- Auch in den deutschsprachigen Ländern ist eine breite Zusammenarbeit mit den späteren Benutzern und den Datenschützern schon in der Planungsphase klinischer Systeme wichtig, um die Sicherheit und die Privatheit von persönlichen Gesundheitsinformationen zu gewährleisten und Fehlinvestitionen hoher öffentlicher Geldbeträge vorzubeugen. "Erfolgreiche Systemkonstruktion erfordert einen hohen Grad von Offenheit zwischen Entwicklern und Benutzern" ... "die Philosophie ist, daß jeder Fehler macht, so daß es lebenswichtig ist, daß so viele wie möglich davon durch andere eingefangen werden sollten, ohne daß Egos in die Quere kommen. Ein guter Fluglotse z.B. ist einer, der nicht nur die Fehler anderer entdeckt und darauf hinweist, sondern der auch eigene Fehler, wenn er sie bemerkt, sofort zugibt und öffentlich korrigiert."
- Zum "Jahr-2000-Bug" (sprich "bag" - engl. für "Käfer" und im übertragenen Sinne für "Softwarefehler"; engl. auch "y2k" [year 2 Kilo = Jahr 2000] problem): Bei nicht wenigen Systemen wird der Datumssprung von 1999 zu 2000 schwere Betriebsstörungen und Systemausfälle verursachen, die wahrscheinlich nicht mehr alle rechtzeitig zu beheben sein werden. Das kann zum Tod von Patienten z.B. auf Intensivstationen führen, wenn das Stromnetz länger zusammenbricht, als die Notstromversorgung von Krankenhäusern funktioniert. In Großbritannien geben die Stromversorger keine Garantien und die Versicherer bieten keine Deckung für resultierende Schäden! Wie ist das in Deutschland, in Österreich, in der Schweiz?
- Auch das "Deutsche Gesundheitsnetz" wurde, wie das britische NHS-Netz (NHS = National Health Service) offenbar mit einer obsoleten Übertragungstechnologie (X.400 statt SMTP) gebaut, was alle damit zusammenhängenden Entwicklungen auf dem internationalen Markt benachteiligt.