"Michael Amon hat sich als undisziplinierter politischer Schriftsteller etabliert."

Wiener Zeitung vom 7. 8. 2007


 

Wir sind in Druck gegangen!

Ab 21. April in Ihrer Buchhandlung:

 

umschlag

NEU 

AB 21. 4. 2008 IN JEDER GUTEN BUCHHANDLUNG

AB 21. April 2008 BEI MOLDEN/STYRIA

Buchpräsentation am 21. 5. 2008 im Republikanischen Club

Lesung & Diskussion "1968 - Ein kurzes Lächeln im langen Mai"

Es liest der Autor

Begrüssung: Sybille Summer, Sprecherin d. Republikanischen Clubs

Moderation: Hilde Hawlicek, Vize-Präsidentin d. Österr. Gesellschaft f. Kulturpolitik

Diskussion:

Michael Amon

Reinhard Deutsch (Kulturarbeiter)

Hubert Christian Ehalt (Uni f. angewandte Kunst)

Hilde Hawlicek (BM a. d. f. Unterricht und Kunst)



Erschienen bei Molden:

Amon begibt sich auf die Suche nach den ideologischen Wurzeln unserer Zeit. Die Einsicht: nicht nur Marx, auch den "bürgerlichen" Theoretikern war der Kapitalismus nicht geheuer.
"Wenn es keine Alternative gibt zu einem System, das alles dem ökonomischen Denken unterwirft, landen wir in neuen Varianten totalitärer Systeme. Am Horizont droht ein autoritärer Kapitalismus."
Aber nichts ist zwangsläufig. Amon erläutert sein Konzept der machbaren Utopien. "Denn die Alternative zum Wohlstand ist immer noch die Barbarei."

Der Autor liest bei mehreren Veranstaltungen aus seinem bei Molden erschienenen Buch und diskutiert mit Gästen.


ACHTUNG:

seit Montag, 23. 4. 2007, gibt es unter

BONUSTRACKS
(siehe Menu links)

einige Kapitel , die es aus Platzgründen nicht ins Buch geschafft haben, zum Download


in memoriam

Wolfgang Gasser (1927 -2007)

Wir sind dankbar für die langjährige Zusammenarbeit.

Reinhard Deutsch, Dramaturg
Michael Amon, Autor

Hier finden Sie einen kurzen Ausschnitt aus seiner letzten öffentlichen Lesung:

http://www.youtube.com/watch?v=UEDQKJPSo9Q



Mit Beiträgen von Michael Amon, Josef Cap, Nikolaus Dimmel, Alfred J. Noll, BErnhard Müller, Michael Rosecker u. v. a.


Hoffentlich stirbt
der Machtmensch bald

Ist das Schnitzler? »Sie haben etwas Dunkles an sich, Kowatsch, etwas sehr, sehr Dunkles.«

Das ist Theater und wird, soll, muss irgendwann ein Theaterstück werden. Aber noch ist es ein Roman, manchmal mit Schnitzler-Dialogen, immer in der Tradition von Joseph Roth. Und weil wir im Salzkammergut sind - der Wiener Schriftsteller Michael Amon verbringt viel Zeit im Salzkammergut -, kommen von links und rechts (vor allem von rechts) miese Typen aus Thomas Bernhards Welt.
"Sonnenfinster" macht zornig. Fast immer sind wir im Schloss des Milliardärs Karl Kühn eingesperrt. Er stirbt. Endlich. Hoffentlich. Fast 100 ist er. Selbst im Sterbebett spielt er Machtmensch und enterbt.

Seit sich beim Untergang der Titanic 63 Prozent der 1. Klasse retten konnten, aber nur 23 der dritten, wollte Kühn nach oben. Niederlage verboten. Er hielt es nicht einmal aus, wenn Frau und Tochter gleichzeitig mit ihm aßen. Er zuerst allein die Suppe. Mit Fleisch. Nur er mit Fleisch.

Die eigene Tochter missbrauchte er, die Enkelin hätte er gern missbraucht, aber die flüchtete nach Wien, und jetzt will er nicht sterben, weil er noch die totale Sonnenfinsternis (1999; zwei Minuten und 20 Sekunden) erleben will. Da fühlt er sich, als gehört die Finsternis ihm allein. Leider ist das nicht so. Es gibt viele, in die man besser nicht hineinschaut...

Um die Österreicher beneiden uns in diesem Bücherherbst alle.

KURIERWERTUNG: ●●●● von 5


Peter Pisa im Kurier vom 14. 10. 2006

molden.at


NEUES UND VERBESSERTES DESIGN DES BÜCHER-SHOPS!

(Bücher und DVDs, u. a. sind noch einige Restexemplare von vergriffenen Büchern hier lieferbar!)


Preisverleihung

Bruno Kreisky-Preis für das politische Buch 2005

23. 1. 2006 in Wien

Kunsthalle am Karlsplatz, 19 Uhr

v. l. n. r.: MEP Hannes Swoboda, SPÖ-Vorsitzender Alfred Gusenbauer, Michael Amon

(siehe auch weiter unten)


Bruno Kreisky-Anerkennungspreis
für das politische Buch 2005

für

Kollateralschäden

Essays zur blau-schwarzen Wende in Österreich

von Michael Amon

106 Seiten, brosch., Verein Alltag Verlag Wiener Neustadt, ISBN 3-902282-088, Euro 11,90

(erschienen im September 2005)


auch dieses Buch erhielt einen

Bruno Kreisky-Anerkennungspreis
für das politische Buch 2005

Politische Kultur

ISBN 3-85371-243-6, br., ca. 320 Seiten, ca. 19,90 Euro, 33,90 sFr., ProMedia Verlag Wien, Edition Spuren
Mit Beiträgen von (alphabetisch): Michael Amon, Traudl Brandstaller, Karl-Markus Gauß, Udo Jesionek, Clemens Jabloner, Konrad Paul Liessmann, Alfred Noll, Thomas Rothschild, Claudia von Werlhof, Erwin Weissel u.a.


Literaturpreise unter Korruptionsverdacht

Gefahr von Unregelmäßigkeiten

Undurchsichtig, suspekt, schwer nachvollziehbar: "Interessenkonflikte bei der Verleihung von Literaturpreisen" kritisiert das französische Zentralamt zur Korruptionsbekämpfung.

Die 1993 gegründete und dem Justizministerium unterstellte Institution hat sich in einem jetzt veröffentlichten umfangreichen Bericht auf vier Seiten auch mit den Literaturpreisen beschäftigt. Die Szene sei "undurchsichtig", die Zusammensetzung der Jurys "suspekt" und ihre Auswahlkriterien für preiswürdige Bücher "schwer nachvollziehbar", heißt es darin. Es gebe offensichtlich eine Reihe von Verlagshäusern, die auf Kosten ihrer Konkurrenten "die Preise praktisch monopolisieren". Es sei "sehr viel Geld im Spiel" und die damit verbundene Gefahr von Unregelmäßigkeiten resultiere aus einem "System, das immer merkantiler wird und geprägt ist durch Firmenaufkäufe, den Konzentrationsprozess und die Bildung großer Gruppen".
rk

Copyright Börsenblatt online 2005 '/ 05.07.2005


SOLIDARITÄT
Gesellschaft, Gemeinschaft und Individuum in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
Hg. Michael Rosecker und Bernhard Müller

mit Beiträgen von (alphabetisch):

Michael Amon, Schriftsteller
Brigitte Bailer-Galanda, Historikern, DÖW
Billy Bragg, Songwriter
Fritz Edlinger, Gen.Sekr. Österr.-Arab.-Gesell.
Franz-Josph Huainigg, NR-Abg. ÖVP
Fritz Keller, Historiker
Annemarie Moser, Schriftstellerin
Bernhard Müller, GR Wiener Neustadt, SPÖ
Michael Rosecker, Historiker
Emmerich Tálos, Politikwissenschafter
Ingrid Turnher, Plattform "Wir sind Kirche"
Günter Tolar, SoHo, Schriftsteller
Sepp Wall-Strasser, ATTAC Österreich
Peter Wittmann, NR-Abg. SPÖ
und andere

Euro 19,90, 292 Seiten, brosch.
ISBN 3-9022822-0-9
Verein Alltag Verlag, Wiener Neustadt, 2004


Neuauflage --- lieferbar seit 29. 9. 2003

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188 Seiten, gebunden, Euro 15,-- / sFr 26,30, ISBN 3-7013-1074-2

Michael Amons 1998 erstmals erschienener, nun neuaufgelegter Debütroman ist ein wehmütiger Nachruf auf linke Utopien und eine packende literarische Fallstudie über deren karrierebedingten Ausverkauf. Nicht ohne gewisse Sympathie für seinen Antihelden schildert der Autor die Entwicklung vom Rebellen zum Bonzen, beschreibt den Weg von Rockmusik und Joints zur im Nobelclub gepflegten Freunderlwirtschaft, vom Kampf für soziale Gerechtigkeit zur persönlichen Bereicherung aus der Genossenschaftskasse, von der Antikriegsdemo zur Waffenschieberei.

Mathis Zojer/amazon.de


Die Vielschichtigkeit in stilistischer Hinsicht, das Nebeneinander von ferner und naher Vergangenheit, den großen Fragen der Menschheit und der miesen Kleinkariertheit in der österreichischen Provinz, kurz: die gelungene Synthese von Unterhaltung und Anspruch macht Michael Amons Yquem zu Literatur im besten Sinne.

Uwe Schütte in der FR vom 14. 12. 2002

yquem umschlag

 

Lemming Titelblatt

Kritik Kurier

Villach

HRC

DIESE AUSGABE IST VERGRIFFEN!

 "Lemming - Geschichte eines Aufstiegs"

 "Villach oder Provinz ist überall"

 "Horvath Roth Celan"
Die Toten von Paris

 Wieder lieferbar seit 29. 9. 2003 bei Otto Müller!

neue ISBN 3-7013-1074-2
ca. Euro 15,--/sFr. 26,30/

  ISBN 3-9346-2002-7 öS 122,-/DM 16,80/sFr 16,-/€ 8,87

ISBN 3-9346-2001-9 öS 122,-/DM 16,80/sFr 16,-/€ 8,87 

libri.de
unter Links/Autoren über diese WEB-Seite

Leben und Werk des Schriftstellers Michael Amon

Wer den Erfolgsroman "Lemming - Die Geschichte eines Aufstiegs" in guter Erinnerung behalten hat, sollte auf jeden Fall die mit viel Biographischem versehene Seite seines Verfassers besuchen. Der österreichische Schriftsteller Michael Amon, der 1954 in Wien geboren wurde, gibt einen Einblick in seinen Werdegang als Schriftsteller und Publizist. Amon, der durch vielfach ausgezeichnete Theaterstücke zu allerhand Lorbeeren gekommen ist, tut sich aber auch durch die Vielseitigkeit seines Schaffens hervor. Die Bandbreite reicht von Erzählungen und Lyrik über Vorlagen für Fernsehfilme hin zu Hörspielen. Dem in seinen Bann geratenen Leser stellt er seine Neuerscheinungen in Aussicht und verrät ihm Termine anstehender Lesungen. Amon ist aber nicht nur an einer Selbstdarstellung interessiert, sondern beleuchtet als kritischer Geist unter der Rubrik "Zur Lage" den politischen Rechtsruck in seinem Land.



Anfang April 1998 erschien im Döcker Verlag/Wien eine Anthologie mit dem Titel
"Ganz Wien ist ein Beisel - Literarische Eindrücke aus Wiener Hotels & Gaststätten" (Herausgeber: Franz Eybl).
Darin ist unter anderen die Erzählung "Der Dragonerwirt" (aus dem inzwischen vergriffenen Buch "Nachtcafé") von Michael Amon enthalten.

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Döcker Verlag, Wien 1998, gebunden, 256 Seiten, ISBN 3-85115-249-2