GESUNDHEITSDATENSCHUTZ -- Spezielle Themen

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Psychotherapie und Psychiatrie

  1. Querverbindung zum Abschnitt über Datenschutz in Psychotherapie und Psychiatrie im Übersichtsartikel aus dem Psychotherapie Forum auf dieser Site
    (Achtung, Rückkehr hierher nur mit der "Zurück"-Funktion Ihres Browsers möglich!)
  2. Querverbindung zum Abschnitt Datenschutz in der Psychotherapie im 16. Tätigkeitsbericht des Bundesbeauftragten für den Datenschutz (auf dieser Site)
  3. D: Approbation von Psychologen nach dem Psychotherapeutengesetz - Auszug aus dem 18. Tätigkeitsbericht, 1998, des Bayerischen Landesbeauftragten für den Datenschutz.
    Auszug:"Ich habe dem Ministerium eine Anonymisierung der vorzulegenden Unterlagen durch eine Schwärzung personenbezogener Merkmale vorgeschlagen und zum Ausdruck gebracht, daß nur im Falle des konkreten Verdachts eines Täuschungsversuchs ausnahmsweise nicht anonymisierte Belege verlangt werden können, soweit dies für die Überprüfung erforderlich sei"
  4. POSITIVISMUS FÜR DIE NORMSEELE - Ethische und psychologische Überlegungen zur Idee von der Prozeßmessung nach Grawe und Braun - Artikel zu Vorstellungen von einer computergestützten Überwachung von Psychotherapien.
    Auszug: "Es wäre zu überlegen, ob nicht mit Hilfe der Krankenkassen, die ja ihrerseits ein Interesse an einer solchen Art der Qualitätskontrolle haben, unabhängige Evaluationsstellen eingerichtet werden sollten, die im Auftrag einzelner Psychotherapeuten die psychotherapeutische Eingangs-, Verlaufs- und Ergebnisdiagnostik übernehmen und dem Therapeuten regelmäßig die Ergebisse übermitteln."
  5. USA: [Englisch] Privacy: Lest We Forget What We're Losing - "Privatheit - wir dürfen nicht vergessen, was wir verlieren". Von Jennifer Katze, M.D., im Bundesstaat Maryland. Dort schreibt ein Gesetz seit 1993 vor, daß alle Kontakte zwischen Ärztin und Patient ohne Patienteneinwilligung zentral bei einer staatlichen Stelle, die Kostendämpfung betrieben soll, gespeichert werden;
    "Unsere Füße sind im Treibsand und wir versinken so rasch, daß es kaum Hoffnung auf Rettung gibt" - "Die Psychiatrie verliert völlig ihre Grundlage - Privatheit und Vertraulichkeit - und wir verlieren damit mehr, als wir uns vorzustellen wagen". Dr. Katze stellt fest, daß die Managed Care-Gesellschaften und das dramatische Wachstum der Computertechnologie und elektronischer Datenbanken dafür verantwortlich sind. "Managed Care-Gesellschaften erheben einen grenzenlosen und rücksichtslosen Anspruch auf jegliche klinische Informationen, die sie im Namen ihrer privaten Definition von 'medizinischer Notwendigkeit' haben wollen." "Die meisten Psychiater sind von diesem Prozeß psychisch verausgabt." "Wir sind psychisch abgestumpft." "Unser persönlices Ethos nimmt unbemerkt ab. Indem wir routinemäßig persönliche Patienteninformationen hergeben, sind wir gefährdet, in die Apathie der Besiegten zu verfallen."
  6. USA: [Englisch] Effects of Confidentiality Limitations on the Psychotherapeutic Process - ein Artikel von Howard B. Roback, Ph.D. und Mary Shelton, M.S. (Psychiatrische Universitätsklinik, Nashville, Tennessee) über empirische Studien zu Folgen von Einschränkungen der Vertraulichkeit in Psychotherapien

  7. [Englisch] Telemedizin war auf der Jahrestagung der American Psychological Association im August 1997 ein größerer Themenblock. Lesen Sie z.B., was Marlene M. Maheu, Ph.D., und Barry Gordon, Ph.D. über Ethical, Legal & Technological Issues in Psychotherapy on the Internet: Entering the 21st Century geschrieben haben.
  8. [Englisch] Das Recht auf Privatheit bei psychotherapeutischen Behandlungen wurde in den USA 1996 vom Obersten Gerichtshof anerkannt (gehe zu Supreme Court Recognizes Psychotherapy-Patient Privacy Rights).

  9. D: "Personenkartei 'Psychisch Kranke oder Psychisch Gestörte'"
    (aus dem 16. Tätigkeitsbericht, 1994, des Bayerischen Landesbeauftragte für den Datenschutz)

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