Die staatliche Stelle für die Arbeitsvermittlung ist das Arbeitsamt.
Es gibt aber auch private Arbeitsvermittler. Falls Kosten für die Arbeitsvermittlung anfallen, trägt diese in jedem Fall der Arbeitgeber.
Die großen Münchner Tageszeitungen, "Die Süddeutsche Zeitung", "Die Abendzeitung", die "TZ" und der "Münchner Merkur" enthalten samstags Annoncen für Arbeitsplätze.
Bürotätigkeiten in rein deutschen Firmen verlangen gute Sprachkenntnisse in Deutsch. Da es inzwischen schon viele ausländische Firmen oder deutsche Exportfirmen in München gibt, wird Englisch immer mehr zur zweiten Bürosprache. Französisch, Italienisch, Spanisch und andere Sprachen spielen nur eine Rolle in den entsprechenden zweisprachigen Firmen. Bei den Konsulaten der jeweiligen Länder existieren Listen mit den Adressen dieser zweisprachigen Firmen. Handwerkliche und industrielle Arbeiten in deutschen Unternehmen können in der Regel wohl mit ausreichenden Sprachkenntnissen bewältigt werden.

Eine selbständige, freie Berufstätigkeit erfordert sicherlich gute Sprachkenntnisse in Deutsch und eine Vertrautheit mit der deutschen Mentalität, vor allem im kaufmännischen Verhalten. Wer ein Unternehmen im zweiten Wirtschaftssektor, dem Handwerk und der Industrie, gründen will, muß bei der Industrie- und Handelskammer ein Gewerbe anmelden.
Hier bekommt man auch Informationen für eine Unternehmensgründung im tertiären Dienstleistungsbereich.