NR. 583

-Juli- 2007

"Traarer Blättchen"

mit freundlicher Unterstützung der Druckerei HERMANN PANICZEK, Krefeld-Traar, Bärenstr.34 ( 02151/560672; FAX: 564247)
 


Rote Kirschen ess'ich gern,

schwarze noch viel lieber!



Der Spatz

Es flog ein Spatz spazieren
hinaus aus großer Stadt.
Er hatte all die Menschen
und ihr Getue satt.

Er spitzte keck den Schnabel
und pfiff sich was ins Ohr.
Er kam sich hier weit draußen
wie eine Lerche vor.

Er traf hier auch manch Rindvieh,
sah auch manch Haufen Mist ...
Er sah, dass es woanders
auch nicht viel anders ist.

Heinz Erhard



Unsere Kirschen sind reif

Die Rheinische Post bittet fast täglich, „Verraten Sie uns Ihre Sommeroase.“ So kommt die Zeitung auf relativ einfache Art und Weise an Einblicke in schöne Gärten und der Gartenbesitzer wird einmal öffentlich für seine Mühen und Arbeiten gelobt und bewundert. Danach heißt es dann wieder Gartentörchen zu und den Zustand der Oase wieder herstellen, denn ich möchte ja die Früchte meines Gartens und meiner Arbeit genießen. Mein Garten gehört schließlich mir.
Sehen sie doch einmal den herrlichen Kirschbaum mitten auf unserem Rasen an, er hängt voll reifer dicker Kirschen, prall von Saft. Noch einen Tag Sonne, dann sind sie so recht auf dem Höhepunkt und ich werde sie pflücken, damit sie gegessen oder eingeweckt werden können.
Die Enkelkinder werde ich zu morgen bestellen. Ich sehe sie schon mit blauen Zähnen und fast schwarzen Mäulern immer noch eine Kirsche nachstopfen. An ihre Ohren hängen sie sich Prachtexemplare wie kostbares rubinrotes Geschmeide
Doch oh je, am Morgen war schon früh reges Geflatter im Garten. Stare und Amseln hatten auch den Reifeprozess der Kirschen beobachtet und richtig eingeschätzt, denn sie ernteten festeweg von meinem Kirschbaum. Als sie mich mit meinem Körbchen und mit der Leiter sahen, brach ein Geschimpfe und Gekreische los. Sie empfanden mich als störend. Der Krach ging in offene Feindschaft über, sobald ich die Leiter in den Baum stellte. Doch als ich dann hochkletterte und zu pflücken begann, wurde es ruhiger, aber sie blieben auf ihrem Posten. Was hatten sie vor? Wollen sie ihre Kirschen verteidigen, notfalls mit Hauen und Stechen und Schnabelpicken, oder boten sie mir eine Koexistenz an: Wir die eine Hälfte, du die andere Hälfte.
Mit wachsam spähendem Auge pflückte ich das Körbchen voll und brachte es dann in unsere Küche.
Kaum war ich aus dem Baum heraus, ging das Spektakel wieder los und die Vogelschar schimpfte und wetterte erneut wie die Rohrspatzen und begann ihrerseits aber wieder mit der Ernte, so dass der Lärm weniger wurde.
Nachdem ich mir in der Küche eine Tasse Kaffee genehmigt hatte, kletterte ich abermals in den Baum zu den herrlichen Früchten. Diesmal kein Schirpen und Flattern, es waren nur noch zwei gefiederte Gesellen da. Mussten die mich beobachten? Wohl nicht, denn sie aßen in Ruhe noch ein paar Kirschen, ließen die Steine fallen und flogen davon.
Während ich das zweite Spankörbchen mit den dunkelroten süßsaftigen Kugeln füllte, beschäftigten sich meine Gedanken mit dem gerade Erlebten und ich glaube, ich habe die Lektion verstanden.
Heute, so hatte ich beobachtet, waren die Kirschen auf der Mittagsseite, der Sonnenseite des Baumes voll reif, um sie zu ernten. Allerdings hatte nicht nur ich diese Feststellung getroffen, und so stellten sich die Vögel ein, um sich ihrerseits zum rechten Zeitpunkt ihren Anteil reifer Früchte zu holen. Sie wollten nicht mehr aber auch nicht weniger. Wenn nun mein Kirschbaum in ihrem Revier steht und sie mir bisher treu und redlich das Ungeziefer dort abgepickt haben, damit die Kirschen auch gedeihen, sogar reif und lecker werden konnten, muss ich ihnen auch den gerechten Lohn zukommen lassen.
Jetzt, da ich Bescheid weiß, teile ich gerne mit meinen Helfern.

Ursula Versteegen


Ihr Friseur in Traar


Abfall:

Gelbe Tonne

Bezirk10 ; Bezirk13
Do., 05.07.; Mo., 09.07
Do., 19.07.; Mo., 23.07.

Blaue Tonne

Bezirk10 ; Bezirk13
Do.; 12.07.; Di, 17.07.

Braune Tonne

Bezirk B
Di., 03.07
Di., 17.07.




Erfolgreicher Kinder- und Jugendtrödelmarkt

Bei strahlendem Sonnenschein veranstaltete der BV Traar am 02.06.2007 auf dem Rathausmarkt seinen diesjährigen Kinder- und Jugendtrödelmarkt. Schon in der Frühe wurden dort rund 60 Stände aufgebaut. Es gab ein sehr vielfältiges buntes Angebot. Das ging von der Säuglingsbekleidung über Spielzeug, Zeitschriften und Bücher, Roller und Fahrräder, Kleinkram und allerlei Nippes bis zum noch funktionstüchtigen Computer mit entsprechendem Zubehör. Die kleinen und größeren Händler feilschten mit ihren Kunden wie richtige Profis um Euro und Cent.

In einer Gemeinschaftsaktion sorgten BV und Kath. Kindergarten St. Josef für die Verpflegung. Zu niedrigen Preisen gab es Kaffe, Waffeln und Kuchen, Kaltgetränke sowie die bei Marktbeschickern wie Besuchern gleichermaßen beliebten heissen Würstchen.

Von dem Angebot wurde reichlich Gebrauch gemacht. Der Reinerlös ist für den Kindergarten und soziale Projekte der KAB bestimmt.

Das Organisationsteam um Hella Butz, Marlies Chargé und Ursula Schmitz hatte gute Vorarbeit ge-leistet. Alle Teilnehmer waren sehr diszipliniert. So klappte die Standeinteilung und die gesamte Marktdurchführung perfekt Das Wetter war prächtig, der Besuch enorm und am Ende bei allen die Zufriedenheit groß.

Da verwundert es nicht, dass die Anregung kam, einen solchen Markt evtl. im Herbst zu wiederholen. Die ersten Voranmeldungen sind jedenfalls schon eingegangen.

Neuer Flächennutzungsplan für die Stadt Krefeld

Die Aufstellung des neuen Flächenutzungsplanes (FNP) für die Stadt Krefeld wird ganz sicher das wesentliche Thema im Herbst und Winter 2007 sein. Wie allgemein bekannt ist, soll der neue FNP die Bauleitplanung der nächsten 20 Jahre darstellen und entsprechende Entwicklungsmöglichkeiten aufzeigen. Der FNP stellt also dar, was maximal möglich und aus Sicht der heute politisch Verantwortlichen wünschenswert ist. Dies heißt aber nicht, dass es alles auch so umgesetzt wird, wie es heute vorgesehen ist. Belegbar ist diese Aussage anhand des bestehenden Flächennutzungsplanes, der seit seiner damaligen Aufstellung fast 300 Mal geändert worden ist. Letztlich müssen, basierend auf den Inhalten und Festsetzungen des FNP detaillierte Bebauungspläne aufgestellt werden, die ganz genau festlegen, was mit dem jeweiligen Areal geschieht. Bezug nehmend auf diese Aussage könnte man zu der Annahme kommen, dass man erst bei den Bebauungsplänen genau hinschauen muss. Dies ist aber ganz und gar nicht der Fall – bereits bei Aufstellung des neuen FNP ist Wachsamkeit gefragt, denn das was in Sachen Bebauung möglich ist, wird in der Regel auch „ausgereizt“ und in Bebauungspläne umgesetzt.

Ein wesentliches Beispiel in Sachen Wachsamkeit der Bürgerschaft stellt in diesem Zusammenhang das Areal nördlich des Festplatzes dar. Hier hat die Stadtverwaltung das Gebiet im FNP als sogenanntes Mischgebiet (MI) ausgewiesen. Dies beinhaltet, dass hier Geschäfts- und Wohnbebauung möglich sein soll – also genau das, was der Bürgerverein laut Resolution der Jahreshauptversammlung 2007 eindeutig ablehnt.


Ebenso sah bisher ein Vorschlag der Verwaltung vor, das Gebiet im Bereich Rather Straße / Alte Kemmerhofstraße baulich weiter in Richtung der „Verberger Felder“ zu entwickeln, also die bisherige Streusiedlung aufzuheben und die Bebauung zu verdichten. Auch dieses wurde in Traar (Workshop I) bereits eindeutig abgelehnt. Zwischenzeitlich hat die Verwaltung dies auch eingesehen und verfolgt dieses Ansinnen nicht weiter.

Ein weiteres Beispiel befindet sich im Bereich „Wiesenhof“ – also nördlich des Flünnertzdyks. Hier könnte theoretisch ein riesiges Baugebiet entstehen. Eine gewisse Erweiterung der bestehenden Bebauungsflächen ist sicher möglich und akzeptabel, aber die Grenzen müssen klar definiert und ein massives Vorrücken in die freie Landschaft verhindert werden.

Neben den baulichen Möglichkeiten zeigt der FNP auch die verkehrlichen Entwicklungsmöglichkeiten auf. Und so müssen wir z.B. feststellen, dass im Entwurf des FNP nach wie vor (trotz jahrelanger Interventionen durch den ehem. BV-Vorsitzenden Bernd Giesbertz und Nachfolger Andreas Heinrich) der Durchstich der Kemmerhofstraße in Richtung Alte Kemmerhofstraße abgebildet ist und so eine „Parallelstraße zur A 57“ entstehen könnte..

Wir wollen mit diesen Beispielen ganz sicher keine Verunsicherung unserer Traarer Bürgerinnen und Bürger erzeugen. Der Bürgerverein ist in diesen Themenfeldern seit langer Zeit aktiv und wird alles tun, um die „Traarer Belange“ schützend zu vertreten.
Hierzu bedarf es aber auch einer intensiven Unterstützung durch unserer Bürger. Was bedeutet dieses? Derzeit ist geplant, dass der neue FNP nach den Sommerferien in die Offenlage kommt und den Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt wird. Hier wird dann die Möglichkeit der Prüfung und Artikulation gegeben sein. Der Bürgerverein wird zu gegebener Zeit in Rund um den Egelsberg hierüber berichten und auch Termine für öffentliche Anhörungen bekannt geben. Wir bitten um rege Teilnahme an diesen Veranstaltungen, da hier Anregungen zum neuen FNP gegeben werden können und ganz sicher die Basis dafür gegeben ist, zu artikulieren, was absolut nicht in Frage kommt..

Unter dem Gesichtspunkt: „Gemeinsam sind wir stark“ sollten der Bürgerverein und seine Mitglieder konstruktiv an einem für Traar guten neuen FNP mitwirken.

Kurz berichtet

Abschaltung der Bedarfsampel Moerser Landstraße / Buscher Holzweg

In der zurückliegenden Jahreshauptversammlung wurde durch einen Traarer Bürger die Frage gestellt, ob eine Abschaltung der Lichtsignalanlage unter dem Gesichtspunkt anzustrebender Energiekosteneinsparungen außerhalb der Nichtnutzungszeiten für Fußgänger erfolgen kann, d.h. die Anlage sich erst bei Betätigung des Anforderungsknopfes vollständig einschaltet.

Die bereits durch den Bürgervereinsvorsitzenden in der Sitzung hierzu vermittelten Informationen, die gegen eine Änderung der bisherigen Verfahrensregelung sprachen, wurden durch den Fachbereich Tiefbau der Stadt Krefeld, der vereinbarungsgemäß hierzu befragt wurde, nunmehr bestätigt.

Die installierte Signalanlage ist bereits mit einer 10 Volt-Technik-Energiespareinrichtung ausgerüstet. Einer gänzlichen Ausschaltung der Leuchtfunktion stehen verkehrsregelnde- und sicherheitsrelevante Gründe entgegen. Eine Signalanlage im ausgeschalteten Zustand vermittelt den Verkehrsteilnehmern kein Ge- oder Verbot. Auch würde der Intervall (Wartezeit) zwischen Betätigung des Ampelknopfes und Reaktion der Lichtsignalanlage aus schalttechnischen Gründen erheblich verlängert. Um dies auszugleichen sei eine kostenintensive technische Umrüstung der Anlage erforderlich, die in keinem vertretbaren Verhältnis zum Einsparpotential bei den Stromkosten stünde.

Insofern wird der bisherige Zustand nachvollziehbar beibehalten.

-wc.-

Aussichtsplattform in den Niepkuhlen

Auch wenn es um eine Örtlichkeit im Nachbarort Verberg geht, ist die nachfolgende Information ganz bestimmt für viele Traarer Bürger von großer Bedeutung. Verberg und Traar sind Teile der Stadt Krefeld, die etwas Besonderes darstellen. Immer wieder ist zu hören, dass man solche Landschaftsbilder, die zum ganz natürlichen Bestandteil unserer Ortsteile gehören sonst nur im Urlaub vorfindet. Und so verbringen zahlreiche Traarer Bürger ganz gezielt und gern ihre Freizeit in heimischen Gefilden. Auch wenn der Begriff „Kleinod„ zukünftig in den Wörterbüchern gestrichen wird, ist dieser Begriff nach wie vor bezeichnend für die Natur in Verberg und Traar und hier ganz sicher für den Niepkuhlenzug, der sich einmalig durch beide Ortsteile zieht und bildlich ein Band der Verbundenheit mit der Natur darstellt.

Seit 2005 sind große Teile der Niepkuhlen im Bereich Verberg als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Seitdem gilt dort ein striktes Betretungsverbot. Um den Erholungssuchenden weiterhin die Möglichkeit zu geben, die „Kull„ zwischen Marcelli und Busenpfad zu erleben, ist in den entsprechenden Festsetzungen des Landschaftsplanes der Stadt Krefeld die Errichtung einer Aussichtsplattform in Aussicht gestellt.

Die Plattform soll im Spätherbst dieses Jahres errichtet werden. Der im dargestellten Lageplan gekennzeichnete Ort wurde gewählt, weil die Plattform vom Hermann-Kresse-Weg („roter Weg„) aus einfach zu erreichen ist und man die Kull erleben kann, ohne fischereiwirtschaftliche und naturschützerische Belange gravierend zu beeinträchtigen.

Es ist vorgesehen, die Plattform in Ponton-Bauweise zu erstellen. Sie soll aus einer Verankerung im Uferbereich, einem etwa 15 m langen, 2,5 m breiten Steg und einer 4 m x 4 m großen Aussichtsplattform bestehen.

Die Verankerung im Uferbereich soll aus den stabilen Übergang Ufer/Steg mit Ausgleichsmöglichkeit bei sich ändernden Wasserspiegelhöhen und zwei seitlichen Verankerungen mittels Stahlseilen zur horizontalen Stabilisierung bestehen. Der Unterbau mit den Pontons soll in Edelstahlausführung erstellt werden. Für die Geländer und die geriffelten Laufflächen ist Holz vorgesehen. Aufgrund der Erfahrungen mit der Niepkuhlenbrücke (regelmäßige Konservierungsmaßnahmen) hat die Mehrheit der Bezirksvertretung Ost angeregt und beschlossen, die Ausführung in entsprechend langlebigen Harthölzern (Bongossi oder ähnlich) vorzunehmen.

Die Bedienung der Baustelle wird weitgehend per Kran vom Hermann-Kresse-Weg aus erfolgen. Eine Baustraße wird nicht erforderlich, so dass dem Umweltschutz selbst in der Bauphase weitgehend gefolgt werden kann.

Nach Errichtung der Plattform soll die Zuwegung soweit hergerichtet werden, das der Aussichtspunkt bei trockenem Wetter gut erreicht werden kann. Im Wesentlichen soll also die derzeitige Situation erhalten bleiben (Pfad, der aber auch für Rollstuhlfahrer mit Begleitperson befahrbar sein wird). Der Weg wird im Uferbereich beidseitig mit Geländer eingezäunt, um das Ufer entsprechend vor dem Entlanglaufen zu schützen.

Die Maßnahme hat ein Kostenvolumen von ca. 40.000 Euro. Die Mittel hierzu stehen aufgrund entsprechender Fördermaßnahmen zur Verfügung.


Och dat noch ....

Ech well mech bluoß en Ponk Buohnekaffe jelle. Kaum bön ech en dä Tchibo-Lade, han ech all verjeäte, wat ech hee eijentlich wollde.

Dat es joe och kenn Wonger. En son moderne Kaffebud jöv et alles:
Van Feinripp-Ongerboxe över blank polierde Koekpött, Telefonhandys möt Fernsehdisplay, stief-staatse Aantrecksaakes, Jummistiewels en alle Klüere, wärme Schluffe, Schuhn uut echt Leäre, en Postellin-Service für vierontwentig Persuone, bös Waaterbäck uut Keramik, Joggingboxe, Heizkösses, Fahrreär on wat wiet ech sons noch.
Alles „preiswert on jünstig„, suo stieht et jeddenfalls op die Reklameschelder.

Suo kömmt et, dat ech en halve Stond laater möt ouhne Kaffe, äver möt enne flammnöi-e Elektrojrill, en Täschelamp möt intejrierde UKW-Empfang on enne dijitale Pulsfrequenzmesser für öm dä Ärm te schnalle noe Huus komm.
„Och dat noch!„, schengt men Frau, „wat soll ech möt dä Kroem? Wenn wir jet nöddig hant, könne wir os dat janz jezielt besorje. Ech bön nou över fiffzig Johr lang ouhne en Pulzfrequenzmessjerät uutjekuome, bee dä beäste Well, sonne Aparat bruuk ech net!„

„Dat kann mer äver och janz angers siehn„, säg ech. „En enne moderne Huushalt mot mer die Saakes han. On, dat dörfs do net verjeäte, duur die jünstijen Anjebote könne wir och noch allerhank spare.
Äver net bluoß dat, wenn do et nämlich richtig aanstells, kanns do suo janz neävembee jede menge Lü kenne liehre. Denk mans an osere Wenkterurlaub. All die nette jonge Mädches, die ech aanspräeke kuoß, weäjes dat die jenau die jlicke Schijack aanhadde, wie oser Dauter„.

Apropos Jack – doe fällt mech jet en, ech hei doe enne Vüerschlag:
Mer küeß sech doch dat janze Palaver öm Scholluniforme schenke. Ejal, wo do hinkömms, ob tehuus of ongerweäjes, üverall es die Kapp, dä Pulli on die Wess van Tchibo suowiesuo all längs doe. On iersch reit denne ihr Plastikrömpke jeäje Reäjesweär! Dat es vüil miehr, als wie mar bluoß praktisch.
Die Denger kann mer janz jenau endiele, akrat noe Johrjäng. Weäjes die dat Modell nämlich emmer em Hervs wessele. Die brenge dann en nöi-e Färv eruut on ängere dat Autfit. Doe müeß mer oser Schollkenger bluoß noch möt uutstaffiere. Jedde Klass möt enne angerte Johrjang, dann wöer dat Thema all jehalde.

Wie dat jieht on wie jout dat aanköem, kuoß mer över Pengste en Traar bee oser Schützefeäß siehn: Weäjes dat et töscheduur suo onjerejeld reäjende, hät sech en janze Ree van die Aktive son transparent Baselümke van Tchibo över die Uniform jetrocke. En paar Dag laater stung dann en de Zeitung: „In Traar bot sich dem Betrachter über die Festtage ein herrliches Bild!„

Na bitte, dat es doch wahl däm beästen Beweis!
Doe soll noch ens Jömmes sägge, für die Tchibo-Pluute jöev et kennen Badarf.

Ech han dä Naam joe suowiesuo all weg. Han ech jet Nöi-es, frore se mech: „Säg hüer ens, jöv et dat be Tchibo?„
Äver dat es mech ejal. Ech kann jarnet angers. Emmer wiehr träckt et mech doehen. Wiewahl men Frau all ment, ech müeß für alle Kaffebude Huusverbot krieje.

Neä – neä, dat fellde mech noch, net möt mech! Äver Jott sei Dank jöv et suojet bee os noch net!

Werner Chargé



Eine DANKE an die Altschützen von Traar

Ganz herzlich möchten wir uns bei den Altschützen bedanken, die uns durch den Verkauf von Urlaubsscheinen beim Traarer Schützenfest, wieder finanziell unterstützt haben. Der Erlös wird dem Erhalt und der pädagogischen Arbeit unseres Kindergartens zu Gute kommen.

Die Kinder und Mitarbeiterinnen des
Kath. Kindergartens St. Josef

Dankeschön an alle Schützen von Traar

Mit viel Aufregung, Spannung und Arbeit waren die Vorbereitungen für das diesjährige Schützenfest verbunden. Voller Freude kamen die Kinder am Dienstag nach Pfingsten in den Kindergarten und trotz der widrigen Wetterverhältnisse gab es eine tolle Feier.
Das Königshaus, begleitet von vielen Schützen aus verschiedenen Gruppen, besuchte den Kindergarten und begleitete unser Kinderkönigspaar Mika I und Nele I, sowie alle Kindergartenkinder ( kleine Schützen) auf unserem kleinen Umzug bis zur Königsresidenz auf unserer Straße und zurück. Anschließend gab es einen Umtrunk und etwas zu essen.
Wir möchten uns bei allen Beteiligten, sowohl dem Königshaus als auch den Schützen und Eltern bedanken, die zum Gelingen dieses Festes in unterstützender Weise bei getragen haben.
Bedanken möchten wir uns auch bei allen Schützen, die durch den Kauf von Urlaubsscheinen an unseren Kindergarten gedacht haben.
Wir freuen uns schon heute auf das nächste Schützenfest in Traar und wünschen allen Schützen bis dahin eine gute Zeit.

Die Kinder und Mitarbeiterinnen
des Kath. Kindergartens St. Josef Traar.


Städt. Tageseinrichtung für Kinder Arnsweg

Auch beim diesjährigen Schützenfest gab es für uns und unsere Kinder eine Riesenüberraschung. Die Traarer Altschützen haben uns eine großzügige Spende zukommen lassen, die uns allen die Sprache ver-schlug. Auf diesem Wege möchten wir uns recht herzlich bei allen Betei-ligten bedanken, die mit ihrer Spende dazu beigetragen haben
den Wunsch unserer Kinder, nämlich ein kleines Fußballfeld, schon frü-her als geplant zu realisieren. Wir habe im Frühjahr einige Sträucher hinter dem Haus entfernen lassen und dort wollte unser Förderverein für die Fußball begeisterten Kinder eine Fläche gestalten, auf der sie sich austoben können. Jedoch fehlten uns bis jetzt die finanziellen Mit-tel, da wir im vergangenen Jahr erst die tolle Wassermatschanlage ge-baut haben. Nun geht es in die Planungen und wir hoffen, dass wir im kommenden Frühjahr den ersten Anstoß feiern können.

Nochmals herzlichen Dank sagen alle Kinder, Eltern und Mitarbeiterin-nen der Kindertageseinrichtung Arnsweg

Aus der Arbeit der KAB

Bei schönem Wetter starteten am 05.06.07 um 18.30 Uhr weit über 40 Personen, vom Schüler bis zum Rentner, zur diesjährigen KAB Fahrradtour.Die von Hilde und Hans Schmid ausgearbeitete Strecke von 20km führte die Gruppe vom Dorfplatz zunächst durch Traar.Die Moerser Landstr.wurde an der Ampelanlage Buscher Holzweg sicher überquert.Nun ging es durch die schöne Natur in Richtung Hülserbruch.Über Plankerdyk,Vobis, Steeger Dyk Lousbilldyk führte die Route zur Nieper Str.. An der Holzbrücke Niepkuhlen machten die Radler eine kleine Pause und genossen die Landschaft.Von dort näherte sich die Gruppe langsam ihrem Ziel, der Tower Gaststätte auf dem Egelsberg. Diese Bergstrecke legten die Freizeitradler problemlos ohne Dopingmittel zurück. Als Lohn erwartete sie am Ende der Strecke ein erfrischendes Getränk. Die Fahrt verlief ohne Zwischenfälle, den für die Sicherheit sorgten in gewohnter Weise Claudia und Elke, die als Schlusslicht die Gruppe sicherten.

R.J.

Gartenbauverein Krefeld-Traar 1947 e.V.
4-Tagesfahrt nach Falkau im Schwarzwald

Am Mittwoch Abend, den 16.5.2007 starteten 39 Reiseteilnehmer zur 4-Tagesfahrt mit dem Gartenbauverein Krefeld-Traar nach Falkau im Schwarzwald. Nach guter Nachtfahrt war das Ziel am frühen Christi Himmelfahrtsmorgen erreicht. Nach der Begrüßung durch die Wirtsleute, der Familie Sommer, wurde ersteinmal kräftig mit einem reichhaltig gedeckten Buffet gefrühstückt. Man saß gemütlich, warm und trocken, denn der Himmel war grau und es regnete immer wieder.
Später wurde geruht, gewandert oder ein ordentlicher Skat gespielt, denn der Tag stand zur freien Verfügung. Sicherlich wurde auch schon die erste Schwarzwälder Kirschtorte probiert. Es regnete immer noch.
Am Abend traf man sich zum gemeinsamen Abendessen und zum gemütlichen Beisammensein und alle hofften auf besseres Wetter.
Am Freitagmorgen ging es zur Insel Mainau und es schien die Sonne. Ein herrlicher Tag stand uns bevor. In Meersburg brachte die MS Konstanz die Reisenden zur Insel Mainau. Hier gab es es Aufenthalt bis zum Nachmittag. Eine herrliche und wunderbare Blütenpracht, Palmen, Zitrusgewächse, Kräuter-, Früchte- und Obstgewächse bilden eine Oase der Ruhe und einen Park der seines Gleichen sucht.Eine Vielfalt von Schmetterlingen tummelte sich im Schmetterlingshaus und ließ sich auf den Köpfen der Besucher nieder. Das Wetter wurde im Laufe des Tages noch besser und erreichte sommerliche Temperaturen. Am Abend nach dem gemeinsamen Abendessen begann der gemütliche Abend mit dem Alleinunterhalter Herr Mark und dem Akkordeon. Es wurde viel gelacht, getanzt und eine weitere "Busfahrt des Vereins mit samt Bürgermeister und Anhang" wurde organisiert. Für langjährige Mitfahrten wurden die Gewinnerin der Fahrt, Frau Inge Henschel (15mal) und Marlene und Josef Schauenburg (je 10 mal) geehrt. Ein besonderes Jubiläum erreichte in diesem Jahr das Reisebusunternehmen Wimmer, das in diesem Jahr zum 40. mal den Gartenbauverein gut und sicher an die unterschiedlichsten Reisezielorte gebracht hat. Ein Dank an dieser Stelle an Helmut Wimmer. Zum Geburtstag wurde Johannes Rinsch gratuliert und um 24:00 Uhr Theo Baumann, der auf dieser Fahrt seinen 80. Geburtstag mit den Reiseteilnehmer feierte. Es wurde spät.

Doch am nächsten Morgen ließ man es ruhiger angehen. Die Fahrt führte zum Uhrenmuseum nach Furtwangen. Hier gab es nicht nur Kuckucksuhren zu bestauenen. Während einer Führung wurden die verschiedensten Uhrenmodelle vom Beginn der Zeitrechnung bis hin zu Musik- und Spieluhren erklärt und mit viel Liebe zum Detail vorgeführt. Danach gab es noch Gelegenheit zu einem kleinen Bummel durch Furtwangen. Beim darauffolgendem Picknick gab es Köstlichenkeiten aus Traar wie hausgebackenem Kuchen, Fleisch- und Blutwurst, alles organisiert und mitgebracht von den Reiseteilnehmern, auch in flüssiger Form. Natürlich fehlten auch die beliebsten Busforellen und der frisch aufgebrühte Kaffee nicht. Nach der Heimkehr in Falkau gab es vor und nach dem letzten gemeinsamen Abendessen noch Gelegenheit zu einem Spaziergang oder man saß bei herrlichem Sonnenschein bis in den späten Abend noch vor dem Hotel.
Jede schöne Zeit hat einmal eine Ende und so hieß es dann Sonntagmorgen nach dem Frühstück heimreisen nach Traar. Es tat einem schon Leid und der eine oder andere hätte gerne noch ein paar Tage länger hier im Schwarzwald in Falkau bleiben wollen.
So gingen wieder einmal 4 schöne Tage viel zu schnell vorbei. Der Gartenbauverein bedankt sich bei allen Mitreisenden für eine tolle Stimmung, bei Herrn Wimmer fürdie umsichtige Fahrt.
Wohin es im nächsten Jahr geht, möchten Sie wissen? Dann kommen Sie doch einfach zum Erntedankfest des Gartenbauverein am 20. Oktober um 19:00 Uhr ins Pfarrheim St. Josef Traar.



Der TCT berichtet :

Sommerzeit = Tenniszeit

Für 20 Jugendliche des TCT hieß dies an einem schönen Mittwoch Nachmittag : Auf nach Düsseldorf in den Rochus Club, wo weltbekannte Größen mal wieder die kleinen gelben Filzbälle flitzen ließen. Ohne die tennisbegeisterte Jugend des TCT kann eben kein ARAG- World Team Cup stattfinden. Obwohl die Karten offiziell „nur„ für die „billigen„ Plätze zugelassen waren, schafften es einige Pfiffige mit Charme und/oder Dreistigkeit gute Sitzplätze auf dem Centercourt zu ergattern und kräftig die deutsche Mannschaft anzufeuern. Nach einem „Zwischendurchtreffen„ und einem kleinen Imbiss sahen wir noch ein spannendes Doppel, bevor wir nach einem tennis- und sonnenreichen Tag die Heimreise wieder antraten.
Was der ARAG World Team Cup für Düsseldorf, sind die Schnupperkurse für Traar. Es ist schon eine liebe Tradition geworden, die Kleinsten aus Traar und Umgebung gratis an den Tennissport heranzuführen. Vier Trainer aus eigenen Reihen vergnügten sich an insgesamt sechs Freitag-Nachmittagen mit der 25-köpfigen Schnupperschar. Spielerisch und in kleinen Gruppen wurde der richtige Umgang mit dem Racket und den Bällen eingeübt. Das eine oder andere Naturtalent wurde auch schon gesichtet.
Wie sehr es den Kleinen gefallen hat, zeigt die aufgeregte Frage einer Teilnehmerin an ihre Mutter: „Wie oft muss ich noch schlafen, bis wieder Schnupperkurs ist ?„ So ein Eifer motiviert natürlich.
Wir hoffen sehr, dass es allen Spaß gemacht hat und vielleicht sieht man sich ja im Verein wieder.

F.C. TRAAR---- F.C. TRAAR ----- F.C. TRAAR-------F.C. TRAAR-----F.C. TRAAR---F.

Es bleibt nichts zu tun , außer Danke zu sagen …..
Die Saison ist gespielt und wir wollen euch zeigen , was wir erreicht haben.

1.Mannschaft Senioren : 4.Platz 50 P. 88:81 T.

B-Jgd. : 3.Platz : 42 P. 88:61 T.
C-Jgd. : 9.Platz : 17 P. 60:127 T.

D-Jgd. : 5.Platz : 29 P. 67:43 T.

E-1 -Jgd. : 4.Platz : 33 P. 49:30 T.
E-2-Jgd. : 7.Platz :30 P. 81: 81 T.

E-3-Jdg : 8 . Platz: 13 P. 41:13 T.
E-4-Jgd. : 3.Platz : 15 P. 43:13 T.

F-1 Jgd. : 6. Platz : 6 P. 10:44 T.
F-2-Jgd. : 9.Platz : 3P. 6 :41 T.

Bambini 1 : 7.Platz : 21P. 34 : 26 T.
Bambini 2 : 3.Platz : 11 P. 43 : 31 T.

Wenn man die Menge der Mannschaften und die erzielten Erfolge sich ansieht , dann könnnen wir wohl von einer erfolgreichen Saison sprechen. Damit dies so bleibt , brauchen wir natürlich immer wieder neue Kicker.).
Besonders in der C-Jgd.(Jahrgang 93 u. 94 ) brauchen wir noch Verstärkung . Wer Lust hat , melde sich bitte bei Udo Blumenkamp(Tel.560091) , oder kommt einfach mal beim Training vorbei(Trainingsauftakt : Mo. 30.07. 17.00-18.30.).

Jetzt noch einige Anmerkungen zur Seniorenmannschaft
Erst noch mal Glückwunsch zum 4.Platz
Damit die nächste Saison genauso erfolgreich verläuft , hier einige Termine :
1. Freitag : 13.07. - 19.00 Uhr - Trainingsbeginn (Anwesenheit : Pflicht !!!)
2. 3/4.08 : Dorfturnier (Alle Hobbykicker sind gefragt !!)
3. 05.08. 13.30. Uhr Saisoneröffnung (Bin gespannt , was abgeht ) Spiel : F.C. TRAAR - VFR. Fischeln 3.

Zum guten Schluss haben bei der letzten Jahreshauptversammlung die Vorsitzenden die Plätze getauscht . In beiderseitigen Einvernehmen ist Christian Kley jetzt 1.Vorsitzender und Rainer Ahrweiler 2. Vorsitzender(natürlich demokratisch gewählt).

Glückwunsch , Christian ! Wir sind sicher , das du der richtige Mann bist , um die Geschicke des jetzt großen F.C. TRAAR zu leiten.
Und ein paar Worte zu Rainer : Es bleibt nichts zu tun außer Danke zu sagen . Du hast großes geleistet in den letzten Jahren .Ohne dich gäbe es den F.C.TRAAR nicht mehr und dafür danken wir dir sehr.

Wir wünschen allen Kindern und Eltern schöne Sommerferien und freuen uns schon wieder auf die Saisonvorbereitung
Euer F.C.TRAAR

F.C.TRAAR-----F.C.TRAAR--------F.C.TRAAR--------------F.C.TRAAR----------F.C.-



Familiennachrichten

Im Monat April werden 80 Jahre und älter:

3.7. Agnes Wallrath, Reitweg 66; 80 Jahre
5.7. Lydia Pütz, Sandstraße 9; 95 Jahre
11.7. Heinz Wallrath, Reitweg 66; 84 Jahre
15.7. Gertrud Rößler, Moerser Landstraße 377; 85 Jahre
25.7. Willi Brücker, Moerser Landstraße 348; 90 Jahre
30.7. Anneliese Steves, Preußischer Hut 2; 81 Jahre

Herzliche Glückwünsche!


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