Animierte Unterschrift TODAY

Elvis-Neuigkeiten aus aller Welt, bunt gemischt und ohne Anspruch auf Vollständigkeit präsentiert!

Today Nr. 17 (Juli 1997)
Today
Nr. 16 (März 1997)
Today
Nr. 15 (November 1996)
Today
Nr. 14 (Juli 1996)
Today
Nr. 13 (März 1996)
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ELVIS TODAY AUS BRINGIN' IT BACK NR. 18

(November 1997)

>>> Barry Manilow liebt’s diskret und reist nicht immer unter seinem eigenen Namen - in der letzten Zeit verwendet er als Decknamen nur noch John Burrows....
>>> BMI (neben ASCAP die zweite große Urheberrechtsschutzgesellschaft in den USA) hat verlautbart, daß You’ve Lost That Lovin’ Feelin’ den Beatles-Song Yesterday als meistgespielten Song aller Zeiten mit über 7 Millionen Radio-Einsätzen abgelöst hat. Wieviele davon auf Elvis entfallen, ist nicht bekannt.
>>> BMG hat, wie bereits in der Fan-Presse berichtet, die CD-Veröffentlichungen von A Golden Celebration und Elvis Aron Presley auf 1998 verschoben.
>>> Country-Star Travis Tritt erzählte in einem aktuellen Interview für eine amerikanische Musikzeitschrift: „Elvis’ Aloha From Hawaii Special war ein wichtiger musikalischer Einfluß für mich. Ich war fast 10 Jahre alt und kann mich gut daran erinnern. Die Sache, die mich am meisten beeindruckte, war, daß Elvis der King Of Rock’n’Roll war, aber dennoch Country umd Gospel singen konnte - und all das sehr gut. Das beindruckte mich, denn als kleiner Junge summte ich einmal den neuesten Led Zeppelin-Song und den nächsten Tag irgendetwas von George Jones oder Conway Twitty. Ich erzählte das niemanden, denn wenn man aus dem Süden ist, singt man eben keine andere Musik wie z.B. Led Zeppelin. Dann sah ich Elvis auf diese Bühne gehen und all diese Regeln brechen.“
>>> Bill Burk’s Elvis World berichtet in der Ausgabe 45 vom unter Garantie geschmacklosesten Elvis-Museum weltweit: In Pieksamaki, Finnland, existiert in einem Lokal namens The Hamburger Place eine Elvis-Austellung mit dem Titel The Toilet Of
Memories in der Herrentoilette. Zum Elvis-Museum? Immer der Nase nach!
>>> Paul McCartney hat unlängst - nachdem seine Geburtsurkunde für über 84.000 Dollar versteigert wurde, die ganze Sammlerszene für lächerlich erklärt und außerdem angemerkt, daß es nicht korrekt sein könne, wenn ein Fan die Geburtsurkunde von jemandem ohne dessen Zustimmung besitze. Obwohl Paul nicht ganz unrecht hat, können wir uns es doch nicht verkneifen zu bemerken, daß Elvis wahrscheinlich mit der Schulter gezuckt, gelacht und dem Käufer noch einen Caddy geschenkt hätte.
>>> Oprah Winfrey, US-Talk Quotenqueen, soll eine entfernte Cousine von Elvis sein. Ahnenforscher Rod Strucker behauptet folgendes: John Pressley, 1745 aus Schottland eingewandert nach USA, hatte 2 Söhne: Charles und David. Während El aus der DavidDynastie stammen soll, hatte ein Nachfahre von Charles angeblich Kinder mit einer afrikanischen Sklavin, von der Oprah Winfrey abstammt.
>>> Disney verhandelt angeblich mit BMG über die Rechte am gesamten Elvis-Material, das sie auf ihrem Hollywood Records-Label veröffentlichen wollen - womit zumindest die Sammler, für die dann alles auf neuem Label erscheint, glücklich wären.
>>> The Music That Made Memphis ist eine 18-Song-CD, die nur Songs von Künstlern, die mit Memphis assoziiert werden können enthält; Elvis ist mit My Happiness und That’s When Your Heartaches Begin vertreten.
>>> Neues von der Leck mich-Front: Mali hat einen 9-Marken-Block mit Elvis, Dino u.a. herausgebracht. Der Tschad glänzt mit einer Marke, auf der Elvis Clinton und Bill Presley (oder so ähnlich) gemeinsam zu sehen sind und mit einem Motiv, auf dem Elvis Nixon die Hand schüttelt. Das dümmste Postwertzeichen stammt aber aus Batum, wo man einen 10-Marken-Block auflegte, auf dem Elvis in einem Karaoke-Lokal mit Marylin Monroe, James Dean und Humphrey Bogart auftritt - play it again, Sam...
>>> US-Urlauber aufgepaßt: Für das spektakuläre 90-Minuten-Ballett Blue Suede Shoes sind für 1998 bereits folgende Termine fixiert: St. Petersburg, Florida: 17.-22. März; Denver, Colorado: 7.-19. April. Termine für Chicago und Miami stehen noch nicht fest.
>>> Bill Lynn, der sich selbst als Freund, Leibwächter und Schlagzeuger des King für 17 Jahre bezeichnet, tourt mit seinen Erinnerungen durch die USA.
>>> Ampress Pacific Limited, Unit A, 19/f, Henry Centre, 131 Wo Yi Hop Road, Kwai Chung, N.T., Hong Kong, Tel. 2425 5963, Fax 2425 8895, hat gleich 17 (falls wir uns nicht verzählt haben) Elvis-Armbanduhren auf den Markt geworfen, von denen wir einige sogar für recht geschmackvoll halten.
>>> Sue Wiegert, über lange Jahre hinweg gute Bekannte von Elvis und seit über 30 Jahren in der Szene aktiv (ihre Adresse findet sich in unserer Nummer 10) wirft in ihren Newsletters immer wieder heikle Themen auf. Einer ihrer Grundsätze lautet: „Nach all dem, was man in den Medien erfährt, liegt es ausschließlich an uns Fans, die Wahrheit über Elvis am Leben zu erhalten. Und ich mache, was immer ich tue, für Elvis, nicht für den Estate oder irgendjemand anderen. Elvis teilte seine Freundschaft mit mir und nun ist payback time!“ Priscilla’s Klage gegen Currie Grant, der behauptet, Prissy vor Elvis zu intimen Spielen zu überredet haben, ist da nur einer der Punkte - Sue hat nie ein Geheimnis daraus gemacht, daß Elvis zwar kein Heiliger war - aber Prissy bei weitem nicht das Unschuldslämmchen, als das sie sich in den letzten 20 Jahren verstanden
sehen will. Auch in Harvey Keitel’s aktuellem Film The Road To Graceland hat sie als Executive Producer dafür gesorgt, daß alle Hinweise auf ihre Affäre mit Mike Stone entfernt werden - soviel nur zur Geschichtsverfälschung. Von Sue Wiegert, die immer kompromißlos zu Elvis gestanden ist, wird man mit Sicherheit auch noch in Zukunft hören.
>>> David Foster, verheiratet mit LInda Thompson, erhielt im Februar 1997 bereits seinen 13. und 14. Grammy.
>>> Down At The End Of Lonely Street - The Life And Death Of Elvis Presley von Peter Harry Brown und Pat H. Broeske bewirbt sich mit seinen 524 Seiten als die definitive, sympathische Biographie - das Werk ist auch in deutscher Sprache verfügbar. • Loanne Parker, Col. Tom’s Witwe, hat bestätigt, daß die Bio ihres Mannes erscheinen wird. • Linda Everett und Elizabeth McKeon haben bei Cumberland House Publishing in Nashville The Quotable King mit Fotos und Original-Elvis-Textzitaten veröffentlicht. • Anette Funicello erwähnt Elvis in ihrer Biographie A Dream Is A Wish Your Heart Makes.Elvis - You’re Unforgettable von Frances Keenan beschreibt detailfreudig die intime Begegnung der Autorin mit Elvis in Vegas im Jahr 1970. • Stein Erik Skar hat The Concert Years 1969-1977 veröffentlicht. • TCB Publishing hat Joe Woodwards’s rund 100seitiges Elvis in the post über Elvis-Briefmarken herausgebracht.
>>> Eine Straße in Juoksengi, Schwedden (hunderte Kilometer nördlich von Stockholm) wurde Elvis Presley Boulevard getauft.
>>> Lokale Fans, der Bürgermeister und die Polizei waren anwesend, als im Juni in Indianapolis in der Market Square Arena eine Erinnerungstafel an den 20. Jahrestag Elvis’ letzter Show angebracht wurde.
>>> Richard Jaeckel ist im Juni im 70. Lebensjahr verstorben; er spielte 1960 mit Elvis in Flaming Star. •
>>> Die Original-Bänder, auf denen Elvis’ Hayride-Shows aufgenommen wurden, werden vom jetzigen Besitzer Arc of Arkansas an alle verlost, die zuvor ein Ticket um $ 10.- in Form eines Posters gekauft haben. Das erste Band enthält Maybelline.
>>> Bob Dylan, der nach schwerer Krankheit (seine Europa-Tournee mußte bekannterweise abgesagt werden) in New York aus dem Spital entlassen wurde, meinte dazu: „Ich bin froh, daß es mir wieder beser geht. Ich habe wirklich geglaubt,
ich würde bald Elvis treffen.“
>>> Als wären die 50er noch nicht vorbei: Die britische Herald Sun warnte am 7. April 1997 ihre Leser davor, älter als 20 und Elvis-Fan zu sein - denn dies könnte gefährlich für die Gesundheit sein.
>>> SAN BERNARDINO, unsere neueste Sonderausgabe, die sich strikt als Bilderbuch versteht, ist ab sofort erhältlich! Sie enthält 100 UNVERÖFFENTLICHTE FOTOS von den Konzerten in San Bernardino im November 1972 und Mai 1974. Wendet Euch an Euren BIB-Händler oder direkt an die BIB-Redaktion!

ELVIS TODAY AUS BRINGIN' IT BACK NR. 17

(Juli 1997)

>>> Nachdem wir in der vorigen Ausgabe die weltweiten Pläne von BMG erwähnt haben, wollen wir diesmal mit den Absichten lokaler Niederlassungen beginnen: Argentinien plant GRACIA DIVINA (eine gekürzte AMAZING GRACE) im Vinylformat und die CD-Auflage von ELVIS LA PELVIS. Außerdem wird man die - mittlerweile ausverkaufte - ELVIS LATINO wiederveröffentlichen und das Original zu einem echten Sammlerstück machen, denn die unveröffentlichten Songs werden - aufgrund einer dringenden Empfehlung von BMG USA - nicht mehr enthalten sein! Mexico wird sich diesen Plänen höchstwahrscheinlich anschließen und die CD auch veröffentlichen. Canada wird noch im Laufe des Jahres eine Tribute-CD produzieren. Japan hat sich ebenfalls bereits angemeldet, aber auch hier sind noch keine Details bekannt. Frankreich wird LE RETOUR D'ELVIS mit dem raren ersten Cover in einer limitierten Auflage und außerdem eine Zusammenstellung mit dem Titel ELVIS CHANTE LA FRANCE im August veröffentlichen. England hat bereits die ALWAYS ON MY MIND-Serie (1 x CD, 2 x CD-Single, mit dem berückenden Cover) veröffentlicht. Eine dänische Veröffentlichung wird erst für Anfang 1998 erwartet. Aus Holland kommt ALWAYS ELVIS - THE DUTCH ALBUM. Italien plant von seinen alten EP's 12-Zoll-Re-Issues auf farbigem Vinyl. In Mitteleuropa hat Bertelsmann für seine Buchklubs ein 5-CD-Set mit dem Titel ELVIS: 100 SUPER HITS veröffentlicht.
>>> Bringen wir's hinter uns: den Elvis-Is-Alive-Schwachsinn des Tages. Zum 20. Todestag blühen die Gerüchte um Elvis' Tod ganz wunderbar. Diesmal hätten wir Richard Presley anzubieten, der uns wissen läßt: "Ich bin in Desoto, 15 Minuten außerhalb von Memphis, aufgewachsen. Mein Vater ist blutverwandt mit Elvis und war sein ganzes Leben lang sein enger Freund. Ich habe viele Feiertage auf Graceland oder auf einer Farm in Mississippi verbracht. Er war ein Kleinstadt-Südstaatler, der sich niemals für den King Of Rock'n'Roll-Lebensstil interessiert hat. Er hat seinen Tod nur vorgetäuscht und ist nach drei Jahren zu uns nach Mississippi zurückgekehrt. Mein Vater ist letzte Woche mit ihm Fischen gegangen."
>>> Und weil wir gerade so schön beim Blödeln sind: In einer Pressemitteilung wird Ronald Sklar, Präsident der National Association of Amateur Elvis Impersonators (NAAEI) hochgelobt. Sklar hat seinen Namen bereits 1993 - und das ist jetzt bitte keiner unserer seltsamen Scherze! - offiziell in Nude Elvis (Nackter Elvis) ändern lassen und tritt auch als solcher (respektive nur mit ein wenig Gummi und nietenbeschlagenem Leder und viel nackter Haut bekleidet) als Elvis-Imitator auf.
>>> Chris Isaak erzählte in einem aktuellen Interview, daß es Elvis' I Forgot To Remember To Forget war, daß ihn zu seiner eigenen Laufbahn als Musiker inspirierte.
>>> The True Story Of Marylin And The King ist ein nahezu unglaubliches Buch von Karma Karen zum Preis von US$ 16.95, das - ernstgemeint oder nicht! - dümmer und (wir hoffen, die Bedeutung des Wortes kommt in allen Gegenden, wo BIB gelesen wird, dementsprechend `rüber:) tiefer nicht sein könnte: Marylin Monroe (aus Tupelo kommend) trifft im Jahr 1949 in Memphis den jungen, aber (laut Beschreibung) bereits zur vollen männlichen Blüte entfalteten Elvis ("attraktiv, langhaarig, Schmollippen, in denen sie (Marylin) sich verbeißen wollte, Schlafzimmeraugen". Das Werk ist noch keine 100 Zeilen lang, da bemerkt er auch schon ihre hochgeschürzten Brüste und sie interessiert sich für Dinge unter seinen Kleidern. Wir sind wieder einmal sprachlos, und das nicht vor Erregung ob der heißen Lektüre. Die Autorin, in ihrer Selbstbeschreibung eine lesbische Astrologin, bezeichnet sich als Freundin und Vertraute von EP & MM. Unsere Empfehlung: Zum Anheizen des Grills vor einer langen Gartenparty ist dieses heiße Buch absolut empfehlenswert.
>>> Elvis & Austria: Die Seebühne Kaprun bei 5700 Zell am See wird im August das Musical Elvis Forever aufführen. Info unter (+43) 06542-770 oder im Internet unter http://esr.gold.at
>>> Unglaublich, was man uns alles verkaufen will: Vor 20 Jahren hat Patrick Duran Elvis-Skulpturen kreiiert, die sogar Colonel Parker von der Vermarktung ausgeschlossen hat. Jetzt sind diese wertvollen Sammlerstücke endlich wieder aufgetaucht und können (ab US$ 600.- aufwärts) erstanden werden.
>>> In einer weltweiten Online-Konferenz am 13. Januar 1997 konnten Mitglieder von Compuserve mit Joe Esposoto via Modem und Computer plaudern.
>>> Graceland's Projekte bekommen Konkurrenz: Im Oktober eröffnet in Memphis ein Hard-Rock Cafe.
>>> Traurigerweise könnten wir beinahe eine eigene Kolumne daraus machen: unsere Todesanzeigen der Elvis-Welt. · Mae Boren Axton verstarb am 8. April 1997 im Alter von 82 Jahren in Hendersonville, Tennessee. Als Todesursache wurde ein Haushaltsunfall angegeben. Axton, die für zahlreiche Country-Grössen Songs komponierte und oft als Geburtshelfer der Karrieren von Dolly Parton und Willie Nelson bezeichnet wird, hat ihren Platz in der Galerie der Unvergeßlichen, weil sie Heartbreak Hotel mitkomponierte. · LaVern Baker (geb. 11. November 1929) verstarb am 10. März 1997 in New York. Ihre erster Hit (1954 bei Atlantic erschienen) und gleichzeitig ihre Kennmelodie war Tweedle Dee. Zu ihren weiteren Songs zählten Titel wie That's All I Need, Jim Dandy, Tomorrow Night, You're The Boss, Saved, Shake A Hand und Hey Memphis, ein Antwort-Song auf Little Sister. Ihr letzter bedeutender Hit war See See Rider im Jahr 1962. · Schauspieler Don Porter, der Mike Lansdown in Live A Little, Love A Little verkörpert hatte, verstarb 84-jährig am 11. Februar 1997 in Los Angeles.
>>> Billy Burnette, Sohn des legendären Dorsey Burnette, hat bereits für die Feierlichkeiten im Januar 1997 eine CD-Single mit dem Titel Today Is Elvis' Birthday aufgenommen. Er wurde von Scotty Moore, D.J. Fontana und den Jordanaires begleitet. Anfragen bitte an: Grand Avenue Records, Box 40427, Nashville, TN 37204, USA.
>>> Von Christina Oxenberg, Schwester der Schauspielerin Catherine Oxenberg, war lange Zeit immer wieder behauptet worde, sie sei die Tochet von John F. Kennedy. Nachdem sie im Juni dazu befragt wurde, enthüllte sie vor der amerikanischen Presse, daß dieses Gerücht falsch sei. Sie ist - so behauptet sie allen Ernstes - die Tochter von Elvis.
>>> Die CD ALWAYS ON MY MIND ist im Mai auf Platz Vier der englischen Album-Charts geklettert - vor sich nur Gary Barlow, Spice Girls und Wu-Tang Clan, hinter sich u.a. seinen Ex-Schwiegersohn.
>>> The Continuing Search For Elvis ist ein 106 Minuten langes Video aus England, das - überwiegend im August 1996 gefilmt - allen jenen, die für nicht-selbsterlebte Reiseberichte etwas über haben, unzählige Elvis-Schauplätze in Memphis zeigt.
>>> In England sendet BBC heuer einige Dokumentationen und Spielfilme, dazu soll es Diskussionssendungen samt Auftritten von Elton John, Spice Girls, Cher und Placido Domingo mit deren Lieblings-Elvis-Hits geben.
>>> Elvis wird für die neuen Werbungen von Kit Kat und Mercury One 2 One (Handy-Werbung) verwendet.
>>> Die Gerüchte um ein Video The Lost Performances, Vol. 2, erst vor wenigen Wochen aufgekommen, reißen nicht ab - wir glauben's aber erst, wenn die offizielle Ankündigung von Turner Enterprises vorliegt.
>>> Zu den von uns bereits angekündigten neuen "Elvis"-Filmen liegt nun mehr Info vor: The Road To Graceland mit Harvey Keitel und Bridget Fonda haben wir schon berichtet (BIB #16, S. 47). Peter Guralnick's The Last Train To Memphis soll nun doch - nach einigem Hin und Her - verfilmt werden.
>>> Die neuesten Updates an der Bücherfront betreffen u.a. Hurry Home Elvis und Did Elvis Sing In Your Hometown, Too, beide hier im Heft beschrieben.· In Search Of Elvis: Music, Race, Art, Religion von Vernon Chadwick, herausgegeben von Westview Press, liegt uns zwar noch nicht vor, hat aber in der unabhängigen Presse gute Kritiken für seinen Versuch, das Phänomen Elvis zu hinterfragen, bekommen. Es sei vor allem geeignet für den Æden äußerst interssierten, milde zynischen Leser" - und davon gibt es ja genug. Das Fazit der Kritik lautet: "Man beschließt das Buch mit der nachaltig erneuerten Überzeugung in die Kraft von Presley, des Mannes und der Musik, über allem aber, des Giganten. Und auf einmal scheint es nicht mehr so unerklärlich, ..., daß ein einfacher Rock'n'Roller einen derartigen Eindruck hinterläßt und das schiere Gewicht von Presley's Einfluß auf die amerikanische Kultur so ungeheurlich groß ist, daß es schlicht unmeßbar ist." · Gerry Rijff schlägt wieder zu: Nachdem Steamrollin' Over Texas mit 150 Fotos aus den Texas-Shows der 70er Jahre bereits erschienen ist, soll nun sein - schon einmal vor längerer Zeit angekündigtes - Buch über King Creole kommenden Winter erscheinen; das gemeinsam mit The Man And His Music verlegte Talking Elvis bereits im September 1997. · Die Bio von Colonel Tom wird eventuell von Tom Diskin, der bereits längere Zeit in Boston in Pension ist, und Parker's Frau, geplant; Details sind keine bekannt.

Off-Line-Lesen: Sie können den Text aller ELVIS TODAY-Einträge der Ausgaben 13 bis 16 auch als  komprimiertes Textfile (TODAY.ZIP) laden und bequem nach Beendigung der On-Line-Verbindung lesen: DOWNLOAD TODAY 13-16

ELVIS TODAY AUS BRINGIN' IT BACK NR. 16

(März 1997)

>>> BMG/RCA hat für 1997 eine beeindruckende Serie Veröffentlichungen angekündigt; da mittlerweile die Informationen in den meisten Magazinen abgedruckt waren, bieten wir nachstehend nur noch eine Kurzübersicht: Januar: The Great Performances, The Elvis Collection, Vol. 4 (Wiederveröffentlichungen). April: Loving You, Jailhouse Rock, King Creole, G.I. Blues, Blue Hawaii (Wiederveröffentlichungen mit Bonus-Titeln), An Afternoon At The Garden (die langerwartete New York-Show vom Juni 1972). Juni: Platinum (über 70 unveröffentlichte Aufnahmen; gerüchteweise sind Outtakes von Blue Moon und Rip It Up sowie etliche Home-Recordings wie z.B. Blowin' In the Wind, 500 Miles, Tennessee Waltz, The Old Rugged Cross, San Antonio Rose, Primrose Lane, Tumbling Tumbleweeds, After Loving You und Suppose darunter). Juli: Elvis Golden Records, Vol. 1-5 (Wiederveröffentlichungen mit Bonus-Titeln). Oktober: Elvis Aron Presley (8-LP-Box-CD-Veröffentlichung), A Golden Celebration (6-LP-Box-CD-Veröffentlichung).
>>> Die BRINGIN' IT BACK Sonderausgaben ON STAGE und SAN BERNARDINO sind Thema zahlreicher Anfragen. Zuerst einmal möchten wir festhalten, daß SAN BERNARDINO (mit mindestens 90 unveröffentlichten Fotos von den Shows im November 1972 und Mai 1974) in Bälde (ca. April/Mai) erscheinen wird; da die BIB-Redaktion diesen Winter ganz besonders schlimm von der Grippe heimgesucht wurde, mußten wir in unserer Planung leider eine krankheitsbedingte Verzögerung in Kauf nehmen. Unser bereits vor längerer Zeit angekündigtes Special ON STAGE halten wir vorerst zurück: In Kürze erscheint das Buch Did Elvis Sing In Your Hometown, Too (Englisch, ca. 320 S., Autor Lee Cotten), das sich mit den Shows von 1968 bis 1977 beschäftigt und vieles von den Informationen, die auch ON STAGE enthält, bieten wird. Da wir der Überzeugung sind, daß BIB sicherlich nicht den Unsinn fördert, Fans zu nötigen, gleichartige Artikel zu kaufen, werden wir zuerst Did Elvis Sing In Your Hometown, Too ausgiebig prüfen, Euch demnächst darüber berichten und erst dann entscheiden, ob und wann ON STAGE erscheint.
>>> Bleiben wir gleich bei der Bücherfront: Andreas Warmuth hat unter dem Titel Las Vegas - Das letzte Kapitel bereits vor längerer Zeit ein 70seitiges Magazin über Elvis' letztes Vegas Engagement im Dezember 1976 veröffentlicht. · Ginger Alden's Mutter hat neuerlich angekündigt, daß ihre mittlerweile 39jährige Tochter heuer ein Buch über ihre Beziehung mit Elvis veröffentlichen wird; sollte Ginger zu viel Anstand dazu haben, hat Mutti auch schon ausposaunt, daß sie selbst unter die Schmierfinke gehen könnte. · Rhino Books hat The Greatest Rock'n'Roll Stories von Art Fein veröffentlicht, in denen auch Elvis vertreten ist. · Peter Watson aus East Sussex, England, arbeitet an einem Buch über Fans. · Es mußte ja so kommen: Jetzt gibt es von K & K Publishing in Greeneville, Tennessee, ein Buch über Elvis Marken, nein, es sind gar vier verschiedene Bände, in denen die Elvis-Briefmarken abgebildet sind. Jeder Band der Serie Elvis On Stamps kostet $ 29.95. · Linda Everett hat unter dem Titel Blue Plate Special ein Kochbuch mit Fotos und Ankedoten herausgebracht. Sie arbeitet zur Zeit an einem Buch über Elvis' Las Vegas Engagements. · Busted Bird Productions verkündete soeben das Erscheinen der ersten Ausgabe von Hurry Home, Elvis - The Donna Lewis Diaries, Vol. 1, 1962-1966. Donna und ihre Familie kannten Elvis über 15 Jahre hinweg und ihre Tagebücher dienen als Basis für die Bände. · June Juanico, Elvis' Häschen in Biloxi, hat ihr Buch In The Twilight Of Memory für August angekündigt.
>>> Am 21. Januar 1997 verstarb Colonel Tom Parker, 87; siehe dazu auch den Artikel FAREWELL TO THE SNOWMAN in dieser Ausgabe. Gerüchten zufolge hinterläßt Parker ein Buchmanuskript. In einem Goldmine-Interview vom Oktober 1996 erzählte Country-Star Eddy Arnold: "Mindestens alle drei Monate erhalte ich einen Anruf, weil irgendjemand ein Buch über Elvis schreibt und mich kontaktiert, weil er glaubt, er könne irgendwelchen Schund über Colonel Parker aus mir herausquetschen. Ich möchte nichts damit zu tun haben. Parker ist ein guter Manager, er ist ein weiser Mann. Er weiß, wie man die Dinge anpackt." · Am 17. Januar 1997 verstarb Elvis' Onkel Vester Presley, 82, der an den berühmten Music Gates für viele Fans zum Freund wurde. · Bill Monroe, 84, Vater des Blue-Grass und Komponist von Blue Moon Of Kentucky, Little Cabin On The Hill und Uncle Penn verstarb am 9. September 1996. · Faron Young, 64, in der All-Time Popularitäts-Country-Chart von Bilboard auf Rang 20, verstarb am 10. Dezember 1996 in Nashville; er und Elvis waren in den Jahren 1954-55 öfters gemeinsam auf Tournee. · Tiny Tim, 64, bekannt geworden durch seinen Hit Tip-Toe Through The Tulips, den Elvis im Juni 1968 während der legendären Burbank-Sessions angesungen hatte, starb am 1. Dezember 1996 in Minneapolis an Herzversagen. · Peter Aldersley verstarb im Oktober 1996; der englische Fan wurde über die Grenzen des britischen Mega-Clubs hinaus bekannt, als Elvis ihm das Tandem schenkte, mit dem er während That's The Way It Is zu sehen ist, und Peter es in Luxembourg versteigerte (ebenfalls im Film zu sehen). · Und für alle, die unseren Leitartikel (Nr. 13) BOURBON FROM HEAVEN über Dino mit Interesse gelesen haben: Am 23. November 1996 verstarb Ken Lane, lebenslanger Begleiter von Dean und Komponist von Everybody Loves Somebody.
>>> Einer, der noch unter uns weilt und 1996 runde hundert Jahre alt wurde, ist Robert Crouch: Er ist der Architekt, der Graceland gebaut hat. Ebenfalls noch gut in Form ist Sam Phillips, der am 5. Januar seinen 74. Geburtstag feierte
>>> Die zweite Veröffentlichung aus der Lousiana Hayride Archives Serie wird Johnny Cash gewidmet sein, soll aber angeblich ein Duett von Elvis und Johnny beinhalten.
>>> Graceland's Heartbreak Hotel-Restaurant erhielt von der örtlichen Gesundheitsbehörde das Attest, eines der "saubersten Restaurants in der Stadt" zu sein.
>>> Elvis' Tour Bus von 1975 wurde von Bruce und Lily Buseman erworben, die damit Geld für wohltätige Zwecke sammeln wollen.
>>> Der Elvis Presley Estate plant für Juni die Eröffnung eines Clubs mit dem Namen Elvis Presley's Memphis auf der Beale Street - und zwar genau dort, wo Elvis' Lieblingsgeschäft Lansky's Men's Store war. Bis dahin ficht man (seit 2  Jahren) einen erbitterten Rechtsstreit mit Barry Capece aus Houston, Texas, dessen Nachtclub (bzw. dessen Name The Velvet Elvis) dem Estate ein Dorn im Auge war. Capece wurde auf Unterlassung geklagt und soll den Namen ändern sowie das als Logo des Clubs verwendete Elvis-Gemälde entfernen.
>>> Im Zuge der Vorstellung örtlicher Wirtschaft stellte eine Zeitung die Firma Matthews International Corporation vor. Matthews hat zahlreiche Plaketten und Tafeln gefertigt, darunter z.B. die Grabinschriften von Sammy Davis Jr. und - you guessed it - Elvis. Der Transport von Pittsburgh nach Memphis war damals Top Secret. Niemand wußte, welche Route der Lieferwagen fahren würde, und die Auftragserteilung selbst war auch geheim gehalten worden.
>>> Allen Reiselustigen widmen wir das Programm der Tribute Week im August: Elvis Riverboat Cruise & Dance Party (10./11.; ausverkauft laut Presley Estate); Elvis Fan Club Presidents Diner (11.; Memphis Marriott Hotel, geschlossene Veranstaltung); Conversations on Elvis at Humes (13.; Humes High School, Eintritt: $ 8.-, Gäste: noch nicht bekannt); International Elvis Dance Party (14.; Terry Mike Jeffrey & Band, Ort noch nicht bekannt, Eintritt: $ 20.-); Candlelight Vigil (15.; Elvis Presley Boulevard/Medidation Garden); Elvis In Concert 97 - The 20 Year Reunion (16.; Memphis Mid-South Coliseum; zahlreiche Ex-Elvis-Musiker); täglich von 9. bis 17. August: Entertainment at Graceland (diverse Künstler live auf der Graceland Plaza), Elvis Art Contest & Exhibit (Künstler aus aller Welt zeigen Elvis-Kunstwerke), Medidation Garden Morgen-Tour (kostenlose Möglichkeit, frühmorgens den Medidation Garden zu besuchen). Tickets können bestellt werden bei Elvis Week Tickets, Box 16508, Memphis, TN, 38186-0508, USA (Telefon: 901-332-3322)
>>> In Amerika wurden Frauen befragt, welche Persönlichkeiten, tote oder noch lebende, sie am liebsten zum Abendessen einladen würden. Platz 1 belegte (na, wer wohl) Elvis, und auf den Rängen 2 bis 4 folgten Brad Pitt, Abraham Lincoln, Marylin Monroe und Michael Jackson.
>>> Man möge uns verzeihen, falls diese Meldung schon irgendwo in einem BIB aufgetaucht ist, aber die Anzahl der klebrigen, kleinen Dinger, die manche Leute auf ihre Briefe kleben, um ihren Respekt gegenüber dem Briefträger zu dokumentieren, ist mittlerweile geradezu astronomisch: Albanien hat zwei Briefmarken herausgebracht. Wir sind zutiefst bewegt, aren't we.
>>> Ken Lomax, Oxford, hat einen Stimmsynthsizer entwickelt, der, auf der Basis alter Tondokumente, Stimmen exakt nachbildet und so z.B. "Elvis" aktuelle Lieder des Jahres 1997 singen lassen kann.
>>> Das Video der Memphis Mafia, derzeitiger Titel All The King's Men, wird höchstwahrscheinlich mehrere Folgen umfassen (der gewöhnlich gutinformierte Bill Burk spricht von einem vollen Dutzend!). Als Gustostückerl werden ein paar Minuten Home-Movies und das Telefonat zwischen Elvis und Red West bezüglich des Buches Elvis: What Happened angekündigt. Außerdem plant die Memphis-Mafia ein Video mit dem Titel Elvis In Germany.
>>> Paul Dowling's Buch The Ultimate Album Cover Book ist mittlerweile weltweit erhältlich, z.T. auch in Europa im regulären Buchhandel. Die DeLuxe-Ausgabe kann bei Elvis-Händlern ebenso wie bei Paul direkt bestellt werden: Worldwide Elvis, Box 17998, Sarasota, FL 34276-0998, USA.
>>> Elvis: The Man ist die erste aus einer Serie auf wenige hundert Stück limitierter Litographien von Betty Harper, die von Osborne Fine Art Images zu Preisen zwischen $ 95.- und $125.- angeboten werden.
>>> Amerikanische Blues-Experten bestehen auf den Umstand, daß Elvis bereits 1951 regelmäßig aufgetreten sein soll und alle seine Bewegungen von Calvin Newborn gelernt habe.
>>> Beim Elvis Birthday Banquet im Januar in Memphis erzählte Ronnie McDowell, daß er und die Jordanaires in Kürze den Soundtrack für einen neuen Film aufnehmen werden, der im Oktober 1997 in die Kinos kommen soll. Außerdem fand sich in einem aktuellen Country Weekly die Meldung, daß Harvey Keitel, ein in den USA recht populärer Schauspieler, für einen Elvis Fantasy Film mit dem Titel Graceland engagiert wurde. Keitel spielt einen Mann, der auf die 60 zugeht und der Elvis sein könnte - der Film selbst läßt, wie in Variety zu lesen war, den Schluß zu, liefert aber in der erzählten Story keinen Beweis.
>>> Elvis Is Alive und kein Ende! Selbst auf die Gefahr hin, daß wir einen glühenden Anhänger dieser Theorie vergrämen, aber: Fällt all den Wahnsinnigen denn nicht auf, daß ununterbrochen neue Versionen aufgetischt werden? In der letzten Zeit sind alleine drei unterschiedliche G'schichten aus dem Elvis'schen (Gerüchte)Wald publiziert worden, die wir des morbiden Vergnügen wegens hier schmunzelnd abdrucken: Allen Parsons und seine Frau Julie behaupten, daß Elvis noch lebt und zwar nach wie vor in Graceland. Allen hat ihn im Juni 1996 sogar gefilmt, als er im Wagen zum Haus hinauffuhr: ÆEr hatte alles. Die Sonnenbrillen (Anm.: eindeutiges Indiz, da es offensichtlich außer dem lebenden Elvis keine Sonnenbrillenträger mehr in den USA gibt), die Frisur, das Gebiß (Anm.: ??? - ist der Mann Zahnarzt?), alles. Für mich ist das Elvis." Seine Frau Julie hatte ohnehin nie geglaubt, daß Elvis tot sei. Psychic News, die Zeitschrift, die die Story brachte, rief sogar in Graceland an, wo ein sichtlich indignierter Pressesprecher unverschämterweise verleugnete, daß Elvis gerade im Haus sei. Meldung Nr. 2 besagt, daß Elvis seit 1977 auf einer schwerbewachten Insel lebt (nur Arnie Schwarzenegger, der Presleynator, könnte dort eindringen) und dorthin geflüchtet sei, nachdem er als FBI-Agent zwei Kapitalverbrecher hinter Schloß und Riegel gebracht hatte. Die Einheimischen dort nehmen das als ganz selbstverständlich, sie wissen das nämlich schon seit 19 Jahren (diese Meldung erscheint am glaubwürdigsten, denn in einer Festung eingesperrt kann man nichts tun außer fernsehen, essen und schlafen und das - ohne ihm nahetreten zu wollen, denn Millionen vertreiben sich so die Zeit -waren ja doch Elvis' liebste Freizeitbeschäftigungen). Der National Enquirer brachte am 5. November 1996 die dritte der aktuellen Varianten: Marty Lacker und Billy Smith enthüllten aber in erster Linie ihren eigenen Geisteszustand, als sie erläuterten, daß Elvis seinen Tod mit Hilfe eines todkranken Mannes namens Scott (Beam me, up, Scotty!) vorgetäuscht habe. Scott hätte Elvis um Unterstützung für seine Familie ersucht, die dieser auch geleistet habe. Dann jedoch habe Elvis den beiden erklärt, "Ich wünschte, ich könnte ein normales Leben führen!", und seine Chance dazu in Scott (Scott me up, Beamy!) gesehen. Als Lacker von der Sache erfuhr, war Scott (Lie a lot, Marty) bereits mehreren Operationen unterzogen worden und sah exakt wie Elvis aus, nämlich todkrank. Elvis' Zahlungen an Scott (Grab the money, Billy!) wurden von Laurel & Hardy, oh, sorry, von Marty und Billy organisiert und durchgeführt. Als es mit dem Kranken 1977 rapide bergab ging, organisierten M & B (Mies & Billig) die Überführung des toten Fremden. Zur Bekanntgabe Elvis' Todes war dieser bereits hunderte Meilen weiter, samt seiner Geliebten Maria, die er seit 1975 versteckt gehalten hatte (in einem Taucheranzug, den er während der Dreharbeiten zu Easy Come, Easy Go verschwinden hatte lassen, im Swimmingpool) und sie fuhren im schwarzen Wagen dorthin, where no man has gone before. Captain Kirk, Ende Logbuch. (What a shit, poor Elvis!)

ELVIS TODAY AUS BRINGIN' IT BACK NR. 15

(November 1996)

>>> Ein paar BMG-freundliche Hinweise zu Beginn: Wer die ESSENTIAL ELVIS, VOL. 4, noch nicht hat, sollte dies schleunigst nachholen (die Boot ist wahrlich kein Ersatz). Die neue ELVIS: GREAT COUNTRY SONGS-CD enthält unter ihren zwei Dutzend Songs folgende Outtakes: Your Cheatin' Heart (Take 9), Just Call Me Lonesome (6), There Goes My Everything (1), Green Green Grass Of Home (1), Fairytale (2), Help Me Make It Through The Night (3). Weiters bei BMG auf CD erschienen ist THE OTHER SIDES: WORLDWIDE GOLD AWARD HITS, VOL. 2 - für alle Nostalgiker, die LP-Äquivalente auf CD schätzen. Für nächstes Jahr ist die andere Madison Square Garden geplant und gleich drei Box-Sets: SILVER (die 8-LP-Box), GOLD (die 6-LP-Box GOLDEN CELEBRATION), beide mit zusätzlichen Outtakes, und PLATINUM, eine 5-CD-Box mit hauptsächlich Outtakes, auf der "mehr Outtakes sein sollen als jemals von einem Künstler auf einer Box zu hören waren!"
>>> Gleich nach den BMG-News gibt's Info über jene Veröffentlichungen, die RCA großzügigerweise privaten Unternehmern zu überlassen scheint: Bilko bringt G.I. Blues, Vol. 2 und Fort Baxter scheint aus der Sommerlethargie erwacht: Da haben wir die Einzel-CD LEAN, MEAN AND KICKIN' BUTT (Deutscher Titel: HAGER, HEIMTÜCKISCH UND ARSCHTRETEND, 28. Januar 1971, Las Vegas), sowie die Doppel-CD GOODBYE MEMPHIS (5. Juli 1976, Memphis) und die Fortsetzung der 4-CD-BOX A PROFILE in der VOL. 2 mit folgenden Shows: 27. Mai 1974, Lake Tahoe, 3:00 AM; 28. September 1974, College Park; 6. Oktober 1974, Dayton, 2:30 PM; 22. März 1975, Las Vegas, Midnight; zum Drüberstreuen gibt's How The Web Was Woven und I'll Take You Home Again, Kathleen vom Juli 1970.
>>> Joe Esposito wird ab sofort im Monatsmagazin Collecting (Odyssey Publications, Corona, California) Anfragen aus aller Welt in Sachen Elvis beantworten.
>>> Über die meisten Pressemeldungen zu Elvis' Todestag im August wollen wir den Mantel des Vergessens breiten, denn da sind wir Fans wieder einmal überwiegend als geisteskrank und harmlos pervertiert dargestellt worden; wir empfehlen dazu auch ein altes Wiener Weisheit (hier in Hochdeutsch abgedruckt, um wegen des großen Verbreitungsgrades von BIB keine Verständigungsprobleme zu erzeugen): ÆNicht einmal ignorieren!"
>>> Der Elvis Presley Estate und auch die Stadtverwaltung von Tupelo haben ihre Unterstützung der zweiten, jährlichen Elvis Presley-Konferenz der University of Mississippi zurückgezogen - hauptsächlich, weil dort Elvis-Imitatoren wie z.B. Elvis Herselvis auftreten. Die erste weise Entscheidung des Estate seit geraumer Zeit. Außerdem hat der Estate das Radio-Programm Elvis On The Air, das seit den späten 70er Jahren läuft, offiziell lizensiert. Moderator ist Steve Christopher aus Alabama, der die Show seit Jahren jung und frisch erhält; auf den Hörer, dessen Elvis-Liedwunsch Christopher nicht erfüllen kann, wartet seit Jahren ein Auto - aber bis dato konnte der DJ nicht in Verlegenheit gebracht werden. Der Estate hat sich zu dem Schritt entschlossen, da Elvis On The Air laut Erhebungen eine nicht enden wollende Quelle für neue Fans darstellt. Zur Bewerbung der Show wurde Darwin Lamm vom Creative Radio Network berufen. Weiters hat der Estate im Zusammenarbeit mit der Wurlitzer Jukebox Company Elvis-Presley-Wurlitzer lizensiert.
>>> Nebenbei hat der Estate im Zuge der Elvis Week das Interesse wieder einmal geschürt: Es wurde offiziell bekanntgegeben, daß unlängst etwa ein Dutzend unveröffentlichte Home-Recordings entdeckt wurden, darunter Tennessee Waltz, Primrose Lane, San Antonio Rose und Tumbling Tumbleweeds, die auf der in Aussicht gestellten Monster-Box nächstes Jahr erscheinen sollen. By the way, ich kann unlängst entdeckt nicht mehr hören bzw. sehen; da werden wir doch tatsächlich als die Idioten hingestellt, als die uns die Medien so gerne verkaufen. Warum schreibt man nicht ÆJahrelang unter Verschluß gehalten, nun aber ist der richtige Augenblick gekommen, um Euch damit einen Batzen Geld rauszureißen!" - das wäre doch einmal innovative Werbung!!??
>>> Der Colonel hat im Vegas Hilton am 26. Juni seinen 87. Geburtstag gefeiert.
>>> Der Commercial Appeal vom 9. März berichtete, daß die Stadt Palm Springs ein Elvis-Event der besonderen Art verboten hat: Eine Firma hatte Elvis' Haus gemietet und dort private Elvis-Parties veranstaltet. Da diese zu laut gerieten, wurden sie amtlich untersagt .
>>> Wieder werden Elvis-nahe Gebäude geschliefen: Die Vincent de Frank-Halle und die Dixon Meyers-Hall, wo Elvis seinen Schulabschluß machte und 1961 auch zwei Benefizkonzerte gab. Und da er in den frühen 60ern Stammgast bei Dino in Vegas war, würde es ihn wohl auch treffen, daß das legendäre Sands-Hotel in Las Vegas im Sommer abgerissen wurde. Besuchen Sie Elvis-Amerika, solange es noch steht. In London richtet man einer Person, die niemals existiert hat, ein Museum in seinem angeblichen Quartier ein (Sherlock Holmes, 221b Baker Street), in den USA schleift man nach und nach gnadenlos alle jenen Stätten, wo sich ihr größter Entertainer bewegt hat.
>>> In Memphis hat dafür diesen Sommer die Elvis Gallery aufgemacht, wo man wirklich teure Elvis-Souvenirs kaufen kann. In Graceland selbst ist nun die Küche zugänglich und u.a. der Trophy Room wurde umgestaltet; es gibt eine neue Auswahl an Jumpsuits zu sehen, Kleider von Gladys (jetzt wird sicher irgendein perverser Analphabet kommen und behaupten, Elvis habe heimlich Frauenkleider getragen) sowie einen Fernseher, den Elvis eigenhändig zerschossen hat.
>>> Noch einmal Elvis-Estate: Die Publikation des Graceland Express wird eingestellt und dafür die Zusammenarbeit mit dem wahrscheinlich oberflächlichsten aller Elvis-Magazine, dem Elvis International Forum, begonnen. Unseres Erachtens hätte die Zeitung des Estate (oder die von Graceland als Sprachrohr benutzte Publikation) unbedingt in Memphis selbst angesiedelt sein sollen (womit Bill Burk's Elvis World zum Zug gekommen wäre).
>>> Bücher-News: Elvis in Canada, das neue Buch von Bill Burk, ist Thema unseres Artikels THE DEVIL WENT UP TO CANADA. · Auch über Waylon Jennings' Bio ist im vorliegenden Heft ein Artikel zu finden. · Über The Ultimate Album Cover Book von Paul Dowling haben wir schon in der Nr. 14 berichtet; das auch für Nicht-Sammler äußerst empfehlenswerte Buch ist (u.a. auch hier in Österreich) weltweit im Buch- und Elvis-Handel, z.T. außerordentlich billig, erhältlich, für Direktbesteller trotzdem noch einmal Paul's Anschrift: Worldwide Elvis, Box 17998, Sarasota, FL 34276-0998, USA. · The King On the Road ist ein Buch von Robert Gordon, herausgegeben vom Elvis-Estate. · Shooting Elvis (Grove Press, 224 Seiten) ist ein Buch von Robert M. Eversz, das lt. Angaben unserer US-Korrespondenten sein Geld nicht im geringsten wert ist - der Titel läßt es erahnen. · Sean O'Neal, bereits als Joe Tunzi-Co-Worker und Besitzer des zweiten Elvis-Azetats bekannt, hat ein Buch unter dem Titel Elvis, Inc. (Prima Publishing) veröffentlicht, indem er im Detail erläutert, wie der Elvis-Estate versucht, alles, was mit Elvis zu tun hat, entweder selbst zu machen oder zu unterbinden - ein Blick hinter die Kulissen einer gnadenlosen Vermarktungsmaschinerie, die alles zu vernichten versucht, woran sie selbst keinen Cent verdient.
>>> Der englische Elvis-Imitator Dave Hurrel erlebte den Schock seines Lebens, als er mitten in seiner Vorstellung von einer Wasserbombe (siehe auch HAVING FUN WITH ELVIS AT THE MOVIES in diesem Heft! Da war wohl ein Nachahmer am Werk!) getroffen wurde und dadurch einen elektrischen Schlag erhielt, der ihn bewußtlos machte. Im Spital meinte er: ÆElvis lebt - aber nur fast!"
>>> Ebenfalls in England wurde die Polizei zur Untersuchung eines Mordes gerufen, fand aber statt der Leiche nur eine Elvis-Figur aus Pappmaché ohne blue suede shoes vor.
>>> Das Magazin Nevada enthielt im Februar 1995 einen 6-seitigen Artikel The Vegas Years über Elvis, der nicht immer sehr schmeichelhaft war; das Titelblatt des Heftes war ein Foto von Elvis und Ann-Margret.
>>> Der St. Louis Post-Dispatch berichtete am 23. Februar 1996 über Universitäten in Amerika, die Elvis-Semester anbieten. Dazu wurde festgehalten: ÆElvis ist die signifikanteste Figur in der amerikanischen Kunst. Es ist absolut absurd zu glauben, er wäre eines genaueren Studiums nicht würdig. Wenn wir im Jahr 3000 auf das 20. Jahrhundert zurückblicken werden, dann wird Elvis ein außerordentlich wichtiger Aspekt dieser Betrachtungen sein." (BIB-Leser brauchen nicht auf das Jahr 3000 zu warten, sondern können mit uns schon jetzt studieren und zurückblicken.
>>> Die Ratings für die Cybil Sheperd-Show in den USA sind gefallen, nachdem Cybil einige unvorsichtige Dinge über Elvis gesagt hatte, die die sensiblen Fans in den Staaten erbost hatten.
>>> Die Daily News von MvcKeesport, Pennsylvania, führte in ihrer Kolumne History Spotlight - Entertainment Highlights für die letzte Märzwoche unter der Überschrift Presley Appears With Berle an: ÆVor 40 Jahren: Elvis Presley erschien in der Milton Berle-TV-Show, die von ungefähr 40 Millionen Menschen gesehen wurde." Überhaupt waren im ganzen Lande Schlagzeilen wie aus den 50er Jahren zu sehen, z.B. (40 Years Ago) Elvis Shook Up A Storm Of Protest.
>>> Die Country Music Hall Of Fame, die zwar Elvis' Fleetwood Cadillac als eine ihrer größten Attraktionen preist, Elvis selbst aber noch immer nicht in die Hall Of Fame aufgenommen hat, ist einmal mehr Zielscheibe einer Kampagne. Elvis soll endlich den ihm zustehenden Platz erhalten. Die Zurückhaltung der Country Music Hall Of Fame in Nashville rührt daher, daß viele ihrer Entscheidungsträger Elvis' sehr von schwarzen Elementen durchsetzte Musik nicht in einer weißen Ruhmeshalle ehren wollen. Elvis hat nie unterschieden, welcher Hautfarbe seine Fans waren; wir bei BIB sind uns gar nicht so sicher, ob ihn persönlich die Ehrung einer derartigen Organisation erfreuen würde....
>>> Spencer Gifts, mit über 500 Filialen in den USA ein bedeutender Geschenk-Händler, hat in seinem Geschäften nun einen eigenen Elvis-Shop. Dort finden sich Elvis-Puppen (von derartiger Häßlichkeit, daß man sie mit einer Figur aus einem Stephen King-Roman verwechseln könnte), Polster in allen schlafraubenden Variationen, Teppiche, Spiele wie Elvisopoly und Elvis Trivia Board Game, Badetücher, Lampen (mit wackelnden Lampenschirmen, auf denen nur Elvis' Hüften zu sehen sind), Pendeluhren (hier bewegen sich einmal mehr die goldenen Hüften), Elvis' Unterschrift als Neonleuchtröhre und vieles an presleyanischem Müll mehr. Womit hat der Mann das verdient?
>>> Das Louisiana Hayride öffnete seine Archive im August für die Allgemeinheit mit einer Serie von 60 CD's, deren erste - na, wem wohl - gewidmet ist. Auf dieser CD (THE LOUISIANA HAYRIDE ARCCHIVES, VOL. 1, BGR 0246-2) ist Heart Of Stone zu hören.
>>> Für die Sommerspiele in Atlanta hat Amerika alles aufgeboten, was an Legenden zu kriegen war... und wer selbst nicht kommen konnte, wurde besucht: Die olympische Flamme war auf ihrem Weg durch die USA auch in Memphis. Der Fackelträger hatte am 27. Mai einen Zwischenstop in Graceland. Einmal mehr hat Amerika den Beweis angetreten, daß es ohne Elvis eigentlich überhaupt nicht mehr geht.
>>> Unerfreulich, aber manchmal unumgänglich: Wir ersuchen aufgrund zahlreicher Beschwerden alle BIB-Leser, mit folgenden Personen keine Geschäfte zu tätigen, da für das übersandte Geld niemals Waren eintreffen: Rick Waits, 5105 Shafer Road, Georgetown, OH 45121, USA und Andy Dumas, Mississauga, Ontario, Canada.
>>> Nippas Integrated Visual Communications, eine japanische TV-Produktionsfirma, sucht einen Schal, den ein weiblicher, japanischer Fan während der Aloha-Show zu Elvis auf die Bühne geworfen hatte. Elvis hat den Schal nachweislich getragen, aber nicht zurückgegeben haben. Nippas, Inc. ist nun auf weltweiter Suche, um den Schal zurückzugeben und daraus eine TV-Dokumentation zu machen.
>>> Blue Suede Shoes ist ein 80minütiges Ballet des Cleveland Balletts mit 36 Originalaufnahmen, das enthusiastiche Kritiken bekommen hat, obwohl es aufgrund der Jalihouse Rock-Szene mit einer weiblichen Tänzerin, die Æweniger als Cher" trug, nicht für alle Altersstufen empfohlen wurde.
>>> CD-Sammler aufgepaßt! Ann-Margret's neue CD LET ME ENTERTAIN YOU, die am 2. Juli erschienen ist, enthält The Lady Loves Me. Die CD ist eine Zusammenstellung ihrer Arbeit für RCA.
>>> Das historische RCA STUDIO B wird von der Country Music Foundation restoriert, in den Zustand Ende der 60er Jahre gebracht und wird wieder Aufnahmen dienen, bei denen Gäste anwesend sein können.
>>> In London wurde das Notenblatt eines Elvis-Songs, den er nie gesungen, aber 1959 mitgetextet hat (seine Handschrift wurde bestätigt), um 30 000 Dollar bei Christie's versteigert. Das Lied heißt Mississippi River und Elvis soll Co-Autor mit Terry Fell gewesen sein. Hier einige Textauszüge: ÆI'll catch the mystery train that gets me there on time to my old home town and my memories; ...; you can see the bearty of the evenin' star and my dear old mamma's glad to see me back."
>>> SYMPHONIC ELVIS ist am 30. Juli erschienen und enthält 12 klassische Stücke, von denen einige Medleys sind, gespielt vom Memphis Symphony Orchestra, die allesamt natürlich Elvis-Songs sind; Elvis selbst ist nicht zu hören. Dirigent ist Ettore Stratta, der schon mit Lena Horne und Barbara Streisand gearbeitet hat. Auch Elvis-Musiker sind vertreten: Scotty Moore, Boots Randolph, Charlie McCoy, Reggie Young u.a.
>>> Wären sie nicht ein schöner Hinweis auf die ungebrochene Popularität unseres Goldjungen, so hätten wir sie schon längst nicht mehr erwähnt: Briefmarken. Western Sahara (vormals Spanish Sahara) hat den lukrativen Markt entdeckt und quält uns mit drei 50er-Jahre-Motiven plus einem 9-Marken-Set, auf dem er mit folgenden zu sehen ist: seinen Eltern, einer Flasche Wild Turkey, Priscilla (oder letzte beide in in umgekehrter Reihenfolge), Peter Baumann, Sinatra, den Jordanaires, Bill Haley, Andreas Herzog, Liberace, Thomas Muster, Garfield, Ko-Ko Joe, Deke Rivers, .... da sind wohl ein paar zuviel hineingerutscht.
>>> Queen Of Country Minnie Pearl ist der neueste Name in unserer Liste mit Trauerflor. Sie trat neben Elvis in der Benefizveranstaltung für die USS Arizona auf. · Am 13. März verstarb Terry Stafford, der durch einige Elvis-Songs wie z.B. Kiss Me Quick oder Suspicion bekannt wurde und Insidern vor allem als Interpret des Songs Playing With Fire vertraut ist, von dem immer wieder behauptet wurde, daß Elvis ihn ebenfalls aufgenommen hat. · Am 20. Mai verstarb Bill Glore von den ehemaligen American Sound Studios in Memphis.
>>> Elvis The Record ist eine Video/CD-Kombination mit 60 Minuten Home-Movies aus dem Nachlaß von Eddie Fadal und einer CD mit Hayride-Aufnahmen plus Interviews.
>>> Pablo Picasso's Gemälde von Elvis im Jumpsuit, entstanden 1973, von Experten als eines seiner Meisterwerke gepriesen, wurde in Paris für 450 000 Dollar versteigert. >>> The Elvis Presley Song Book heißt eine Tribut-CD mit Elvis-Interpretationen berühmter Kollegen wie Rod Stewart, Jerry Lee Lewis, Status Quo, Cliff Richard u.a.
>>> Das ElvisNet, ein Elvis-Fanclub im Internet, schließt für's erste seine Pforten, aber nicht den Club. Ursache ist eine äußerst böswillige e-mail-Aktion, in der (mit dem Club als Absender) Mitglieder des ElvisNet auf das heftigste und unfeinste beschimpft werden.
>>> Die First Presleyterian Church Of Elvis The Divine in Pennsylvania macht weiterhin Schlagzeilen. Rev. Mort Farndu segnet in seiner Zeremonie Spielzeug-Caddillacs. Zahlreiche Elvis-Fanclubs beginnen sich öffentlich von dem seltsamen Treiben zu distanzieren.
>>> Virtual Graceland, die lange angekündigte CD-ROM ist bei Highway One Media nun endlich erschienen. Die CD-ROM enthält eine Graceland-Tour mit über 40 Interviews, mehr als einer Stunde Home-Movies, Musik und Live-Videos. Der Preis beträgt $49.95 (Standard) bzw. $99.95 (De-Luxe). Die Bestellung ist natürlich auch über Internet möglich (http://www.virtualgraceland.com/).
>>> Wir dürfen an dieser Stelle in aller Bescheidenheit eine weitere BIB-Sonderausgabe ankündigen: Die Redaktion hat 120 phantastische Presse-Fotos der Konzerte in San Bernardino im November 1972 und Mai 1974 aufgekauft, welche wir demnächst veröffentlichen werden. Watch Out For SAN BERNARDINO!!!
>>> Da in letzter Zeit eine (noch nicht in Mitteleuropa praktizierte!) infantile Eifersüchtelei um Elvis-News ausbricht, möchte die Redaktion hier festhalten: Jede interessierte Publikation kann sich nach Belieben an ELVIS TODAY bedienen und die hier abgedruckten Informationen weiterverwenden!

ELVIS TODAY AUS BRINGIN' IT BACK NR. 14

(Juli 1996)

>>> Wer für den Altpapiercontainer noch nicht genug Futter hat, kann nun auch aus Sao Tome einen Bogen mit 9 verschiedenen Elvis-Marken kaufen; außerdem hat das gleiche Land ein Happy Birthday, Elvis-Briefmarken-Set herausgebracht, auf dem Elvis mit James Dean, John Lennon, Bette Davis, u.a., Geburtstag feiert.
>>> Die Chicago Sun-Times hat die meistverkauften Briefmarken aller Zeiten ohne große Überraschungen publiziert: Mit großem Abstand führt natürlich die Elvis-Marke (ca. 600 Millionen Stück verkauft), gefolgt von American Wildflowers (weniger als 300 Millionen verkauft), Rock'n'Roll und Moon Landing 25th Anniversary.
>>> Schon im Januar hat der seit Jahrzehnten bekannte Elvis-Fan H.T. Long aus Malaysien eine Audiocassette mit dem Titel The Golden Hymns veröffentlicht, auf der seine eigenen Interpretation von Elvis-Songs zu hören sind. Wer daran Interesse hat. möge sich bitte an H.T. persönlich wenden: Box 32, 41700 Klang, Selangor D.E., Malaysia.
>>> Der englische Fanclub und der TV-Sender QVC arbeiten an einem größeren Projekt, das in vier Elvis-TV-Specials im Jahr 19976 resultieren soll.
>>> William J. Taylor Jr., einer von Elvis' Vorgesetzten in der Army (dieser war im Gegensatz zu anderen Zeitgenossen ein echter Colonel...) hat ein Buch mit dem schlichten Titel Elvis In The Army geschrieben. Obwohl er dazu inspiriert wurde, weil Elvis ihm im Traum erschienen ist, dürfte er (das Buch liegt uns noch nicht vor) doch ernsthaft an die Sache herangegangen sein. Er bemüht sich vor allem zu beweisen, daß Elvis ein guter Soldat war, der ohne Wenn und Aber diente und keinerlei Vergünstigungen beanspruchte; dazu ein Zitat: ÆÜber die sieben Monate, die ich in seiner Nähe verbrachte, kam ich zu dem Schluß daß Elvis Presley sich um seine Waffenbrüder kümmerte, daß er Mut besaß und ein ausgezeichneter Soldat in der Schlacht gewesen wäre." Col. Taylor nimmt für sich aber nicht in Anspruch, Elvis bei der Army zu dem mustergültigen Soldaten geformt zu haben, als den ihn die Welt kennenlernte - diese Ehre überläßt er dem jetzt 72jährigen Sgt. Ira Jones, der Elvis-Fans ja auch kein Unbekannter ist.
>>> Ein Besuch in Memphis kann auch unerwartete und unerfreuliche Aspekte beinhalten: Betty Buddy und ihre Freundinnen wollten sich bei Dollar Rent A Car einen Wagen mieten und wurden dort von zwei Angestellten begrüßt, die ihnen rieten, ein Lokal namens Piggly Wiggly aufzusuchen, wo man Elvis immer Hamburger und Jelly Donuts essen sieht; dort könnten sie solange essen, bis sie ebenso fett wie Elvis wären.
>>> Und weitere Lieblingssongs der Prominenz: Tom Selleck's Wahl fiel auf All Shook Up, Wayne Newton entschied sich für One Night und Baseball-Star Mose Malone für Hound Dog. Tina Turner meinte: ÆIch habe keinen besonderen Lieblingssong von Elvis, aber ich verehrte ihn ganz gewaltig und ich war immer der Meinung, er sah in dem Lederanzug einfach sensationell aus - das war sehr inspirierend."
>>> Sid Shaw aus England, vielen wahrscheinlich besser unter Elvisly Yours bekannt und berühmt durch seine (offizielle) Eingabe, alle zukünftigen englischen Könige Elvis zu nennen, kämpft gegen Windmühlen: Mit Beginn des Jahres streckte der Estate seine gierigen Finger nach Europa aus und ließ die Namen Elvis und Elvis Presley in England als Trademark schützen. Shaw kämpft dagegen an und will das Urteil aufgehoben sehen. Nachdem er aber ähnliche Prozesse bereits in den USA verloren hat, entschieden auch die englischen Behörden, daß der Estate dieses Recht sehr wohl habe und nichts und niemand Elvis oder Elvis Presley im Namen oder Titel eines Produktes führen dürfe, ohne vorher um Lizenz anklopfen zu müssen.
>>> Murder at the Heartbreak Hotel heißt ein Theaterstück, dessen Hauptperson ein Polizist ist, der Elvis imitiert, Elvis-Souvenirs sammelt und auch Elvis-Double war. Klingt nach einem direkt aus dem Leben gegriffenen Szenario.
>>> Die Januar/Februar-Ausgabe von Modern Maturity blickte unter dem Titel Baby Boomers Get 50 auf die letzten Jahrzehnte zurück, natürlich mit Elvis - und das gleich zweimal mit Fotos.
>>> Joe Tunzi's neues Buch Elvis Session II erscheint im Spätsommer 1996. Er verspricht rund 100 unbekannte Fotos (u.a. eine witzige Aufnahme von Elvis im Studio in Socken) und tonnenweise neue Info zu den Aufnahmen von Elvis.
>>> Prissy Presley hat wieder einmal etwas für die Fans getan: Der Estate hat unter ihrer Aufsicht und in Zusammenarbeit mit Grandview Cellars, LLC nun einen eigenen Elvis-Wein Graceland, First Vintage, 1993er, aus Kalifornien auf den Weinmarkt geworfen. Immerhin verhandelt sie zur Zeit auch um ein weiteres, Multi-Million-Dollar-Projekt: ein Hotel in Las Vegas mit dem Namen The Elvis Presley Hotel And Casino, das so wie andere Hotels in den letzten Jahren, einem bestimmten Thema gewidmet ist - in diesem Fall eben Elvis.
>>> Erika Doss aus Colorado bereitet ein Buch über Elvis' ungebrochene Popularität vor. PHB Autors arbeiten an einem positiven Buch über Elvis mit dem Titel Lonely Street und bekunden ihre Absicht, die wahre Geschichte von Elvis zu recherchieren. Nach wie vor geistern Gerüchte über ein Buch von Ginger Alden herum. Gail Brewer-Giorgio schlägt wieder zu: Ihr neues Buch Operation Fountain-Pen: Elvis Undercover beweist wieder einmal, daß Elvis noch lebt und sein Tod vom FBI inszeniert wurde. Margo Green hat ein absolut uninteressantes Buch über alles rund um Elvis' Graceland (ab)geschrieben. Livio Monari, Super-Fan aus Italien, hat eine laut eigener Aussage vollständige Discographie mit zahlreichen Fotos über sein Heimatland veröffentlicht. Headlock Press hat eine Sammlung von Gedichten an Elvis unter dem Titel Return To Sender (ob damit das ganze Buch gemeint ist, entzieht sich unserer Kenntnis) publiziert. Dennis Johnson Publishing hat eine 32-seitige Biographie mit dem Titel Illustrative Biographies: Elvis Presley herausgebracht, in der auschließlich Zeichnungen zu sehen sind. Lloyd Ozemnt und Walter Bruce haben ein Buch mit dem Namen Elvis Presley, The Fifties, veröffentlicht, das ein (1) unveröffentlichtes Foto von Elvis und die Geschichte seiner Freundschaft mit Lloyd Ozment erzählt - whoever that was, wenn man mich so aus dem Stegreif fragt. Zu guter Letzt kündigt Jackie Kahane, mittlerweile 67, ein Buch über die Jahre, denen er Elvis' Troß angehörte an; zumindest ein paar gute Pointen dürfen wir von dem Buch erhoffen.
>>> John Wilkinson erholt sich noch immer von einem neuerlichen Herzanfall voriges Jahr; ein Arm ist teilweise gelähmt, er ist aber aber dem Weg der Besserung.
>>> Auch den Kleinen ihren Elvis - oder besser: Blvis. So heißt nämlich ein lebensgroßer, purpurfarberner Teddybär, der einen typischen Elvis-Jumpsuit trägt (samt Cape) und bei einer Art Verkehrssicherheitsunterricht für Vorschüler mit großem Erfolg eingesetzt wird.
>>> Jimmy Crane, Komponist von Hurt, verkauft um $6.95 eine Cassette Somewhere Elvis Is Smiling: 15 Hillview Ave., Providence, RI 02908. Somewhere Elvis Is Smiling (Irgendwo lächelt Elvis) dürfte angesichts all des Irrsinns am Elvis-Markt wohl kaum stimmen: Vielleicht schlägt er die Hände über dem Kopf zusammen, vielleicht verstummt er angewidert, vielleicht zerkugelt er sich vor Lachen - aber Lächeln, nein, das wird er nicht...
>>> Fraglich, wieviel Arbeit BMG sich in Zukunft überhaupt noch machen wird, da wir erfahren haben, daß die 70's Box mit nur 70 000 verkauften Exemplaren weltweit mehr oder weniger ein Flop ist.
>>> Kellog's Cornflakes setzt ebenfalls auf Elvis und startet eine neue Werbekampagne mit Kinder-Elvis-Imitatoren.
>>> Hier können sich alle melden, die gegen den Abbruch der historischen Lauderdale Courts (siehe ELVIS TODAY in der Nr. 13) protestieren wollen: Elvis International-Operation Move Forward Neighbourhood Association, 754 Saffarans Street, Memphis, TN 38107, USA.
>>> Die angesehene London Financial Times hat publiziert, daß im Jahr 1977 exakt 48 professionelle Elvis-Imitatoren angemeldet waren und daß es heute 7328 sind!

ELVIS TODAY AUS BRINGIN' IT BACK NR. 13

(März 1996)

>>> Die Nachrichtenagenturen hatten ihre helle Freude: Da war der Farmer in Washington, der einen Brief von der Regierung bekam, er dürfe sein Land bis auf weiteres nicht roden oder bebauen o.ä., da angeblich gerade dort zahlreiche seltene Tierarten vorkommen sollten. Da auf dieser Liste auch Big Foot angeführt war, machte er sich (samt Medienunterstützung) auf, die Sache beim zuständigen Amt zu regeln, wo dann zwei Beamte zu sehen waren, die sich unterhielten: "Big Foot steht auf der Liste? Das kann doch nicht wahr sein!"- "Oh doch, das ist korrekt!" lautete die Antwort des anderen, worauf der erste meinte: "Steht Elvis auch auf der Liste?"
>>> Elvis tauchte unlängst auch in einem amerikanischen Hochzeits-Fachblatt auf, das seine Leser befragte, a) welcher Gast wäre Ihnen der liebste auf Ihrer Hochzeit b) welchen Musiker würden Sie sich auf Ihrer Hochzeit wünschen. Elvis gewann beide Kategorien, unter a) lag er u.a. vor dem Papst, Jesus Christus und Oprah Winfrey. I'm Not The Marrying Kind? You're kidding!
>>> Auch in TV-Serien wird Elvis' Musik immer populärer - so war er unlängst in Picket Fences und Walker, Texas Ranger zu hören. In America Gothic tauchte ein Polster mit Elvis-Porträt und den Worten Sleep like a King auf. Außerdem wurde zur Weihnachtszeit eine Werbung für mehr Verkehrssicherheit ausgestrahlt, die durch Santa Bring My Baby Back To Me bat, im alkoholisierten Zustand nicht Auto zu fahren. Und eine Kirche in Pennsylvania machte für sich Werbung mit dem Slogan If Elvis were alive, he'd be there.
>>> Weitere Prominenz hat ihren Elvis-Lieblingssong geoutet: Elliott Gould findet Don't Be Cruel am besten und David Bowie I Feel So Bad. Mick Fleetwood liebt Hound Dog ("Ich war fünf Jahre alt, als ich das Lied zum ersten Mal hörte und habe Schlagzeug gelernt, indem ich auf Blechdosen zu Elvis' Songs trommelte!") und Phil Everly Don't ("Ich habe ihn nur einmal getroffen und bedauere es bis heute sehr, ihn nicht besser kennengelernt zu haben."). Dwight Yoakam mag Little Sister so sehr, daß er es selbst aufgenommen hat und Ozzy Osbourne wählte Jailhouse Rock ("Es ist ziemlich schwer, einen besseren Song zu finden - one of Rock's all-time classics!") Und hier ein Zitat von Garth Brooks aus USA Today: "Was mich wirklich ankotzt, ist der Umstand, daß jedesmal, wenn irgendwo irgendwer Elvis darstellt, ein 200-Kilo-Gorilla in einem Jumpsuit auftaucht. Ich meine, der Mann war doch wunderschön - ein echt scharfer Typ."
>>> Telemania/Kash N'Gold stellte bei der Winter Consumer Electronics Show im Januar in Las Vegas den neuesten Elvis-Artikel vor: Das Elvis Presley FigureFone ist ein Telefon mit Elvis Presley-Figur, das statt standardmäßig zu läuten Jailhouse Rock singt und dazu spektakulär Kopf, Arme, Hände, Beine und den ganzen Körper bewegt, wie es nur der King kann (Werbezitat). Das Telefon ist natürlich von Graceland lizenziert und wird zum Preis von US$ 79.- im Sommer 1996 erhältlich sein. Ein weiteres Produkt, das Elvis-Fan-Herzen erfreuen möchte, ist das Elvis Presley Dart Set von Dart World und Elvis Presley Enterprises. Die Darts sind, wie könnte es anders sein beim King, 24 Karat Gold
>>> Alfred Wertheimer's 100 schönste Elvis-Fotografien befinden sich auf USA-Tour-nee: Bis etwa Ende März sind sie in der Circle Gallery (3500 S. Las Vegas Blvd., Ste #b-9) in Las Vegas ausgestellt, danach kann mann sie in der Circle Gallery in San Diego (2501 San Diego Ave.) bewundern. Wertheimer selbst ist Eröffnungsgast.
>>> Gerade haben wir uns daran gewöhnt, Jacko als Schwiegersohn des King (und vielleicht auch wieder Schimpansen in Graceland) zu sehen, kommt das logische Ende. Wir werden all den Rand- und Witzfiguren um Elvis auch weiterhin jene Drei-Zeilen-Aufmerksamkeit schenken, die sie verdienen...
>>> Southern Marketing Associates hat unter dem Titel A Friendship Revisited am 1.11.1995 eine Doppel-Audio-Cassette mit 2 Stunden Interviews mit J.D. Sumner plus 5 Liedern von J.D. und den Stamps herausgebracht.
>>> Wer die Rock'n'Roll Hall Of Fame in Cleveland besucht, kann nun auch das Reel-to-Reel-Tape-Deck, mit dem That's Alright aufgenommen wurde, besichtigen.
>>> Ein Musikproduzent aus New Jersey (wir haben diese Meldung vom letzten Sommer erst jetzt erhalten) hat 4000 Studiobänder in Nashville um $6000.- gekauft und mußte feststellen, daß sich unveröffentlichtes Material von Elvis, Frank Sinatra, Johnny Cash, Bob Dylan, u.v.a., darauf befindet. Es handelt sich sowohl um Studiosessions als auch Live-Material in bestechender Qualität. Auch Billboard hat in einige Bänder hineingehört (Elvis, Roy Orbison, Roger Miller) und gemeint, daß das Material sicherlich Millionen von Dollar wert sei. Von Elvis seien zumindest Sun-Session-Bänder vorhanden. Der Besitzer hat bereits einen ersten Prozeß gegen Sony gewonnen, die geklagt hatten, daß er das Material nicht weiterverkaufen dürfe. Er darf das, muß aber nun auch interessierte Käufer finden....
>>> Die Tourismus-Werbung für Tennesse mit Elvis wurde von Tennessee mit Beginn des Jahres durch eine Werbung für die 200-Jahres-Feier des Bundesstaates ersetzt. Ob im Elvis-Anniversary 1997 wieder auf ein paßendes Thema zurückgegriffen wird, ist noch fraglich.
>>> Das von uns in dieser Kolumne bereits erwähnte Buch The Day Elvis Came To Town von James D. Prince ist ein nettes, kleines Taschenbuch von rund 80 Seiten über Elvis' Auftritt in Lexington im Jahr 1956. Es enthält viele Erinnerungen und zahlreiche Abbildungen (Fotos, Zeitungsartikel). Der Preis ist mit rund $10.&emdash plus Porto moderat. Interessierte Fans wenden sich bitte an: Southern Heritage Publishing, Box 5007, Lexington, NC 27293, USA. (Tel. 704 249 9007).
>>> Kein Scherz, sondern Wahrheit: Die Human Society of the United States hat im Zuge der National Farm Animals Awareness Week Studien durchführen lassen, ob und welche Musik den auf einer Farm lebenden Tiere zuträglich ist. Hühner fühlen sich am wohlsten bei Vivaldi, aber für Kühe und die Milchproduktion ist nichts besser als Elvis: Kühe, die mit Elvis-Musik berieselt wurden, gaben um 35% mehr Milch.
>>> Lauderdale Courts, der Block mit Elvis' Wohnung (1949-1953) in Memphis soll abgerissen werden. Eine Bürgerinitiative unter der Führung der momentanen Mieterin Annette Neal will das - aus historischen Gründen - verhindern.
>>> U2 Schlagzeuger Larry Mullen hat sein erstes Kind Aaron Elvis getauft.
>>> BMG-News brandneu vom englischen Mega-Fan-Club: Essential Vol. 4 erscheint im Juni 1995 und trägt den Untertitel One Hundred Years From Now.
>>> Saturday Night Live-Ex-Mitglied Rob Schneider war unlängst zu Gast bei Conan O'Brians Late Night Show (NBC) und erklärte dort, ein großer Fan der eher unbekannten Elvis-Songs zu sein. Elvis habe "niemals einen schlechten Song aufgenommen, doch einige waren alles andere als gut!" meinte er und erläuterte, daß Elvis wahrscheinlich mit ein paar Songs die schlechtesten Texte, die je in Englisch geschrieben wurden, gesungen hat. Hintergründig-witzig auch die Anmerkung, daß Elvis leider keinen quality control button besaß.
>>> Auszug aus Colin Powell's Buch My American Journey: "Ich ging hinüber zu dem Jeep, wo ein müde aussehender Seargent grüßte und seine Hand ausstreckte. Es war Elvis Presley. Meine Kinder erstaunte es, daß ihre eigener Vater die Hand des King geschüttelt hatte. Was mich damals beeindruckte, war der Umstand, daß er, statt Pubility zu suchen, seine 2 Jahre als einfacher GI ohne Einwände absolvierte."
>>> Unglaublich, aber wahr: Paul Dowling's erstes Buch wird im Aug. 96 erscheinen. Der Titel des 160-Seiten-Bandes lautet King Of The Whole Wide World: The Record Cover Art Of Elvis Presley. Es wird ca. 240 Fotos der schönsten, seltensten und ungewöhnlichsten Elvis-Platten der Welt beinhalten und weltweit in Buchläden erhältlich sein. Wir sind seit vielen Jahren in direktem Kontakt mit Paul und werden über Details zum gegebenen Zeitpunkt berichten. Wer direkt bei Paul bestellen will, soll dies bitte unter: Worldwide Elvis, Box 10, Brooklandville, MD 21022, USA.


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Today
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