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Der weltbekannte Autor und Verleger
Dr. Dieter Fleig ruft Stiftung in's Leben

Die KYNOS STIFTUNG HUNDE HELFEN MENSCHEN widmet sich der Behindertenarbeit mit Hunden.
Mehr dazu auf meiner Seite "Kynos Stiftung"


Perverser Tiermord
im Gnadenhof von St. Radegund


Die Übergriffe auf den Gnadenhof von Vroni Schussmann
werden immer brutaler.
Man versucht sie nun mit aller Gewalt aus dem schönen,
ach so friedlichen St. Radegund zu vertreiben.
Nun werden sogar ihre Tiere ermordet.
Perverse Tierkiller töteten vermutlich 15 Katzen...
Lesen Sie dazu bitte den folgenden Originalartikel aus
"Die Salzburg - Krone" vom 10. Juli 1998


Katzenmord in Tierasyl - Angst vor Attentaten

Nicht lange freuen konnte sich die engagierte Salzburger Tierschützerin
Veronika Schussmann über die Tatsache, daß eine private Stiftung die
Kosten eines neuen Tierasyls übernimmt und damit ihre mehr als 30 Hunde
gerettet sind, die "Krone" berichtete.
Denn jetzt kam es auf ihrem Anwesen an der Grenze zwischen Salzburg und
Oberösterreich zu einem ebenso mysteriösen wie grausamen Attentat.
"Ich hatte 16 Katzen, bis auf eine sind alle verschwunden", ist das
Ex-Landeswacheorgan der Salzburger Landesregierung völlig verzweifelt.
Eine Katze wurde mittlerweile erschlagen aufgefunden.
Die Gendarmerie ermittelt. Vermutet wird, daß die Tiere in eine Sickergrube
geworfen wurden, dort elendiglich ums Leben kamen.
Jetzt befürchtet Frau Schussmann Attentate auf das Leben ihrer Hunde.


Das Aus für den Gnadenhof von Veronika Schussmann in St. Radegund
mehr davon auf meiner Seite "Gnadenhof"

Neue Möglichkeiten zum
Thema "Leinenzwang"
von Günther Kulzer am 30. April 1998

Nachdem die Wogen sich ein wenig geglättet haben, sogar eine Initiative gegen
den Leinenzwang ins Leben gerufen wurde, scheinen sich nun kluge und kompe-
tentere Leute Gedanken zu machen. Scheinbar gibt es ja nun doch Möglichkeiten
um die Fronten zusammen zu führen.
Ich werde jedenfalls am Ball bleiben und über neue Entwicklungen berichten.
Ergänzend zu diesen Thema einen Originalartikel des SALZBURGER STADT-INFO
der KORREKT ZEITUNG GmbH vom 29.4.1998 und anschließend den Original-
vorgang vom Januar 1998.


Hundeleben in Salzburg...
(Gastkommentar von Tierarzt Dr. Gerhard Bittner, Salzburg)

In meinem letzten Artikel habe ich mich für die Einsetzung des Arbeitskreises
bezüglich Leinen- und Beißkorbzwang für Hunde in der Stadt Salzburg bedankt.
Ich appelliere an alle Beteiligten, dieses Problem mit gegenseitiger Toleranz
und gegenseitigem Verständnis für die Bedürfnisse, Probleme und Ängste
des anderen zu bewältigen.
Wir haben versucht das Thema Hundehaltung in einer modernen Stadt von
mehreren Seiten zu betrachten. Dabei wurden die verschiedensten Probleme
diskutiert. Auch die Frage nach der Überwachung und der Bestrafung der
"schwarzen Schafe".
Wir haben auch die in anderen Städten angewandten Modelle auf ihre Tauglich-
keit analysiert. Um die Hundehaltung in einer Stadt zu regeln, bieten sich
verschiedene Möglichkeiten an. Unsere alte Regelung mit einem allgemeinen
Leinen- und/oder Beißkorbzwang ist juristisch klar und leicht zu verwalten.
Aus tierschützerischer Sicht, aber abzulehnen.
Abzulehnen ist auch die Regelung nach Hunderassen; auch die erfahrensten
Experten können die Mischlinge aus den verbotenen (¹) Rassen nicht eindeutig
identifizieren. Dem Exekutivorgan wäre es unzumutbar, als Oberguru aufzu-
treten. Ungeeignet ist auch eine Leinenzwangregelung nach der Größe,
denn viele große Hunde sind friedlich und manch kleiner Hund kann bissig sein.
Eine weitere Variante wäre die Tageszeitregelung, bei der Hunde beispielsweise
in der Nacht frei laufen dürften, weil zu dieser Zeit die wenigsten Menschen
belästigt würden. Auch diese Möglichkeit haben wir verworfen, genauso wie
die vielfache Forderung nach eingeschränkten Hundewiesen, die sich sicherlich
in kürzester Zeit zu "Hundewürstel"-Ablageflächen entwickeln würden;
konstante Rangordnungskämpfe der Hunde wären hier vorprogrammiert.
Den Hundefreunden wäre die Freilaufzone um den Hundeführer die
schönste Variante gewesen.
Was ist das? Jeder Hund dürfte, wenn im Umkreis einer bestimmten Distanz
(etwa 10 bis 50 Meter) keine Leute anwesend sind, frei um den Hundeführer
laufen. Nähern sich andere Menschen, müßte der Hund vom Hundeführer gerufen
und zu Fuß bzw. an der Leine geführt werden. Diese Regelung würde aber eine
gute Erziehung des Hundes voraussetzen.
Dies wäre auch richtig! Von der Behörde wird diese Regelung abgelehnt, mit der
Begründung, daß im Streitfall die Distanz Hund-Hundeführer nicht nachvollzieh-
bar wäre. Wegen der schwierigen Beweisführung befürchtet das Amt hier eine
Flut von Beschwerden.
So hat sich der Arbeitskreis darauf geeinigt, folgende Regelung als Lösung vorzu-
schlagen: Im Zentrum der Stadt wird eine Leinenführzone, auch im Interesse
der Hunde selbst, eingeführt. Diese Zone wurde aufgrund der städtebaulichen
Vorgaben, der Verkehrssituation aber auch der Zonen erarbeitet, in denen
gehäuft Hundebisse aufgetreten sind.
Der Bereich um den Salzachsee, das Wildvogelschutzgebiet im Norden und der
Bereich Hellbrunn wäre ebenso Leinen- und/oder Beißkorbzwang. Auf den Stadt-
bergen und im restlichen Stadtgebiet wäre nach Ablegung einer Grund-
gehorsamkeitsprüfung das Freilaufen von Hunden gestattet.
Es ist klar, daß es keine Lösung geben wird, die alle Seiten befriedigt. Es könnte
jedoch die Grundlage für ein friedliches Zusammenleben von Mensch und Tier in
unserer Stadt gelegt werden.
Sowohl von der Amtsseite als auch von den Experten wurde eine fruchtbare
Arbeit geleistet. Die Entscheidung liegt nun bei den demokratisch
gewählten Volksvertretern.
Ich hoffe, sie werden eine weise Entscheidung treffen.

(¹) Anmerkung: Es ist nur seltsam, daß hier der Autor Herr Dr.Bittner von
"verbotenen Rassen" schreibt... In der Steiermark ist das "Kampfhundegesetz"
nun endlich gefallen (siehe weiter unten), in Salzburg gab's so etwas noch nie!!!
Außerdem sollte Herr Bittner als Tierarzt wissen, daß Aggressivität keine rassenspezifische Eigenschaft ist...
Und hiermit liebe Freunde, bestätigt sich mal wieder die Existenz dieser
Homepage! Vergeßt bitte nicht am Ende dieser Seite den Link zum
"Verein gegen die Diskriminierung von Hund und Halter e.V." zu besuchen.


Terror in Salzburg...
von Günther Kulzer im Januar 1998

Laut eines Fernsehberichtes des Österreichischen Fernsehens werden ab
2. Februar Großeinsätze im Razziamanier zur Überprüfung der Einhaltung des Kommunal verordneten Leinenzwanges in Salzburg und Umgebung von Polizei und Gendarmerie durchgeführt.
Man munkelt sogar, daß eine gesetzliche Handhabe besteht, bei nachgewiesener mehr als zweimaliger Verletzung dieser Verordnung den Hund einzuziehen.
Dem Terror gegen Hunde ist nun in Salzburg Tür und Tor geöffnet.
Als Hundebesitzer lebt man in Österreich schon sehr nahe an der Kriminalität, muß sich von "Nichthundlern" schief ansehen und dumm anmachen lassen. Außerdem wird hier der Denunziation Tür und Tor geöffnet.

Also Freunde, keine guten Zukunftsaussichten für
des "Menschen besten Freund" in Österreich...

Ich zeige Euch zu diesen Thema den Originalartikel der "Neuen Kronenzeitung - Salzburg Krone" vom Freitag 16.1.1998 und anschließend einen Artikel von mir.


Mehr Bisse in Salzburg · Kompromiß
Hundeleben: An der Leine oder Beißkorb
Originalartikel der "Neuen Kronenzeitung - Salzburg Krone"
vom Freitag 16.1.1998

Das wird ein Hundeleben in Salzburg: Vize Johann Padutsch will durchsetzen,
daß Leinenzwang und Beißkorbpflicht durchgesetzt wird. "immer öfter gibt es
Beschwerden, weil sich die Menschen durch freilaufende Hunde bedroht fühlen",
sagt der Grünpolitiker. Außerdem nehmen die Bißverletzungen zu! 1993 waren es
nur 69 Fälle, im Vorjahr bissen Hunde (und wenige Katzen) in der Stadt Salzburg 150 mal zu. Mit zum Teil dramatischen Folgen: Am ärgsten erwischte es eine junge
Frau, die von zwei Hunden beinahe zerfleischt wurde, während die Besitzer
daneben standen. "Es gibt immer häufiger Beschwerden, daß sich Menschen durch
freilaufende Hunde bedroht fühlen", sagt Johann Padutsch, der grüne Vizebürger-
meister. Er läßt in der Stadt gezielt Leinen und Beißkorbpflicht überwachen.
Es setzte Anzeigen. Padutsch will "Menschen schützen", zugleich für die Tiere
Erleichterungen erzielen; An einigen Plätzen soll für Hunde Freilaufen ohne
Beißkorb erlaubt sein. Sonst entscheiden die Halter, ob sie Beißkorb oder
Leinen nehmen, haften dafür aber voll...


Vielgeliebt...
von Günther Kulzer im Januar 1998

Nicht nur vielgeliebt sind unsere Hunde. Und nicht nur die Affenliebe zu
unseren "Wauzi's" treibt so manche seltsame Blüte. Auch die, von unseren
Stadt- und Landesvätern verhängten Verordnungen.
Na gut, so falsch sind sie ja oft gar nicht. Es gibt nicht viel Schöneres, als mit
gerade mal frisch geputzten Schuhen in einen dampfenden Haufen zu treten.
Ja, ja, ja, ist schon in Ordnung, mir selbst auch schon zugestoßen.
Laut schimpfend, auf der entsprechenden Schuhspitze vorsichtig auftretend,
suchte ich ein bißchen Grün, um dann provisorisch gereinigt, zu einer
normalen Gangart zurückzufinden. Es gibt da zwar ganz tolle Hundehäufchenbeseitigungstütchen, auch immer öfter mit dabei, aber was nützt
das schon, wenn unser Vierbeiner, wegen mal wieder zu viel erfolgreichen
Betteln`s am Essenstisch, nicht so ganz mit seiner Verdauung zurecht kommt
und sein Geschäftchen schnell das Format eines kleineren Kuhfladen`s annimmt?
Dann schick' mir doch jemand mal schnell den stolzen Besitzer eines Dampf-
strahlers, der das Malheur binnen Sekunden in den nächsten Gully pustet...

Ja, warum beschreibe ich überhaupt dieses appetitliche Thema? Sicher nicht
um mich über Omis aufzuregen, deren Liebling so einfach auf Gehwege
kacken darf, sondern ich geh' da einen Schritt weiter...
Leinenzwang scheint das Zauberwort hier zu heißen. Aber auch das
Zauberwort diversen Übels. Denn wo soll denn unser Hund an der Leine wohl,
außer im Radius von vielleicht drei Metern? Es gibt auch in der Stadt genügend
Möglichkeiten um einen Hund hygienischer zu entleeren, aber dazu muß er erst
mal von der Leine. Geht aber nicht so leicht, denn jeder Strafgefangene wird
bestätigen, daß eingesperrt (angeleint) sein immer Aggressionen schafft.
Ist doch klar, unser Wauzi wird mit der Leine von jedem Artgenossen
weggezogen, er hat nicht mal die Möglichkeit ein gutes Sozialverhalten
zu entwickeln, darf nicht mit anderen Hunden spielen, nicht toben oder
mal richtig losdüsen.
Aber ja, es gibt sie doch, diese tollen Laufleinen. Oft genug aus Sparsamkeit
zu dünn gekauft. Denn, wer denkt schon daran, daß es ein Vielfaches
des Hundegewichtes aufzufangen gilt, wenn unser Liebling mal so richtig
lossausen will und am Ende Leine abrupt gestoppt wird.
Außerdem können sich andere Hunde bei Begegnungen so schön darin
verknoten, das gibt dann so wunderbare Panikbeißereien...
Aber dem Gesetz ist Genüge getan! Wen wundert es denn dann noch, wenn
unser sozial gestörter, großstadtneurotischer Leinenreißer bei der erst besten
Gelegenheit auf Kinder oder andere Hunde losgeht um sich mal selbst zu
beweisen und seinen langaufgestauten Frust endlich loszuwerden.

Aber Einen gibt's da auch wieder, der sich die Hände reibt. Unsere lieben Medien!
Wunderschöne Schlagzeilen sind da zu erwarten, möglichst blutig, möglichst
verdammend. So ein Pitbull (aber wer von uns kann schon einen richtigen
Pitbull Terrier erkennen?) ohne Leine hat eine Oma gefleischt...
Seid mal ehrlich, das liest sich doch toll - geht runter wie Öl. Darum Leute,
lehrt Eure Hunde zu gehorchen. Sozialisiert sie gut und laßt sie viel mit anderen
Hunden spielen. Denn dann könnt Ihr sie auch frei laufen lassen und einfach mal
Hund sein. Sie werden's Euch danken, mit weniger Hundekot auf Gehwegen,
mit einer guten Ausgeglichenheit und vielleicht auch weniger Bißunfällen.
Wie sehr kenne ich das Problem, daß Hunde aus dem Halsband schlüpften,
sich losrissen oder an der Laufleine auf meinen Hund losgegangen sind.
Alle Rassen, vom Dackel bis zu Afghanen. Ich habe inzwischen einen guten
Blick für diese Hunde entwickelt und bin sehr vorsichtig geworden, auch
wenn ihre Besitzer noch so sehr beteuerten ihre Hunde seien friedlich...

...denn, Hunde an der Leine sind selten freundlich...


"Großartiges Weihnachtspresent für
Österreichische Hundebesitzer"

Die "neue Kronenzeitung", eine der renommierten Tageszeitungen Österreichs
berichtet in seiner Ausgabe vom 5.12.1997 über die Aufhebung der
"Steirischen Kampfhunde-Verordnung".

Diese Verordnung, die im Kielwasser der Festsetzung der
"Bayrischen Kampfhunde-Verordnung" vorschnell und wohl auch unüberlegt
von dem Österreichischen Bundesland Steiermark nachgezogen wurde,
versetzte so manchen Hundebesitzer in Angst und Schrecken.

Es waren hier nicht nur sogenannte "Kampfhunde" betroffen, die Verordnung
griff sogar auf Rassen wie zum Beispiel "Rottweiler". Allerdings blieb mit dieser
Verordnung anscheinend das Österreichische Grundgesetz unberücksichtigt,
nach dem derartige Gesetze nur nach eingehender Prüfung der Sachlagen,
das heißt, mit den entsprechenden Gutachten erlassen werden können.
Dieser Umstand wurde nicht beachtet und nun diesem absolut
ungerechtfertigtem "Kampfhundegesetz" zum Verhängnis.


Gericht hebt das umstrittene steirische Hundeverbot auf!
Originalartikel der Salzburger "Neuen Kronenzeitung" von Markus Hofer vom 05.12.1997

Einen großen Erfolg können jetzt die Hundebesitzer und Tierschützer
in der Steiermark feiern. Der Verfassungsgerichtshof hebt die
umstrittene "Kampfhundeverordnung" auf. Die Haltung und Ausbildung
von neun als "gefährlich" eingestuften Rassen und Mischlingen
war in der grünen Mark seit 1993 verboten.

Mehrmals war es zu erschütternden Szenen gekommen, als Beamte
Hundebesitzern ihre vierbeinigen Lieblinge aufgrund der willkürlich
zusammengestellten "Verbotsliste" wegnehmen wollten. Zwei Familien
zogen sogar in ein anderes Bundesland, um den Druck der Behörden zu
entgehen. Selbst Gutachten anerkannter Wissenschaftler konnten die
steirischen Politiker nicht davon überzeugen, daß die Rasse eines Hundes
nichts mit seiner Gefährlichkeit zu tun hat, sondern die Tiere ein
Produkt ihrer Erziehung sind.

Tatsächlich sind Rottweiler, Bullterrier und andere "Kampfhunde" in den
richtigen Händen liebenswerte, treue "Familienmitglieder". Nach vier
Jahren erzielten Besitzer, Rassenliebhaber und Hundeklubs jetzt einen
durchschlagenden Erfolg, der Auswirkungen auf die Rechtsprechung
in ganz Österreich hat: Die steirische Kampfhundeverordnung
wurde mit 30. April 1998 aufgehoben - und der Beschluß legt fest,
daß es künftig in Österreich nicht mehr möglich ist einzelne Rassen
mit Verboten zu belegen.




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