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Auszüge aus Lauras Wörterbuch Lauras Lied zum Lesen, Hören und Mitsingen Laura malt JPEGs (11/97): |
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Auszüge aus Lauras Wörterbuch |
![]() Fuigag Ein Fuigag ist logisch ein Flugzeug. Wie Laura auf dieses nette Wort kommt, weiß nicht mal ihre Mama. Mutmaßungen werden gerne entgegen genommen. |
![]() Herbst/Winter 1995 |
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Pissa mit Hut Der Pisser mit Hut sitzt im allgemeinen im Auto vor einem und fährt wie der letzte Mensch. Opa sagt nicht Pissa mit Hut, Opa sagt: »Asloch fa su«. |
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Woddos Woddos ist eine Insel und liegt kurz vor »Kiecheland«. |
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Goggii Broccoli mag Laura besonders. Überhaupt steht sie auf jedes Gemüse, das grün ist. Inklusive Spinat! Auf Blumenkohl fährt sie gar nicht ab. |
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Pieswuäst Zugegeben: Pilzwurst mit Broccoli ist eine erfundene Kombination. Obwohl Laura sicher nicht abgeneigt wäre. |
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Dui Mit Dui meint Laura einen Stuhl. Mit dem »st« hat sie noch so das eine oder andere Problemchen. |
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Fast Mit einem großen »F«. Das trinkt Laura am liebsten. Orangenfast, Apfelfast - egal - hauptsache Fast. |
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Mimmi Tatze »Tiger« die Hauskatze ist schon ein älteres Semester. Hektische Lauras meidet er, wo es nur geht. |
Tiger ruht seit Donnerstag, dem 27.6.96 im Katzenhimmel. Laura hat damit aber nichts zu tun. Tiger ist 17 Jahre alt geworden. |
![]() Herrfaftzeiten Sie kennen das ja. Man sitzt über seinen Lego-Bausteinen, ist gerade dabei seinen Zoo zu optimieren und dann läßt sich, auch mit viel Gefummel, das Zoo-Schild nicht aufstecken. Herrschaftzeiten! |
![]() Frühjahr/Sommer 1996 |
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Das könnte auch sein Im Tierpark vor einem leeren Freigehege: »Wo is das Tier denn?« »Weiß ich nicht, Laura.« »Veilleist dort im Wiesengrund.« »Vielleicht schläft es ja auch.« »Das könnte auch sein.« |
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Und wenn man Ihn nicht ärgert... »Schau Laura, dort schwimmt der Regenbogenfisch uuund ...« »... und da is der Räuberfis. Und wenn man Ihn nist ärgert, dann beißt er auch nist! Und wenn man Ihn ärgert?« |
![]() Siebenzwerg »Laura, sing’ doch mal das Lied von den sieben Zwergen...« »Nein, ich bin doch kein Siebenzwerg!« |
![]() Sommer 1996 |
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Ja sissa! Lauras Weltbild hat sich gefestigt. Aus dem eher unentschlossenen »Das könnte auch sein.« ist ein überzeugtes »Ja Sissa!« geworden. |
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Bist Du böse..? Wenn Laura wissen will, ob eine ihrer diversen zweifelhaften Aktivitäten auch genügend Resonanz findet, dann klärt sie das durch folgende Frage ab: »Bist du böse, sauer und traurig?« |
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Ehmmm... Wir werden uns in Zukunft bremsen müssen. Lauras neueste Errungenschaft: »Klugseissa«. |
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Berufsziel Lauras Berufsziel scheint klar umrissen: Wenn etwas kaputt ist, wird es nicht repariert sondern operiert. Jeder Kopfhörer ist ein Stethoskop. Auch Anatomie ist kein Problem: »Kuck mal, is hab ein Beby im Bauch. Aber jetzt släft es.«
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Demut Laura zitiert »Weltliteratur«. Wenn Sie ausgeschimpft und in ihr Zimmer geschickt wird, kommentiert sie: »Ei, da kann er Buße tun... « (Aus Die Häschenschule) |
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Sicher ist sicher »Mama, hat Sprudel Kariesmänner?« |
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Aber ja! So stimmt Laura zu: »Bingo!« |
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Weight Watch »Laura! Du kannst Dich doch nicht einfach auf den Video-Rekorder stellen. Gehst Du da runter!« »Aber is muß mis doch wiegen!« |
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Sprachübung mit Laura »Mama, Kuhe!« »Kühe!« »Kuhe!« »Sag doch mal ü.« »u.« |
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Sicher ist sicher Laura braucht tagsüber keine Windeln mehr, aber nachts klappt es noch nicht. Die abendliche Übergangszeit verwirrt natürlich. Daher im Schlafanzug immer die Frage: »Mama, hab is Pempers an?«, Wenn die Antwort »Ja« lautet, wird die Gunst der Stunde genutzt: Kurzes Innehalten, entspannter Gesichtsausdruck, rechtes Bein leicht anwinkeln und weiter geht‘s. |
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Kleiner Shaker Lauras Lieblingsgetränk: Kapa. Aber Kaba-Rückstände an der Flaschenwand kann sie gar nicht leiden. Deshalb Ihre Aufforderung: »Mach doch mal schäck it beby!« |
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Hochzeit oder was? Laura auf die Frage hin, ob sie heute (statt ihrer geliebten Jeans-Latzhose) ein Kleid anziehen möchte: »Nein! Wir gehen doch nist auf eine Hochzeit, oder?« |
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Muttermale Laura entdeckt kleine braune Punkte auf ihrem Arm und fragt, was das sei. »Muttermale.« Nach kurzem Überlegen und Begutachten ihr Kommentar: »Seißdinger«. |
![]() Drohung »Ich hab ‘ne Windpocke. Ich komme morgen zu Dir.« |
![]() Winter 1996/97 |
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Widerspruch Im gleichen Kontext wurde eine Gürtelrose vollkommen ausgeschlossen. Aber Laura bestand darauf: »Ich hab‘ ‘ne Gürtelhose!« |
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Alles in Maßen Laura war noch nie ein Freund überschwänglicher Liebesbezeugungen: »Ich hab Dich lieb, nicht sehr viel, aber ein bißchen.« |
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Tragisch Laura kann es einfach nicht leiden, wenn andere telefonieren weil sie es selbst so gerne tut. Also versucht sie ständig den Hörer in ihre Gewalt zu bringen. Wenn das nicht gelingt, trabt sie davon und mault: »Kooiiner giihbt mir den Höörer...« |
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Eltern »Mein Papa ist ein Goldschatz!« Gegenfrage: »Und was bin dann ich?« »Du bist meine Mama!« |
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Halbtagsjob Laura ist jetzt im Kindergarten. Wenn man sie fragt, was sie dort den ganzen Tag über so macht: »Arbeiten!« |
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Notwendigkeiten Staubsaugen mag Laura gar nicht. Dann verzieht sie sich in ihr Zimmer und macht die Tür zu. Wenn man sich ihrem Zimmer dann staubsaugerbewaffnet nähert, ruft sie von drinnen: »Bei mir is‘ es heute nicht nötig!« |
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Kontrolle Laura macht sich auf dem Fußboden lang und rührt sich nicht. Nach einiger Zeit dann die Aufforderung: »Kuck mal, ob ich tot bin.« |
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Resonanz »Laura. Laura hörst Du mich? Laura. Laura hörst Du? Laura? Laura kannst Du mich hören? Laura hörst Du mich?« »Nein, ich kann Dich gar nicht hören!«
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![]() Rote Tonne Laura sitz im Auto, nimmt die Brezel aus der Tüte und schüttelt die restlichen Krümel aus der Tüte in den Wagen mit den Worten: »Ist doch eh ne Müllkippe.« |
![]() Frühjahr/Sommer 1997 |
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Flache Mücke Laura: »Opi, was ist denn das?« Opa: »Nur ne Mücke, die ist aber schon platt.« Laura: (nimmt einen Hausschuh und haut auf die tote Fliege). »Ich mach sie noch ein bißchen platter.« Oma: »Laura, was machst Du den da?« Laura: »Ich hab nur ne Mücke platter gemacht.« |
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Zeitlos Laura »Ich war als Baby eine Laura, ich bin jetzt eine Laura, und wenn ich eine Mama bin, bin ich auch eine Laura.« |
![]() Pullitiere? »Schau mal Laura, was die Tiere dort für ein dichtes Fell haben. Da kann man Pullover draus stricken.« »Sind das dann Pullitiere?« |
![]() Herbst/Winter 1997 |
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Kombinationsgabe Laura weiß von Opa, daß ein Hirsch ein Geweih hat. Im Zoo: »Schau mal, ein Gehärsch!« |
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Es lebt, es lebt! Laura packt einen Schokoladenfisch aus seinem Silberpapier aus, wackelt mit ihm rum und kommentiert: »Schau mal, der lebt noch!« |
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Altersfrage »Laura, wie alt bist Du denn jetzt eigentlich?« »Viieer!« »Schon vier? Aber das kann doch gar nicht sein.« »Doch, doch. Man kann doch nicht so lange drei bleiben.« |
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Es reicht! »Weißt Du, was ich jetzt mache? Ich geh jetzt raus, mir reichts nämlich!« |
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Lustlos »Ich hab jetzt wieso keine Lust mehr!« |
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Flexibilität Laura liebt Memory klar. Alle Spiel, die mit Karten zu tun haben, werden umfunktioniert. »Komm wir spielen Memory!« »Aber das ist doch gar kein Memory.« »Dann spielen wir halt Als-Ob-Memory.« |
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Konjunktiv bis zum Abwinken »Du wärst jetzt der Elefant (Konj. II, Präteritum) und Du hättest gesagt (Konj. II, Plusquamperfekt), daß Du Hunger haben würdest (Konj. II, Konditionalis I) und ich wäre der Wärter (Konj. II, Präteritum) und ich würde Dir ganz viel Futter gebracht haben (Konj. II, Konditionalis II).« |
![]() gedankenspaziergänge, © 1996, 1997, 1998 Michael Nicklas, 101531.2176@compuserve.com |
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