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Judo
 
 
 
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Was ist Judo?

Judo ist ein japanischer Kampfsport, der vor rund 100 Jahren von Dr.Kano entwickelt wurde. Kano übernahm viele Techniken aus dem traditionellen Ju-Jitsu und eliminierte alle tödlichen und gefährlichen Techniken. So sind im Judo keine Schläge und Tritte erlaubt. Judo wird als Wettkampfsport betrieben, bei dem es darum geht, den Partner entweder durch eine gelungene Wurftechnik, einen vollendeten Haltegriff oder durch dessen Aufgabe zu besiegen. Ein Kampf ist beendet, wenn einer der Judoka einen vollen Punkt Ippon erreicht hat. Einen Ippon erreicht man entweder durch

Welche Philosophie steht hinter dem Judo?

Judo bedeutet "der Sanfte Weg". Die erste grundlegende Idee ist es, den Partner durch dessen Kraft zu besiegen. Jede Technik ist dann am erfolgreichsten, wenn für ihre Durchführung die Bewegung und Kraft des Partners mitbenutzt wird. Zieht er mich - dann werfe ich durch Drücken, etc. Das zweite Prinzip ist der Kreis. Jede Bewegung, die kreisförmig um den Körper ausgeführt wird, erzielt maximale Wirksamkeit. Der Kreis bedeutet sowohl Harmonie als auch Effizienz.

Welche Bedeutung haben die Gürtelfarben?

Im Mutterland des Judo gibt es nur 4 verschiedene Gürtelfarben: Weiss, Braun, Schwarz und Rot-Weiss. Der Weissgurt kennzeichnet den Anfänger; der Braungurt den fortgeschrittenen Schüler; der Schwarzgurt den Meister und der rot-weisse bzw. rote Gurt den fortgeschrittenen Meister. Die höchste Stufe stellt der 10. Dan dar. In Europa und Amerika werden noch bunte Farben für die verschiedenen Schülerstufen vergeben. Es gilt: "je dunkler desto höher". In Deutschland sind die Schülerstufen: gelb - orange - grün - blau - braun. Nach der neuesten Prüfungsordnung des DJB gibt es auch noch Zwischengürtel: gelb-weiss; orange-gelb und grün-orange.

Für wen ist Judo geeignet?

Uchi-Mata

Prinzipiell für jeden, der nicht an ernsthaften Gesundheitsschäden leidet. Männer und Frauen jeden Alters können ebenso ihren Spass finden, wie Kinder. Kinder sollten jedoch mindestens 6 Jahre sein, da sonst das häufige Fallen (Ukemi-Waza) die Wirbelsäule schädigen könnte. Die Sportmedizin behauptet, dass Judo eine der wenigen Sportarten ist, bei denen sämtliche Muskeln des Körpers gefordert und gefördert werden. Eine Folge des Judotrainings ist ein ausgeprägtes Gleichgewichtsgefühl; Lockerheit und richtiges Verhalten bei Stürzen sowie generell erhöhtes Selbstvertrauen.

Was lernt man als Judoanfänger?

Zu allererst wird das Ukemi-Waza erlernt. Gezielte Fallübungen werden eingeübt, die ein schmerzfreies Lockeres Sichwerfenlassen ermöglichen. Danach werden Haltetechniken am Boden und einfache Würfe gelernt. So präpariert können schon die ersten spasshaften Kämpfe (Randori) begonnen werden - besonders auch gegen erfahrenere Judoka, was immer eine lehrreiche Erfahrung ist.

Was braucht man zum Training?

Am Anfang mag lockere, möglichst reissfeste Kleidung genügen. Schon bald aber sollte ein Judogi angeschafft werden. Der kostet für Erwachsene zwischen 70 und 150 Mark. Erst damit ist richtiges Fassen und Werfen möglich. Schuhwerk braucht man keines, da Judo barfuss auf speziellen Matten ausgeführt wird.

Hier kommt man zu einer wunderschönen, informativen Judo_Übersicht auf deutsch. 


Te Waza: Kata Guruma Hier geht es zu einer umfassenden Darstellung von Judo im WWW. (englisch)
 


Hier kann man sich 
durch verschiedene 
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hangeln.
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Glossar

(nur hübsch, wenn Dein browser Tabellen unterstützt!)
Japanisch Deutsch
Ashi-Waza Gruppe der Beinwürfe 
Ashi-Guruma Bein-Rad 
chui Strafpunkt 
Dan Stufe. Meistergrad 
Do Weg, Kunst 
Dojo Trainigshalle 
Eri Kragen 
Gake Einhängen 
Gari Sichel 
Gokyo Die 40 "Original-Würfe" des Kodokan 
Gyaku umgekehrt, verkehrt herum 
Hajime Kommando zum Beginn des Kampfes 
Hane Sprung 
Hansoku-make Verlust des Kampfes durch Disqualifikation 
Hara Bauch, Schwerpunkt, Zentrum 
Harai Fegen. auch Barai 
Harai-Goshi Hüftfegen 
Hidari linke Seite 
Hikki-Waki  Unendschieden 
Hiza Knie 
Ippon jap: Punkt; ganzer Punkt, Siegpunkt 
Ippon-Seoi-Nage Schulter-Wurf ( Te-Waza
Joseki Die Stelle im Dojo an der die VIPs sitzen 
Judogi Der Judoanzug 
Judoka Judokämpfer/in 
Gaeshi Konter 
Kansetsu Gelenk 
Kata "Form": genau festgelegte Abfolge von Techniken 
Kata Schulter 
Katame-waza Gruppe der Bodentechniken 
Keiko Training 
Ko klein 
Kodokan Hauptquartier und Geburtsort des Judo in Japan 
Koka kleinste mögliche Wertung 
Kumikata Ergreifen 
Kuzure Durchbrechen. Abwandlung einer Technik 
Kuzushi Gleichgewicht brechen 
Matte Kommado für "Warten" und "Lösen" 
Nage-Waza Gruppe aller Wurftechniken 
Nage-No-Kata "Die Kunst des Werfens". Eine Kata
Ne Hinlegen 
Newaza Gruppe der Techniken im Liegen 
Gross 
Obi Gürtel 
O-Goshi Hüftwurf 
Osaekomi Haltegriff. Kommado des Mattenrichters 
Randori Freier Übungskampf 
Rei  Verbeugung 
Ryote zwei Hände 
Sasae-Tsuri-Komi-Ashi Hebe-Zug-Fuss-Halten (Beintechnik) 
Sensei Lehrer, Meister 
Shimewaza Gruppe der Würgetechniken 
Sono-mama  Kommando für "stop","nicht bewegen" 
Sore-made Kommando für "Ende" des Kampfes 
Sutemiwaza  Gruppe der Opferwürfe 
Tachiwaza  Gruppe der Standtechniken 
Tai  Körper 
Te Hand 
Te-Waza Gruppe der Hand-würfe 
Tori Derjenige der eine Technik anwendet 
Ude Arm 
Uke "Empfänger". Derjenige, an dem eine Technik angewendet wird. 
Ukemi-Waza die gesamte Fallschule 
Waza-ari halber Punkt 
Yama Berg 
Yoko Seite 
Yoshi Kommado für "Weiter" nach sono-mama 
Yuko kleine Wertung 
Za-Rei formale Verbeugung im Knien 
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