1 FÖ 30, 1991, 267 Bericht von R.Karl, an dieser Stelle sind noch die alten Parzellennummern angeführt und FÖ 31, 1992, 456.
2 Für die freundliche Mitteilung danke ich Kollegin Mag.S.-U-Prochaska.
3 Für die freundliche Mitteilung danke ich Kollegen P.C. Ramsl.
4 Gerade im speziellen Fall des Bereiches des Latène C, liegt hier in Österreich die Lücke zwischen der auf dem Fundmaterial der Gräberfelder basierenden Aufarbeitung der Keramikchronologie des Früh- und frühen Mittellatène von Stephan Nebehay (NEBEHAY 1976) und der auf dem Oppida-Fundmaterial basierenden Aufarbeitung der Keramikchronologie des Spätlatène von Otto H. Urban (URBAN 1994).
5 Kollegin Mag.S.-U. Prochaska gestattete mir hier freundlicherweise, Einblick in die Pläne der Grabungen 1992-1994 zu nehmen und einige Daten vorweg zu verwenden.
6 zum Beispiel im Museum Asparn a.d. Zaya, wo sogar zwei Varianten der Rekonstruktion des Grubenhauses von Roggendorf (STIFFT-GOTTLIEB 1932), eine alte, nach der von Stifft-Gottlieb ausgeführten Rekonstruktion, sowie eine neu errichtete nach der Neuinterpretation von Waldhauser (WALDHAUSER 1990) stehen.
7 An dieser Stelle möchte ich mich bei Kollegin Mag. S.-U. Prochaska bedanken, die mir freundlicherweise gestattete, diese Pläne zu verwenden.
8 Wie auch J. Meduna bemerkt: "Der völlig unbefriedigende Forschungsstand der Latènezeit in Niederösterreich stellt für die mährische Forschung eine schwere Belastung dar, da es sich um ein Gebiet handelt, aus dem nach Mähren viele Impulse aus dem oberen Donauraum und dem Karpartenbecken durchdrangen und über das wichtige Handelswege führten, die Mähren nicht nur mit dem Donaugebiet, sondern auch mit dem Mittelmeerraum verbanden.“ (MEDUNA 1980, 35).
9 Fundberichte aus Österreich (FÖ) 1-28, Wien.
10 Zu diesem Zweck hätten alle Altmaterialien aufgearbeit, alle Oberflächenfunde von Heimatforschern begutachtet, sowie einige Fundstellen durch Oberflächenbegehungen neu erfasst werden müssen, was zeitlich wie finanziell nicht möglich war.
11 Die im Bezirk Hollabrunn erwähnten 3 Siedlungen sind Fundorte des Typus Kamegg-Poigen-Maiersch und sind damit wohl noch dem Bereich des Waldviertels zuzurechnen, die einzige echte Ausnahme stellt die Siedlung von Oberrohrbach I im Pol.Bezirk Korneuburg dar, die klassisches Frühlatène führt.
12 siehe dazu die Verbreitungskarte der latènezeitlichen Gräberfelder in Niederösterreich bei Neugebauer (NEUGEBAUER 1992, 36 f.) Die wenigen eingezeichneten Gräber sind, wenn überhaupt gesicherte Datierungen vorliegen, alle ins Latène C datiert; siehe dazu auch die Arbeit von Nebehay (NEBEHAY 1976).
13 Die Theorie, die hier entwickelt wird, wurde gemeinsam mit Kollegin Mag.S.-U. Prochaska entwickelt. Ich danke ihr für die Möglichkeit, sie hier vorstellen zu dürfen.
14 Für die freundliche Mitteilung danke ich Kollegen Peter C. Ramsl, Wien, der diese Siedlung als Diplomarbeit bearbeitet.
15 Für die freundliche Mitteilung danke ich Kollegin Mag.S.-U. Prochaska.