Endlich fertig!

Die begeisterte Leserschar unserer Vereinszeitschrift musste nun über das normale Maß hinaus vertröstet werden. Als Ausgabetermin war erst der 01.09.1998 genannt, dann war Ende des Jahres zu hören und nun ist es Ende Januar geworden. Ein Grund um wirklich "ENDLICH FERTIG!" zu sagen. Wie das Titelbild bereits verrät, lag es besonders an einem Redaktionsmitglied, das es bei der Fertigstellung der Ausgabe 20 nicht voran ging.

Nun ist nach den Gründen zu forschen und hierbei fällt wohl die Motivationslosigkeit dieses Individiums besonders ins Auge. Zeitliche Angespanntheit hin oder her, möglich war es bisher immer und sollte es auch in Zukunft wieder werden. Aber woher rührt diese Motivationslosigkeit? Ist es das mit dieser Ausgabe vorliegende zwanzigste Exemplar unserer Vereinszeitschrift und die damit verbundene Arbeit, welche eine gewisse Müdigkeit auslöst? Oder liegt es am Vereinsleben des Fuldaer Schachclubs, denn unsere Zeitung ist im Endeffekt von einem regen und aktiven Vereinsleben abhängig. Vermutlich ist es ein Mischmasch aus all diesen Aspekten, allerdings sollte der letzte Punkt nicht unterbewertet werden. Wenn man zur Zeit den Schachclub besucht (und heute abend dürfte es nicht viel besser sein) trifft man auf ein paar Leutchen, die in einem Clubraum ihr Hobby frönen. Die Beteiligung an der derzeit stattfindenden Stadt- und Vereinsmeisterschaft (ca. 20% der Mitglieder) kann man als dürftig bezeichnen, was offensichtlich nicht an einer schlechten Turnierleitung liegt!!

An den aktiven Sonntagen kann man den Spielbetrieb der Mannschaften durchaus als positiv bewerten, jedoch viele Zuschauer sind nicht zu sehen. Die Außendarstellung des Vereins ist sicherlich auch nicht schlecht, jedoch könnte sie besser sein. Nun aber "endlich fertig" mit der Analyse und hin zu Verbesserungsvorschlägen (wer meckert, muß auch verbessern können).

Folgende Punkte würde die Redaktion begrüssen:

  1. Regere Beteilung der Mitglieder am Vereinsleben:
    (die Aktivität aller ist gefragt und nicht die Bemühungen weniger!!!)

    z. B. durch einen endlich zu besetzenden Kassenwart (Dieter sollte im Dezember 98 abgelöst werden, siehe Jahreshauptversammlung), einen Jugendwart (denn dieses Kapitel behandeln wir mehr als stiefmütterlich) und einen Materialwart (auf ihn könnte dann endlich der von Dr.Matthias Kierzek in der JHV 98 versprochene Stahlschrank warten) usw.

  2. Aktive Teilnahme an unserer Zeitung:

    z. B. wenn die Mannschaftsberichte in der früheren Form gewünscht werden, sollte man ein rotierendes Verfahren anwenden, indem jeder Mannschaftsspieler über einen Kampf berichtet (würde auch der Abwechslung beim Lesen der Zeitung sicher dienlich sein) und uns natürlich entlasten oder Leserbriefe (wie schon so oft gefordert) oder Portraitselbstvorschläge usw..

So, jetzt ist aber wirklich genug mit den "Moralkeulen" und wir sind endlich fertig mit dieser Seite.