Gruppen an der Liga teil. Die beste schwule Mannschaft
in diesem Jahr waren die "Bonner
Hupfdohlen".
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1994 stieg die Zahl der teilnehmenden Teams auf 23 (aus 14 Vereinen), und
es gewann "AufRuhr
I" aus dem Ruhrgebiet.
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1995 (22 Teams aus 13 Vereinen) hat die erste Mannschaft von "Vorspiel
Berlin" den Pokal gewonnen.
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1996 trat zum ersten Mal eine nicht-deutsche Mannschaft zum Liga-Betrieb
an: "Pink Chocolate" aus Basel. Insgesamt nahmen 27 Teams (aus 18 Vereinen)
in 5 Gruppen teil. Und wieder gewann Vorspiel Berlin I in der leistungsstärksten
Gruppe.
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Auf dem regelmäßigen Treffen der Teamverantwortlichen im November
1996 wurde dann beschlossen, den Namen der Liga in "Schwul-Lesbische Volleyball
Liga" umzubenennen, denn die Liga war von Anfang an nicht nur für
Schwule konzipiert. Und das Interesse ging wieder über die Landesgrenze
hinaus: mit Aufschlag Wien hatte sich zum ersten Mal ein österreichisches
Team angemeldet. Das Interesse von neuen Teams war ungebrochen: 32 Teams
verteilten sich auf 5 Gruppen.
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1997 gewann in der leistungsstärksten Gruppe das erste Team von "AufRuhr",
nachdem es zuvor 2 Saisons als Zweiter abschloß.
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Im November 1997 wurde schließlich auf dem "Captain's Dinner" (dem
jährlichen Treffen der Teamverantwortlichen) die Vereinsgründung
beschlossen.
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34 Teams nahmen 1998 am Ligabetrieb teil. In einem A-, zwei B- und 3 C-Kategorien
rangen die Teams um den Aufstieg oder gegen den Abstieg. Zum ersten Mal
gewann das Team von FVV I (Frankfurt) in der
höchsten Spielkategorie.

Falls Ihr nun Interesse bekommen habt, 1999 auch teilnehmen zu wollen,
schickt doch einfach eine Email an die Liga, und Ihr werdet weitere Informationen
erhalten. Es steht eine weitere Umstrukturierung an, da einige neue Teams
an der Liga teilnehmen wollen.

Die Gruppen sind leistungsorientiert geordnet (A: Fortgeschrittene, B:
mittleres Spielniveau, C: Freizeit-Teams/Anfänger), wobei die B- und
die C-Gruppe jeweils in Nord und Süd unterteilt sind. Aber nicht nur
Schwule nehmen an dieser Liga teil; auch Lesben und heterosexuelle Mitmenschen
sind in der Liga willkommen. Wenn Ihr gerne mehr Informationen hättet,
sendet uns per E-Mail eine Nachricht.
Spielsaison
In einer Saison spielt jede Mannschaft gegen jede andere in ihrer Gruppe
zweimal. Es wird auf zwei Gewinnsätze gespielt. Aus den C- und B-Gruppen
steigt jeweils die erste in die nächst höhere Gruppe auf. Aus
der A- und den B-Gruppen steigen entsprechend die letzten Mannschaften
ab. Hier werden im Laufe der Saison auch die Ergebnisse und die aktuellen
Tabellen veröffentlicht.
