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Der Meisterbetrieb für Anfertigung Umarbeitung Edelsteinbegutachtung |
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Naturperlen Zuchtperlen Akoya Perlen Tahiti Perlen Südsee Perlen Mabe Perlen Biwa Perle Süsswasserzuchtperle Keshi Perlen Kasumiga Perlen Bewertung von Perlen Pflege von Perlen Der Aberglaube |
Perlen
sind wahre Juwelen des Meeres, das Ergebnis eines gemeinsamen
Strebens der Natur,und des Menschen. Sie
verdanken ihre Schönheit den schöpferischen Kräften
der Natur. Ihr warmer Schimmer bedarf keiner Nachhilfe durch
den Menschen. Doch es ist ein weiter Weg von der Perlauster bis zur Zuchtperle. Die Perlzucht erfolgt meist auf dem offenen Wasser des Meeres, wo die Mutteraustern aufgezogen werden. Nach 2 - 5 Jahren entsteht unter der Obhut der Perlenzüchter ein Juwel des Meeres. ![]() |
| Naturperlen
entstehen im wesentlichen auf die gleiche Weise wie Zuchtperlen. Bei ihnen
gerät durch Zufall ein Fremdkörper, beispielsweise ein
Sandkörnchen, in die Auster. Deren Zellen setzen sich sofort
zur Wehr und umschließen den Eindringling mit Schichten aus
Perlmutt, bis eine Perle daraus geworden ist. Diese
Perle ist also ein Zufallsprodukt meist nicht ganz rund;
schöne Perlen über 4 mm Größe sind kaum zu finden. Der
Farbton ist selten weiß, oft findet sich ein gelblicher, oder
leicht grauer Farbton. Der einzige Platz auf der Welt, wo
diese Perlen noch gehandelt werden ist Haiderabad in
Indien. |
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| Zuchtperlen
sind mit wenigen Ausnahmen die am meisten im Handel angebotenen Perlen.
Im Zentrum einer jeden Zuchtperle befindet sich ein
Perlmuttkern, der in die Auster eingepflanzt wurde. Die
Muschel umschließt nun diesen Fremdkörper mit vielen
feinen Perlmuttschichten. die Wachstumsgeschwindigkeit der
Hülle beträgt ca. 0,15 - 0,30 mm pro Jahr. Diese
Perlmutthülle besteht aus: 1,6%
Calciumkarbonat (Aragonit, Calcit) 4% Organische Substanz (Chonchin)
4 % Wasser (H2O) 0,4 % Sonstige Substanzen wie Mineralien und
Mangan. Die Zusammensetzung dieser
schützenden Schichten und ihre Anordnung bewirken den Glanz
der Perle und gehören zu den interessantesten Geheimnissen
der Natur. |
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| Akoya Perlen
sie werden in der Muschel "pinctada fucata"
und "pinctada martensi" gezüchtet. Diese
Salzwassermuschel produziert ca. alle 9 Monate eine
Perlmuttschicht um den eingepflanzten Kern. Eine qualitativ
gute Perle wird nach 3 - 5 Jahren geerntet. Die Größen
variieren zwischen 2 und 9,5 mm. Natürliche Akoya Perlen
werden in rose , weiß, creme , champagnerfarben bis zum
lichten Grau angeboten. Akoya Perlen sind die am häufigsten
angebotenen Perlen im Handel. |
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| Tahiti Perlen
nennt man Perlen aus der schwarzlippigen
Salzwasser Muschel "pinctada
margaritifera". Diese Perlen werden bis auf einige
Ausnahmen nur in französisch Polynesien gezüchtet. Da diese
Muschel wesentlich mehr Perlmutt absondert als die Akoya
Muschel, reicht eine Beschichtungszeit von 2
Jahren aus. Die Größe der Perlen beträgt 8 - 19 mm. Das
Farbspektrum reicht vom häufigen Anthrazit mit seinen verschiedenen
Nuancen bis zu Gold und champagnerfarbenen Tönen. Am
teuersten ist die "peacock-color"
die in allen Regenbogenfarben schillert, danach kommt das aparte
Grünschwarz und die Grautöne. Sehr selten werden
weiße Tahiti Perlen gefunden. Die Farben lassen sich bei der
Züchtung noch nicht beeinflussen. Man vermutet, dass Schwankungen der Wassertemperatur und
Spurenelemente im Wasser zur Farbgebung mit beitragen. |
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| Südsee Perlen
sind den Tahiti Perlen sehr ähnlich.. Diese Perlen können in
den gleichen Gewässern wie die Tahiti Perlen gezüchtet
werden, jedoch wird als Auster die Muschel "
pinctada maxima" verwendet. Südsee Perlen sind
Zuchtperlen wie die Akoya Perlen, jedoch werden Größen
von 8 - 22 mm erreicht, die Farben kommen von weiß, goldgelb,
bis hell, blaugrau vor. Gezüchtet wird diese Perle
außer in der Südsee auch am Roten Meer. Jedoch kommen die
qualitativ schönsten Perlen fast nur aus Australien. |
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| Mabe Perlen
entstehen nicht im Mantelgewebe der Auster, sondern
zwischen Mantelgewebe und Austernschale. Dort wird auf der
Schaleninnenseite der Auster ein Kunststoffkern eingepflanzt.
Nachdem die Auster Perlmutt um den Kern gebildet hat, wird die
Mabe Perle ausgesägt, der Kunststoffkern meist abgeschmolzen
und durch einen Perlmuttkern ersetzt. |
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| Biwa Perlen
werden im größten japanischen Binnensee dem Biwasee gezüchtet.
Die Perlen haben meist keinen Perlmuttkern. Durch das Einpflanzen von Fremdgewebeteilchen in das
Mantelgewebe der Auster (Hyriopisis Schlegeli) entstehen
unregelmäßige, bis barock geformte Perlen. In wesentlich
größerem Umfang werden jedoch diese Perlen nun in China
gezüchtet. Diese |
| Keshi Perlen
sind Süßwasserperlen ohne einen Perlmuttkern, sind also von ihrer
Struktur her gleich aufgebaut wie Naturperlen. Wenn eine Auster den frisch eingepflanzten Perlmuttkern abstößt, das mit dem Kern eingepflanzte Mantelgewebe aber nicht, dann bildet das Mantelgewebe Perlmutt, welches aber ohne Kern ein skurile, meist etwas flache Form annimmt. Die Perlgröße beträgt 2 - 8 mm. Die Farbe ist meist weiß bis hellgrau. |
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| Kasumiga Perlen
sind
spezielle Süßwasserperlen benannt nach dem zweitgrößten See
Japans, dem Kasumiga See. Diese Perle ist erst seit wenigen
Jahren auf dem Markt und hat ein intensiv pinkfarbenes
Perlmutt. Sie entstand aus der Kreuzung einer japanischen mit
einer chinesischen Süßwassermuschel und wurde zunächst im
Kasumiga See gezüchtet. Den Muscheln werden relativ
große runde Perlmuttkerne eingesetzt, so dass die
Kasumiga Perle mit der Akoya Perle in Größe und Form
mithalten kann. Inzwischen wird die Perle im großen Stil in
China produziert und man kann kaum mehr einen Unterschied
feststellen, ob es sich um eine Perle aus dem Kausumiga See
oder aus China handelt. Der im Moment sehr hohe Preis der
Kasumiga Perlen ist durch das absolut neue Element der
hochwertigen rosaroten, kreisrunden Perle gegeben. |
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| Flußperle
Diese natürlichen Perlen
kommen heutzutage aus dem Mississippi Gebiet, Ohio, Arkansas,
und Indiana River. Aus dem oberen Flussgebiet des Mississippi
stammen die Wisconsin Perlen die schöne grünliche , blaue
und braune Farben zeigen. Bis vor ca. 50 Jahren gab es auch in
Deutschland und Oberösterreich eine Muschelzucht,
sie war aber schon damals recht unbedeutend. Bei Schärding in
Oberösterreich hat man sogar Versuche zur Erzeugung von
Zuchtperlen gemacht. Im Mittelalter waren Perlen aus den
niederbayrischen Flüssen sehr begehrt. |
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Die Qualität einer Perle gliedert sich in folgende wertbestimmende Faktoren Der Lüster ist der fast metallische Glanz einer Perle. Ein schönes Lüster entsteht durch einen starken Glanz und die Reflexion auf einer dichten Oberfläche und der feingegliederten regelmäßigen Wuchsstruktur des Perlmutts. Niedrige Perlqualitäten sind erkennbar am stumpfen seidenmatten Glanz. Die Oberfläche sollte keine störenden Einwachsungen, Narben oder matte Flecken haben, je glatter und gleichmäßiger die Oberfläche um so wertvoller ist eine Perle. An qualitativ guten Perlen dürfen an den Bohrungen keine Risse oder Ausbrüche zu erkennen sein. Die Form der Perle ist sehr selten absolut rund, daher sind diese Perlen auch entsprechend teuer. Von "semirund" spricht man, wenn die Perle nicht ganz 100% -ig rund und nur ganz leicht abgeflacht ist. Barockperlen sind mehr oder weniger starke tropfenförmige Perlen. Der Querschnitt einer Buttonperle entspricht in etwa einem Oval. Aber gerade am Charme einer Barockperlkette mit einem schönen Lüster erkennt man die Exklusivität der Natur, da Imitate immer aus exakt runden oder symmetrisch unebenen Perlen bestehen. Die Größe ist ein entscheidendes Kriterium zur Preisbestimmung. Da es bei der Züchtung von großen Perlen zu hohen Ausfällen kommt. Bei 9 mm Akoya Zuchtperlen sind nur etwa 40 % für Schmuckzwecke verwendbar und somit überproportional teuer. Die Farbe einer Perle gliedert sich in die Grundfarbe der Perle, die "Körperfarbe" und dem "Oberton". Er ist am besten zu erkennen, wenn man die Reflexion der Zuchtperle unter diffusem Licht betrachtet. Ein beliebter Überton ist pink rose, helles creme rose; er verbessert den Farbgrad der Perle entscheidend, gleich welche Körperfarbe die Zuchtperle besitzt. Die Körperfarbe richtet sich ganz nach dem persönlichem Geschmack, die Farbnuancen weiß, weiß rose, weiß creme sind aber recht beliebt. Zur Farbauswahl beim Kauf Ihrer Perle, sollten Sie die Perle oder Perlkette wahlweise unter Kunstlicht und normalem Tageslicht betrachten. Sie werden starke Unterschiede im Farbton feststellen. Da im Kunstlicht die Rotanteile überwiegen, betont es auch relativ weiße Perlketten ins rose, dagegen erscheinen diese Perlketten im Tageslicht fast kalkweiß. Da Perlketten aber überwiegend bei Tag auf der Haut getragen werden, empfehle ich meinen Kunden je nach Hauttyp eine leicht creme, champagnerfarben oder sogar goldfarbene Perlkette. Die Ausstrahlung dieser Perlketten in Kombination mit einem schönen Lüster ist gerade im Sommer überwältigend. |
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Perlpflege: Perlen dürfen nicht mit Parfümen, Haarspray, scharfen Reinigungsmitteln, oder anderen Chemikalien wie Zitronensäure, Essig, kohlensäurehaltigem Wasser in Berührung gebracht werden, da sie die organische Substanz der Perlen sehr schnell angreifen. Auch sollte es vermieden werden, Perlen lange starkem Sonnenlicht und hoher Wärme auszusetzen. Sie verlieren dadurch sehr bald Ihren schönen Glanz und die natürliche Farbe kann dabei ausbleichen, schlimmstenfalls trocknet die Perle von innen her aus. Da der Säuremantel der menschlichen Haut den Perlen schaden kann, sollte man hochwertige Perlen nach dem Tragen kurz mit lauwarmem Wasser, das einen kleinen Schuss mildes Geschirrspülmittel enthält, abwaschen und gut unter fließendem Wasser nachspülen, anschließend mit einem sauberen Tuch nachtrocknen . Als sog. Perlenkur bietet es sich an, ab und zu die Perlen in leicht salzhaltigem Wasser zu baden. Ganz wichtig nach dem Waschen von Perlketten, ist das gute Trocknen, damit die Perlseide nicht über längere Zeit nass, bzw. feucht bleibt, wodurch sie schnell mürbe wird. Ist die Gefahr durch Schweiß und Parfüme sehr groß, dann die Perlen nach dem Reinigen ab und zu leicht mit Olivenöl einreiben. Dieses erhält die organischen Substanzen in der Perle und schützt sie vor Säureangriffen. Ich empfehle die Perlkette einmal im Jahr im Fachgeschäft reinigen und kontrollieren zu lassen, und je nach Bedarf wird diese fachgerecht und neu auf Spezialseide aufgezogen. |
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Der
Aberglaube, Perlen bringen Tränen Homer, der Vater der europäischen Dichtkunst schrieb in seinem großen Epos, der "Odyssee" folgenden Vers: Wie Orientperlen werden sie wiederkehren: die Tränentropfen von Dir gegossen obwohl Homer die Tränentropfen mit Orientperlen vergleicht und nicht die Perlen mit Tränen, so hat sich doch aufgrund dieses Verses im Laufe der letzten drei Jahrtausenden bei uns ein seltsamer Aberglaube entwickelt, welcher sich auf die griechische Kultur stützt. In Japan z. B. gehören Perlen zum "muß" eines jeden Hochzeitschmuckes, und dort ist die Assoziation von Perlen und Tränen völlig unbekannt, auch in China, Indien, im Orient oder in Afrika würde niemand auf den Gedanken kommen, Perlen mit Tränen zu verbinden. |
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