Elvis-Neuigkeiten aus aller Welt, bunt gemischt und ohne Anspruch auf Vollständigkeit präsentiert!
Today Nr. 17 (Juli 1997)
Today Nr. 16 (März 1997)
Today Nr. 15 (November 1996)
Today Nr. 14 (Juli 1996)
Today Nr. 13 (März 1996)
Download Today Nr. 13
- Nr. 16 (ZIP-Datei)
ELVIS TODAY AUS BRINGIN' IT BACK NR. 18
(November 1997)
>>> Barry Manilow liebts diskret
und reist nicht immer unter seinem eigenen Namen - in der letzten
Zeit verwendet er als Decknamen nur noch John Burrows....
>>> BMI (neben ASCAP die zweite große
Urheberrechtsschutzgesellschaft in den USA) hat verlautbart, daß
Youve Lost That Lovin Feelin den
Beatles-Song Yesterday als meistgespielten Song aller
Zeiten mit über 7 Millionen Radio-Einsätzen abgelöst hat.
Wieviele davon auf Elvis entfallen, ist nicht bekannt.
>>> BMG hat, wie bereits in der Fan-Presse berichtet,
die CD-Veröffentlichungen von A Golden Celebration und Elvis
Aron Presley auf 1998 verschoben.
>>> Country-Star Travis Tritt erzählte in einem
aktuellen Interview für eine amerikanische Musikzeitschrift:
Elvis Aloha From Hawaii Special war ein wichtiger
musikalischer Einfluß für mich. Ich war fast 10 Jahre alt und
kann mich gut daran erinnern. Die Sache, die mich am meisten
beeindruckte, war, daß Elvis der King Of RocknRoll
war, aber dennoch Country umd Gospel singen konnte - und all das
sehr gut. Das beindruckte mich, denn als kleiner Junge summte ich
einmal den neuesten Led Zeppelin-Song und den nächsten Tag
irgendetwas von George Jones oder Conway Twitty. Ich erzählte
das niemanden, denn wenn man aus dem Süden ist, singt man eben
keine andere Musik wie z.B. Led Zeppelin. Dann sah ich Elvis auf
diese Bühne gehen und all diese Regeln brechen.
>>> Bill Burks Elvis World berichtet in der
Ausgabe 45 vom unter Garantie geschmacklosesten Elvis-Museum
weltweit: In Pieksamaki, Finnland, existiert in einem Lokal
namens The Hamburger Place eine Elvis-Austellung mit dem Titel
The Toilet Of
Memories in der Herrentoilette. Zum Elvis-Museum? Immer der Nase
nach!
>>> Paul McCartney hat unlängst - nachdem seine
Geburtsurkunde für über 84.000 Dollar versteigert wurde, die
ganze Sammlerszene für lächerlich erklärt und außerdem
angemerkt, daß es nicht korrekt sein könne, wenn ein Fan die
Geburtsurkunde von jemandem ohne dessen Zustimmung besitze.
Obwohl Paul nicht ganz unrecht hat, können wir uns es doch nicht
verkneifen zu bemerken, daß Elvis wahrscheinlich mit der
Schulter gezuckt, gelacht und dem Käufer noch einen Caddy
geschenkt hätte.
>>> Oprah Winfrey, US-Talk Quotenqueen, soll eine
entfernte Cousine von Elvis sein. Ahnenforscher Rod Strucker
behauptet folgendes: John Pressley, 1745 aus Schottland
eingewandert nach USA, hatte 2 Söhne: Charles und David.
Während El aus der DavidDynastie stammen soll, hatte ein
Nachfahre von Charles angeblich Kinder mit einer afrikanischen
Sklavin, von der Oprah Winfrey abstammt.
>>> Disney verhandelt angeblich mit BMG über die Rechte
am gesamten Elvis-Material, das sie auf ihrem Hollywood
Records-Label veröffentlichen wollen - womit zumindest die
Sammler, für die dann alles auf neuem Label erscheint,
glücklich wären.
>>> The Music That Made Memphis ist eine
18-Song-CD, die nur Songs von Künstlern, die mit Memphis
assoziiert werden können enthält; Elvis ist mit My
Happiness und Thats When Your Heartaches Begin vertreten.
>>> Neues von der Leck mich-Front: Mali hat einen
9-Marken-Block mit Elvis, Dino u.a. herausgebracht. Der Tschad
glänzt mit einer Marke, auf der Elvis Clinton und Bill Presley
(oder so ähnlich) gemeinsam zu sehen sind und mit einem Motiv,
auf dem Elvis Nixon die Hand schüttelt. Das dümmste
Postwertzeichen stammt aber aus Batum, wo man einen
10-Marken-Block auflegte, auf dem Elvis in einem Karaoke-Lokal
mit Marylin Monroe, James Dean und Humphrey Bogart auftritt -
play it again, Sam...
>>> US-Urlauber aufgepaßt: Für das spektakuläre
90-Minuten-Ballett Blue Suede Shoes sind für 1998 bereits
folgende Termine fixiert: St. Petersburg, Florida: 17.-22. März;
Denver, Colorado: 7.-19. April. Termine für Chicago und Miami
stehen noch nicht fest.
>>> Bill Lynn, der sich selbst als Freund, Leibwächter
und Schlagzeuger des King für 17 Jahre bezeichnet, tourt mit
seinen Erinnerungen durch die USA.
>>> Ampress Pacific Limited, Unit A, 19/f,
Henry Centre, 131 Wo Yi Hop Road, Kwai Chung, N.T., Hong Kong,
Tel. 2425 5963, Fax 2425 8895, hat gleich 17 (falls wir uns nicht
verzählt haben) Elvis-Armbanduhren auf den Markt geworfen, von
denen wir einige sogar für recht geschmackvoll halten.
>>> Sue Wiegert, über lange Jahre hinweg gute Bekannte
von Elvis und seit über 30 Jahren in der Szene aktiv (ihre
Adresse findet sich in unserer Nummer 10) wirft in ihren
Newsletters immer wieder heikle Themen auf. Einer ihrer
Grundsätze lautet: Nach all dem, was man in den Medien
erfährt, liegt es ausschließlich an uns Fans, die Wahrheit
über Elvis am Leben zu erhalten. Und ich mache, was immer ich
tue, für Elvis, nicht für den Estate oder irgendjemand anderen.
Elvis teilte seine Freundschaft mit mir und nun ist payback time!
Priscillas Klage gegen Currie Grant, der behauptet, Prissy
vor Elvis zu intimen Spielen zu überredet haben, ist da nur
einer der Punkte - Sue hat nie ein Geheimnis daraus gemacht, daß
Elvis zwar kein Heiliger war - aber Prissy bei weitem nicht das
Unschuldslämmchen, als das sie sich in den letzten 20 Jahren
verstanden
sehen will. Auch in Harvey Keitels aktuellem Film The
Road To Graceland hat sie als Executive Producer dafür
gesorgt, daß alle Hinweise auf ihre Affäre mit Mike Stone
entfernt werden - soviel nur zur Geschichtsverfälschung. Von Sue
Wiegert, die immer kompromißlos zu Elvis gestanden ist, wird man
mit Sicherheit auch noch in Zukunft hören.
>>> David Foster, verheiratet mit LInda Thompson,
erhielt im Februar 1997 bereits seinen 13. und 14. Grammy.
>>> Down At The End Of Lonely Street - The Life And
Death Of Elvis Presley von Peter Harry Brown und Pat H.
Broeske bewirbt sich mit seinen 524 Seiten als die definitive,
sympathische Biographie - das Werk ist auch in deutscher Sprache
verfügbar. Loanne Parker, Col. Toms Witwe, hat
bestätigt, daß die Bio ihres Mannes erscheinen wird.
Linda Everett und Elizabeth McKeon haben bei Cumberland House
Publishing in Nashville The Quotable King mit Fotos
und Original-Elvis-Textzitaten veröffentlicht. Anette
Funicello erwähnt Elvis in ihrer Biographie A Dream Is A
Wish Your Heart Makes. Elvis - Youre
Unforgettable von Frances Keenan beschreibt detailfreudig
die intime Begegnung der Autorin mit Elvis in Vegas im Jahr 1970.
Stein Erik Skar hat The Concert Years 1969-1977 veröffentlicht.
TCB Publishing hat Joe Woodwardss rund 100seitiges Elvis
in the post über Elvis-Briefmarken herausgebracht.
>>> Eine Straße in Juoksengi, Schwedden (hunderte
Kilometer nördlich von Stockholm) wurde Elvis Presley Boulevard
getauft.
>>> Lokale Fans, der Bürgermeister und die Polizei
waren anwesend, als im Juni in Indianapolis in der Market Square
Arena eine Erinnerungstafel an den 20. Jahrestag Elvis
letzter Show angebracht wurde.
>>> Richard Jaeckel ist im Juni im 70. Lebensjahr
verstorben; er spielte 1960 mit Elvis in Flaming Star.
>>> Die Original-Bänder, auf denen Elvis
Hayride-Shows aufgenommen wurden, werden vom jetzigen Besitzer Arc
of Arkansas an alle verlost, die zuvor ein Ticket um $ 10.-
in Form eines Posters gekauft haben. Das erste Band enthält
Maybelline.
>>> Bob Dylan, der nach schwerer Krankheit (seine
Europa-Tournee mußte bekannterweise abgesagt werden) in New York
aus dem Spital entlassen wurde, meinte dazu: Ich bin froh,
daß es mir wieder beser geht. Ich habe wirklich geglaubt,
ich würde bald Elvis treffen.
>>> Als wären die 50er noch nicht vorbei: Die britische
Herald Sun warnte am 7. April 1997 ihre Leser davor,
älter als 20 und Elvis-Fan zu sein - denn dies könnte
gefährlich für die Gesundheit sein.
>>> SAN BERNARDINO, unsere neueste
Sonderausgabe, die sich strikt als Bilderbuch versteht, ist ab
sofort erhältlich! Sie enthält 100 UNVERÖFFENTLICHTE FOTOS von
den Konzerten in San Bernardino im November 1972 und Mai 1974.
Wendet Euch an Euren BIB-Händler oder direkt an die
BIB-Redaktion!
ELVIS TODAY AUS BRINGIN' IT BACK NR. 17
(Juli 1997)
>>> Nachdem wir in der vorigen Ausgabe
die weltweiten Pläne von BMG erwähnt haben, wollen wir diesmal
mit den Absichten lokaler Niederlassungen beginnen: Argentinien
plant GRACIA DIVINA (eine gekürzte AMAZING GRACE) im Vinylformat
und die CD-Auflage von ELVIS LA PELVIS. Außerdem wird man die -
mittlerweile ausverkaufte - ELVIS LATINO wiederveröffentlichen
und das Original zu einem echten Sammlerstück machen, denn die
unveröffentlichten Songs werden - aufgrund einer dringenden
Empfehlung von BMG USA - nicht mehr enthalten sein! Mexico wird
sich diesen Plänen höchstwahrscheinlich anschließen und die CD
auch veröffentlichen. Canada wird noch im Laufe des Jahres eine
Tribute-CD produzieren. Japan hat sich ebenfalls bereits
angemeldet, aber auch hier sind noch keine Details bekannt.
Frankreich wird LE RETOUR D'ELVIS mit dem raren ersten Cover in
einer limitierten Auflage und außerdem eine Zusammenstellung mit
dem Titel ELVIS CHANTE LA FRANCE im August veröffentlichen.
England hat bereits die ALWAYS ON MY MIND-Serie (1 x CD, 2 x
CD-Single, mit dem berückenden Cover) veröffentlicht. Eine
dänische Veröffentlichung wird erst für Anfang 1998 erwartet.
Aus Holland kommt ALWAYS ELVIS - THE DUTCH ALBUM. Italien plant
von seinen alten EP's 12-Zoll-Re-Issues auf farbigem Vinyl. In
Mitteleuropa hat Bertelsmann für seine Buchklubs ein 5-CD-Set
mit dem Titel ELVIS: 100 SUPER HITS veröffentlicht.
>>> Bringen wir's hinter uns: den Elvis-Is-Alive-Schwachsinn
des Tages. Zum 20. Todestag blühen die Gerüchte um Elvis' Tod
ganz wunderbar. Diesmal hätten wir Richard Presley anzubieten,
der uns wissen läßt: "Ich bin in Desoto, 15 Minuten
außerhalb von Memphis, aufgewachsen. Mein Vater ist blutverwandt
mit Elvis und war sein ganzes Leben lang sein enger Freund. Ich
habe viele Feiertage auf Graceland oder auf einer Farm in
Mississippi verbracht. Er war ein Kleinstadt-Südstaatler, der
sich niemals für den King Of Rock'n'Roll-Lebensstil interessiert
hat. Er hat seinen Tod nur vorgetäuscht und ist nach drei Jahren
zu uns nach Mississippi zurückgekehrt. Mein Vater ist letzte
Woche mit ihm Fischen gegangen."
>>> Und weil wir gerade so schön beim Blödeln sind: In
einer Pressemitteilung wird Ronald Sklar, Präsident der National
Association of Amateur Elvis Impersonators (NAAEI)
hochgelobt. Sklar hat seinen Namen bereits 1993 - und das ist
jetzt bitte keiner unserer seltsamen Scherze! - offiziell in Nude
Elvis (Nackter Elvis) ändern lassen und tritt auch als
solcher (respektive nur mit ein wenig Gummi und
nietenbeschlagenem Leder und viel nackter Haut bekleidet) als
Elvis-Imitator auf.
>>> Chris Isaak erzählte in einem aktuellen Interview,
daß es Elvis' I Forgot To Remember To Forget war, daß
ihn zu seiner eigenen Laufbahn als Musiker inspirierte.
>>> The True Story Of Marylin And The King ist
ein nahezu unglaubliches Buch von Karma Karen zum Preis von US$
16.95, das - ernstgemeint oder nicht! - dümmer und (wir hoffen,
die Bedeutung des Wortes kommt in allen Gegenden, wo BIB gelesen
wird, dementsprechend `rüber:) tiefer nicht sein könnte:
Marylin Monroe (aus Tupelo kommend) trifft im Jahr 1949 in
Memphis den jungen, aber (laut Beschreibung) bereits zur vollen
männlichen Blüte entfalteten Elvis ("attraktiv,
langhaarig, Schmollippen, in denen sie (Marylin) sich verbeißen
wollte, Schlafzimmeraugen". Das Werk ist noch keine 100
Zeilen lang, da bemerkt er auch schon ihre hochgeschürzten
Brüste und sie interessiert sich für Dinge unter seinen
Kleidern. Wir sind wieder einmal sprachlos, und das nicht vor
Erregung ob der heißen Lektüre. Die Autorin, in ihrer
Selbstbeschreibung eine lesbische Astrologin, bezeichnet sich als
Freundin und Vertraute von EP & MM. Unsere Empfehlung: Zum
Anheizen des Grills vor einer langen Gartenparty ist dieses
heiße Buch absolut empfehlenswert.
>>> Elvis & Austria: Die Seebühne Kaprun bei 5700
Zell am See wird im August das Musical Elvis Forever aufführen.
Info unter (+43) 06542-770 oder im Internet unter
http://esr.gold.at
>>> Unglaublich, was man uns alles verkaufen will: Vor
20 Jahren hat Patrick Duran Elvis-Skulpturen kreiiert, die sogar
Colonel Parker von der Vermarktung ausgeschlossen hat. Jetzt sind
diese wertvollen Sammlerstücke endlich wieder aufgetaucht und
können (ab US$ 600.- aufwärts) erstanden werden.
>>> In einer weltweiten Online-Konferenz am 13. Januar
1997 konnten Mitglieder von Compuserve mit Joe Esposoto via Modem
und Computer plaudern.
>>> Graceland's Projekte bekommen Konkurrenz: Im Oktober
eröffnet in Memphis ein Hard-Rock Cafe.
>>> Traurigerweise könnten wir beinahe eine eigene
Kolumne daraus machen: unsere Todesanzeigen der Elvis-Welt. ·
Mae Boren Axton verstarb am 8. April 1997 im Alter von 82 Jahren
in Hendersonville, Tennessee. Als Todesursache wurde ein
Haushaltsunfall angegeben. Axton, die für zahlreiche
Country-Grössen Songs komponierte und oft als Geburtshelfer der
Karrieren von Dolly Parton und Willie Nelson bezeichnet wird, hat
ihren Platz in der Galerie der Unvergeßlichen, weil sie Heartbreak
Hotel mitkomponierte. · LaVern Baker (geb. 11. November
1929) verstarb am 10. März 1997 in New York. Ihre erster Hit
(1954 bei Atlantic erschienen) und gleichzeitig ihre Kennmelodie
war Tweedle Dee. Zu ihren weiteren Songs zählten Titel
wie That's All I Need, Jim Dandy, Tomorrow Night, You're The
Boss, Saved, Shake A Hand und Hey Memphis, ein
Antwort-Song auf Little Sister. Ihr letzter bedeutender
Hit war See See Rider im Jahr 1962. · Schauspieler Don
Porter, der Mike Lansdown in Live A Little, Love A Little verkörpert
hatte, verstarb 84-jährig am 11. Februar 1997 in Los Angeles.
>>> Billy Burnette, Sohn des legendären Dorsey
Burnette, hat bereits für die Feierlichkeiten im Januar 1997
eine CD-Single mit dem Titel Today Is Elvis' Birthday
aufgenommen. Er wurde von Scotty Moore, D.J. Fontana und den
Jordanaires begleitet. Anfragen bitte an: Grand Avenue Records,
Box 40427, Nashville, TN 37204, USA.
>>> Von Christina Oxenberg, Schwester der Schauspielerin
Catherine Oxenberg, war lange Zeit immer wieder behauptet worde,
sie sei die Tochet von John F. Kennedy. Nachdem sie im Juni dazu
befragt wurde, enthüllte sie vor der amerikanischen Presse, daß
dieses Gerücht falsch sei. Sie ist - so behauptet sie allen
Ernstes - die Tochter von Elvis.
>>> Die CD ALWAYS ON MY MIND ist im Mai auf Platz Vier
der englischen Album-Charts geklettert - vor sich nur Gary
Barlow, Spice Girls und Wu-Tang Clan, hinter sich u.a. seinen
Ex-Schwiegersohn.
>>> The Continuing Search For Elvis ist ein 106
Minuten langes Video aus England, das - überwiegend im August
1996 gefilmt - allen jenen, die für nicht-selbsterlebte
Reiseberichte etwas über haben, unzählige Elvis-Schauplätze in
Memphis zeigt.
>>> In England sendet BBC heuer einige Dokumentationen
und Spielfilme, dazu soll es Diskussionssendungen samt Auftritten
von Elton John, Spice Girls, Cher und Placido Domingo mit deren
Lieblings-Elvis-Hits geben.
>>> Elvis wird für die neuen Werbungen von Kit Kat und
Mercury One 2 One (Handy-Werbung) verwendet.
>>> Die Gerüchte um ein Video The Lost Performances,
Vol. 2, erst vor wenigen Wochen aufgekommen, reißen nicht ab -
wir glauben's aber erst, wenn die offizielle Ankündigung von
Turner Enterprises vorliegt.
>>> Zu den von uns bereits angekündigten neuen
"Elvis"-Filmen liegt nun mehr Info vor: The Road To
Graceland mit Harvey Keitel und Bridget Fonda haben wir schon
berichtet (BIB #16, S. 47). Peter Guralnick's The Last Train
To Memphis soll nun doch - nach einigem Hin und Her -
verfilmt werden.
>>> Die neuesten Updates an der Bücherfront betreffen
u.a. Hurry Home Elvis und Did Elvis Sing In Your
Hometown, Too, beide hier im Heft beschrieben.· In Search
Of Elvis: Music, Race, Art, Religion von Vernon Chadwick,
herausgegeben von Westview Press, liegt uns zwar noch nicht vor,
hat aber in der unabhängigen Presse gute Kritiken für seinen
Versuch, das Phänomen Elvis zu hinterfragen, bekommen. Es sei
vor allem geeignet für den Æden äußerst interssierten, milde
zynischen Leser" - und davon gibt es ja genug. Das Fazit der
Kritik lautet: "Man beschließt das Buch mit der nachaltig
erneuerten Überzeugung in die Kraft von Presley, des Mannes und
der Musik, über allem aber, des Giganten. Und auf einmal scheint
es nicht mehr so unerklärlich, ..., daß ein einfacher
Rock'n'Roller einen derartigen Eindruck hinterläßt und das
schiere Gewicht von Presley's Einfluß auf die amerikanische
Kultur so ungeheurlich groß ist, daß es schlicht unmeßbar
ist." · Gerry Rijff schlägt wieder zu: Nachdem Steamrollin'
Over Texas mit 150 Fotos aus den Texas-Shows der 70er Jahre
bereits erschienen ist, soll nun sein - schon einmal vor
längerer Zeit angekündigtes - Buch über King Creole kommenden
Winter erscheinen; das gemeinsam mit The Man And His Music verlegte
Talking Elvis bereits im September 1997. · Die Bio von
Colonel Tom wird eventuell von Tom Diskin, der bereits längere
Zeit in Boston in Pension ist, und Parker's Frau, geplant;
Details sind keine bekannt.
Off-Line-Lesen: Sie können den Text aller ELVIS TODAY-Einträge der Ausgaben 13 bis 16 auch als komprimiertes Textfile (TODAY.ZIP) laden und bequem nach Beendigung der On-Line-Verbindung lesen: DOWNLOAD TODAY 13-16
ELVIS TODAY AUS BRINGIN' IT BACK NR. 16
(März 1997)
>>> BMG/RCA hat für 1997 eine beeindruckende Serie
Veröffentlichungen angekündigt; da mittlerweile die
Informationen in den meisten Magazinen abgedruckt waren, bieten
wir nachstehend nur noch eine Kurzübersicht: Januar: The
Great Performances, The Elvis Collection, Vol. 4 (Wiederveröffentlichungen).
April: Loving You, Jailhouse Rock, King Creole, G.I. Blues,
Blue Hawaii (Wiederveröffentlichungen mit Bonus-Titeln), An
Afternoon At The Garden (die langerwartete New York-Show vom
Juni 1972). Juni: Platinum (über 70 unveröffentlichte
Aufnahmen; gerüchteweise sind Outtakes von Blue Moon und Rip
It Up sowie etliche Home-Recordings wie z.B. Blowin' In
the Wind, 500 Miles, Tennessee Waltz, The Old Rugged Cross, San
Antonio Rose, Primrose Lane, Tumbling Tumbleweeds, After Loving
You und Suppose darunter). Juli: Elvis Golden
Records, Vol. 1-5 (Wiederveröffentlichungen mit
Bonus-Titeln). Oktober: Elvis Aron Presley (8-LP-Box-CD-Veröffentlichung),
A Golden Celebration (6-LP-Box-CD-Veröffentlichung).
>>> Die BRINGIN' IT BACK Sonderausgaben ON STAGE und SAN
BERNARDINO sind Thema zahlreicher Anfragen. Zuerst einmal
möchten wir festhalten, daß SAN BERNARDINO (mit mindestens 90
unveröffentlichten Fotos von den Shows im November 1972 und Mai
1974) in Bälde (ca. April/Mai) erscheinen wird; da die
BIB-Redaktion diesen Winter ganz besonders schlimm von der Grippe
heimgesucht wurde, mußten wir in unserer Planung leider eine
krankheitsbedingte Verzögerung in Kauf nehmen. Unser bereits vor
längerer Zeit angekündigtes Special ON STAGE halten wir vorerst
zurück: In Kürze erscheint das Buch Did Elvis Sing In Your
Hometown, Too (Englisch, ca. 320 S., Autor Lee Cotten), das
sich mit den Shows von 1968 bis 1977 beschäftigt und vieles von
den Informationen, die auch ON STAGE enthält, bieten wird. Da
wir der Überzeugung sind, daß BIB sicherlich nicht den Unsinn
fördert, Fans zu nötigen, gleichartige Artikel zu kaufen,
werden wir zuerst Did Elvis Sing In Your Hometown, Too
ausgiebig prüfen, Euch demnächst darüber berichten und erst
dann entscheiden, ob und wann ON STAGE erscheint.
>>> Bleiben wir gleich bei der Bücherfront: Andreas
Warmuth hat unter dem Titel Las Vegas - Das letzte Kapitel
bereits vor längerer Zeit ein 70seitiges Magazin über Elvis'
letztes Vegas Engagement im Dezember 1976 veröffentlicht. ·
Ginger Alden's Mutter hat neuerlich angekündigt, daß ihre
mittlerweile 39jährige Tochter heuer ein Buch über ihre
Beziehung mit Elvis veröffentlichen wird; sollte Ginger zu viel
Anstand dazu haben, hat Mutti auch schon ausposaunt, daß sie
selbst unter die Schmierfinke gehen könnte. · Rhino Books hat
The Greatest Rock'n'Roll Stories von Art Fein
veröffentlicht, in denen auch Elvis vertreten ist. · Peter
Watson aus East Sussex, England, arbeitet an einem Buch über
Fans. · Es mußte ja so kommen: Jetzt gibt es von K & K
Publishing in Greeneville, Tennessee, ein Buch über Elvis
Marken, nein, es sind gar vier verschiedene Bände, in denen die
Elvis-Briefmarken abgebildet sind. Jeder Band der Serie Elvis On
Stamps kostet $ 29.95. · Linda Everett hat unter dem Titel Blue
Plate Special ein Kochbuch mit Fotos und Ankedoten
herausgebracht. Sie arbeitet zur Zeit an einem Buch über Elvis'
Las Vegas Engagements. · Busted Bird Productions
verkündete soeben das Erscheinen der ersten Ausgabe von Hurry
Home, Elvis - The Donna Lewis Diaries, Vol. 1, 1962-1966.
Donna und ihre Familie kannten Elvis über 15 Jahre hinweg und
ihre Tagebücher dienen als Basis für die Bände. · June
Juanico, Elvis' Häschen in Biloxi, hat ihr Buch In The
Twilight Of Memory für August angekündigt.
>>> Am 21. Januar 1997 verstarb Colonel Tom Parker, 87;
siehe dazu auch den Artikel FAREWELL TO THE SNOWMAN in dieser
Ausgabe. Gerüchten zufolge hinterläßt Parker ein
Buchmanuskript. In einem Goldmine-Interview vom Oktober 1996
erzählte Country-Star Eddy Arnold: "Mindestens alle drei
Monate erhalte ich einen Anruf, weil irgendjemand ein Buch über
Elvis schreibt und mich kontaktiert, weil er glaubt, er könne
irgendwelchen Schund über Colonel Parker aus mir
herausquetschen. Ich möchte nichts damit zu tun haben. Parker
ist ein guter Manager, er ist ein weiser Mann. Er weiß, wie man
die Dinge anpackt." · Am 17. Januar 1997 verstarb Elvis'
Onkel Vester Presley, 82, der an den berühmten Music Gates für
viele Fans zum Freund wurde. · Bill Monroe, 84, Vater des
Blue-Grass und Komponist von Blue Moon Of Kentucky, Little
Cabin On The Hill und Uncle Penn verstarb am 9.
September 1996. · Faron Young, 64, in der All-Time
Popularitäts-Country-Chart von Bilboard auf Rang 20, verstarb am
10. Dezember 1996 in Nashville; er und Elvis waren in den Jahren
1954-55 öfters gemeinsam auf Tournee. · Tiny Tim, 64, bekannt
geworden durch seinen Hit Tip-Toe Through The Tulips, den
Elvis im Juni 1968 während der legendären Burbank-Sessions
angesungen hatte, starb am 1. Dezember 1996 in Minneapolis an
Herzversagen. · Peter Aldersley verstarb im Oktober 1996; der
englische Fan wurde über die Grenzen des britischen Mega-Clubs
hinaus bekannt, als Elvis ihm das Tandem schenkte, mit dem er
während That's The Way It Is zu sehen ist, und Peter es
in Luxembourg versteigerte (ebenfalls im Film zu sehen). · Und
für alle, die unseren Leitartikel (Nr. 13) BOURBON FROM HEAVEN
über Dino mit Interesse gelesen haben: Am 23. November 1996
verstarb Ken Lane, lebenslanger Begleiter von Dean und Komponist
von Everybody Loves Somebody.
>>> Einer, der noch unter uns weilt und 1996 runde
hundert Jahre alt wurde, ist Robert Crouch: Er ist der Architekt,
der Graceland gebaut hat. Ebenfalls noch gut in Form ist Sam
Phillips, der am 5. Januar seinen 74. Geburtstag feierte
>>> Die zweite Veröffentlichung aus der Lousiana
Hayride Archives Serie wird Johnny Cash gewidmet sein, soll aber
angeblich ein Duett von Elvis und Johnny beinhalten.
>>> Graceland's Heartbreak Hotel-Restaurant erhielt von
der örtlichen Gesundheitsbehörde das Attest, eines der
"saubersten Restaurants in der Stadt" zu sein.
>>> Elvis' Tour Bus von 1975 wurde von Bruce und Lily
Buseman erworben, die damit Geld für wohltätige Zwecke sammeln
wollen.
>>> Der Elvis Presley Estate plant für Juni die
Eröffnung eines Clubs mit dem Namen Elvis Presley's Memphis auf
der Beale Street - und zwar genau dort, wo Elvis'
Lieblingsgeschäft Lansky's Men's Store war. Bis dahin ficht man
(seit 2 Jahren) einen erbitterten Rechtsstreit mit Barry
Capece aus Houston, Texas, dessen Nachtclub (bzw. dessen Name The
Velvet Elvis) dem Estate ein Dorn im Auge war. Capece wurde auf
Unterlassung geklagt und soll den Namen ändern sowie das als
Logo des Clubs verwendete Elvis-Gemälde entfernen.
>>> Im Zuge der Vorstellung örtlicher Wirtschaft
stellte eine Zeitung die Firma Matthews International Corporation
vor. Matthews hat zahlreiche Plaketten und Tafeln gefertigt,
darunter z.B. die Grabinschriften von Sammy Davis Jr. und - you
guessed it - Elvis. Der Transport von Pittsburgh nach Memphis war
damals Top Secret. Niemand wußte, welche Route der Lieferwagen
fahren würde, und die Auftragserteilung selbst war auch geheim
gehalten worden.
>>> Allen Reiselustigen widmen wir das Programm der
Tribute Week im August: Elvis Riverboat Cruise & Dance Party
(10./11.; ausverkauft laut Presley Estate); Elvis Fan Club
Presidents Diner (11.; Memphis Marriott Hotel, geschlossene
Veranstaltung); Conversations on Elvis at Humes (13.; Humes High
School, Eintritt: $ 8.-, Gäste: noch nicht bekannt);
International Elvis Dance Party (14.; Terry Mike Jeffrey &
Band, Ort noch nicht bekannt, Eintritt: $ 20.-); Candlelight
Vigil (15.; Elvis Presley Boulevard/Medidation Garden); Elvis In
Concert 97 - The 20 Year Reunion (16.; Memphis Mid-South
Coliseum; zahlreiche Ex-Elvis-Musiker); täglich von 9. bis 17.
August: Entertainment at Graceland (diverse Künstler live auf
der Graceland Plaza), Elvis Art Contest & Exhibit (Künstler
aus aller Welt zeigen Elvis-Kunstwerke), Medidation Garden
Morgen-Tour (kostenlose Möglichkeit, frühmorgens den Medidation
Garden zu besuchen). Tickets können bestellt werden bei Elvis
Week Tickets, Box 16508, Memphis, TN, 38186-0508, USA (Telefon:
901-332-3322)
>>> In Amerika wurden Frauen befragt, welche
Persönlichkeiten, tote oder noch lebende, sie am liebsten zum
Abendessen einladen würden. Platz 1 belegte (na, wer wohl)
Elvis, und auf den Rängen 2 bis 4 folgten Brad Pitt, Abraham
Lincoln, Marylin Monroe und Michael Jackson.
>>> Man möge uns verzeihen, falls diese Meldung schon
irgendwo in einem BIB aufgetaucht ist, aber die Anzahl der
klebrigen, kleinen Dinger, die manche Leute auf ihre Briefe
kleben, um ihren Respekt gegenüber dem Briefträger zu
dokumentieren, ist mittlerweile geradezu astronomisch: Albanien
hat zwei Briefmarken herausgebracht. Wir sind zutiefst bewegt,
aren't we.
>>> Ken Lomax, Oxford, hat einen Stimmsynthsizer
entwickelt, der, auf der Basis alter Tondokumente, Stimmen exakt
nachbildet und so z.B. "Elvis" aktuelle Lieder des
Jahres 1997 singen lassen kann.
>>> Das Video der Memphis Mafia, derzeitiger Titel All
The King's Men, wird höchstwahrscheinlich mehrere Folgen
umfassen (der gewöhnlich gutinformierte Bill Burk spricht von
einem vollen Dutzend!). Als Gustostückerl werden ein paar
Minuten Home-Movies und das Telefonat zwischen Elvis und Red West
bezüglich des Buches Elvis: What Happened angekündigt.
Außerdem plant die Memphis-Mafia ein Video mit dem Titel Elvis
In Germany.
>>> Paul Dowling's Buch The Ultimate Album Cover Book
ist mittlerweile weltweit erhältlich, z.T. auch in Europa im
regulären Buchhandel. Die DeLuxe-Ausgabe kann bei
Elvis-Händlern ebenso wie bei Paul direkt bestellt werden:
Worldwide Elvis, Box 17998, Sarasota, FL 34276-0998, USA.
>>> Elvis: The Man ist die erste aus einer Serie
auf wenige hundert Stück limitierter Litographien von Betty
Harper, die von Osborne Fine Art Images zu Preisen
zwischen $ 95.- und $125.- angeboten werden.
>>> Amerikanische Blues-Experten bestehen auf den
Umstand, daß Elvis bereits 1951 regelmäßig aufgetreten sein
soll und alle seine Bewegungen von Calvin Newborn gelernt habe.
>>> Beim Elvis Birthday Banquet im Januar in Memphis
erzählte Ronnie McDowell, daß er und die Jordanaires in Kürze
den Soundtrack für einen neuen Film aufnehmen werden, der im
Oktober 1997 in die Kinos kommen soll. Außerdem fand sich in
einem aktuellen Country Weekly die Meldung, daß Harvey Keitel,
ein in den USA recht populärer Schauspieler, für einen Elvis
Fantasy Film mit dem Titel Graceland engagiert wurde. Keitel
spielt einen Mann, der auf die 60 zugeht und der Elvis sein
könnte - der Film selbst läßt, wie in Variety zu lesen war,
den Schluß zu, liefert aber in der erzählten Story keinen
Beweis.
>>> Elvis Is Alive und kein Ende! Selbst auf die
Gefahr hin, daß wir einen glühenden Anhänger dieser Theorie
vergrämen, aber: Fällt all den Wahnsinnigen denn nicht auf,
daß ununterbrochen neue Versionen aufgetischt werden? In der
letzten Zeit sind alleine drei unterschiedliche G'schichten aus
dem Elvis'schen (Gerüchte)Wald publiziert worden, die wir des
morbiden Vergnügen wegens hier schmunzelnd abdrucken: Allen
Parsons und seine Frau Julie behaupten, daß Elvis noch lebt und
zwar nach wie vor in Graceland. Allen hat ihn im Juni 1996 sogar
gefilmt, als er im Wagen zum Haus hinauffuhr: ÆEr hatte alles.
Die Sonnenbrillen (Anm.: eindeutiges Indiz, da es offensichtlich
außer dem lebenden Elvis keine Sonnenbrillenträger mehr in den
USA gibt), die Frisur, das Gebiß (Anm.: ??? - ist der Mann
Zahnarzt?), alles. Für mich ist das Elvis." Seine Frau
Julie hatte ohnehin nie geglaubt, daß Elvis tot sei. Psychic
News, die Zeitschrift, die die Story brachte, rief sogar in
Graceland an, wo ein sichtlich indignierter Pressesprecher
unverschämterweise verleugnete, daß Elvis gerade im Haus sei.
Meldung Nr. 2 besagt, daß Elvis seit 1977 auf einer
schwerbewachten Insel lebt (nur Arnie Schwarzenegger, der
Presleynator, könnte dort eindringen) und dorthin geflüchtet
sei, nachdem er als FBI-Agent zwei Kapitalverbrecher hinter
Schloß und Riegel gebracht hatte. Die Einheimischen dort nehmen
das als ganz selbstverständlich, sie wissen das nämlich schon
seit 19 Jahren (diese Meldung erscheint am glaubwürdigsten, denn
in einer Festung eingesperrt kann man nichts tun außer
fernsehen, essen und schlafen und das - ohne ihm nahetreten zu
wollen, denn Millionen vertreiben sich so die Zeit -waren ja doch
Elvis' liebste Freizeitbeschäftigungen). Der National Enquirer
brachte am 5. November 1996 die dritte der aktuellen Varianten:
Marty Lacker und Billy Smith enthüllten aber in erster Linie
ihren eigenen Geisteszustand, als sie erläuterten, daß Elvis
seinen Tod mit Hilfe eines todkranken Mannes namens Scott (Beam
me, up, Scotty!) vorgetäuscht habe. Scott hätte Elvis um
Unterstützung für seine Familie ersucht, die dieser auch
geleistet habe. Dann jedoch habe Elvis den beiden erklärt,
"Ich wünschte, ich könnte ein normales Leben
führen!", und seine Chance dazu in Scott (Scott me up,
Beamy!) gesehen. Als Lacker von der Sache erfuhr, war Scott (Lie
a lot, Marty) bereits mehreren Operationen unterzogen worden und
sah exakt wie Elvis aus, nämlich todkrank. Elvis' Zahlungen an
Scott (Grab the money, Billy!) wurden von Laurel & Hardy, oh,
sorry, von Marty und Billy organisiert und durchgeführt. Als es
mit dem Kranken 1977 rapide bergab ging, organisierten M & B
(Mies & Billig) die Überführung des toten Fremden. Zur
Bekanntgabe Elvis' Todes war dieser bereits hunderte Meilen
weiter, samt seiner Geliebten Maria, die er seit 1975 versteckt
gehalten hatte (in einem Taucheranzug, den er während der
Dreharbeiten zu Easy Come, Easy Go verschwinden hatte lassen, im
Swimmingpool) und sie fuhren im schwarzen Wagen dorthin, where no
man has gone before. Captain Kirk, Ende Logbuch. (What a shit,
poor Elvis!)
ELVIS TODAY AUS BRINGIN' IT BACK NR. 15
(November 1996)
>>> Ein paar BMG-freundliche Hinweise zu Beginn: Wer
die ESSENTIAL ELVIS, VOL. 4, noch nicht hat, sollte dies
schleunigst nachholen (die Boot ist wahrlich kein Ersatz). Die
neue ELVIS: GREAT COUNTRY SONGS-CD enthält unter ihren zwei
Dutzend Songs folgende Outtakes: Your Cheatin' Heart (Take 9),
Just Call Me Lonesome (6), There Goes My Everything (1), Green
Green Grass Of Home (1), Fairytale (2), Help Me Make It Through
The Night (3). Weiters bei BMG auf CD erschienen ist THE OTHER
SIDES: WORLDWIDE GOLD AWARD HITS, VOL. 2 - für alle Nostalgiker,
die LP-Äquivalente auf CD schätzen. Für nächstes Jahr ist die
andere Madison Square Garden geplant und gleich drei Box-Sets:
SILVER (die 8-LP-Box), GOLD (die 6-LP-Box GOLDEN CELEBRATION),
beide mit zusätzlichen Outtakes, und PLATINUM, eine 5-CD-Box mit
hauptsächlich Outtakes, auf der "mehr Outtakes sein sollen
als jemals von einem Künstler auf einer Box zu hören
waren!"
>>> Gleich nach den BMG-News gibt's Info über jene
Veröffentlichungen, die RCA großzügigerweise privaten
Unternehmern zu überlassen scheint: Bilko bringt G.I. Blues,
Vol. 2 und Fort Baxter scheint aus der Sommerlethargie erwacht:
Da haben wir die Einzel-CD LEAN, MEAN AND KICKIN' BUTT (Deutscher
Titel: HAGER, HEIMTÜCKISCH UND ARSCHTRETEND, 28. Januar 1971,
Las Vegas), sowie die Doppel-CD GOODBYE MEMPHIS (5. Juli 1976,
Memphis) und die Fortsetzung der 4-CD-BOX A PROFILE in der VOL. 2
mit folgenden Shows: 27. Mai 1974, Lake Tahoe, 3:00 AM; 28.
September 1974, College Park; 6. Oktober 1974, Dayton, 2:30 PM;
22. März 1975, Las Vegas, Midnight; zum Drüberstreuen gibt's
How The Web Was Woven und I'll Take You Home Again, Kathleen vom
Juli 1970.
>>> Joe Esposito wird ab sofort im Monatsmagazin
Collecting (Odyssey Publications, Corona, California) Anfragen
aus aller Welt in Sachen Elvis beantworten.
>>> Über die meisten Pressemeldungen zu Elvis' Todestag
im August wollen wir den Mantel des Vergessens breiten, denn da
sind wir Fans wieder einmal überwiegend als geisteskrank und
harmlos pervertiert dargestellt worden; wir empfehlen dazu auch
ein altes Wiener Weisheit (hier in Hochdeutsch abgedruckt, um
wegen des großen Verbreitungsgrades von BIB keine
Verständigungsprobleme zu erzeugen): ÆNicht einmal
ignorieren!"
>>> Der Elvis Presley Estate und auch die
Stadtverwaltung von Tupelo haben ihre Unterstützung der zweiten,
jährlichen Elvis Presley-Konferenz der University of Mississippi
zurückgezogen - hauptsächlich, weil dort Elvis-Imitatoren wie
z.B. Elvis Herselvis auftreten. Die erste weise Entscheidung des
Estate seit geraumer Zeit. Außerdem hat der Estate das
Radio-Programm Elvis On The Air, das seit den späten 70er Jahren
läuft, offiziell lizensiert. Moderator ist Steve Christopher aus
Alabama, der die Show seit Jahren jung und frisch erhält; auf
den Hörer, dessen Elvis-Liedwunsch Christopher nicht erfüllen
kann, wartet seit Jahren ein Auto - aber bis dato konnte der DJ
nicht in Verlegenheit gebracht werden. Der Estate hat sich zu dem
Schritt entschlossen, da Elvis On The Air laut Erhebungen eine
nicht enden wollende Quelle für neue Fans darstellt. Zur
Bewerbung der Show wurde Darwin Lamm vom Creative Radio Network
berufen. Weiters hat der Estate im Zusammenarbeit mit der
Wurlitzer Jukebox Company Elvis-Presley-Wurlitzer lizensiert.
>>> Nebenbei hat der Estate im Zuge der Elvis Week das
Interesse wieder einmal geschürt: Es wurde offiziell
bekanntgegeben, daß unlängst etwa ein Dutzend
unveröffentlichte Home-Recordings entdeckt wurden, darunter
Tennessee Waltz, Primrose Lane, San Antonio Rose und Tumbling
Tumbleweeds, die auf der in Aussicht gestellten Monster-Box
nächstes Jahr erscheinen sollen. By the way, ich kann unlängst
entdeckt nicht mehr hören bzw. sehen; da werden wir doch
tatsächlich als die Idioten hingestellt, als die uns die Medien
so gerne verkaufen. Warum schreibt man nicht ÆJahrelang unter
Verschluß gehalten, nun aber ist der richtige Augenblick
gekommen, um Euch damit einen Batzen Geld rauszureißen!" -
das wäre doch einmal innovative Werbung!!??
>>> Der Colonel hat im Vegas Hilton am 26. Juni seinen
87. Geburtstag gefeiert.
>>> Der Commercial Appeal vom 9. März berichtete, daß
die Stadt Palm Springs ein Elvis-Event der besonderen Art
verboten hat: Eine Firma hatte Elvis' Haus gemietet und dort
private Elvis-Parties veranstaltet. Da diese zu laut gerieten,
wurden sie amtlich untersagt .
>>> Wieder werden Elvis-nahe Gebäude geschliefen: Die
Vincent de Frank-Halle und die Dixon Meyers-Hall, wo Elvis seinen
Schulabschluß machte und 1961 auch zwei Benefizkonzerte gab. Und
da er in den frühen 60ern Stammgast bei Dino in Vegas war,
würde es ihn wohl auch treffen, daß das legendäre Sands-Hotel
in Las Vegas im Sommer abgerissen wurde. Besuchen Sie
Elvis-Amerika, solange es noch steht. In London richtet man einer
Person, die niemals existiert hat, ein Museum in seinem
angeblichen Quartier ein (Sherlock Holmes, 221b Baker Street), in
den USA schleift man nach und nach gnadenlos alle jenen Stätten,
wo sich ihr größter Entertainer bewegt hat.
>>> In Memphis hat dafür diesen Sommer die Elvis
Gallery aufgemacht, wo man wirklich teure Elvis-Souvenirs kaufen
kann. In Graceland selbst ist nun die Küche zugänglich und u.a.
der Trophy Room wurde umgestaltet; es gibt eine neue Auswahl an
Jumpsuits zu sehen, Kleider von Gladys (jetzt wird sicher
irgendein perverser Analphabet kommen und behaupten, Elvis habe
heimlich Frauenkleider getragen) sowie einen Fernseher, den Elvis
eigenhändig zerschossen hat.
>>> Noch einmal Elvis-Estate: Die Publikation des
Graceland Express wird eingestellt und dafür die Zusammenarbeit
mit dem wahrscheinlich oberflächlichsten aller Elvis-Magazine,
dem Elvis International Forum, begonnen. Unseres Erachtens hätte
die Zeitung des Estate (oder die von Graceland als Sprachrohr
benutzte Publikation) unbedingt in Memphis selbst angesiedelt
sein sollen (womit Bill Burk's Elvis World zum Zug gekommen
wäre).
>>> Bücher-News: Elvis in Canada, das neue Buch von
Bill Burk, ist Thema unseres Artikels THE DEVIL WENT UP TO
CANADA. · Auch über Waylon Jennings' Bio ist im vorliegenden
Heft ein Artikel zu finden. · Über The Ultimate Album Cover
Book von Paul Dowling haben wir schon in der Nr. 14 berichtet;
das auch für Nicht-Sammler äußerst empfehlenswerte Buch ist
(u.a. auch hier in Österreich) weltweit im Buch- und
Elvis-Handel, z.T. außerordentlich billig, erhältlich, für
Direktbesteller trotzdem noch einmal Paul's Anschrift: Worldwide
Elvis, Box 17998, Sarasota, FL 34276-0998, USA. · The King On
the Road ist ein Buch von Robert Gordon, herausgegeben vom
Elvis-Estate. · Shooting Elvis (Grove Press, 224 Seiten) ist ein
Buch von Robert M. Eversz, das lt. Angaben unserer
US-Korrespondenten sein Geld nicht im geringsten wert ist - der
Titel läßt es erahnen. · Sean O'Neal, bereits als Joe
Tunzi-Co-Worker und Besitzer des zweiten Elvis-Azetats bekannt,
hat ein Buch unter dem Titel Elvis, Inc. (Prima Publishing)
veröffentlicht, indem er im Detail erläutert, wie der
Elvis-Estate versucht, alles, was mit Elvis zu tun hat, entweder
selbst zu machen oder zu unterbinden - ein Blick hinter die
Kulissen einer gnadenlosen Vermarktungsmaschinerie, die alles zu
vernichten versucht, woran sie selbst keinen Cent verdient.
>>> Der englische Elvis-Imitator Dave Hurrel erlebte den
Schock seines Lebens, als er mitten in seiner Vorstellung von
einer Wasserbombe (siehe auch HAVING FUN WITH ELVIS AT THE MOVIES
in diesem Heft! Da war wohl ein Nachahmer am Werk!) getroffen
wurde und dadurch einen elektrischen Schlag erhielt, der ihn
bewußtlos machte. Im Spital meinte er: ÆElvis lebt - aber nur
fast!"
>>> Ebenfalls in England wurde die Polizei zur
Untersuchung eines Mordes gerufen, fand aber statt der Leiche nur
eine Elvis-Figur aus Pappmaché ohne blue suede shoes vor.
>>> Das Magazin Nevada enthielt im Februar 1995 einen
6-seitigen Artikel The Vegas Years über Elvis, der nicht immer
sehr schmeichelhaft war; das Titelblatt des Heftes war ein Foto
von Elvis und Ann-Margret.
>>> Der St. Louis Post-Dispatch berichtete am 23.
Februar 1996 über Universitäten in Amerika, die Elvis-Semester
anbieten. Dazu wurde festgehalten: ÆElvis ist die
signifikanteste Figur in der amerikanischen Kunst. Es ist absolut
absurd zu glauben, er wäre eines genaueren Studiums nicht
würdig. Wenn wir im Jahr 3000 auf das 20. Jahrhundert
zurückblicken werden, dann wird Elvis ein außerordentlich
wichtiger Aspekt dieser Betrachtungen sein." (BIB-Leser
brauchen nicht auf das Jahr 3000 zu warten, sondern können mit
uns schon jetzt studieren und zurückblicken.
>>> Die Ratings für die Cybil Sheperd-Show in den USA
sind gefallen, nachdem Cybil einige unvorsichtige Dinge über
Elvis gesagt hatte, die die sensiblen Fans in den Staaten erbost
hatten.
>>> Die Daily News von MvcKeesport, Pennsylvania,
führte in ihrer Kolumne History Spotlight - Entertainment
Highlights für die letzte Märzwoche unter der Überschrift
Presley Appears With Berle an: ÆVor 40 Jahren: Elvis Presley
erschien in der Milton Berle-TV-Show, die von ungefähr 40
Millionen Menschen gesehen wurde." Überhaupt waren im
ganzen Lande Schlagzeilen wie aus den 50er Jahren zu sehen, z.B.
(40 Years Ago) Elvis Shook Up A Storm Of Protest.
>>> Die Country Music Hall Of Fame, die zwar Elvis'
Fleetwood Cadillac als eine ihrer größten Attraktionen preist,
Elvis selbst aber noch immer nicht in die Hall Of Fame
aufgenommen hat, ist einmal mehr Zielscheibe einer Kampagne.
Elvis soll endlich den ihm zustehenden Platz erhalten. Die
Zurückhaltung der Country Music Hall Of Fame in Nashville rührt
daher, daß viele ihrer Entscheidungsträger Elvis' sehr von
schwarzen Elementen durchsetzte Musik nicht in einer weißen
Ruhmeshalle ehren wollen. Elvis hat nie unterschieden, welcher
Hautfarbe seine Fans waren; wir bei BIB sind uns gar nicht so
sicher, ob ihn persönlich die Ehrung einer derartigen
Organisation erfreuen würde....
>>> Spencer Gifts, mit über 500 Filialen in den USA ein
bedeutender Geschenk-Händler, hat in seinem Geschäften nun
einen eigenen Elvis-Shop. Dort finden sich Elvis-Puppen (von
derartiger Häßlichkeit, daß man sie mit einer Figur aus einem
Stephen King-Roman verwechseln könnte), Polster in allen
schlafraubenden Variationen, Teppiche, Spiele wie Elvisopoly und
Elvis Trivia Board Game, Badetücher, Lampen (mit wackelnden
Lampenschirmen, auf denen nur Elvis' Hüften zu sehen sind),
Pendeluhren (hier bewegen sich einmal mehr die goldenen Hüften),
Elvis' Unterschrift als Neonleuchtröhre und vieles an
presleyanischem Müll mehr. Womit hat der Mann das verdient?
>>> Das Louisiana Hayride öffnete seine Archive im
August für die Allgemeinheit mit einer Serie von 60 CD's, deren
erste - na, wem wohl - gewidmet ist. Auf dieser CD (THE LOUISIANA
HAYRIDE ARCCHIVES, VOL. 1, BGR 0246-2) ist Heart Of Stone zu
hören.
>>> Für die Sommerspiele in Atlanta hat Amerika alles
aufgeboten, was an Legenden zu kriegen war... und wer selbst
nicht kommen konnte, wurde besucht: Die olympische Flamme war auf
ihrem Weg durch die USA auch in Memphis. Der Fackelträger hatte
am 27. Mai einen Zwischenstop in Graceland. Einmal mehr hat
Amerika den Beweis angetreten, daß es ohne Elvis eigentlich
überhaupt nicht mehr geht.
>>> Unerfreulich, aber manchmal unumgänglich: Wir
ersuchen aufgrund zahlreicher Beschwerden alle BIB-Leser, mit
folgenden Personen keine Geschäfte zu tätigen, da für das
übersandte Geld niemals Waren eintreffen: Rick Waits, 5105
Shafer Road, Georgetown, OH 45121, USA und Andy Dumas,
Mississauga, Ontario, Canada.
>>> Nippas Integrated Visual Communications, eine
japanische TV-Produktionsfirma, sucht einen Schal, den ein
weiblicher, japanischer Fan während der Aloha-Show zu Elvis auf
die Bühne geworfen hatte. Elvis hat den Schal nachweislich
getragen, aber nicht zurückgegeben haben. Nippas, Inc. ist nun
auf weltweiter Suche, um den Schal zurückzugeben und daraus eine
TV-Dokumentation zu machen.
>>> Blue Suede Shoes ist ein 80minütiges Ballet des
Cleveland Balletts mit 36 Originalaufnahmen, das enthusiastiche
Kritiken bekommen hat, obwohl es aufgrund der Jalihouse
Rock-Szene mit einer weiblichen Tänzerin, die Æweniger als
Cher" trug, nicht für alle Altersstufen empfohlen wurde.
>>> CD-Sammler aufgepaßt! Ann-Margret's neue CD LET ME
ENTERTAIN YOU, die am 2. Juli erschienen ist, enthält The Lady
Loves Me. Die CD ist eine Zusammenstellung ihrer Arbeit für RCA.
>>> Das historische RCA STUDIO B wird von der Country
Music Foundation restoriert, in den Zustand Ende der 60er Jahre
gebracht und wird wieder Aufnahmen dienen, bei denen Gäste
anwesend sein können.
>>> In London wurde das Notenblatt eines Elvis-Songs,
den er nie gesungen, aber 1959 mitgetextet hat (seine Handschrift
wurde bestätigt), um 30 000 Dollar bei Christie's versteigert.
Das Lied heißt Mississippi River und Elvis soll Co-Autor mit
Terry Fell gewesen sein. Hier einige Textauszüge: ÆI'll catch
the mystery train that gets me there on time to my old home town
and my memories; ...; you can see the bearty of the evenin' star
and my dear old mamma's glad to see me back."
>>> SYMPHONIC ELVIS ist am 30. Juli erschienen und
enthält 12 klassische Stücke, von denen einige Medleys sind,
gespielt vom Memphis Symphony Orchestra, die allesamt natürlich
Elvis-Songs sind; Elvis selbst ist nicht zu hören. Dirigent ist
Ettore Stratta, der schon mit Lena Horne und Barbara Streisand
gearbeitet hat. Auch Elvis-Musiker sind vertreten: Scotty Moore,
Boots Randolph, Charlie McCoy, Reggie Young u.a.
>>> Wären sie nicht ein schöner Hinweis auf die
ungebrochene Popularität unseres Goldjungen, so hätten wir sie
schon längst nicht mehr erwähnt: Briefmarken. Western Sahara
(vormals Spanish Sahara) hat den lukrativen Markt entdeckt und
quält uns mit drei 50er-Jahre-Motiven plus einem 9-Marken-Set,
auf dem er mit folgenden zu sehen ist: seinen Eltern, einer
Flasche Wild Turkey, Priscilla (oder letzte beide in in
umgekehrter Reihenfolge), Peter Baumann, Sinatra, den
Jordanaires, Bill Haley, Andreas Herzog, Liberace, Thomas Muster,
Garfield, Ko-Ko Joe, Deke Rivers, .... da sind wohl ein paar
zuviel hineingerutscht.
>>> Queen Of Country Minnie Pearl ist der neueste Name
in unserer Liste mit Trauerflor. Sie trat neben Elvis in der
Benefizveranstaltung für die USS Arizona auf. · Am 13. März
verstarb Terry Stafford, der durch einige Elvis-Songs wie z.B.
Kiss Me Quick oder Suspicion bekannt wurde und Insidern vor allem
als Interpret des Songs Playing With Fire vertraut ist, von dem
immer wieder behauptet wurde, daß Elvis ihn ebenfalls
aufgenommen hat. · Am 20. Mai verstarb Bill Glore von den
ehemaligen American Sound Studios in Memphis.
>>> Elvis The Record ist eine Video/CD-Kombination mit
60 Minuten Home-Movies aus dem Nachlaß von Eddie Fadal und einer
CD mit Hayride-Aufnahmen plus Interviews.
>>> Pablo Picasso's Gemälde von Elvis im Jumpsuit,
entstanden 1973, von Experten als eines seiner Meisterwerke
gepriesen, wurde in Paris für 450 000 Dollar versteigert.
>>> The Elvis Presley Song Book heißt eine Tribut-CD
mit Elvis-Interpretationen berühmter Kollegen wie Rod Stewart,
Jerry Lee Lewis, Status Quo, Cliff Richard u.a.
>>> Das ElvisNet, ein Elvis-Fanclub im Internet,
schließt für's erste seine Pforten, aber nicht den Club.
Ursache ist eine äußerst böswillige e-mail-Aktion, in der (mit
dem Club als Absender) Mitglieder des ElvisNet auf das heftigste
und unfeinste beschimpft werden.
>>> Die First Presleyterian Church Of Elvis The Divine
in Pennsylvania macht weiterhin Schlagzeilen. Rev. Mort Farndu
segnet in seiner Zeremonie Spielzeug-Caddillacs. Zahlreiche
Elvis-Fanclubs beginnen sich öffentlich von dem seltsamen
Treiben zu distanzieren.
>>> Virtual Graceland, die lange angekündigte CD-ROM
ist bei Highway One Media nun endlich erschienen. Die CD-ROM
enthält eine Graceland-Tour mit über 40 Interviews, mehr als
einer Stunde Home-Movies, Musik und Live-Videos. Der Preis
beträgt $49.95 (Standard) bzw. $99.95 (De-Luxe). Die Bestellung
ist natürlich auch über Internet möglich
(http://www.virtualgraceland.com/).
>>> Wir dürfen an dieser Stelle in aller Bescheidenheit
eine weitere BIB-Sonderausgabe ankündigen: Die Redaktion hat 120
phantastische Presse-Fotos der Konzerte in San Bernardino im
November 1972 und Mai 1974 aufgekauft, welche wir demnächst
veröffentlichen werden. Watch Out For SAN BERNARDINO!!!
>>> Da in letzter Zeit eine (noch nicht in Mitteleuropa
praktizierte!) infantile Eifersüchtelei um Elvis-News ausbricht,
möchte die Redaktion hier festhalten: Jede interessierte
Publikation kann sich nach Belieben an ELVIS TODAY bedienen und
die hier abgedruckten Informationen weiterverwenden!
ELVIS TODAY AUS BRINGIN' IT BACK NR. 14
(Juli 1996)
>>> Wer für den Altpapiercontainer noch nicht genug
Futter hat, kann nun auch aus Sao Tome einen Bogen mit 9
verschiedenen Elvis-Marken kaufen; außerdem hat das gleiche Land
ein Happy Birthday, Elvis-Briefmarken-Set herausgebracht, auf dem
Elvis mit James Dean, John Lennon, Bette Davis, u.a., Geburtstag
feiert.
>>> Die Chicago Sun-Times hat die meistverkauften
Briefmarken aller Zeiten ohne große Überraschungen publiziert:
Mit großem Abstand führt natürlich die Elvis-Marke (ca. 600
Millionen Stück verkauft), gefolgt von American Wildflowers
(weniger als 300 Millionen verkauft), Rock'n'Roll und Moon
Landing 25th Anniversary.
>>> Schon im Januar hat der seit Jahrzehnten bekannte
Elvis-Fan H.T. Long aus Malaysien eine Audiocassette mit dem
Titel The Golden Hymns veröffentlicht, auf der seine eigenen
Interpretation von Elvis-Songs zu hören sind. Wer daran
Interesse hat. möge sich bitte an H.T. persönlich wenden: Box
32, 41700 Klang, Selangor D.E., Malaysia.
>>> Der englische Fanclub und der TV-Sender QVC arbeiten
an einem größeren Projekt, das in vier Elvis-TV-Specials im
Jahr 19976 resultieren soll.
>>> William J. Taylor Jr., einer von Elvis' Vorgesetzten
in der Army (dieser war im Gegensatz zu anderen Zeitgenossen ein
echter Colonel...) hat ein Buch mit dem schlichten Titel Elvis In
The Army geschrieben. Obwohl er dazu inspiriert wurde, weil Elvis
ihm im Traum erschienen ist, dürfte er (das Buch liegt uns noch
nicht vor) doch ernsthaft an die Sache herangegangen sein. Er
bemüht sich vor allem zu beweisen, daß Elvis ein guter Soldat
war, der ohne Wenn und Aber diente und keinerlei Vergünstigungen
beanspruchte; dazu ein Zitat: ÆÜber die sieben Monate, die ich
in seiner Nähe verbrachte, kam ich zu dem Schluß daß Elvis
Presley sich um seine Waffenbrüder kümmerte, daß er Mut besaß
und ein ausgezeichneter Soldat in der Schlacht gewesen
wäre." Col. Taylor nimmt für sich aber nicht in Anspruch,
Elvis bei der Army zu dem mustergültigen Soldaten geformt zu
haben, als den ihn die Welt kennenlernte - diese Ehre überläßt
er dem jetzt 72jährigen Sgt. Ira Jones, der Elvis-Fans ja auch
kein Unbekannter ist.
>>> Ein Besuch in Memphis kann auch unerwartete und
unerfreuliche Aspekte beinhalten: Betty Buddy und ihre
Freundinnen wollten sich bei Dollar Rent A Car einen Wagen mieten
und wurden dort von zwei Angestellten begrüßt, die ihnen
rieten, ein Lokal namens Piggly Wiggly aufzusuchen, wo man Elvis
immer Hamburger und Jelly Donuts essen sieht; dort könnten sie
solange essen, bis sie ebenso fett wie Elvis wären.
>>> Und weitere Lieblingssongs der Prominenz: Tom
Selleck's Wahl fiel auf All Shook Up, Wayne Newton entschied sich
für One Night und Baseball-Star Mose Malone für Hound Dog. Tina
Turner meinte: ÆIch habe keinen besonderen Lieblingssong von
Elvis, aber ich verehrte ihn ganz gewaltig und ich war immer der
Meinung, er sah in dem Lederanzug einfach sensationell aus - das
war sehr inspirierend."
>>> Sid Shaw aus England, vielen wahrscheinlich besser
unter Elvisly Yours bekannt und berühmt durch seine (offizielle)
Eingabe, alle zukünftigen englischen Könige Elvis zu nennen,
kämpft gegen Windmühlen: Mit Beginn des Jahres streckte der
Estate seine gierigen Finger nach Europa aus und ließ die Namen
Elvis und Elvis Presley in England als Trademark schützen. Shaw
kämpft dagegen an und will das Urteil aufgehoben sehen. Nachdem
er aber ähnliche Prozesse bereits in den USA verloren hat,
entschieden auch die englischen Behörden, daß der Estate dieses
Recht sehr wohl habe und nichts und niemand Elvis oder Elvis
Presley im Namen oder Titel eines Produktes führen dürfe, ohne
vorher um Lizenz anklopfen zu müssen.
>>> Murder at the Heartbreak Hotel heißt ein
Theaterstück, dessen Hauptperson ein Polizist ist, der Elvis
imitiert, Elvis-Souvenirs sammelt und auch Elvis-Double war.
Klingt nach einem direkt aus dem Leben gegriffenen Szenario.
>>> Die Januar/Februar-Ausgabe von Modern Maturity
blickte unter dem Titel Baby Boomers Get 50 auf die letzten
Jahrzehnte zurück, natürlich mit Elvis - und das gleich zweimal
mit Fotos.
>>> Joe Tunzi's neues Buch Elvis Session II erscheint im
Spätsommer 1996. Er verspricht rund 100 unbekannte Fotos (u.a.
eine witzige Aufnahme von Elvis im Studio in Socken) und
tonnenweise neue Info zu den Aufnahmen von Elvis.
>>> Prissy Presley hat wieder einmal etwas für die Fans
getan: Der Estate hat unter ihrer Aufsicht und in Zusammenarbeit
mit Grandview Cellars, LLC nun einen eigenen Elvis-Wein
Graceland, First Vintage, 1993er, aus Kalifornien auf den
Weinmarkt geworfen. Immerhin verhandelt sie zur Zeit auch um ein
weiteres, Multi-Million-Dollar-Projekt: ein Hotel in Las Vegas
mit dem Namen The Elvis Presley Hotel And Casino, das so wie
andere Hotels in den letzten Jahren, einem bestimmten Thema
gewidmet ist - in diesem Fall eben Elvis.
>>> Erika Doss aus Colorado bereitet ein Buch über
Elvis' ungebrochene Popularität vor. PHB Autors arbeiten an
einem positiven Buch über Elvis mit dem Titel Lonely Street und
bekunden ihre Absicht, die wahre Geschichte von Elvis zu
recherchieren. Nach wie vor geistern Gerüchte über ein Buch von
Ginger Alden herum. Gail Brewer-Giorgio schlägt wieder zu: Ihr
neues Buch Operation Fountain-Pen: Elvis Undercover beweist
wieder einmal, daß Elvis noch lebt und sein Tod vom FBI
inszeniert wurde. Margo Green hat ein absolut uninteressantes
Buch über alles rund um Elvis' Graceland (ab)geschrieben. Livio
Monari, Super-Fan aus Italien, hat eine laut eigener Aussage
vollständige Discographie mit zahlreichen Fotos über sein
Heimatland veröffentlicht. Headlock Press hat eine Sammlung von
Gedichten an Elvis unter dem Titel Return To Sender (ob damit das
ganze Buch gemeint ist, entzieht sich unserer Kenntnis)
publiziert. Dennis Johnson Publishing hat eine 32-seitige
Biographie mit dem Titel Illustrative Biographies: Elvis Presley
herausgebracht, in der auschließlich Zeichnungen zu sehen sind.
Lloyd Ozemnt und Walter Bruce haben ein Buch mit dem Namen Elvis
Presley, The Fifties, veröffentlicht, das ein (1)
unveröffentlichtes Foto von Elvis und die Geschichte seiner
Freundschaft mit Lloyd Ozment erzählt - whoever that was, wenn
man mich so aus dem Stegreif fragt. Zu guter Letzt kündigt
Jackie Kahane, mittlerweile 67, ein Buch über die Jahre, denen
er Elvis' Troß angehörte an; zumindest ein paar gute Pointen
dürfen wir von dem Buch erhoffen.
>>> John Wilkinson erholt sich noch immer von einem
neuerlichen Herzanfall voriges Jahr; ein Arm ist teilweise
gelähmt, er ist aber aber dem Weg der Besserung.
>>> Auch den Kleinen ihren Elvis - oder besser: Blvis.
So heißt nämlich ein lebensgroßer, purpurfarberner Teddybär,
der einen typischen Elvis-Jumpsuit trägt (samt Cape) und bei
einer Art Verkehrssicherheitsunterricht für Vorschüler mit
großem Erfolg eingesetzt wird.
>>> Jimmy Crane, Komponist von Hurt, verkauft um $6.95
eine Cassette Somewhere Elvis Is Smiling: 15 Hillview Ave.,
Providence, RI 02908. Somewhere Elvis Is Smiling (Irgendwo
lächelt Elvis) dürfte angesichts all des Irrsinns am
Elvis-Markt wohl kaum stimmen: Vielleicht schlägt er die Hände
über dem Kopf zusammen, vielleicht verstummt er angewidert,
vielleicht zerkugelt er sich vor Lachen - aber Lächeln, nein,
das wird er nicht...
>>> Fraglich, wieviel Arbeit BMG sich in Zukunft
überhaupt noch machen wird, da wir erfahren haben, daß die 70's
Box mit nur 70 000 verkauften Exemplaren weltweit mehr oder
weniger ein Flop ist.
>>> Kellog's Cornflakes setzt ebenfalls auf Elvis und
startet eine neue Werbekampagne mit Kinder-Elvis-Imitatoren.
>>> Hier können sich alle melden, die gegen den Abbruch
der historischen Lauderdale Courts (siehe ELVIS TODAY in der Nr.
13) protestieren wollen: Elvis International-Operation Move
Forward Neighbourhood Association, 754 Saffarans Street, Memphis,
TN 38107, USA.
>>> Die angesehene London Financial Times hat
publiziert, daß im Jahr 1977 exakt 48 professionelle
Elvis-Imitatoren angemeldet waren und daß es heute 7328 sind!
ELVIS TODAY AUS BRINGIN' IT BACK NR. 13
(März 1996)
>>> Die Nachrichtenagenturen hatten ihre helle
Freude: Da war der Farmer in Washington, der einen Brief von der
Regierung bekam, er dürfe sein Land bis auf weiteres nicht roden
oder bebauen o.ä., da angeblich gerade dort zahlreiche seltene
Tierarten vorkommen sollten. Da auf dieser Liste auch Big Foot
angeführt war, machte er sich (samt Medienunterstützung) auf,
die Sache beim zuständigen Amt zu regeln, wo dann zwei Beamte zu
sehen waren, die sich unterhielten: "Big Foot steht auf der
Liste? Das kann doch nicht wahr sein!"- "Oh doch, das
ist korrekt!" lautete die Antwort des anderen, worauf der
erste meinte: "Steht Elvis auch auf der Liste?"
>>> Elvis tauchte unlängst auch in einem amerikanischen
Hochzeits-Fachblatt auf, das seine Leser befragte, a) welcher
Gast wäre Ihnen der liebste auf Ihrer Hochzeit b) welchen
Musiker würden Sie sich auf Ihrer Hochzeit wünschen. Elvis
gewann beide Kategorien, unter a) lag er u.a. vor dem Papst,
Jesus Christus und Oprah Winfrey. I'm Not The Marrying Kind?
You're kidding!
>>> Auch in TV-Serien wird Elvis' Musik immer populärer
- so war er unlängst in Picket Fences und Walker, Texas Ranger
zu hören. In America Gothic tauchte ein Polster mit
Elvis-Porträt und den Worten Sleep like a King auf. Außerdem
wurde zur Weihnachtszeit eine Werbung für mehr
Verkehrssicherheit ausgestrahlt, die durch Santa Bring My Baby
Back To Me bat, im alkoholisierten Zustand nicht Auto zu fahren.
Und eine Kirche in Pennsylvania machte für sich Werbung mit dem
Slogan If Elvis were alive, he'd be there.
>>> Weitere Prominenz hat ihren Elvis-Lieblingssong
geoutet: Elliott Gould findet Don't Be Cruel am besten und David
Bowie I Feel So Bad. Mick Fleetwood liebt Hound Dog ("Ich
war fünf Jahre alt, als ich das Lied zum ersten Mal hörte und
habe Schlagzeug gelernt, indem ich auf Blechdosen zu Elvis' Songs
trommelte!") und Phil Everly Don't ("Ich habe ihn nur
einmal getroffen und bedauere es bis heute sehr, ihn nicht besser
kennengelernt zu haben."). Dwight Yoakam mag Little Sister
so sehr, daß er es selbst aufgenommen hat und Ozzy Osbourne
wählte Jailhouse Rock ("Es ist ziemlich schwer, einen
besseren Song zu finden - one of Rock's all-time classics!")
Und hier ein Zitat von Garth Brooks aus USA Today: "Was mich
wirklich ankotzt, ist der Umstand, daß jedesmal, wenn irgendwo
irgendwer Elvis darstellt, ein 200-Kilo-Gorilla in einem Jumpsuit
auftaucht. Ich meine, der Mann war doch wunderschön - ein echt
scharfer Typ."
>>> Telemania/Kash N'Gold stellte bei der Winter
Consumer Electronics Show im Januar in Las Vegas den neuesten
Elvis-Artikel vor: Das Elvis Presley FigureFone ist ein Telefon
mit Elvis Presley-Figur, das statt standardmäßig zu läuten
Jailhouse Rock singt und dazu spektakulär Kopf, Arme, Hände,
Beine und den ganzen Körper bewegt, wie es nur der King kann
(Werbezitat). Das Telefon ist natürlich von Graceland lizenziert
und wird zum Preis von US$ 79.- im Sommer 1996 erhältlich sein.
Ein weiteres Produkt, das Elvis-Fan-Herzen erfreuen möchte, ist
das Elvis Presley Dart Set von Dart World und Elvis Presley
Enterprises. Die Darts sind, wie könnte es anders sein beim
King, 24 Karat Gold
>>> Alfred Wertheimer's 100 schönste Elvis-Fotografien
befinden sich auf USA-Tour-nee: Bis etwa Ende März sind sie in
der Circle Gallery (3500 S. Las Vegas Blvd., Ste #b-9) in Las
Vegas ausgestellt, danach kann mann sie in der Circle Gallery in
San Diego (2501 San Diego Ave.) bewundern. Wertheimer selbst ist
Eröffnungsgast.
>>> Gerade haben wir uns daran gewöhnt, Jacko als
Schwiegersohn des King (und vielleicht auch wieder Schimpansen in
Graceland) zu sehen, kommt das logische Ende. Wir werden all den
Rand- und Witzfiguren um Elvis auch weiterhin jene
Drei-Zeilen-Aufmerksamkeit schenken, die sie verdienen...
>>> Southern Marketing Associates hat unter dem Titel A
Friendship Revisited am 1.11.1995 eine Doppel-Audio-Cassette mit
2 Stunden Interviews mit J.D. Sumner plus 5 Liedern von J.D. und
den Stamps herausgebracht.
>>> Wer die Rock'n'Roll Hall Of Fame in Cleveland
besucht, kann nun auch das Reel-to-Reel-Tape-Deck, mit dem That's
Alright aufgenommen wurde, besichtigen.
>>> Ein Musikproduzent aus New Jersey (wir haben diese
Meldung vom letzten Sommer erst jetzt erhalten) hat 4000
Studiobänder in Nashville um $6000.- gekauft und mußte
feststellen, daß sich unveröffentlichtes Material von Elvis,
Frank Sinatra, Johnny Cash, Bob Dylan, u.v.a., darauf befindet.
Es handelt sich sowohl um Studiosessions als auch Live-Material
in bestechender Qualität. Auch Billboard hat in einige Bänder
hineingehört (Elvis, Roy Orbison, Roger Miller) und gemeint,
daß das Material sicherlich Millionen von Dollar wert sei. Von
Elvis seien zumindest Sun-Session-Bänder vorhanden. Der Besitzer
hat bereits einen ersten Prozeß gegen Sony gewonnen, die geklagt
hatten, daß er das Material nicht weiterverkaufen dürfe. Er
darf das, muß aber nun auch interessierte Käufer finden....
>>> Die Tourismus-Werbung für Tennesse mit Elvis wurde
von Tennessee mit Beginn des Jahres durch eine Werbung für die
200-Jahres-Feier des Bundesstaates ersetzt. Ob im
Elvis-Anniversary 1997 wieder auf ein paßendes Thema
zurückgegriffen wird, ist noch fraglich.
>>> Das von uns in dieser Kolumne bereits erwähnte Buch
The Day Elvis Came To Town von James D. Prince ist ein
nettes, kleines Taschenbuch von rund 80 Seiten über Elvis'
Auftritt in Lexington im Jahr 1956. Es enthält viele
Erinnerungen und zahlreiche Abbildungen (Fotos, Zeitungsartikel).
Der Preis ist mit rund $10.&emdash plus Porto moderat.
Interessierte Fans wenden sich bitte an: Southern Heritage
Publishing, Box 5007, Lexington, NC 27293, USA. (Tel. 704 249
9007).
>>> Kein Scherz, sondern Wahrheit: Die Human Society
of the United States hat im Zuge der National Farm
Animals Awareness Week Studien durchführen lassen, ob und
welche Musik den auf einer Farm lebenden Tiere zuträglich ist.
Hühner fühlen sich am wohlsten bei Vivaldi, aber für Kühe und
die Milchproduktion ist nichts besser als Elvis: Kühe, die mit
Elvis-Musik berieselt wurden, gaben um 35% mehr Milch.
>>> Lauderdale Courts, der Block mit Elvis' Wohnung
(1949-1953) in Memphis soll abgerissen werden. Eine
Bürgerinitiative unter der Führung der momentanen Mieterin
Annette Neal will das - aus historischen Gründen - verhindern.
>>> U2 Schlagzeuger Larry Mullen hat sein erstes Kind
Aaron Elvis getauft.
>>> BMG-News brandneu vom englischen Mega-Fan-Club:
Essential Vol. 4 erscheint im Juni 1995 und trägt den Untertitel
One Hundred Years From Now.
>>> Saturday Night Live-Ex-Mitglied Rob Schneider war
unlängst zu Gast bei Conan O'Brians Late Night Show (NBC) und
erklärte dort, ein großer Fan der eher unbekannten Elvis-Songs
zu sein. Elvis habe "niemals einen schlechten Song
aufgenommen, doch einige waren alles andere als gut!" meinte
er und erläuterte, daß Elvis wahrscheinlich mit ein paar Songs
die schlechtesten Texte, die je in Englisch geschrieben wurden,
gesungen hat. Hintergründig-witzig auch die Anmerkung, daß
Elvis leider keinen quality control button besaß.
>>> Auszug aus Colin Powell's Buch My American
Journey: "Ich ging hinüber zu dem Jeep, wo ein müde
aussehender Seargent grüßte und seine Hand ausstreckte. Es war
Elvis Presley. Meine Kinder erstaunte es, daß ihre eigener Vater
die Hand des King geschüttelt hatte. Was mich damals
beeindruckte, war der Umstand, daß er, statt Pubility zu suchen,
seine 2 Jahre als einfacher GI ohne Einwände absolvierte."
>>> Unglaublich, aber wahr: Paul Dowling's erstes Buch
wird im Aug. 96 erscheinen. Der Titel des 160-Seiten-Bandes
lautet King Of The Whole Wide World: The Record Cover Art Of
Elvis Presley. Es wird ca. 240 Fotos der schönsten,
seltensten und ungewöhnlichsten Elvis-Platten der Welt
beinhalten und weltweit in Buchläden erhältlich sein. Wir sind
seit vielen Jahren in direktem Kontakt mit Paul und werden über
Details zum gegebenen Zeitpunkt berichten. Wer direkt bei Paul
bestellen will, soll dies bitte unter: Worldwide Elvis, Box 10,
Brooklandville, MD 21022, USA.
Today Nr.
17 (Juli 1997)
Today Nr. 16 (März 1997)
Today Nr. 15 (November 1996)
Today Nr. 14 (Juli 1996)
Today Nr. 13 (März 1996)
Download Today Nr. 13
- Nr. 16 (ZIP-Datei)