| Die Adresse für individuellen, kreativen handwerklich gefertigten Schmuck |
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Der Meisterbetrieb für Anfertigung Umarbeitung Edelsteinbegutachtung |
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| Als Edelmetall
werden alle Metalle bezeichnet, die unter hohen Temperaturen keine Verbindung mit Luft-Sauerstoff eingehen
Dazu zählt man in erster Linie Gold und Platin. |
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Silber war im Altertum seltener und teuerer als Gold, hat eine helle weiße Farbe. Durch den Schwefelwasserstoffgehalt der Luft bildet sich jedoch ein dunkler Überzug, das Silbersulfid. Das Silber läuft an. In Salpeter- und heißer konzentrierter Schwefelsäure wird Silber gelöst, in Königswasser bildet sich dagegen ein unlöslicher Silberchloridüberzug. Wie Gold wird auch Silber von Alkalizyanidlösungen angegriffen. Glanz und Polierbarkeit ist bei Silber sehr gut, es hat eine große Dehnbarkeit und ist der beste Leiter für Wärme und Elektrizität. In reiner Form wird das Silber selten verarbeitet, für Schmuckzwecke mit Kupfer und als Legiermetall mit anderen Metallen verwendet. |
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Platin kannte man schon ca. 700 v. Chr. bei den alten Ägyptern, in Europa seit der Mitte des 18. Jahrhunderts, es hat eine grauweiße, stahlähnliche Farbe und ist praktisch luft-, wasser- und säurebeständig. Da reines Platin für Schmuckzwecke zu weich ist, wird es mit Iridium, Palladium oder Kupfer legiert. Als Schmuck wird es ausschließlich in 950/ooo oder höher verarbeitet. Das Edelmetall besitzt einen hohen Glanz und eine gute Hautverträglichkeit. |
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Kupfer ist in reiner Form weich, zäh und sehr dehnbar. die Farbe ist lachsrot. Einziges Metall mit rötlicher Farbe. Es besitzt eine sehr gute Leitfähigkeit für Wärme und Elektrizität. Es ist sehr korrisions und feuerbeständig. An der Luft bildet sich eine dunkle Schutzschicht die "Patina". Bei Kontakt mit Essigsäure bildet sich der giftige Grünspan. |
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| Bei der Legierung
wird das Mengenverhältnis der Metalle in Tausendteilen angegeben. Den Anteil an Edelmetall nennt man Feingehalt, wobei bei Goldlegierungen der Silbergehalt unberücksichtigt bleibt. Der Feingehalt wurde früher bei Gold in Karat, bei Silber in Lot ausgedrückt. Das Feingold entsprach 24 Karat, das Silber 16 Lot. Inzwischen wird Gold und Silber in Tausendteilen gestempelt. Platin darf nur als solches bezeichnet werden, wenn es mindestens 950/1ooo Teile reines Platin enthält. |
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In die vorgewärmte Schmelzschale werden die Metalle mit Boraxpulver zum Schmelzen gebracht und nach Erreichen der Schmelztemperatur, erkennbar am glänzenden Spiegel der Schmelze in eine Kokillenform ausgegossen. |
Die Punzierung, d.h. gestempelt werden Schmuckstücke aus Gold, Silber und Platin je nach Feingehalt der Legierung. Die 3 stellige Zahl besagt, dass z.B. bei "750" mindestens 750 Teile des Metalles aus reinem Gold besteht. Werden verschiedene Metalllegierungen mit dem Schmuckstück fest verarbeitet (z.B. verlötet) muss ein geringerer Feingehalt punziert werden. Sind Teile dagegen nur gesteckt oder verschraubt, darf jedes Element seinen eigenen Feingehaltstempel tragen. |
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| Feingehalt in Tausendteilen | Frühere Feingehaltsangabe | Verwendung | Legierungszusatzmetalle bei Schmuckherstellung |
Dichte der Legierung |
| 999 /ooo | 24 Karat | Feingold, reines Gold Punzierung auf Münzen und Barren zu finden. | - | D= 19,30 |
| 900 /ooo | 21 Karat | Goldlegierung meist nur mit Kupfer legiert häufig als Schmuckgold in arabischen Ländern anzutreffen. | Kupfer | D=17,50 |
| 750 /ooo | 18 Karat | hochwertiges Schmuckgold. | Gelb, und
Rosegold = Silber und Kupfer Rotgold = Kupfer Weißgold = Palladium und Iridium Nickellegiertes Weißgold wird inzwischen nicht mehr verwendet. |
Gelb-,
Rotgold D=15,40 Weißgold D= 15,60 |
| 585 /ooo | 14 Karat | Schmuckgold | Legierungsmetalle wie beim 750/ooo Gold jedoch mit 415 Teilen Zusatzmetall | D= 13,30 |
| 375 /ooo | 9 Karat | goldhaltiges Metall löst nach EU Richtlinie das 333/ooo Material ab. | Legierungsmetalle wie beim 585/ooo Gold jedoch mit 625 Teilen Zusatzmetall | D=11,20 |
| 333 /ooo | 8 Karat | goldhaltiges Metall. | Legierungsmetalle wie beim 375/ooo Gold jedoch mit 666 Teilen Zusatzmetall | D=10,90 |
| Wann ist Gold echt ? Es muß einmal deutlich gesagt werden, Schmuck mit "333/ooo " gestempelt ist kein Goldschmuck. |
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| Die Haut wird von echtem Schmuck grün ? Die Fettsäuren der Haut können besonders durch Einnahme von Medikamenten das Schmuckmetall anlösen, dabei wird das Kupfer bei nicht hochwertigen Goldlegierungen aus der nicht homogen Legierung ausgelöst und als Grünspan sichtbar. Da dieser Grünspan hochgiftig ist, sollte in einem solchen Fall der Schmuck und die Haut sofort gründlich gereinigt werden. |
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Die Haut wird von echtem Schmuck schwarz ?
Durch intensives Tragen von Schmuck scheren sich feinste Metallteile
als Pulver ab und lagern sich auf der Haut oder Kleidung ab. Dieser feine
Abrieb ist immer "schwarz" und lässt sich kaum vermeiden. Hohe
Anteile unedler Zusätze in Schmucklegierungen wie z. B. Kupfer begünstigen
den Vorgang noch stärker, besonders wenn diese zusätzlich an der Luft
oxidieren. |
| Eine bewährte Gießmethode für den Goldschmied ist das Gießen in die Einwegform Ossa Sephia. Dazu wird als Formmaterial die Rückenschale des gemeinen Tintenfisches (Sepia officinales) verwendet. Die Schale besteht aus Chonchin, Kalk, und Luft. Durch den wabenförmigen Aufbau ist das Material weich genug um ein Modell eindrücken zu können. Die Schale wird halbiert, geplant, das Modell eingedrückt, die zweite Formhälfte mit Stiften fixiert. Nachdem der Einguß bearbeitet ist wird die Form mit Bindedraht zusammengefügt. Das flüssige Metall wird nun eingegossen das Metall erstarrt schnell und verbrennt einen Teil der Ossa Sepiaschale. Nach dem Auslösen des Gußkönigs wird dieser nun weiterverarbeitet, die Form lässt sich kompostieren. |
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| Goldschmiede Atelier Harald Braam GmbH |
| Goldschmiedemeister |
| Heinrich Vogl Str. 7 |
| 85560 Ebersberg |
Tel.& Fax. 08092-20308 |
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| Letzte Aktualisierung 08.05.00
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