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Dieses ist das 19. Kapitel von "Die Imitationskirche."

 

19. Herrschen

Frank L. Preuss

 

Ich kenne einen Mann der eine bemerkenswerte Fähigkeit hat. Er konnte morgens zu einer vorherbestimmten Zeit aufwachen - ohne dazu einen Wecker zu benutzen. Er benutzte einfach seinen Willen. Am Abend zuvor bestimmte er einfach zu welcher Zeit er am nächsten Morgen aufwachen wollte. Als ich von dieser Fähigkeit erfuhr, war ich beeindruckt und dachte, daß dieses eine recht ungewöhnliche Befähigung sei. Es klang für mich wie ein Wunder. Es dauerte aber nicht sehr lange und ich selbst tat dasselbe und tue es immer noch. Es wurde eine Selbstverständlichkeit und es half mir in meinem Wachstum. Es war ein Schritt zu einem Leben das vom Geist geleitet ist.

In der Bibel heißt es in 1 Moses 1,26, "Und Gott sprach: Laßt uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht.

Gott will, daß wir über die ganze Erde herrschen - über alle materiellen Dinge. Und das schließt unseren Körper ein. Wenn wir dieses Herrschen erlangen, dann beherrschen wir auch unseren Körper und sein Wohlergehen. Dann herrschen wir auch über Krankheit und Gesundheit, über Schwäche und Stärke. Wir haben die Oberhoheit. Es ist dann unsere Entscheidung gesund oder ungesund zu sein. Wir müssen nur damit anfangen, uns dieses Herrschens bewußt zu werden und entsprechend zu handeln.

Vers 28: "Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan und herrscht über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über alles Getier, das auf Erden kriecht."

Wir sind lebende Wesen die sich auf dieser Erde bewegen. Gott hat uns mit dieser Fähigkeit des Herrschens ausgestattet und wir können davon nicht los kommen. Es funktioniert automatisch. Wir sind Schöpfer. Dieses ist unsere wirkliche Aufgabe. Dieses ist die wirkliche Aufgabe Gottes und auch unsere, die er in seinem Abbild erschuf. Wir sind dauernd mit dem Schöpfen beschäftigt. Ständig erschaffen wir die Umstände unseres Lebens. Alles was uns geschieht haben wir selbst erschaffen. Die schlechten genauso wie die guten Erlebnisse. Wir können es nicht ändern. Wir können weitermachen mit dem Erschaffen des Schlechten so lange wir es wollen. Wir können auch aufwachen und damit Schluß machen. Genau darum lesen Sie dies hier. Um aufzuwachen und der Erschaffung der schlimmen Dinge ein Ende zu machen und damit anzufangen, ein Leben aufzubauen, daß Ihnen gefällt und Ihnen Freude macht.

Wir können einfach nicht nicht herrschen. Entweder herrschen wir auf eine Weise die uns hilft und nützlich ist oder die uns schadet.

Unser erstes Beispiel, die Zeit des Aufwachens zu bestimmen, macht uns das Leben müheloser.

Unser zweites Beispiel ist recht ähnlich, geht aber etwas weiter und enthält Merkmale der Gesundheitspflege, schützt uns davor, krank zu werden. Auch hier ist es das Aufwachen, das wir uns zum Ziel setzen, aber diesmal nicht das Aufwachen zu einer vorherbestimmten Zeit, sondern das Aufwachen zu einem Zeitpunkt an dem unser Körper anfangen könnte, zu leiden und krank zu werden. Es ist ein Sommertag und es ist immer noch recht warm wenn wir zu Bett gehen und wir decken uns mit einer leichten Decke zu, so daß es nicht unangenehm warm ist. Während der Nacht fallen die Temperaturen aber und unsere Bettdecke wird unzureichend und zu dünn für die Abkühlung die nun einsetzt, und unser Körper wird kühl und mag krank werden. Wir planen deshalb, daß uns unser Verstand, unser Unterbewußtsein, uns aufweckt, wenn diese Umstände eintreten, so daß wir uns mit einem wärmeren Zudeck bedecken.

Dieses scheint etwas schwieriger zu sein, denn es ist nicht etwas was wir in den nächsten paar Stunden geschehen lassen wollen, sondern zu einem Zeitpunkt von dem wir nicht wissen wann er eintreten wird. Wir müssen uns also selbst daran erinnern und es etwas praktizieren.

Dieses gewarnt werden, daß der Körper, oder gewisse Teile des Körpers, wie die Füße, kalt werden, ist recht wichtig und wir sollten bewußt daran arbeiten, aufgeweckt zu werden wenn es geschieht. Wir sitzen vielleicht, wie ich es jetzt tue, am Computer und merken nicht, daß die Umwelttemperaturen fallen und der Körper nicht mehr warm genug ist. Wir sollten also unser Unterbewußtsein dazu bringen, uns aufzuwecken, sogar dann, wenn wir nicht eigentlich schlafen, sondern wenn unser Verstand gerade mit einer Sache beschäftigt ist. Und dies sollte nicht nur dann geschehen, wenn die Temperatur fällt, sondern auch dann, wenn zum Beispiel ein bestimmtes Warnsignal ertönt: Wenn man in einer Stadt lebt ist man an alle möglichen Sirenen gewöhnt, aber eine ganz bestimmte Sirene ist vielleicht wichtig für einen bestimmten Ort oder eine bestimmte Funktion. Eine solche Warnung zu beachten, während man schläft oder wenn man wach ist, ist natürlich wichtig zur Selbsterhaltung.

Was sollte ich nun tun, um eine solche Aktivierung geschehen zu lassen? Ich praktiziere Dankbarkeit. Ich spreche aus - bete - "Heiliger Geist ich danke dir, daß du mich immer aufweckst, wenn es kalt wird und ich eine wärmere Bettdecke brauche." Und wenn es dann geschieht, daß ich aufgeweckt werde, dann spreche ich ein Dankgebet, "Ich danke dir Heiliger Geist, daß du mich aufgeweckt hast." Dankbarkeit ist eine der besten Weisen zu beten. Es ist eine Einstellung, die wir ständig praktizieren sollten.

Ich möchte Ihnen nun vorschlagen, wie Sie eine normale Erkältung vermeiden. Setzen Sie es sich zum Ziel, nie wieder eine Erkältung zu haben. Wir sollten das Ziel haben völlig frei von Krankheit zu sein und wir sollten niemals sagen, "Ja, das ist ja okay, aber eine Erkältung ist doch ganz normal, die hat jeder mal." Lassen Sie niemals eine solche Einstellung zu und bringen Sie sich dazu, jede Art von Krankheit zu bekämpfen, auch die kleinen. Der grundsätzliche Schritt ist, jede Unterkühlung des Körper, oder von Körperteilen, zu vermeiden. Beauftragen Sie Ihren Körper, Ihnen zu melden, wenn dieses passiert, und dann, und dieses ist noch wichtiger, tun Sie etwas dagegen. Programmieren Sie sich wirklich dagegen etwas zu unternehmen. Und das bedeutet, daß Sie wirklich aufhören das zu tun, womit Sie gerade beschäftigt sind und das zu tun, was nötig ist, um wieder warm zu werden. Bewegen Sie sich, laufen Sie sich warm, gehen Sie an einen wärmeren Ort, machen Sie die Heizung an, oder was auch immer. Beabsichtigen Sie jetzt, bevor Ihnen kalt wird, daß wenn Ihnen kalt wird, dieses Vorhaben auszuführen. Erinnern Sie sich daran wie oft es Ihnen auffiel, daß wenn Sie merkten, daß Ihnen kalt wurde, Sie nichts dagegen taten, und Sie mit dem weitermachten, womit Sie gerade beschäftigt waren, weil es ja so hoch interessant war oder so wichtig war. Schließen Sie auch Situationen mit ein, wo Sie mit anderen zusammen sind und Sie feststellen, daß Sie nicht warm genug angezogen sind und eigentlich gehen sollten, um einen Pullover anzuziehen, es aber nicht tun, weil Sie nicht Nein sagen können, Sie nicht adieu sagen können. Fallen Sie nicht in diese Grube. Und vergessen Sie nicht, daß Sie keine Erklärung abgeben müssen, warum Sie gehen. Es ist genau dies was Sie verhindern müssen: nichts zu unternehmen. So versuchen Sie nicht weiterzumachen, sondern brechen Sie das ab, womit Sie gerade beschäftigt sind, und handeln Sie sofort. Vergessen Sie nicht, daß Krankheit immer einen geistigen Grund hat; steigen Sie also aus Ihrer Sklavenmentalität heraus, wenn sie auch noch so gering erscheint.

Wenn Sie also ein solch neues Programm in Ihrem Leben anfangen, mögen Sie manchmal versagen und Ihnen wird kalt und sie tun nichts dagegen, und es dauert nicht lange und Sie fühlen die Anfangssymptome einer Erkältung wie Fieberhaftigkeit oder die ersten Anzeichen von Halsschmerzen oder daß Sie sich ganz einfach nicht völlig wohl fühlen. Dieses sind Anzeichen, daß Ihr Energiespiegel zu tief gesunken ist, sie deuten auf einen Erschöpfungszustand, daß der Körper empfindlich geworden ist; und Sie sollten sofort zwei Dinge tun. Als erstes sollten Sie mit jeder Aktivität aufhören, was immer Sie auch tun, und sich sofort ausruhen. Dieses schließt nicht nur körperliche Tätigkeiten ein, sondern auch geistige, denn sie verbrauchen auch Energie; Sie sind zu beschäftigt. Als zweites sollten Sie sich warm halten; Sie sollten eine weitere Abkühlung vermeiden. Sie sollten sofort zu Bett gehen und versuchen, die richtige Körpertemperatur so schnell wie möglich wiederzugewinnen und zu halten. Sie könnten auch warm baden bevor Sie zu Bett gehen. Sie sollten auch sicherstellen, daß das ganze Bettzeug wärmer ist als es normalerweise ist, so daß Sie nicht auch noch die Körperwärme verlieren, die der Körper noch hat. Und wenn Sie dann aufstehen, um etwas notwendiges zu tun, dann ziehen Sie sich etwas warmes an, und danach sollten Sie wieder sofort zurück im Bett sein. Und wenn Sie außer Hauses gehen, dann ziehen Sie sich noch wärmer an und auch etwas das vor Nässe und Wind schützt, und meinen Sie nicht, Sie könnten dies nicht tun, da die Jahreszeit nicht entsprechend sei; werden Sie frei von was andere über Sie denken mögen, befreien Sie sich vor der Furcht von Menschen; wir sind nicht von dieser Welt. Und bleiben Sie im Bett bis Sie wieder mehr als genug zurück zum Normalzustand gekommen sind. Programmieren Sie also Ihr Denken mit diesen Absichten und führen Sie sie zum gegebenen Zeitpunkt aus. Ich wiederhole hier, daß Krankheit immer ein Problem der geistigen Haltung ist, einer geistigen Unzulänglichkeit; wenn einem also kalt wird oder wenn eine Erkältung im Anzug ist, dann ist dieses immer eine gute Gelegenheit, gedankliche und geistige Abwehrmaßnahmen zu praktizieren.

Wenn die Anfangssymptome einer Erkältung eintreten tun Sie also zwei Dinge: Ersten Sie hören mit jeder Form von Aktivität auf und zweitens Sie gehen in ein warmes Bett, ein Bett das wärmer als normalerweise ist.

Was für ein Problem besteht denn, wenn wir die ersten Anzeichen einer Erkältung oder einer Grippe erhalten, oder wenn unser Körper, oder Teile davon, sich unterkühlen, und wir nichts dagegen tun? Es bedeutet, daß wir nicht auf unseren Körper hören, oder wenn wir auf ihn hören, nicht das tun was wir tun sollten. Wir sollten immer eine gewisse Distanz zu allen Dingen haben, die mit weltlichen Sachen zu tun haben, einen gewissen Abstand zu ihnen halten, zu Dingen die nicht geistig sind. Da sollte eine gewisse Verzögerung sein, wenn wir auf materielle Dinge reagieren. Und dieses sollte deshalb so sein, daß die andere Seite, die geistige Seite, nicht beiseite geschoben wird. Wir müssen immer beide Seiten offen halten: die untere, die uns über den Körper informiert und über den Input von den fünf Sinnen, und die obere, die uns über unser höheres Selbst, das Selbst, in dem der Geist wohnt, informiert. Wir müssen immer die Anwesenheit Gottes praktizieren, in Verbindung bleiben mit und offen bleiben für die Leitung des höheren, eigentlichen Selbst. Wenn wir also mit etwas beschäftigt sind und davon ganz in Anspruch genommen sind, zu sehr in Anspruch genommen sind, und die Verbindung zu dem eigentlichen Selbst vernachlässigen, dann geschieht es, daß wir nicht gewahr werden, was mit unserem Körper geschieht, und was er uns mitteilen will, oder daß wir dies irgendwie wahrnehmen, aber nicht entsprechend handeln, nicht stoppen, um wieder warm zu werden. Und deshalb ist diese ganze Sache, auf so etwas wie kalte Füße zu reagieren, eine ausgezeichnete Methode, zu lernen unsere Kapazitäten zu erweitern, die Kapazität bewußt zu leben und die Kapazität zu herrschen und vom Geist geleitet zu werden.

Nur wenn unser ganzes Tun begleitet und geführt wird von dieser geistigen Seite wird es sinnvoll sein und bleibenden Wert haben. Wen nicht, dann wird es nur Holz, Heu und Stoppeln bleiben und das prüfende Feuer wird es verzehren.

Unser drittes Beispiel geht bereits weiter und hat nicht nur mit der Verhinderung von Krankheit zu tun, sonder direkt mit Heilung.

Depression ist ein großes Problem der Menschheit. Wie überwindet man es? Die Bewältigung von Niedergeschlagenheit ist einfach eine Angelegenheit der Wahl - eine Entscheidung zu treffen. Sie entscheiden sich einfach nicht mehr niedergeschlagen zu sein und beginnen zufrieden und glücklich zu sein. Warum sind dann so viele Menschen deprimiert, wenn es so einfach ist, es zu überwinden? Weil sie es nicht wissen. Die Fachleute wissen es auch nicht oder sie geben es zumindest vor, es nicht zu wissen - um Geld daraus zu machen. Mein Volk ist dahin, darum daß es nicht lernen will. Denn du verwirfst Gottes Wort; darum will ich dich auch verwerfen, daß du nicht mein Priester sein sollst. Du vergißt das Gesetz deines Gottes; darum will ich auch deine Kinder vergessen. Hosea 4,6.

Unsere Aufgabe ist es Könige und Priester zu sein, Leute die im Leben herrschen, die Regierungsgewalt ausüben, da wir aber Gottes Wort verwerfen - uns in Unkenntnis befinden -, sind wir deprimiert und leiden.

Ich lade den Heiligen Geist ein, mich zu alarmieren, sobald ich in die Richtung Depression abwandere. Und dann entscheide ich, diese Abwanderung zu beenden, und kehre um.

Deprimiert zu werden ist auch eine Entscheidung die ich treffe - genau so wie un-deprimiert zu werden. Es ist genau so wie glücklich zu sein oder unglücklich zu sein, sich zu entscheiden glücklich zu sein oder sich zu entscheiden unglücklich zu sein. Seien Sie wachsam, wenn Depression Sie ergreifen will. Folgen Sie dem Vorschlag deprimiert zu sein, wenn es in Ihren Verstand eintritt? Was für eine Entscheidung treffen Sie dann? Es ist der Augenblick der Entscheidung und ich entscheide mich, es zu verwerfen.

Ich wende mich um und gehe in die Richtung von Freude, Zufriedenheit und bin glücklich. Ich fange an, Gott für alle Dinge zu danken die er mir gegeben hat - und die er mir gibt. Und diese ganze Angelegenheit dauert weniger als eine Sekunde. Es ist so einfach. So einfach für eine Person die es bereits für einige Zeit praktiziert. Für eine Person die erst damit beginnt es zu praktizieren mag es etwas länger dauern. Es gibt da Dinge die helfen. Zuerst muß natürlich Kenntnis über dieses da sein. Dann muß diese Kenntnis aufgearbeitet werden und verstandesmäßig aufgenommen werden. Ich muß mir bewußt werden, wie die ganze Sache anfängt und sich fortsetzt; ich muß lernen, wie ich mir bewußt werde, daß der Zustand der Depression existiert, und wie ich ihm begegne. Wenn all dies neu für mich ist, dann werde ich zusätzliche Mittel hinzuziehen, die mir helfen, diese Depression los zu werden. Ich werde physiologische Mittel anwenden. Ich werde meinen Körper dazu benutzen, mein Denken zu unterstützen und mein Denken zu korrigieren. Ich werde meine Haltung ändern. Ich werde meine erschlaffte Körperhaltung in eine straffe ändern. Ich werde mich aufrichten. Ich werde aufrecht sitzen oder stehen. Ich werde damit aufhören meine Kopf hängen zu lassen und werde erhobenen Kopfes weitermachen. Ich werden den Ausdruck meines Gesichts ändern. Ich werde die Muskeln in meinem Gesicht ändern. Ein trauriger Gesichtsausdruck wird in einen fröhlichen umgewandelt. Es gibt eine große Zahl von Muskeln in meinem Angesicht und ich kann sie alle - oder einige - dazu benutzen, mir zu helfen und die Situation zu ändern. Das Gleiche trifft auf mein Handeln zu. Ich kann Taten die mich behindern beenden und damit anfangen, etwas zu tun, was mich belebt und was mir hilft. Zum Beispiel atmen. Ich kann kurzes flaches Atmen in tiefe Atemzüge ändern. Oder schauen. Ich kann ein vor mich hin starren ändern und meinen Blick klar ausrichten und ihn klar konzentrieren und die Einzelheiten meines Gesichtsfeldes aufnehmen. Oder denken. Ich kann aufhören über die Vergangenheit und über die Zukunft nachzudenken und nachzugrübeln und mich auf das Jetzt konzentrieren und auf die Tatsache, daß die Fähigkeit mein Leben zu ändern, und die Fähigkeit jede beliebige Einzelheit meines Lebens zu ändern, und die Fähigkeit jedes Problem zu lösen, hier im jetzigen Augenblick liegt. Es ist jetzt, daß ich alles ändern kann. Ich kann nichts in der Vergangenheit ändern. Ich kann nichts ändern, was in der Zukunft stattfinden wird. Ich kann aber Dinge jetzt ändern - jetzt ist die richtige Zeit etwas zu ändern. Jetzt kann ich an meiner Einstellung etwas ändern und jedes Problem als eine Herausforderung sehen und jedes Problem als eine Gelegenheit sehen, das Leben eines schöpferischen Gottes zu leben.

Wenn ich sage, daß ich die Vergangenheit und die Zukunft nicht ändern kann, dann sollte ich eigentlich sagen, daß ich die Vergangenheit oder die Zukunft nur im jetzigen Augenblick beeinflussen kann. Nur im Jetzt kann ich eine einflußreiche Maßnahme treffen und damit eine Tendenz beeinflussen so daß die Zukunft anders sein wird von der Zukunft die sich ergeben würde, wenn ich diese Handlung nicht getan hätte, die ich jetzt in diesem Jetzt tue. Und dieses triff sogar auch auf die Vergangenheit zu. Ich kann etwas jetzt tun das die Vergangenheit beeinflußt. Ich kann so etwas tun weil das Zeit-Raum-Phänomen eine Sache ist die in der materiellen Welt existiert, aber nicht in der geistigen Welt. Und meine wirkliche Existenz besteht in der geistigen Welt und ich kann daher von der geistigen Welt her die physische Welt beeinflussen. Je mehr ich mir eines Vorganges bewußt werde und je mehr ich mir dieses Vorganges gewahr werde, eines Vorganges der im Jetzt stattfindet, der aber hervorgerufen wurde durch etwas was in der Vergangenheit stattfand, je mehr trage ich dazu bei das, was in der Vergangenheit stattfand, zu verursachen. Lassen Sie uns annehmen, daß ich im Januar den Einfall hatte, für eine Heilung zu beten und daß diese Heilung in Mai stattfand. Je mehr ich nun diese Heilung im Mai beobachte und sie mir bewußt mache und sie mir bewußt wird, je mehr beeinflusse und stärke ich das Vorkommnis dieses Einfalls der im Januar stattfand und damals zu dem Gebet für Heilung führte. Dieses ist wichtig zu wissen, denn es wird meine zukünftige Haltung zu Gebeten für Heilung beeinflussen. Wenn ich weiß, daß dieser Einfall den ich im Januar hatte, davon beeinflußt und verstärkt wird wie ich im Mai die Heilung beobachtet habe, wie ich im Mai die Heilung wahrgenommen habe und sie gemessen und aufgezeichnet habe, dann werde ich in Zukunft Gewicht darauf legen eine Heilung im Jetzt bewußt wahrzunehmen, denn diese Tätigkeit etwas wahrzunehmen, beeinflußt die Vergangenheit, und verursacht eigentlich diese Eingebung oder Idee oder Führung durch den Geist zu haben. Und dies ist einer der Gründe warum es so wichtig ist immer damit fortzufahren den Gesang der Dankbarkeit zu singen, Gott für all sein Güte zu loben und zu preisen, über all die guten Dinge die mir geschehen sind nachzudenken, denn sie werden, rückwirkend, bewirken, daß ich solche Eingebungen des Geistes habe und daß mir solche Ideen für eine Heilung zu beten gegeben werden.

Die Führung des Geistes, das Vorkommen vom Geist geleitet zu werden, ihre Stärke und ihre Häufigkeit, wird manifestiert und hervorgerufen, durch die Menge der bewußten Beobachtungen der physischen Geschehnisse die ich in der Zukunft machen werde. Wenn ich dieses in der Zukunft machen werde, dann wird dadurch die Geistesführung die jetzt stattfindet, verbessert werden.

Wir wollen uns dieses an einem Beispiel klarmachen, das einen größeren Zeitraum zwischen dem Anstoß für eine Heilung und deren "Wahrnehmung" hat. Wir werden diesmal verschiedene Personen nehmen, die Person die die Eingebung erhält, unterscheidet sich von der Person die die Heilung "wahrnimmt." Die Person die die Eingebung erhält ist Petrus wie er sich des Tempels Tür, die da heißt die schöne, nähert, und die Person die das "Beobachten" tut ist der Leser der den Bericht hierüber in der Apostelgeschichte Kapitel 3 ließt. Je größer die Anzahl der Leute wird, die diesen Bericht lesen, je stärker wird dieser Impuls den Petrus erhielt. Oder die Tatsache, daß so viele Menschen diesen Bericht lesen, verursacht den starken Impulse in Petrus zu handeln. Wir haben hier den Grund warum es so wichtig ist ein Zeuge zu sein. Je mehr wir von etwas zeugen, je mehr wird die Führung des Geistes gefördert.

Wir wollen uns die praktische Seite hiervon ansehen. Wenn Sie die Idee bekommen, für etwas zu beten, dann sind da zwei Vorgänge. Der erste Vorgang ist das Erhalten der Idee und ihre Ausführung. Der zweite Vorgang ist Beobachtung des Ergebnisses des Gebetes, nehmen wir an, eine Heilung findet statt. Der Zeitpunkt zu dem Sie diese Idee für das Gebet für eine Heilung erhalten ist nun der Zeitpunkt an dem Sie sich fest vornehmen sollten die Beobachtung wirklich sehr bewußt und intensiv zu machen. Planen Sie für sich einen lebhaften und wiederholten Feedback der Beobachtung. Tun Sie es in vollem Bewußtsein der theoretischen Begründung hierfür. Tun Sie dies wenn Vorgang Nummer Eins stattfindet. Benutzen Sie diese Gelegenheit sich selbst bewußt zu beweisen, daß dieses wirklich so funktioniert. Und dann, wenn Sie die Beobachtung vornehmen, wenn der Vorgang Nummer Zwei stattfindet, tun Sie genau das, was Sie sich vorgenommen hatten. Beobachten Sie wiederholt das Ergebnis Ihres Gebetes. Lassen Sie andere Menschen es auch sehen. Reden Sie darüber. Wiederholen Sie das Reden über den Verlauf des Ereignisses. Gehen Sie die Geschehnisse noch einmal durch und rufen Sie sie sich wiederholt ins Gedächtnis. Erleben Sie sie mehrmals wieder. Tun Sie es in vollem bewußten Wissen, daß Sie es tun, um den Vorgang Nummer Eins zu stärken.

Stärken Sie Ihre Fähigkeit vom Geiste geleitet zu werden. Stärken Sie Ihre Befähigung eine eindrucksvolle und überzeugende Gewißheit zu haben, daß Ihr Gebet erfolgreich sein wird. Machen Sie es sich zur Gewohnheit lebenswirkliche Vorfälle hierzu zu benutzen.

Wenn Sie beten, verhalten Sie sich so als ob es nicht wirklich von Ihnen, sondern von Gott abhängt, daß die Dinge geschehen. Ein gewisser innerer Abstand ist notwendig. Sie sind eben nur Mittler; Ihr höheres Selbst muß die eigentliche Arbeit vollbringen. Sie sind nur der Weg der benutzt wird.

Zwischen dem Vorgang Nummer Eins und dem Vorgang Nummer Zwei, und auch danach, halten Sie sich fern von Leuten die kritisch und skeptisch sind, erzählen Sie ihnen nicht was Sie tun. Ziehen Sie nur Menschen hinein die positiv sind, und behalten Sie selbst eine positive Haltung. Negative Leute werden Ihre Vergangenheit beeinflussen, den Vorgang Nummer Eins - nachteilig.

Wir wollen jetzt einen Vorgang betrachten der in der Bibel beschrieben ist und wo angedeutet ist, daß die Vergangenheit beeinflußt wurde. In der Apostelgeschichte 13 und 14 lesen wir über die erste Missionsreise Paulus und in Kapitel 15 sehen wir wie Paulus, durch sein sprechen und berichten darüber, rückwirkend die Geschehnisse dieser Reise bestärkt und wirkungsvoller macht. Das erste Wunder das Paul geschehen ließ und das berichtet wurde, finden wir in der Apostelgeschichte 13,6-12. Nachdem sie Antiochien verlassen hatten kamen sie zu Schiff nach Cypern und in Paphos fanden sie einen Zauberer und falschen Propheten, einen Juden, der hieß Bar-Jesus. Dieser Zauberer war bei Sergius Paulus, dem Landvogt, einem verständigen Mann, zu dem Barnabas und Paulus sprachen, denn er begehrte, das Wort Gottes zu hören. Da widerstand ihnen Elymas, der Zauberer, denn so wird sein Name gedeutet, und trachtete, daß er den Landvogt vom Glauben abwendete. Paulus aber, voll heiligen Geistes, rügte ihn und machte ihn blind.

Paulus war aber ein Experte im blind machen von Menschen. Er kannte sich auf diesem Gebiet gut aus. Er wußte, daß dieses eine erfolgreiche Art und Weise war, das Denken von Leuten aufzubrechen. Eine der wichtigen Taten von Christen ist es, zu heilen. Gesund zu sein ist wichtig. Einen heilen Körper zu haben ist wichtig. Es ist jedoch wichtiger geistig heil zu sein, denn es beeinflußt die Ewigkeit. Körperliche Gesundheit wirkt sich nur auf dieses vorübergehende Erdenleben aus. Jemanden blind zu machen kann dessen ganzes Schicksal ändern und dadurch alle Seiten des Lebens, einschließlich der Gesundheit. Paulus hatte erfahren, wie ein religiöser Mensch, der die Predigt des Stephanus gehört hatte (Apostelgeschichte 7,58) eine völlig negative Reaktion zu dieser guten Nachricht gehabt hatte und der dann die Kirche wütend verfolgt hatte und anfing sie zu zerstören (Apostelgeschichte 8,3). Da ist nun aber kein großer Unterschied zwischen einem Zauberer und einem religiösen Menschen. Die vordringlichste Absicht der Religion ist es Menschen von Gott abzuhalten. Sie errichten eine Nebelwand vor den Dingen Gottes und erreichen dadurch, daß Menschen nicht zu Gott kommen können. Jesus sagt in Matthäus 23,13, "Ihr Heuchler, die ihr das Himmelreich zuschließt vor den Menschen! Ihr geht nicht hinein, und die hinein wollen, lasset ihr nicht hineingehen." Die religiösen Heuchler nehmen sich der Menschen, die hinein wollen, an, die zu ihnen kommen weil sie behaupten sie in das Reich Gottes zu geleiten, und machen sie dann zu Mitgliedern ihrer "Rechtgläubigkeit", ihrer Orthodoxie, ihrer Konfession, und veranlassen sie dadurch nicht ins Reich Gottes zu kommen, sondern Konfessionsmitglieder zu werden, Kirchgänger zu werden. Diese Heuchler sind die Feinde Gottes und Zauberer sich nicht viel anders. Zauberer behaupten, sie kennen sich in den Dingen des Übernatürlichen aus und haben übernatürliche Kräfte. Der Landvogt war eine solcher Mensch der geistige Dinge suchte und der Zauberer benutzte dieses, um Einfluß zu erlangen, und das Erscheinen von Barnabas und Paulus ging sehr gegen seine Absicht und er widerstand ihnen. Beide, Zauberer und Religionisten, sind gegen Gott. Sie sind beide Heuchler weil sie Menschen dadurch täuschen, daß sie sich als geistig ausgeben, und vorgeben die Schlüssel zu den guten Seiten des Lebens zu haben, aber in Wirklichkeit dies nur benutzen, um Einfluß und materielle und finanzielle Vorteile zu gewinnen. Beide benutzen sie schwarze Magie, der Zauberer direkt und der "Geistliche" indem er mit Sachen kommt wie Theologie, Unglauben, Ritual, Tempel, Pomp, Gewändern, Liturgie, Weltlichkeit. Beide halten sie Menschen vom Glauben ab. Paulus also machte den Zauberer blind. Er wußte, daß reden und predigen nichts ausrichten würde, denn in Paulus eigenem Fall hatte das Predigen, das Predigen des Stephanus, nichts ausgerichtet. Das einzige das etwas bei Paulus ausrichtete war daß Jesus selbst kam und er blind wurde. Er benutze also für den Zauberer das gleiche Mittel das er selbst erhalten hatte, denn er kannte seine Wirkung. Paulus war aber großzügig, er sagte, "und sollst blind sein und die Sonne eine Zeitlang nicht sehen." Er gab ihm also Hoffnung auf Heilung, indem er die Erblindung auf einen Zeitraum beschränkte. Es wird nicht berichtet ob der Zauberer bußwillig zur Umkehr kam. Er erhielt aber die Gelegenheit. Für Paulus war das blind werden das Beste was ihm je widerfuhr und für den Zauberer war es ebenfalls eine Gelegenheit sich von seinem bösen Leben abzukehren. Wir sollten nicht vergessen, daß Paulus ein Pharisäer war (Apostelgeschichte 23,6) und er deshalb zu einer Gruppe von Leuten gehörte die von Jesus sehr ausführlich gerügt und verurteilt wurde, viel mehr als Zauberer. So dieser Zauberer auf Cypern und dieser Pharisäer auf dem Weg nach Damaskus mußten einen herben Schlag erhalten, um sie aus ihrer Position als Feinde Gottes herauszubringen. Für Paulus funktionierte dies sehr gut, und ob es für den Zauberer etwas brachte wissen wir nicht, es funktionierte aber sehr gut für den Landvogt, denn als er sah, was geschehen war, glaubte er und verwunderte sich der Lehre des Herrn (Apostelgeschichte 13,12). Die Lehre des Herrn ist also Kraft - Wunderwirkungen - eine Demonstration der Wunder bewirkenden Kraft Gottes, und nicht Theologie, nicht Doktrin. Die Lehre des Herrn bewirkt, daß Menschen wach werden, sich verwundern, erstaunen und betroffen werden. Die Lehre des Herrn ist keine ungläubige Theologie. Es wird nun berichtet, daß Paulus voll heiligen Geistes war als er dem Zauberer befahl, zu erblinden (Apostelgeschichte 13,9). Paulus war also sehr im Gebrauch der Gaben des Geistes tätig. Der Geist zeigte ihm also genau was er zu tun hatte. Und dieses beten oder handeln oder mit Autorität sprechen wurde später rückwirkend dadurch von Paulus bestärkt, daß er darüber sprach. Er sprach darüber und berichtete von diesem Vorfall und indem er dies tat, hielt er sich den Vorfall, der in der Vergangenheit stattgefunden hatte, wieder vor Augen. Und indem er dieses tat, änderte er die Vergangenheit, verstärkte er diese Kraft die von ihm ausgegangen war. Am Ende seiner ersten Missionsreise kam Paulus zurück nach Antiochien, dem Ort von dem aus sie los gereist waren, und dort versammelten sie die Gemeinde und verkündigten, wieviel Gott, der mit ihnen war, getan hatte (Apostelgeschichte 14,27). Dieses verkündigen des Geschehnisses hatte also auch diesen Zweck, rückwirkend das zu stärken, was geschehen war. Und war Paulus auf dem Weg nach Jerusalem und sie zogen durch Phönizien und Samarien und erzählten von der Bekehrung der Heiden und machten große Freude allen Brüdern (Apostelgeschichte 15,3). Hier haben wir also einen zweiten Bericht über diese rückwirkende Tätigkeit. Als sie aber hinkamen nach Jerusalem, wurden sie empfangen von der Gemeinde und von den Aposteln und von den Ältesten. Und sie verkündigten, wieviel Gott, der mit ihnen war, getan hatte (Apostelgeschichte 15,4). Dieses ist das dritte mal, daß dies aufgezeichnet ist. Und in der Apostelgeschichte 15,12 haben wir den vierten solchen Bericht: Da schwieg die ganze Menge stille und hört Paulus und Barnabas zu, die da erzählten, wie große Zeichen und Wunder Gott durch sie getan hatte unter den Heiden. Dieses erzählen ist also vier mal berichtet und es war wahrscheinlich viel öfters getan worden, als es aufgezeichnet wurde. Sie erzählten, wie große Zeichen und Wunder Gott durch sie getan hatte. Tun Sie dies auch, erzählten Sie, wie Gott große Zeichen und Wunder durch Sie getan hat. Es wird einen enormen Eindruck hinterlassen bei Ihrem tätig sein in den Gaben des Geistes und bei Ihnen vom Geiste geleitet zu sein. Und wenn Sie vom Geiste geleitet werden Zeichen und Wunder zu tun, dann nehmen Sie sich zu diesem Zeitpunkt bereits vor, den Ausgang zu berichten. Planen Sie dann bereits wie Sie darüber erzählen werden und sehen Sie sich wie sie verkündigen was passiert ist. Dieses spätere erklären was früher passiert war wird rückwirkend das ganze stärken was früher sich ereignete und es wird außerdem eine große Hilfe sein, Ihren Glauben zu stärken. Dieses rückwirkende Verstärken der Vergangenheit ist daher eine weiterer Grund warum Zeugnis ablegen, darüber zu sprechen was Gott durch uns getan hat, so wichtig ist.

Eigentlich ist dieses rückwirkende Verhalten das gleiche wie sich ein Glaubensziel zu setzen und es zu halten. Wenn erst einmal etwas entschieden ist, dann bleiben wir dabei und ändern es nie. Wir machen weiter damit, was wir uns zum Ziel gesetzt haben und weichen nicht davon, sogar dann nicht, wenn wir es erreicht haben.

All dieses Beeinflussen der Vergangenheit hört sich vielleicht recht sonderbar an, es ist aber nicht wirklich so. Es ist in Wirklichkeit etwas was Wissenschaftler bereits seit langer Zeit wissen. Es basiert auf Quantenphysik und Experimente haben es bestätigt. Es ist alles da; man kann es studieren und lesen und lernen.

Seit einigen Jahrzehnten sind Wissenschaftler damit beschäftigt, herauszufinden wie das Denken die Materie beeinflußt. Sie haben akribische und anspruchsvolle Testserien durchgeführt wie das Erraten von Spielkarten, das Beeinflussen des Würfelfalles, wie das Denken bestimmen kann, auf welche Seite eine Münzen fallen soll. Diese exakten wissenschaftlichen Untersuchungen zeigten schon am Anfang, daß unser Denken unsere materielle Welt beeinflußt. Diese erwiesenen Ermittlungen führten eigentlich dazu, daß diese Sparte der Wissenschaft in der Welt der Wissenschaftler akzeptiert wurde. Dieses wurde erreicht, weil solche Testreihen mathematisch berechnet werden können und man die Gesetze der Statistik anwenden kann, und es somit eine Sache wurde, die die anderen Wissenschaftler nicht mehr einfach vom Tisch wischen konnten. Jedermann der interessiert war konnte einfach die Experimente wiederholen. Dann wurde das Werfen von Münzen mit Computern und Zufallsgeneratoren simuliert und mehrere Datensätze wurden erzeugt und aufbewahrt. All diese Ergebnisse wurden nicht von jemandem gedanklich beeinflußt, sondern die Maschinen erzeugten sie ohne menschlichen Einfluß und sie wurden auch von niemanden untersucht oder beobachtet. Mehrere Monate später wurden dann einige dieser Daten, nicht alle, abgespielt für Leute die die Fähigkeit besaßen, solche Ergebnisse wie das Fallen von Münzen gedanklich zu beeinflussen. Diesen Leuten wurde aber nicht gesagt, daß diese Daten früher erzeugt worden waren, sie wurden einfach gebeten die Computer und die Zufallsgeneratoren zu beeinflussen, so wie sie es schon des öfteren früher getan hatten. Diese Leute waren also unter dem Eindruck, daß sie Dinge beeinflußten, die diese Maschinen gerade hervorbrachten. Und es stellte sich heraus, daß sie sie beeinflussen konnten. Die Ergebnisse waren nicht so wie es die Wahrscheinlichkeitslehre vorhersagte. Ein zusätzlicher Beweis ergab sich dadurch, daß wenn man die Daten die vorher niemals beobachtet und niemals untersucht worden waren, und die auch jetzt nicht beeinflußt worden waren, auch auswertete und fand, daß sie genau so waren wie es die Wahrscheinlichkeitslehre vorhersagte; sie wichen nicht von der Wahrscheinlichkeit ab. Es war somit also bewiesen, daß der Mensch die Vergangenheit ändern kann. Menschen hatten, indem sie ihr Denken benutzten, Dinge geändert, die in der Vergangenheit getan worden waren.

Ich fand, daß diese wissenschaftlichen Entdeckungen die greifbarsten Hinweise darauf sind, daß Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nicht wirklich das sind, als was sie erscheinen, sondern daß sie uns mehr als solche erscheinen, weil unsere Bewußtseinskapazität beschränkt ist und daß es in Wirklichkeit nur ein ewiges Jetzt gibt.

Ich habe über eine Frau mit europäischer Herkunft gelesen, daß sie sich zu einer Sangoma ausbilden ließ. Eine Sangoma ist so etwas wie ein Medizinmann. Eine ihrer Hauptbeobachtungen die sie gemacht hat, war, daß die anderen Sangomas immer damit fortfuhren, über übernatürliche Geschehnisse die sich ereignet hatten, zu sprechen. Eine Person mag zu einer oder mehreren Sangomas kommen und Hilfe suchen, und eine übernatürliche Enthüllung half dieser Person und sie wurde von einem Problem erlöst. Und nachdem diese Person dann gegangen war, diskutierten die Sangomas dieses Ereignis. Die Sprachkenntnisse dieser europäischen Sangoma reichten nicht aus, um alles zu verstehen, was die anderen Sangomas besprachen und sie konnte deshalb der Diskussion nicht richtig folgen. Sie fragte deshalb manchmal worüber die anderen sich unterhielten und war überrascht zu hören, daß nachdem schon längere Zeit vergangen war, immer noch diese übernatürliche Begebenheit besprochen wurde. Für mich war dieses eine Bestätigung wie wichtig es ist, sich immer die Zeichen und Wunder, die Gott durch seine Diener getan hat, in Erinnerung zu rufen. Es wird unseren Glauben stark machen. Nachdem ich aber von dem rückwirkenden Einfluß auf die Vergangenheit hörte, wurde mir die Bedeutung dieser ihrer Angewohnheit, sich immer wieder mit solchen Ereignissen zu beschäftigen, klarer. Sie sind in den Gaben des Geistes tätig und daß sie immer wieder zurückkommen auf diese Manifestationen des Geistes bewirkt, daß sie, bewußt oder unbewußt, ihre Fähigkeit in den Gaben des Geistes zu operieren, stärken, und sie wachsen dadurch in ihrer geistigen Befähigung. Ihr ständiges wiederholen des Geschehenen, es recht oft wieder zu besprechen, den Vorgang wieder vor ihren Augen ablaufen zu lassen, macht sie stärker, und erlaubt es ihnen, einen besseren Dienst zu leisten. Rückwirkend fahren sie damit fort das befreiende Ergebnis zu nähren und damit ihre Fähigkeit Befreiung und Heilung zu geben. Und dies wiederum bringt Wachstum für zukünftige Fälle.

Die geistige Seite des Lebens wird immer mehr von Wissenschaftlern erforscht - von Naturwissenschaftlern. Und wie es schon immer gewesen ist ändert sich nie die zeitlose Wahrheit der Lehre aller weisen Frauen und Männer aller Zeitalter und aller Kulturen. Wissenschaftliche Kenntnisse, das Wissen der Naturwissenschaften, ändern sich ständig, aber nicht das wahre Wissen der Wissenschaften vom Geiste.

Die Wahrheit besteht immer. Wir müssen sie nur suchen.

Dieses rückwirkende beeinflussen der Vergangenheit wirft einiges Licht auf die Angewohnheit - die schlechte Angewohnheit - über gegenwärtige und vergangene Umstände, Tatschen und Ereignisse zu sprechen - über negative Umstände, Tatschen und Ereignisse. Es bewirkt, daß sich solche Dinge verfestigen, wirklicher zu werden, und jedermann negativ beeinflussen. Es ist etwas, das sehr störend wird, wenn man erst einmal die Auswirkungen erkannt hat. Der Einfluß der Zeitungen und des Fernsehens kann nur richtig beurteilt werden, wenn man sich dieser Dinge bewußt wird. Wenn wir ausschließlich über das reden würden, was der Geist vollbracht hat, und aufhören über alles andere zu sprechen, würde die Wirkung ungeheuerlich sein. Wir würden schnell wieder in der Zeit der frühen Gemeinden sein; sie redeten und hörten was die Gaben des Geistes bewirkt hatten, was Gott durch seiner Diener getan hatte.

Es ist möglich, vergangene Vorgänge zu beeinflussen. Wir können Begebenheiten, die bereits stattgefunden haben, verändern.

Gegenwärtige Taten können nicht nur die Zukunft sondern auch die Vergangenheit beeinflussen. Es verwischen sich die Grenzen zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft; sie scheinen nur deshalb zu existieren, weil wir in unserer Fähigkeit begrenzt sind, so viele Dinge gleichzeitig wahrzunehmen. Es ist nicht wirklich eine Begrenzung unseres Verstandes, sondern eher nur eine Beschränkung unseres Gehirns. Es ist die physische Beschränkung. Wenn unser Verstand sich von unserem Körper, von unserem Gehirn, trennt, dann wächst diese Kapazität dramatisch.

Wir können dies erfahren, wenn wir träumen, wenn das Denken mehr oder weniger von der Bindung an den Körper befreit ist. Dann haben wir zum Beispiel keine Probleme mit Leuten zu kommunizieren die "tot" sind.

Wenn das Denken vom Gehirn in einer Unfallsituation getrennt wird, oder wenn ein Erlebnis vorliegt wo jemand stirbt aber dann wieder lebendig wird, oder wenn jemand wirklich stirbt, dann gibt es dieses Erlebnis wo das ganze Leben plötzlich vor einem abgespielt wird. Dieses geschieht, weil dann diese Befreiung von dem Leib erfahren wird, und von all seinen Einschränkungen. Die Kapazität bewußt zu sein erhöht sich dramatisch.

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft bestehen gleichzeitig. Alle Grenzen sind Illusionen. Unser höheres Selbst lebt nicht in der Zeit.

Wir können also die Vergangenheit beeinflussen. Wir haben Macht über die Vergangenheit. Wir können Vorgänge die bereits abgelaufen sind ändern. Wir können dies aber nur im Jetzt tun. Wir können es nicht in der Vergangenheit tun.

Je mehr ich das Überwinden der Depression praktiziere, je schneller werde ich zum Erfolg kommen und je weniger Zeit werde ich dafür brauchen.

Ich werde herrschen.

Mein Ziel ist es wie Jesus zu werden. Jesus hatte weltliche Dinge unter seiner Kontrolle. Er war der Meister. Mein Ziel ist es ein richtiger Christ zu werden - eine Person die Christus imitiert, die wie er ist und wie er handelt und Dinge tut, die er tut.

Jesus hat Autorität, hat Macht, und diese ist uneingeschränkt - unbehindert. Er lebte es und er lehrte es - er lehrte es so, daß wir es auch haben können.

Alle seine Taten wurden physisch und geistlich so ausgeübt, daß es zu keinem Widerstand gegen sie kommen konnte und waren deshalb Demonstrationen seiner Autorität.

Sein ganzes Leben war höchst ungewöhnlich. Menschen konnten nicht glauben was sie sahen - es war zu außergewöhnlich.

Seine Handlungen nach seiner Auferstehung waren sogar noch außergewöhnlicher. Sie wurden so unerhört und beispiellos, daß nur noch seine Jünger - wirkliche Gläubige - die Möglichkeit hatten, sie zu erleben.

Jesus bewegte sich durch solide Wände. Er dematerialisierte seinen Körper an einem Ort und materialisierte ihn wieder woanders. Er schwebte. Er schwebte so hoch, daß er völlig verschwand. Er "starb" ohne einen Körper zu hinterlassen.

Er hat seine Bewußtseinskapazität jetzt so weit ausgedehnt, daß er bei Tausenden von Jüngern, die sich überall auf der Welt befinden, gleichzeitig gegenwärtig sein kann.

Sein ausgedehntes Bewußtsein erlaubt es ihm sich durch alle existierenden Welten zu bewegen. Wenn wir einschlafen endet unser Selbstbewußtsein und beginnt erst wieder wenn wir aufwachen. Jesus aber hat jetzt ununterbrochenes Bewußtsein. Er ist der Herr seines Denkens. Er hat sich jede Form der Materie unterworfen. Materie ist jetzt das gehorsames Instrument seines Geistes. Er herrscht - keine Materie beherrscht ihn.

Als er als normaler Mensch hier auf der Erde wandelte bewirkte seine unbesiegbare souveräne Macht und Autorität nur Schock und Erschütterung, Staunen und Verwunderung, Ehrfurcht und Scheu, Emotionen und Anstoß und Ärgernis. Die Menschen waren zutiefst berührt von diesen völlig neuen und ungewöhnlichen und schockierenden Taten. Diese Person war ein Zeichen, daß etwas völlig unbekanntes und unerhörtes und noch nie dagewesenes sich zeigte und stattfand.

Und nun stellen Sie sich vor was passiert wäre, wenn diese Leute all die Dinge erlebt hätten, die seine Jünger nach der Auferstehung erlebt haben.

Sie würden so reagiert haben wie Leute heutzutage reagieren - und wie die meisten der sogenannten Christen reagieren würden - sie würden alles als die Taten des Teufels erklären.

Jesus war souverän. Er war allen Leuten, die sich ihm in den Weg zu stellen versuchten, überlegen. Er war Herr in jeder Situation die sich ergab.

Wir wollen nun ein viertes Beispiel ansehen. Je mehr ich geistig wachse, je mehr werde ich mir meines höheren Selbsts bewußt werden; je mehr werde ich versuchen, mich von meinem wirklichen Selbst leiten zu lassen, dem Selbst dem der Geist innewohnt, dem Heiligen Geist. Ich werde dieser Stimme mehr Aufmerksamkeit widmen. Ein Weg dieses zu erreichen, ist das niedere Selbst aus dem Weg zu bekommen und mehr auf das echte, das ewige Selbst zu konzentrieren. Es existiert da ein langer Zeitraum jeden Tag, oder besser jede Nacht, wenn wir dieses eigentlich tun. Wenn wir schlafen wird unser niederes Selbst, unser Bewußtsein, inaktiv und die Aufnahme von Informationen über unsere fünf Sinne hört auf und wir beginnen unserem Unterbewußtsein Beachtung zu schenken. Der Traumzustand ist ein Zustand des Bewußtseins, der verhältnismäßig frei ist vom Einfluß des bewußten Denkens. Es ist der Zustand in dem das Unterbewußtsein tätig werden kann, in dem das höhere Selbst sich mit uns beschäftigen kann und uns mit wertvollen Informationen versorgen kann. Da können wir an Informationen heran kommen die unser Wachstum fördern können - unser geistiges Wachstum. Der Wert und Einfluß dieser Information ist dort in uns und wirkt selbständig dort, wir können dieses aber verbessern, wenn wir sie bewußt wahrnehmen. Wenn wir bewußt diese unbewußte Information wahrnehmen, dann können wir bewußt etwas unternehmen und besseren Nutzen daraus ziehen. Wir können dies dadurch tun, daß wir mit unseren Träumen arbeiten. Eine gute Methode ist sich an die Träume zu erinnern und dies kann am besten dadurch geschehen, daß man sie aufzeichnet.

Wir könnten unseren Körper dahingehend programmieren, daß er unsere Träume auf ein Tonbandgerät spricht. Dieses könnte geschehen, ohne daß wir richtig aufwachen müssen. Bevor wir einschlafen stellen wir ein Tonbandgerät neben unserem Bett bereit und haben es aufnahmebereit. Mit dem Übrige beauftragen wir unseren Körper. Wir beauftragen ihn, nach jedem Traum, den Trauminhalt in das Mikrophone zu sprechen. Das An- und Abschalten des Gerätes kann er auch tun. Der Nachteil dieser Methode ist, daß wir die Information als Ton haben aber nicht geschrieben. Um es in schriftlicher Form zu haben, müßte es abgeschrieben werden. Um es schriftlich zu haben, ohne diesen extra Arbeitsaufwand, könnten wir unsere Träume direkt aufschreiben wenn wir aufwachen. Es würde noch besser sein wenn wir jedes mal aufwachen würden, nachdem wir einen Traum gehabt haben. Dieses erfordert wieder unsere Initiative, unseren Körper entsprechend zu beauftragen. Wir programmieren uns selbst dies zu tun. Wir sagen unserem Unterbewußtsein entsprechend zu handeln. Wir sprechen zum Unterbewußtsein. Wir tun dies vernehmbar oder nur in unserem Denken. Wir unterstützen den ganzen Vorgang des Aufwachens dadurch, daß wir einen physischen Berührungspunkt hinzufügen. Am Abend legen wir neben dem Bett Papier und Schreibzeug bereit. Wir haben eine passende Lichtquelle bereit. Eine Uhr die die Zeit angibt ist hilfreich so daß wir die Zeit der Nacht zu unseren Aufzeichnungen hinzufügen können, vielleicht sogar den Wochentag und das Datum. Wenn wir es sogar noch anspruchsvoller machen wollen dann können wir einen Handheld-PC benutzen der eine Tastatur hat. Wenn dieser Apparat dann auch noch eine Taste oder Tastenkombination hat mit der man das Datum und die Uhrzeit eingeben kann, dann könnten wir diese Daten auch protokollieren ohne daß wir auf eine Uhr und einen Kalender schauen müssen. Wir würden einfach aufwachen, das Licht anmachen, den Computer anschalten, das Datum und die Uhrzeit eingeben und dann den Traum beschreiben und danach das Licht ausmachen und wieder einschlafen. Nach dem nächsten Traum wird das Ganze wiederholt. Mit dieser Methode könnten wir mehrere Träume je Nacht aufzeichnen. Jedesmal wenn wir einen Traum aufgeschrieben haben, könnten wir noch unser Unterbewußtsein bitten, weitere Teile des Traumes freizugeben oder uns an andere Einzelheiten zu erinnern und diese dann hinzufügen. So könnten wir Traumkunstwissenschaftler auf relativ einfache Art werden. So werden die Träume direkt nach dem wir sie gehabt haben aufgezeichnet - wenn sie noch frisch in unserem Denken sind - ohne daß wir unseren Körper groß bewegen müssen und dadurch wertvolle Traumeinzelheiten verlieren. Der Trauminhalt ist sofort und direkt in dem Gedächtnis des Computers gespeichert und kann dort ausgewertet und beurteilt werden. Wir sparen uns weitere Schreibarbeit. Sich wiederholende Träume können erkannt werden. Traummuster und -motive können entdeckt werden. Nach gewissen Worten kann gesucht werden - eine Besonderheit die einen großen Vorteil gegenüber einem handgeschriebenen Protokoll hat.

Ein Beispiel, wie ein Traum eine Lebenssituation verbessern kann, wäre das Erscheinen einer Person in einem Traum die wir sehr respektieren und zu der wir aufsehen und die wir schätzen. Wir haben vielleicht eine Diskussion mit dieser Person oder sie macht eine zwanglose Bemerkung oder ist einfach sie selber. Diese Person könnte einfach unser höheres Selbst sein das versucht unserem niederen Selbst eine Botschaft zu überbringen die uns hilft, eine Unzulänglichkeit oder ein Versäumnis zu beheben. Ein geistiges Wesen, wie es unser höheres Selbst ist, kann jede äußere Form annehmen, die sie für zweckmäßig hält, um eine beabsichtigte Wirkung zu erzielen.

Das Ganze hat damit etwas zu tun, daß wir anfangen, unseren Körper, unser Denken, zu beherrschen.

Wir können also unserem Denken sagen zu welcher Tageszeit wir aufwachen sollen und wir können ihm auch sagen, uns nach einer bestimmten Situation aufzuwecken. Unser Bewußtsein kann unser Unterbewußtsein beherrschen.

Wir lernen es, bewußt Kontrolle über unser Unterbewußtsein auszuüben.

Wir haben bereits die Heilung von Depression betrachtet. Jetzt wollen wir die Heilung einer physischen Krankheit, Krebs, ansehen. In diesem fünften Beispiel werden wir sehen, wie wir über unsere Einstellungen und auch über Einzelheiten unseres Körpers herrschen können. Eine Krankheit kann beseitigt werden, indem man die Ursache beseitigt. Jede Ursache von Krankheit liegt im geistigen Bereich. Wir können nur krank werden, wenn wir es erlauben, daß etwas verkehrt in unserem Denken bleibt. Es kann einfach ein Fall sein, nicht zu erkennen, daß ein Problem deshalb besteht, um uns eine Gelegenheit zu geben, etwas zu erschaffen - eine Veränderung zu erschaffen - eine Herausforderung zu ergreifen. Es ist oft eine Sache zu erkennen, daß unser Leben in einer bestimmten Hinsicht in die falsche Richtung läuft. Wie Schmerz, es ist ein Signal etwas zu unternehmen. Schmerzen und Krankheit sind Mittel, die uns auf ein Problem aufmerksam machen wollen, wie ein Warnlicht oder ein Warnsignal eines Auto oder eines Computers. Das Warnlicht oder das Warnsignal abzuschalten löst nicht das Problem. Schmerzmittel sind nicht die Lösung. Sogar eine Heilung mag nicht die Lösung sein. Wenn das Problem, das geistige Problem, bleibt, dann wird der Leib einfach einen anderen Weg finden, um die Existenz des Problems auszudrücken, indem es einen anderen Teil des Körpers krank werden lassen wird. Um das Problem zu finden - das geistige Problem - müssen wir suchen, fragen. Und wenn wir fragen, werden wir finden. Wir finden vielleicht durch einen Traum, oder mehrere Träume. Wir müssen einfach offen sein für die Antwort, die Lösung. Als erstes sollten wir immer überprüfen ob da ein Mangel an Vergebung besteht. Gibt es da eine Person der wir vergeben sollten, oder eine Gruppe, oder ein System, oder eine Diktatur, oder einfach "die da"?

Eine Sache die Krebs unterstützt ist verkehrte Nahrung die wir in unseren Leib tun, all die Gifte die wir beifügen. Wir scheinen so dumm zu sein, sogar Tiere scheinen in dieser Beziehung intelligenter zu sein als wir.

Seit Tausenden von Jahren ist bekannt, daß Krebs oft von Depression, Kummer, herrührt.

Wir wollen Sirach 38,16-23 lesen:

Mein Sohn, vergieße Tränen um einen Toten, und beginne die Totenklage wie einer der großen Verlust erlitten hat. Versorge seine Leiche wie es sich gehört, und mißachte die Beerdigung nicht. Weine bitterlich und klage ausführlich, und trauere um ihn wie er es verdient hat, ein oder zwei Tage, um üble Nachrede zu vermeiden, und dann laß dich wieder trösten deines Kummers wegen. Denn der Kummer bringt den Tod hervor, und Trauer im Herzen lähmt die Kraft zum leben. Ständiger Kummer ist schlimmer als der Tod, und ein ärmliches Leben verzehrt das Herz. Nehme den Kummer nicht zu Herzen, treibe ihn hinweg, und bedenke das Ende. Dieses vergiß nicht, denn es gibt keine Rückkehr, es nutzt dir nichts, es schadet dir nur. Denke an mein Gericht, denn es betrifft auch dich, gestern für ihn und heute für dich. Ist der Tote zur Ruhe gebracht, laß auch die Erinnerung an ihn, und sei über ihn getröstet, da sein Geist ihm entschieden ist.

Begeben Sie sich nie in den Zustand des falschen Denkens. Krebs hat oft etwas mit einem giftigen Zustand des Verstandes zu tun, ein depressives Denken, einem trauernden Verstand. Lassen Sie sich von dem Tod eines Menschen nicht befallen, nicht heimsuchen. Forschungen haben ergeben, daß Krebspatienten oft jemanden verloren haben der ihnen nahe stand, eine Person die ihnen wichtig war, eine Person zu der sie ein enges Verhältnis hatten, und dieses kurz bevor die Krankheit auftrat. Lassen Sie sich nicht von Verzweiflung einfangen; lassen Sie den schmerzlichen Verlust nicht dazu führen, Ihren Lebenszweck aufzugeben. Investieren Sie nicht ein Übermaß Ihrer Emotionen in eine Person oder in eine Situation oder in einen Beruf oder in eine Sache wir ihr Haus oder Automobil.

Erkennen Sie diese Dinge und halten Sie sich fern von Ihnen.

Aber da gibt es viele andere Gründe. Einer mag sein, daß wir einfach nicht herrschen; daß wir keine Kontrolle über unser Leben ausüben.

Wir sollten auch damit beginnen, unsere Reaktion zu beobachten, wenn wir Sachen in unseren Körper einnehmen, wie Essen, Luft, Trinken, Sicht, Ton, Geruch. Wie reagiert der Leib; wie verdaut er zum Beispiel gewisse Nahrung? Sind diese Aufnahmen nützlich? Wie beseitigt der Körper Ausscheidungsstoffe? Ermöglichen wir all den Giftstoffen mühelosen Abgang oder gibt es da Engpässe? Solche Dinge herauszufinden ist eine vordringliche Angelegenheit vom Geist geleitet zu sein. Wir sollten vielleicht bedenken, daß eine Krankheit eine Sache ist, die uns dazu führt, mehr vom Geist geleitet zu werden. Vielleicht bewirkt sie, daß wir langsamer treten; für einige Zeit im Bett bleiben; Zeit haben, über die wichtigen Angelegenheiten des Lebens nachzudenken.

Kummer ist höchstwahrscheinlich ein Ergebnis der Tatsache, daß jemand sich nicht die Zeit nimmt, über die wichtigen Angelegenheiten des Lebens nachzudenken. Ein sehr wichtiger Gesichtspunkt des Lebens ist, sich im Klaren über das Sterben zu sein. Wenn jemand kummervoll ist, dann ist er ganz bestimmt sich nicht bewußt, daß das Sterben etwas ganz natürliches ist. Sterben ist nicht etwas unheildrohendes. Er versucht, dem Denken über das Sterben aus dem Wege zu gehen, oder er denkt, daß alle sterben nur er nicht. Wenn jemand nicht ständig sich bewußt ist, daß das Ende der Tod ist, dann versucht er offensichtlich allen wichtigen Dingen des Lebens auszuweichen. Er verbringt sein Leben in Ignoranz. Er vermeidet herauszufinden, wer er eigentlich ist. Er vermeidet herauszufinden, wer er ist, woher er kommt, und wohin er geht. Furcht läßt ihn von dem Gedanken an den Tod fliehen. Solange er sich auf diesem Weg befindet, wir seine Dummheit wachsen. Torheit ist sein Merkmal.

Wir können in einer direkten Weise besondere innere Teile unseres Körpers beeinflussen, physische Teile unseres physischen Leibes. Die Wirkung solcher Einflüsse kann oft von speziellen Geräten überwacht werden und dies mag Bio-Feedback genannt werden. Der Vorteil solcher Geräte ist, daß eine Person, wenn sie herausfinden will, ob ihre Anstrengungen etwas ausrichten, solche Informationen am Gerät ablesen kann und nicht auf ihren Glauben angewiesen ist; sie kann am Ergebnis des Gerätes sehen ob ihr Aufwand erfolgreich ist, sie braucht nur die Nadel an der Armatur beobachten, ob sie in die richtige Richtung wandert. Aber ein solches Gerät ist nicht wirklich notwendig. Unser Glaube reicht völlig aus. Wenn wir einfach auf unseren Glauben vertrauen, dann haben wir den Vorteil, diesen zu stärken; und das ist so mit das Beste was uns passieren kann: unseren Glauben größer werden lassen und dies selbst zu tun. Stellen Sie sich nur einmal vor, was für eine Auswirkung auf das Glaubensniveau sich ergeben wird, wenn es einer Person gelingt, sich selbst von einem Krebsleiden zu befreien. Eine Person, die erfolgreich vom Krebs geheilt wurde, wird einen so großen Sprung vorwärts im Glauben machen, daß ihr fast alles möglich erscheint. Nichts scheint mehr unmöglich zu sein.

Wir können unsere Aufmerksamkeit auf bestimmte Teile unseres Körpers lenken. Wir können uns gedanklich Körperzellen bildlich vorstellen wie sie schwach und konfus sind, wie sie das Konzept der Ganzheit des Leibes verloren haben und auch den Willen zum Wohl des heilen Körpers beizutragen. Sie sind nicht im Einklang mit all den anderen Zellen. Sie haben die Richtung verloren. Wir erinnern uns an die Tatsache, daß normalerweise unser Körper Krebszellen zerstört. Es ist ein ganz normales Vorgehen. Wir stellen uns vor, das unser Immunsystem effektiv ist und seine Arbeit fröhlich tut. Dieses Verteidigungssystem funktioniert hundertprozentig - ist in gesundem Zustand. Wir formen ein Bild in unserem Denken wie weiße Blutzellen sich nun auf den Weg machen hin zu den desorientierten Zellen. Die weißen Blutzellen benutzen die Strömung der roten Blutzellen und lassen sich von ihnen zu dem Ort transportieren, wo das Problem sich befindet. Sie benutzen den Blutkreislauf wie ein öffentliches Transportmittel und springen am Ziel einfach ab, wie es ein Polizist tun würde, und durchdringen die Wände der Blutgefäße und bewegen sich durch das umliegende Gewebe zu der genauen Stelle des Problems. Dort umzingeln sie die nicht kooperierenden Zellen wie es mehrere Polizeiautos tun würden die an dem Ort einer Störung ankommen und Missetäter einkreisen; und dann trennen sie sie von den gesunden Zellen. Sie nehmen die störenden Zellen einfach dadurch fest, daß sie sie umstellen. Und dann essen sie sie und verdauen sie. Dieses mag sogar die Folge haben, daß sie davon sterben, diese giftigen Zellen gegessen zu haben, und das Ergebnis ist Eiter, eine Masse von toten weißen Blutzellen. Weiße Blutzellen sind immer zu schnellem Einsatz bereit - sie sind bereit weil unser bewußtes Denken sie immer wachsam sein läßt und bereit zum Einsatz und hinzueilen zu jeder Stelle im Körper wo Bakterien eingedrungen sind oder wo eine Entzündung ist oder wo es eine Verletzung gibt. Sie dringen zu dem Ort des Problems vor und zerstören das feindliche Material und beseitigen wirkungsvoll die Überreste und entsorgen den Abfall. Die weißen Blutzellen sind richtig erpicht darauf, diese Arbeit auszuführen. Und da gibt es viele von ihnen. Sie sind glücklich in ihrem Wissen, daß sie den Körper in guter Gesundheit bewahren und frei von Schmerzen und Krankheit. Ihre positive Einstellung macht sie stark und wendig. Sie wissen wirklich wie sie ihren Job zu tun haben, sie sind teil unseres Denkens, intelligent und schlau. Sie sind Überwinder, sie sind es gewohnt, zu gewinnen. Die kranken Zellen habe keine Gelegenheit Schaden anzurichten. Ihr Schicksal ist besiegelt. Die toten Überbleibsel dieser Zellen werden einfach aus dem Körper heraus geführt und verlassen den Leib als Teil des Urins, des Stuhlgangs, Schweiß, Ausatmung. Sie werden einfach Teil der Ausscheidung. Jedesmal wenn Sie zur Toilette gehen verabschieden Sie sich von ihnen. Jedesmal wenn Sie ausatmen gehen diese Giftstoffe auch heraus. Jedesmal wenn Sie duschen werden diese Überreste in den Abfluß gespült. Sie verschwinden. Der Krebs ist am schrumpfen. Der Krebs ist verschwunden. Alle Teile sind ersetzt worden durch gesunde und glückliche Zellen.

Als eine konzentrierte einfache Form dieser Denkvorgänge könnte man sich einen Miniatur-Staubsauger vorstellen der durch die Blutgefäße geht und die Krebszellen in dem Blutstrom aufsaugt und in dem Urin und dem Stuhl entsorgt. Wäre das nicht ein schöner und spielerischer Vorschlag für ein Kind das an einer Blutkrankheit leidet?

Kinder dazu zu bringen sich selbst zu heilen indem sie sich vorstellen, wie ein Miniatur-Staubsauger die schädlichen Teile ihres Blutes aufsaugt, ist relativ einfach, aber Erwachsene dazu zu bringen, ist etwas anderes. Es ist genau deshalb, daß Jesus uns ratet, wie kleine Kinder zu werden.

Wahrlich ich sage euch: Es sei denn, daß ihr umkehret und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.

Ein Bekannter kam und zeigte mir seine Warzen die er auf seiner Hand hatte und bat mich, für ihn zu beten. Er war etwa vier oder fünf Jahre alt zu der Zeit. Ich betete also für ihn und er war zufrieden. Ein paar Wochen später war ich bei ihm zuhause und seine Mutter sagte zu ihm, "Geh zu Frank und frage ihn," und er kam zu mir und zeigte mir seine Hände. Alle Warzen waren noch da. Und er bat mich, wieder für ihn zu beten. Ich sprach zu ihm und erklärte ihm, daß er schon so viel über Glauben gelernt hat, daß er bereits ein wirklicher Gläubiger geworden sei, und daß er sogar Erwachsene ermutigte wenn sie im Unglauben wandelten, daß ich meinte, er sollte die Warzen dadurch los werden, daß er seinen eigenen Glauben benutzt und daß er nun glauben sollte, die Warzen seien verschwunden und wenn immer er an die Warzen dachte, sollte er mit entsprechenden Worten dies bekennen und etwa sagen, "Ich danke dir himmlischer Vater, daß die Warzen weg sind, daß meine Haut vollständig normal und gesund ist." Von seiner Reaktion konnte ich erkennen, daß er verstand was ich ihm gesagt hatte, daß er damit übereinstimmte, und daß er tun würde, was ich ihm empfahl. Einige Zeit später, als ich wieder zu Gast in seinem Haus war, bat seine Mutter ihn wieder, zu mir zu gehen. Er tat dies und zeigte mir seine Hände. Da waren keine Warzen. Seine Hände waren glatt und die Haut gesund. Nur ein paar kleine Flecken waren zu erkennen an den Stellen wo die Warzen gewesen waren, die Farbe dieser Stellen unterschied sich gering von seiner normalen Hautfarbe. Er hatte erfolgreich seinen eigenen Willen und sein eigenes Denken benutzt und erhielt was er wollte.

Wir sollten umkehren und wie die Kinder werden, dann werden wir ins Himmelreich kommen und alle möglichen kleinen und großen Problemen los werden.

Es war bei einer meiner ersten Besuche im Heim dieser Bekannten. Es war Abend und die Mutter brachte ihren Sohn zu mir, um gute Nacht zu sagen, denn sie brachte ihn zu Bett. Sie hatte ihn in ihren Armen und als sie sich herumdrehte, um herauszugehen, sagte sie, daß er am nächsten Tag die Röteln bekommen würde, denn sie würde all die Anzeichen dafür sehen können. Sie hat einen medizinischen Beruf und kennt sich darin aus. Das Wort Röteln hörte sich für mich recht unangenehm an und schien eine schlimme Krankheit zu sein. Ich reagierte augenblicklich und sagte etwa folgendes, "Er wird keine Krankheit bekommen. Er wird morgen vollständig gesund sein und bleiben, in Jesus Namen." Ich erinnere mich noch genau an die Blicke den ich von beiden erhielt, als sie sich mir wieder zuwandten.

Der Gesichtsausdruck der Mutter war ein völliges Einverständnis mit dem was ich gesagt hatte. Sie war eine Person des Glauben seit schon einer geraumen Zeit und ihr war sofort bewußt, daß sie gerade in weltliches Denken und Sprechen zurückgefallen war, daß sie im Schauen anstatt im Glauben gewandelt war (2 Korinther 5,7). Und auf seinem Gesicht konnte ich die augenblickliche Entscheidung ablesen, daß er nicht seine Mutters Prophezeiung, sondern sich meine zu eigen gemacht hatte. Sein Gesicht brachte ganz klar zum Ausdruck, daß er sich im vollen Einklang mit meinen Worten befand, und daß er seinen Körper entsprechend angewiesen hatte - vollständig gesund zu sein und zu bleiben. Am nächsten Tag war er gesund und er blieb es auch. Er hatte sich gesund erhalten. Von dem Tag an waren wir Freunde.

Diese Geschichte beantwortet sehr gut die Frage warum kleine Kinder leiden müssen. Wir sollten uns das ansehen, was sie von Eltern, Erwachsenen, und jedermann um sie herum, dauern gesagt bekommen. Wir sollten uns diese Gehirnwäsche, der sie die ganze Zeit ausgesetzt sind, ansehen; wie diese Kinder beeinflußt und programmiert werden in Richtung Leiden. Es ist eigentlich nicht wirklich Gehirnwäsche weil das Gehirn kaum etwas damit zu tun hat. Es ist das Denken. Wir sollten es das Waschen des Denkens nennen. Und das Wort Waschen ist auch nicht das richtige Wort. Wir sollten es Beschmutzen nennen, oder das Verunreinigen des Denkens oder das Besudeln des Verstandes.

Neulich stand ich in einem Aufzug und er hielt und die Tür öffnete sich und eine Frau kam mit einem Kinderwagen herein indem sich ein kleines Kind befand. Sie grüßte und war dann still. Das Kind sah zu mir empor und kurz danach lächelte ich ihm zu und als Antwort erhielt ich ein strahlendes Lächeln zurück und wir beide genossen die Situation. Dann sagte die Frau plötzlich, "Die Grippe kommt." Diese Aussage war wie eine teuflische Botschaft in einer himmlischen Situation. Die Frau wollte offensichtlich zu der allgemeinen gegenseitigen Erkenntlichkeit und Verständigung beitragen und nahm als Thema das Wetter und davon die höchst negative Seite. Es war solch eine Demonstration von Verstandesbesudelung, wie Kindern das Denken beschmutzt wird, wie ihr ganzes Leben in die falsche Richtung gedrängt wird. Es war solch eine Demonstration der Art und Weise wie Kinder mit Leiden als einem normalen Teil ihres Lebens aufwachsen müssen. Die Erwachsenen sprechen einfach Tod, Zerstörung und Elend in die Leben von Kindern.

Der richtige Gebrauch des Wortes Gehirnwäsche sollte sein, wenn wir aufgewacht sind und merken was all die Jahre hindurch vor sich gegangen ist in unserem Leben, und langsam anfangen, eins nach dem anderen, uns von dem Input in unser Denken zu befreien und unseren Verstand von all dem Negativen zu reinigen das uns unsere kulturelle Erziehung brachte.

Dieser junge Bekannte von mir hatte viel Glück, daß dieses Waschen seines Denkens in einem so jungen Alter begann. Er konnte seine Ansichten noch in dem Bruchteil einer Sekunde ändern. Und er tat es überaus gern. Und er wurde schnell zu einer Ermutigung der Erwachsenen. Manchmal zeigte er nur zum Himmel und Menschen hörten auf zu sagen was sie gerade aussprechen wollten.

Wenn jemand Krebs hat, dann sind eine bestimmte Anzahl von Zellen nicht im Einklang mit dem Rest der Zellen. Diese Krebszellen befinden sich im Konflikt mit den gesunden Zellen. Sie bewegen sich nicht in der gleichen Richtung wie der Rest des Körpers. Eine recht ähnliches Situation besteht, wenn eine Person geistig nicht im Einklang ist mit dem Rest der Menschheit. Da besteht eine Dissonanz zwischen dieser Person und den anderen und Gott. Anstatt Heil und Heilung in seinen Beziehungen zu kreieren, schafft sie Zerstörung. Ihre Beziehungen sind schädlich. Sie ist wie eine Krebszelle in dem Körper der Menschheit. Und diese verkehrte Einstellung ist genau das, warum sie Krebs hat. Um also von diesem Krebs geheilt zu werden, muß sie erst ihre Einstellung heilen. Das muß ihr Hauptziel sein. Sie muß ihre Ansicht bezüglich ihrer allgemeinen Beziehungen zu den Leuten um sie herum ändern. Ihre Anstrengungen bezüglich der Verbesserung ihres Immunsystems werden nur wirkungsvoll sein, wenn sie zuallererst Anstrengungen macht, ihre Beziehungen zu verbessern, anfängt Leuten zu vergeben und die Verbindungen zwischen ihr und anderen zu heilen. Das ist die eigentliche Arbeit die sie zu bewältigen hat.

Eine ähnliche Situation besteht, wenn wir es mit Viren zu tun haben. Viren werden als Ursache von bestimmten Leiden und Epidemien angesehen. Viren sind aber immer Teil unseres Körpers und unseres Lebens und unserer Umgebung. Sie sind nicht wirklich eine Gefahr für uns. Der Körper ist sehr gut dazu ausgerüstet, mit ihnen fertig zu werden und tut das auch ständig. Krebszellen gibt es immer im Leib und der Leib befaßt sich dauernd mit ihnen. Und so tut er es mit Viren. Der Körper hat keine Schwierigkeiten ihnen zu widerstehen. Der Körper ist sehr gut ausgerüstet sich selbst zu heilen und ihm zugefügten Schaden zu beheben und jede benötigte Medizin zu produzieren. Es ist nicht ein bestimmter Virus der unseren Leib beschädigt, es ist das Fehlen von effektivem Management das Schaden anrichtet. Geschäftsunternehmen, die seit langem Probleme haben, sind meistens Opfer von unzulänglichem Management. Wenn Dinge in einem Land verkehrt laufen und da gibt es innere Aufruhr und Bürgerkrieg, dann besteht dort ein Mangel an guter Führung. Die obersten Politiker tun ihre Arbeit nicht richtig und stimmen vielleicht sogar bewußt oder unbewußt mit den verkehrten Einstellungen der Anstifter überein. Und so ist es mit unserem Leib wenn ein Virus ein Problem zu geben scheint. Das Management des Körpers führt und verwaltet den Körper - und die ganze Person - nicht richtig. Unser Wille weiß nicht richtig was er will. Irgendwie stimmt er mit den negativen Symptomen überein anstatt ihnen zu widerstehen. Die Infektion ist nicht durch physische Ursachen entstanden, sondern durch gedankliche und geistige. Wenn immer Sie eine Bewußtseinskampagne für eine bestimmte Epidemie oder Krankheit sehen, dann tun Sie folgendes wenn Sie sie bekommen wollen: werden Sie sich dieser Sache bewußt, lernen Sie wie man dieses Wort das die Leute diesem Übel gegeben haben ausspricht, sprechen Sie es aus, nehmen Sie an Diskussionen darüber teil, tun sie die Dinge die diese Kampagne vorschlägt, gehen Sie und lassen sich regelmäßig testen, werden sie sich dieser Sache völlig bewußt, und bleiben Sie sich Ihrer Position als gesundes Kind Gottes völlig unbewußt, als Sohn Gottes dessen Gesundheit und Wohlergehen ständig zunimmt. Zu glauben, daß Krankheiten durch Viren verursacht werden, durch Bazillen, Bakterien, Giftstoffe, durch irgendwelche biologische Wirkstoffe, durch irgend ein Durcheinander in Ihrer Chemie, ist Glaube, und nichts anderes. All diese Dinge sind nicht die Ursachen, sie sind lediglich die Dinge, die das Fehlen eines guten Managements benutzen, um wild und aufrührerisch zu sein. Sie sind wie Plünderer die eine instabile Situation dazu benutzen, um zu toben, Steine zu werfen, Barrikaden zu errichten, und zu wüten. Und sie tun dies, weil Gesetz und Ordnung im Systems einer Person zerrüttet sind. Eine solche Person hat die Kontrolle über ihr Leben verloren. Ihr Denken ist gestört. Sie benimmt sich unnormal. Sie benimmt sich auf eine Art die nicht mit dem Weg - dem Weg des Herrn - übereinstimmt. Und sie imitiert die Massen. Sie ist sich der Bewußtseinskampagnen bewußt geworden, was die sagen sie soll sich bewußt werden. Sie folgt dem Ruf, "Die Grippe kommt." Es ist nicht die physische Infektion, es ist die geistige Infektion. Epidemien werden durch Infektionen ausgebreitet, aber nicht durch die physischen. Solche Infektionen sind die, die durch Mundpropaganda verbreitet werden, durch das Denken - falsches Denken - durch Bewußtsein - die verkehrte Art von Bewußtsein - durch Furcht, durch psychische Ansteckung. Wir widerstehen Viren die ganze Zeit, es ist ganz normal. Aber dann, wenn sich plötzlich die Nachricht ausbreitet, daß die Grippe kommt, und wenn wir dann diese Botschaft akzeptieren und uns ihr "bewußt" werden, dann geben wir unserem Unterbewußtsein das Signal, daß es alle normalen Abläufe abzubrechen hat und die Plünderer herauszulassen hat und ihnen freien Lauf zu lassen hat. Wir haben es gemanaged die Grippe zu bekommen. Und vielleicht sind wir sogar stolz auf unsere Management-Errungenschaften. Wir stellen fest, "Ich wußte, daß ich sie kriegen würde."

Sie befinden sich in einer entspannten Stimmung; Ihre Vorstellungen, ihre geistigen Bilder, betrachten Sie in einer selbstsicheren und friedvollen Einstellung. Sie glauben an göttliche Gesundheit. Sie sind überzeugt, daß Ihr Leib jede Art Medizin herstellen kann, die er benötigt. Sie sind überzeugt, daß ihr Leib alles reparieren kann, was kaputt ist. Sie sind sogar davon überzeugt, daß Ihr höheres Selbst alles aufdecken kann, was in Ihrem geistigen Leib verkehrt ist und Ihren gedanklichen Leib veranlaßt, entsprechend zu handeln. Sie beginnen in göttlicher Gesundheit zu leben. Sie beginnen, so zu leben, als ob es keine Krankheit gibt. Sie beginnen zu leben wissend, daß es Ihnen gut gehen wird Ihr ganzes Leben lang und daß, wenn Sie sterben, Sie nur eine Änderung des Bewußtsein erfahren werden und ein besseres Leben ohne den Leib führen werden.

Wenn es so leicht ist physische Probleme los zu werden, warum haben sie dann so viele Leute und werden sie nicht los? Wir leben in einer sogenannten christlichen Gesellschaft und man sollte erwarten, daß christliche Lehre allgemeines Wissensgut ist das auch praktiziert wird - bei religiösen, aber auch bei wissenschaftlichen Menschen. Aber hier haben wir wieder, daß Religion und Wissenschaft oft die gleichen Probleme haben. Eigentlich sind diese Lehren nicht nur die Lehren der Christenheit, alle geistigen Bewegungen haben sie. Sie alle haben die Lösung zu den Problemen der Menschheit und sie unterscheiden sich in den Wegen dies auszudrücken. Aber Religion hat nicht wirklich das Wohlsein des Menschen als Ziel, das Ziel ist eher Macht, Einfluß und finanzieller Gewinn. Und mit der Wissenschaft ist es nicht viel anders. Immer wieder gibt es Berichte, daß Medizinwissenschaftler Praxen zurückweisen die Ewigkeiten alt sind, erfolgreich in allen Kulturen benutzt wurden und die gut dokumentiert sind. Alle solche Zurückweisungen beweisen immer das eine: daß solche Leute nicht die Interessen der Leidenden als Ziel haben.

Und das gleiche trifft auf die religiösen Leute zu. Beide sind wirklich Heuchler. Zusätzlich zu den Unzulänglichkeiten der wissenschaftlichen Leute fürchten sich die religiösen Leute vor dem Heilige Geist und seinen Werken. So auch die wissenschaftlichen Leute die die natürlichen Methoden zurückweisen, aber sie sind sich dessen nicht so sehr bewußt. Für die religiösen Kleriker ist diese Gefahr viel realer. Denn dieses Wirken der Gaben des Geistes in der Zusammenkunft der Gläubigen ist der große Unterschied zwischen ihren "Gottesdiensten" und den Gottesdiensten der wirklichen Gemeinde. Sie fürchten es wie die Hölle, denn es würde sie überflüssig machen. Die Veranstaltung würde nicht mehr in ihren Händen sein, der Heilige Geist würde es ihnen aus der Hand genommen haben.

Dieses Problem besteht in allen Religionen. Die ursprüngliche Bewegung des Geistes wurde bald von den Religiösen für ihre Ziele benutzt. Die Entwicklung von Ritualen, Priestern, Tempeln, Glaubensbekenntnissen, Betteln usw. überwucherte schnell die geistigen Aspekte und tötete sie.

Da gibt es noch etwas anderes was man tun kann, um Krebs los zu werden. Im Falle von Hautkrebs kann man einfach natürliche Medizin benutzen. Tragen Sie etwas Kampferöl morgens auf und Rizinusöl am abend und tun sie es über eine Zeitlang. Es hat bei mir an einer kleinen Stelle meiner Haut funktioniert. Mit Rizinusölbehandlung habe ich auch eine Warze entfernt, die mich beim Abtrocknen nach dem Bad störte.

Die schönste Methode, um Krebs los zu werden, ist lachen. Verbringen Sie einfach viel Zeit mit lachen. Sehen Sie sich Filme an, die ihren Verstand und Leib zu Lachanfällen führen, daß Sie sich vor Lachen schütteln, glucksen, kichern, oder was auch immer ihr glücklich sein ausdrückt. Es war der Verstand, der den Zustand des Krankseins verursachte und er wird es auch heilen. Seien sie fröhlich und gesund.

Und wir dürfen die Hilfe der Mediziner nicht zurückweisen oder nicht respektieren. Sie sind Teil Gottes Schöpfung. Es ist nur das böse Denken und Handeln vor dem wir uns schützen müssen.

Übles Handeln, wie Zorn bei Religionisten und Wissenschaftlern gegen das Wirken des Geistes in bezug auf Heilung, ist eine allgemeine Reaktion die von ihnen ausgeht gegen was auch immer sich im Gegensatz zu ihrem Eigensinn und ihrer Habgier befindet. Es ist Teil einer allgemeinen Wut auf alles was mit den Dingen Gottes zu tun hat. Dieser allgemeine Zorn existiert wegen des Mangels an wirklicher Liebe, ihrem Haß, ihrer Opposition zu allem was nicht ihre Selbstliebe und ihre Liebe für weltliche Dinge unterstützt.

Was für eine Einstellung sollten wir haben zu Leuten des medizinischen Berufstandes, die sich wirklich um ihre Kunden kümmern?

Ehre den Arzt, wenn du ihn brauchst, mit gebührender Achtung, denn auch ihn hat Gott geschaffen. Denn von Gott hat der Arzt die Weisheit und vom König empfängt er Gaben. Das Können des Arztes läßt ihn erhobenen Hauptes wandeln und die Großen bewundern ihn. Der Herr bringt Heilmittel aus der Erde und ein kluger Mann verabscheut diese nicht. Machte nicht das Holz einst das Wasser süß, so daß die Kraft darin erkannt wurde? Und er selbst hat den Menschen Wissen gegeben, so daß er sich durch seine mächtigen Taten ehrt. Mit ihm heilt der Arzt und nimmt den Schmerz hinweg. Und der Apotheker fertigt damit die Mixtur. Gottes Wirken nimmt kein Ende und sein Friede herrscht auf der ganzen Welt. Mein Sohn, wenn du krank bist sei nicht niedergeschlagen, sondern bete zu dem Herrn, und er wird dich heilen. Hör auf zu sündigen und laß deine Hände richtig handeln und reinige die Herz von allem Schlechten. Opfere Weihrauch und eine Gabe von Mehl und eine Opfergabe soweit du vermagst. Dann laß den Arzt übernehmen, denn der Herr hat ihn geschaffen, und laß ihn nicht fernbleiben, denn du brauchst ihn. Es gibt eine Zeit da durch ihn Erfolg eintritt, denn er betet ja auch zu Gott, daß er die richtige Diagnose stellt und somit die Heilung bewirkt werden kann. Wenn ein Man in den Augen seines Schöpfer sündigt, dann wird er einen Arzt nötig haben.

Dieses ist Sirach 38,1-15 und ist guter Rat. Sirach wird auch Jesus Sirach oder Das Buch Jesus Sirach oder Ecclesiasticus genannt.

Ein Arzt mit der richtigen Einstellung mag oft in den Gaben des Geistes handeln ohne sich dieser übernatürlichen Geschehnisse in seinem Leben und seiner Arbeit richtig gewahr zu sein. Er mag diagnostizieren und Heilmittel verschreiben die genau das Ergebnis dieser Bereitschaft sind, leidenden Menschen zu helfen.

Wir wollen ein sechstes Beispiel ansehen und bei Heilung bleiben und auch auf Träumen zurückkommen.

Ich kann meine Träume lenken. Ich kann das beeinflussen, was ich träume; ich kann mich selbst veranlassen bestimmte Träume zu haben. Träume die mir helfen. Therapeutische Träume. Ich kann auch den schlechten Träumen ein Ende bereiten. Ich kann mehr und mehr mein Denken im Wachzustand auf die Dinge Gottes lenken und weg von Furcht, Zorn, Unversöhnlichkeit, Habgier, Krankheit, Armut und Feindseligkeit. Und die Aktivitäten meines Denkens während dem Schlaf kann ich ebenfalls beeinflussen. Bevor ich einschlafe kann ich mir vornehmen, einen Traum zu haben, der bewirkt, daß ein gewisses Problem sich auflöst. Wenn ich dann erwache mag ich mich eines solchen Traumes gewahr sein, oder ich mag es nicht. Das ist nicht wirklich entscheidend. Mein Körper und mein Unterbewußtsein mag es, wenn ich solche Ziele vorgebe. Meine Zellen werden sich sehr darüber freuen, denn ich gebe ihnen klare Führung. Ich mag sogar gleichzeitig, wenn ich über den Traum nachdenke den ich haben will, auch über die Hilfe nachdenken, die die Zellen mir geben werden und mich bei ihnen für ihre Kooperation bedanken. Jede Zelle meines Leibes ist bewußt. Mein Verstand ist nicht nur in meinem Gehirn, oder mit meinem Gehirn verbunden. Jeder Teil der materiellen Welt und auch der geistigen Welt ist bewußt. Bewußtsein ist der elementarste Baustein. Die Einheit des Denkens und der Bewußtheit aller Teile meines Körpers, jeder einzelnen Zelle, kann verglichen werden mit der Einheit der Gemeindemitglieder der Gemeinde Gottes. Eine Krebszelle ist wie ein Mitglied der Gemeinde das gegen die Gemeinde und gegen sich selbst handelt. Eine Krebszelle ist eine Zelle die ihren Richtungssinn verloren hat, ihren Sinn für Einigkeit, ihren Sinn mit allen anderen Zellen in die richtige Richtung zu ziehen. Kümmern Sie sich also um ihre Zellen, wie ein Hirte sich um seine Schafe kümmert und wie Christus sich um die Seinen sorgt.

Ich kann mir vornehmen, daß jedesmal, wenn sich Symptome einer Krankheit zeigen, ich therapeutische Träume habe, Träume die bewirken, daß mein Leib geheilt wird, während ich schlafe.

Ich kann noch weitergehen und dem Heilige Geist mein Schlafen zur Benutzung überlassen. Er kann dann Träume benutzen. Und dieses wird mir dann helfen, wenn ich wach bin. Ich bitte ihn, es zu tun. Ich händige dann meinen Schlaf dem Heiligen Geist aus. Er wird mein Lehrer sein in meinem Schlaf. Ich werde in meinem Schlaf lernen.

Wir sehen uns jetzt ein siebentes Beispiel an. Wir wenden uns jetzt der Art und Weise zu, wie der Körper Giftstoffe ausscheidet. Wenn wir Stuhlgang haben, setzen wir uns, um unserem Darm zu entleeren. Wenn wir unsere Blase entleeren wollen, tun wir dies einfach. Wir können dies tun, wenn immer wie es wollen, auch wenn die Blase fast leer ist. Dieses trifft nicht auf den Darm zu. Normalerweise warten wir bis wir ein Drängen dazu verspüren. Das Ausscheiden von Partikeln durch Ausatmen findet ständig statt. Das gleiche gilt für das Ausdünsten. Wenn wir physisch aktiv sind nimmt dies zu, wir atmen schneller und wir schwitzen mehr. Das Atmen können wir beschleunigen wenn wir wollen, wir benutzen unseren Willen, die Ausdünstung können wir so nicht beschleunigen, zumindest nicht normalerweise. Wir haben hier körperliche Funktionen die automatisch wirken und andere die dies nicht tun. Die leiblichen Funktionen die automatisch funktionieren, werden vom Unterbewußtsein kontrolliert. Diejenigen die das nicht tun werden vom normalen Bewußtsein kontrolliert. Das Atmen geht automatisch. Unser Unterbewußtsein reguliert die Zahl der Atemzüge je Zeiteinheit je nach Beanspruchung. Wir brauchen da gar nichts zu tun. Manchmal achten wir für lange Zeit überhaupt nicht auf unser Atmen und alles geschieht automatisch. Wir können aber, wenn wir wollen, wenn wir unseren Willen dazu benutzen, jederzeit diese unabhängige Tätigkeit unterbrechen und beeinflussen. Wir könne mit dem Atmen aufhören, wir können schneller einatmen, oder tiefer, oder wir können auf jede gewünschte Weise ausatmen. Wir können völlige Kontrolle auf unser Atmen ausüben. Ebenso verhält es sich mit dem Blinken unsere Augenlider. Das Schlagen unseres Herzens können wir normalerweise nicht direkt beeinflussen. Wenn wir es langsamer schlagen lassen wollen, dann müssen wir ruhen, wenn wir es schneller schlagen lassen wollen, dann müssen wir unseren Körper oder unsere Emotionen stimulieren. Es gibt Leute die trainieren ihre Fähigkeit ihren Körper zu kontrollieren und sind fähig ihren Herzschlag zu beeinflussen indem sie nur ihren Willen benutzen. Sie mögen sogar fähig sein, ihren Herzschlag auszusetzen oder so langsam zu schlagen, daß er nicht mehr wahrnehmbar ist. Da ist also ein gewisser Spielraum von bewußter Kontrolle den man auf den Körper ausüben kann. Und da gibt es auch viele Funktionen des Körpers die so alltäglich werden, daß das normale Bewußtsein keinen Einfluß auf sie zu nehmen braucht. Wenn ich aufstehe und das Fenster schließe oder die Tür öffne, dann werden solche Aktivitäten so oft getan, daß ich kaum mein normales Bewußtsein dazu gebrauchen muß. Indem ich einfach etwas oft tue, übernimmt das Unterbewußtsein dies und tut es ohne daß der bewußte Verstand dazu betragen muß.

Wenn da aber eine Aktivität ist, die immer nur von dem Unterbewußtsein ausgegangen ist, und die nicht vom bewußten Verstand dem Unterbewußtsein beigebracht wurde, wie das Schlagen des Herzens, dann glauben wir, daß das normale Bewußtsein diese Aktivität nicht beeinflussen kann. Wir nehmen einfach an, daß wir damit leben müssen. Lassen Sie uns ein extremes Beispiel nehmen. Wenn das Herz aufhört zu schlagen, dann gehen wir davon aus, daß es mit uns geschehen ist. Vielleicht könnte ein Arzt etwas dagegen tun, vielleicht sogar ein Laie, wenn aber keine solche Person da ist, dann bedeutet das das Ende. Aber vielleicht wird sogar der Tod einer Person, der Zeitpunkt des Todes, von dieser Person bestimmt. Es ist vielleicht einfach so, daß wir dies nicht wissen. Es gibt bekannte Fälle in denen ein bestimmter Prozentsatz von Menschen öfter nach einem bestimmten Ereignis, wie dem neunzigste Geburtstag, starb. Unser Verstand beeinflußt solche Dinge. Es mag bewußt oder unbewußt geschehen.

Zum Stuhlgang sich hinzusetzen ist solch ein Fall wo normalerweise das Unterbewußtsein den Anstoß gibt. Wir haben das Bedürfnis zur Toilette zu gehen und handeln danach. Wir gehen selten auf die Toilette wenn es einen solchen Drang sich zu entleeren nicht gibt. Wir können aber unser normales Bewußtsein dazu benutzen, den Darm zu entleeren. Dieses hat Vorteile. Wenn ich den Zeitpunkt und die Stunde hierzu bestimmen kann, dann brauche ich nicht zu erwarten, daß es zu einer Zeit geschehen wird, die mir nicht paßt. Wie tue ich dies? Ich plane vielleicht Zeiten des Tages an denen ich den Stuhl meiner Eingeweide entleeren will. Nehmen wir an ich will dies um 7 Uhr morgens und um 7 Uhr abends tun. Dann gehe ich zur Toilette zu diesen Zeitpunkten und bringe mich in eine entspanne Haltung und stelle mir das vor, was ich will, das es stattfindet. Ich übe keinerlei Druck auf mich aus. Ich benutze meinen bewußten Willen, aber ich benutze überhaupt nicht meinen Körper. Ich benutze nicht körperliche Mittel wie drücken oder das Anspannen bestimmter Muskel oder Luftanhalten und das Erzeugen von innerem Druck. Ich entspanne mich einfach und lasse das Unterbewußtsein es tun. Ich benutze einfach mein normales Bewußtsein für diese Entspannung und für die Übermittlung meines Wunsches an das Unterbewußtsein, die Arbeit auszuführen. Was enorm hilft ist das Wandern des Denkens zu stoppen und sich dem Innern zuzuwenden. Ich mag vielleicht mein Atmen beobachten. Besser ist es, die Aufmerksamkeit auf die inneren Schwingungen des Körpers, oder des geistigen Körpers, zu richten. Noch besser ist es, nicht nur diese inneren Schwingungen zu beobachten, sondern sie sogar zu kontrollieren und zu dirigieren. Wenn mir diese Schwingungen nicht bekannt sind, dann wird die Kenntnis, daß sie existieren, der Beginn sein. Ich kann sie einfach dadurch kennenlernen, daß ich sie aktiviere. Ich fange vielleicht mit meinem linken Fuß an, konzentriere mein Bewußtsein auf ihn und beginne, diese Lebenskraft in meinem Fuß zu fühlen. Ich fühle dieses Kribbeln, ich fühle wie mein Fuß ganz leicht vibriert. Wenn ich mir dann dieses Gefühls sicher bin, dann weite ich es auf das untere linke Bein aus und dann auf das obere und wenn dann das ganze linke Bein sich so anfühlt, dann mache ich weiter mit dem rechten Fuß und dann dem ganzen rechten Bein, den Händen, Armen, dem Unterkörper, dem Bauch, der Brust, dem Hals und dem Kopf. Ich tue dies immer für ein paar Minuten. Es ist eine angenehmer Art zu kreieren. Ich wende mich meinem Inneren zu, zu dem Lebensfluß in meinem Innern, dem Inneren meines Leibes, und lasse mein Unterbewußtsein die Dinge kreieren, die mein normales Bewußtsein ihm aufgetragen hat.

Jesus sagt, daß das Königreich Gottes in uns ist. Warum sollte Gottes Königreich in uns sein, in unserem Leib sein? Kann es nicht überall in der Welt sein? Wäre nicht der Himmel, hoch oben am Firmament, ein viel glaubwürdiger Ort? Aber alle Weisheitslehren aller Zeitalter verweisen uns auf unser Inneres. Was ist denn so besonders an unserem Leib? Unser Leib ist der Tempel des Heiligen Geistes. Unser geistiges Selbst wohnt in uns. Wir leben in einem Körper, wir haben eine Seele und wir sind Geist. Wenn wir aber diese Dinge näher untersuchen, dann stellen wir fest, daß wir sogar noch komplizierter als dies sind. Unser Körper allein besteht aus eigentlich drei Körpern. Wir haben den physischen Körper. Und das Leben in diesem physischen Körper wird aktiviert von dem Lebenskörper, unserem zweiten Körper. Und unsere Emotionen sind enthalten in einem dritten Körper, dem Seelenkörper, einem dritten Körper, der etwas mit unserer Seele zu tun hat, diese Seele aber nicht ist. Und wenn wir dann zur eigentlichen Seele kommen, dann besteht diese auch aus drei Teilen. Und wenn wir zum Geist kommen, besteht auch dieser aus drei Teilen. Alle diese verschiedenen Teile können im geistigen reich gesehen werden. Wenn die Gaben des Geistes wirken, dann ist der Geist tätig. Die Gabe der Unterscheidung der Geister läßt uns diese unsere Teile sehen. Und diese verschiedenen Teile von uns sind auch Bewußtseinszustände. Wenn ich wach bin dann wirke ich in meinem physischen Körper und mein bewußter Verstand ist tätig. Wenn ich schlafe hat mein bewußter Verstand untätig und meine Sinne haben aufgehört Informationen an meinen Verstand zu senden und mein Unterbewußtsein ist tätig und ich befinde mich in meinem Seelenkörper. Mein Denken hat sich von meinem Gehirn getrennt und mein Seelenkörper hat sich von meinem physischen Körper getrennt, nur die Silberschnur hält die notwendige Verbindung aufrecht. Wenn nämlich diese Silberschnur unterbrochen wird, dann bin ich völlig frei von meinem physischen Körper und auf meinem Wege zum Leben hiernach. Der physische Körper hat aufgehört für mich von Nutzen zu sein, er wird leblos und wird beerdigt und löst sich auf.

Dieses ist also ein komplexes Ich; mein Geist ist mein eigentliches Ich, dieses Ich hat eine Seele, und die Seele ist in einem vorübergehenden Leib, dem physischen Leib. Und weil dies in meinem Leib ist, wende ich mich nach innen, denn da ist mein wirkliches Ich, mein höheres Selbst, mein Geist. Und mein Geist wird bewohnt von dem Heiligen Geist, von Gott. Gott lebt in mir. Und deshalb ist das Königreich Gottes in mir. Es ist sehr nahe bei mir. Ich brauche nirgends zu suchen. Es ist direkt in meinem Innern. Und ich kann eigentlich einiges davon in meinem Leib fühlen. Ich kann diese Lebenskraft fühlen, die in mir schwingt und vibriert. Und ich kann dies nicht nur fühlen, ich kann es sogar dazu bringen, daß sie von den Fußsolen sich bis zum Scheitel bewegt und von da wieder zurück zu den Fußsolen. Ich leite und kontrolliere es. Ich führe den Befehl darüber. Ich herrsche. Ich habe die Oberhoheit.

Gottes Königreich ist in mir, denn in mir ist mein wirkliches Ich, mein Geist. Der Körper und die äußere Welt sind physisch und daher vergänglich; das Ewige ist mein Geist, das was ich wirklich bin. Und der Körper und die äußere Welt wurden und werden von mir geschaffen und aus meinem geistigen Ich heraus. Mein Leib ist nur mein physisches, temporäres Selbst. Mein tatsächliches Selbst ist Geist, das Selbst in dem das Königreich ist, wo das Herrschen stattfindet, wo die Regierungsgewalt ausgeübt wird.

Und ich kann Einzelheiten meines Lebens festlegen, wie etwa wann mein Darm seinen Inhalt entleeren sollte, und somit den Abfall loswerden, den der Leib produziert hat, indem er die nützlichen Teile meines Essens und Trinkens von den Teilen trennte, die ich nicht nutzen kann, und von den Teilen die giftig sind, und die durch die Eingeweide gehen. Auch die abgestorbenen Zellen werden zu den Ausscheidungsorganen geleitet, wie den Därmen. Je länger nun diese Exkremente im Körper bleiben, je mehr werden sie zu einem Problem. Es können Fäkalien sich im Dickdarm aufhalten die sich verkrusten und sie können zu Problemen führen wie Migräne. Migräne kann vom Unterleib herrühren. Es ist daher gut, das Zeug innerhalb des Dickdarms und des ganzen Verdauungskanals in Bewegung zu halten und Blockaden zu vermeiden, und zu vermeiden, das Teile drinnen bleiben. Eine typische Ursache von Mangel an Stuhlgang ist Stress und zu viel Aktivität. Das Unterbewußtsein wird automatisch keinen Stuhlgang einleiten, wenn wir zu aktiv und zu beschäftigt sind, sondern auf eine geeignete Zeit warten. Und wenn diese Zeit nicht zur Verfügung gestellt wird, dann werden wir unter Druck gesetzt, und wir werden das Bedürfnis für Stuhlgang dann fühlen, wenn wir vielleicht nicht gerade erpicht sind, dadurch gestört zu werden. Wenn wir auf unserem Weg zur Arbeit sind oder in einer Besprechung oder auf einer Autofahrt, mögen wir solche Aktivität nicht schätzen. Es kann also ganz gelegen kommen, wenn wir das Ganze kontrollieren können und es geschehen lassen, wenn es uns paßt.

Manche Leute entleeren ihren Darm manchmal mehrere Tage lang nicht. Es aber zweimal täglich zu tun, ist dann eine dramatische Verbesserung. All die Giftstoffe haben dann viel weniger Gelegenheit toxische Verhältnisse zu schaffen. Wir brauchen auch weniger Gewicht mit uns herum zu tragen und wir brauchen weniger Energie, die Abfallstoffe auf Körpertemperatur zu halten.

Unseren Körper zu trainieren, Fäkalien zu geeigneten Zeitpunkten abzusondern, kann eine gute Art und Weise sein ganz allgemein zu lernen, Teile unseres Körpers zu kontrollieren. Wir können unsere Aufmerksamkeit darauf richten, was wir Gefühle ans Tageslicht kommen, wenn wir die Därme entleeren, und dann stellen wir uns dieses vor, wenn wir das nächste mal wollen, das dies abläuft. Und wir können das Gleiche mit anderen Vorgängen tun.

Wir beobachten die Einzelheiten eines Vorgangs und reproduzieren sie dann in unserer Vorstellung und veranlassen so, daß der Vorgang wieder abläuft. Und wir geben dem Vorgang einen kurzen Namen. Wenn wir uns hieran gewöhnen, stellen wir uns vor, was passieren soll, und denken auch an den Namen, und es wird dann mehr oder weniger von selbst ablaufen. Nach einigem Üben verläuft alles wie von selbst. Den Namen den wir der Sache geben, können wir als Makro bezeichnen - ein Makro wie es in der Welt der Computer besteht, ein kurzes Programm das es in einer umfangreicheren Anwendung wie in einem Textverarbeitungsprogramm gibt. Es wird benutzt, um häufig Aufgaben zu vereinfachen. Es ist eine Sammlung von Befehlen, die die Anwendung dann automatisch hintereinander ausführt. Diese Ausführung wird durch das Eingeben des Namens des Makros ausgelöst. Makros werden zum Einsatz aufwendiger Befehle eingesetzt und wenn dieses bequemer getan werden soll. Das Erstellen eines Makros ist natürlich nur dann wirtschaftlich, wenn diese Befehlskette oft gebraucht wird. Um dies zu tun, müssen die auszuführenden Aktionen zunächst aufgezeichnet oder programmiert werden. Dieses kann mit der Hilfe von Makro-Recordern oder Makro-Editoren getan werden. Diese sind, in unserem Beispiel, unser Verstand. Wir beobachten die Gefühle die wir haben, wenn wir etwas normalerweise tun, etwas was wir in Zukunft zu einem bestimmten Zeitpunkt automatisch geschehen lassen wollen. Wenn dieser Zeitpunkt dann kommt, in unserem Beispiel ist es der Stuhlgang, dann gehen wir zur Toilette und setzen uns auf sie und "wollen", daß es passiert. Dieser Vorgang ist dann der Name den wir der ganzen Sache gegeben haben - das Makro. Alles andere passiert dann automatisch, vielleicht nicht am Anfang, aber später wird es. Die Handlung des sich dort Hinsetzens in Kombination mit unserem Willen ist das Signal für das Unterbewußtsein alles das nun auszuführen, was wir beobachtet haben. Am Anfang werden wir nachhelfen müssen und uns vorstellen - uns denken - was stattfinden soll, aber bald wird dies nicht mehr nötig sein, und die Handlung des Hinsetzens in Kombination mit dem Wollen wird alles einleiten - das Makro wird beginnen, alle benötigten Einzelheiten auszuführen.

Unsere Körper sind stark beeinflußt durch elektrische Vorgänge. Die Leitfähigkeit des Körpers hängt vom Salzgehalt ab und ist daher veränderlich; das Urinieren genügt, um das chemische Gleichgewicht zu verändert und beeinflußt uns deshalb.

Das Entsorgen menschlichen Abfalls verändert und beeinflußt uns also, und da Giftstoffe betroffen sind, ist es förderlich.

Wenn ein Mann urinieren will aber davon abgehalten wird, weil die Anwesenheit anderer Leute in der öffentlichen Toilette ihn angespannt und befangen machen, dann kann es hilfreich sein, eine Lösung für dieses Problem zu kennen. Er kann sein bewußtes Denken benutzen, seinen Körper zu entspannen, und dem Unterbewußtsein auftragen, die Sache auszuführen.

Er kann das Gleiche tun, wenn er zuhause ist und zur Toilette geht, um zu urinieren, und nach einer Weile feststellt, daß er körperlich gar nichts tut, daß er aber mit seinen Gedanken höchst aktive ist, um etwas auszuknobeln. Er kann dann sein Denken beauftragen, seinen Körper zu entspannen und sein Unterbewußtsein das tun lassen, was ihm vertraut ist. Gerade der Ablauf des Urinierens ist eigentlich ein gutes Beispiel wie wir das Unterbewußtsein benutzen können, denn bewußt aktivieren wir keine Muskel und bewußt öffnen wir kein Ventil, nichts dergleichen geschieht, aber dem Unterbewußtsein wird ermöglicht, etwas zu tun, etwas was wir nicht richtig wissen, was es ist.

Wir haben erreicht was wir wollten und sind erleichtert worden und sind auch schädliche Abfallstoffe losgeworden. Wir haben es gelernt, Kontakt mit dem Unterbewußtsein aufzunehmen und dadurch die Funktionen des Körpers gelenkt. Dieses wird beim Stuhlgang und beim Urinieren funktionieren, es wird aber auch dann funktionieren, wenn wir Reparaturarbeiten am Leib ausgeführt haben wollen, wollen, daß wir Teile des Leibes geheilt bekommen.

Was haben wir also vor uns?

Wir lernen, bewußt Kontrolle über normalerweise unbewußte Vorgänge auszuüben.

Wir lernen, unwillkürliche Körperfunktionen unter Kontrolle zu bringen.

Der Wille beschließt, etwas soll geschehen, zum Beispiel soll der Körper aufhören, zu rauchen. Der Wille benutzt den bewußten Verstand dazu, etwas in der Richtung zu tun. Der bewußte Verstand ist weise und wendet sich an das Unterbewußtsein und läßt es handeln; es soll alles Notwendige unternehmen, wendet sich an Gott, läßt Gott es tun. Dann zieht sich der bewußte Verstand von dem eigentlichen Ausarbeiten der Lösung zurück und läßt das Unterbewußtsein alles Nötige tun. Das Unterbewußtsein ist am besten hierfür geeignet. Das normale Bewußtsein hält sich zurück und beobachtet nur und wendet sich dem Inneren des Leibes zu, und nimmt die inneren Vibrationen des Lebensleibes wahr und leitet sie, und bewahrt dadurch das normale Bewußtsein herumzuwandern. Das Bewußtsein hält die Welt an, stoppt den inneren Dialog, und wenn dieser innere Dialog wieder anfängt, oder wenn das Bewußtsein sich bewußt wird, daß dieser innere Dialog wieder angefangen hat, oder wenn der Heilige Geist den bewußten Verstand auf die Tatsache aufmerksam macht, daß der innere Dialog wieder am Gange ist, dann wendet sich der bewußte Verstand wieder sanft dem inneren Selbst zu, beobachtet und leitet den inneren Fluß von Energie und hilft damit dem Unterbewußtsein, an der Aufgabe weiter zu arbeiten.

Ich kenne einen Mann der mir erzählte, wie er mit dem Rauchen aufhörte. Er hatte Gott gebeten, ihm die Rauchangewohnheit wegzunehmen. Eines Tages ging er in einen Laden, um Zigaretten zu kaufen. Er ging auf den Ladentisch zu und hatte die Absicht, den Verkäufer, um Zigaretten zu bitten, aber zu seinem Schrecken stellte er fest, daß er dies nicht tun konnte. Er konnte bis zum Ladentisch gehen, er konnte aber nicht seinen Mund auftun und die Bestellung aufgeben. Er erzählte mir, daß das Ganze äußerst peinlich für ihn war. In dem Augenblick war er in eine sehr peinliche Lage versetzt worden. Aber dann später wurde der ganze Vorgang von ihm als ein großer Segen für ihn erkannt, als ein Wunder, als ein Schlag der Befreiung. Er hatte einfach sein Unterbewußtsein tun lassen, was es für notwendig erachtete. Das Unterbewußtsein verhinderte einfach, daß er seinen Mund auftun konnte, daß er sprechen konnte. Das Unterbewußtsein tat das Richtige, und er war fortan von einer Sucht befreit, die ihm große Schwierigkeiten bereitet hatte. Schon die Tatsache, daß er in den Laden hineinging, um Zigaretten zu kaufen, war ihm äußerst peinlich, denn er als eine geistige Person hatte etwas in seinem Leben, wo der Teufel in Kontrolle war. Aber dann wurde es ihm richtig peinlich, wenn er sich wie ein Idiot vorkam, als er zum Ladentisch kam, aber nichts sagte und nur da stand und unfähig war, seine Lippen zu bewegen, und schließlich sich umwandte und herausging. Erst später wurde ihm bewußt was eigentlich passiert war oder was der Heilige Geist ihn veranlaßte, zu erfahren. Dieses Wunder veränderte ihn dermaßen, daß er nie wieder Zigaretten kaufte und rauchte. Er war frei vom Rauchen.

Was können wir von dieser Geschichte lernen? Wir übergeben Gott unser Problem. Gott ist in unserem Innern, er ist in direktem Kontakt mit unserem Unterbewußtsein, er ist ein Teil davon. Danach entspannen wir uns und lassen unser Unterbewußtsein es lösen, und nehmen das Ergebnis wahr - und sind glücklich.

Unser achtes Beispiel ist die Heilung des Mannes Edgar Cayce, wie er sich selbst heilte nachdem er seine Stimme verloren hatte. Als Edgar noch recht jung war, arbeitete er für seinen Vater und verkaufte Versicherungen. Eines Tages wachte er auf und konnte nur noch wispern. Er hatte keine Erkältung. Der Arzt konnte ihm nicht helfen. Er versuchte viele andere Ärzte, aber vergeblich. Er hatte keine Kontrolle über sein Sprechen und über ein Jahr lang konnte er so gut wie nicht sprechen, nur flüstern. Er konnte im Versicherungsgeschäft nicht weitermachen. Er glaubte, daß da etwas in seinem geistigen Leben fehlte und er hielt eine Rückschau über sein Leben. Er fing an, als Fotograph zu arbeiten. Er wurde hypnotisiert und ihm wurde gesagt, daß er unter Hypnose sprechen konnte; aber er konnte danach nicht sprechen. Ein in Hypnose interessierter meinte, Edgar wäre ein Selbst-Hypnotiseur und schlug ihm vor, daß er sich selbst einschlafen ließ, daß jemand anderes ihm dann vorschlug, "Sieh dich selbst, sage uns was das Problem ist und was dagegen unternommen werden kann." Dieses wurde aber nicht gemacht und sein Zustand wurde schlimmer. Dann tat es ein Hypnotiseur für ihn. Dieser Hypnotiseur behandelte später Leute durch suggestive Therapie. Edgar sagte dem Hypnotiseur, daß er meinte, er könne sich selbst unbewußt machen. Der Hypnotiseur schlug vor, daß dies der Grund war, warum andere Hypnotiseure nicht fähig waren, ihm nachhypnotische Suggestionen zu geben, wenn Edgar aber sich selbst in einen unbewußten Zustand versetzen würde, und jemand anderes zu ihm sprach, würde Edgar ihnen sagen können, was die Störung ist und wie sie behoben werden kann. Dies wurde gemacht. Edgar legte sich auf eine Liege und kurz danach sah es aus als ob er schlief und der Hypnotiseur fing an über seine Hals zu sprechen, und Edgar antwortete mit vernehmbarer Stimme. Er beschrieb den Zustand seiner Kehle, gab die Ursache und schlug auch die Abhilfe vor. Die Abhilfe war, die Zirkulation zum Hals zu erhöhen und die Stauung zu beseitigen, so daß die Kehle wieder normal war und der Sprachapparat wieder funktionierte. Als Edgar gefragt wurde, ob dies getan werden kann, antwortete er, daß es gemacht werden kann. Er sagte ihnen, daß es ein psychologischer Zustand sei, der einen physischen Effekt hervor ruft, so daß er unfähig war, in normalem physischen Zustand des Körpers zu sprechen, und das er beseitigt werden könne, indem in dem unbewußten Zustand die Zirkulation durch Suggestion erhöht wird. Und dieses wurde dann auch sofort getan. Sie sahen, wie es stattfand. Sie sahen, wie die Farbe seines Halses sich änderte und er geheilt wurde. Als Edgar aufwachte, konnte er mit normaler Stimme sprechen. Er war geheilt.

Für eine ganze Reihe von Jahrzehnten danach war Edgar als Selbst-Hypnotiseur tätig. Er benötigte nur den Namen und die Anschrift einer Person. In dem hypnotisierte Zustand fand er dann diese Person, fand ihr Problem und auch das Heilmittel für sie. Er war eine große Hilfe für viele Menschen und viele Menschen wurden durch diese Methode geheilt.

Die Tatsache nun, daß Edgar eine Rückschau über sein Leben hielt, läßt mich annehmen, daß sein Unterbewußtsein, sein höheres Selbst, das Selbst, das vom Heiligen Geist bewohnt wird, Edgar zu seiner eigentlichen geistigen Aufgabe leitete: anderen Heilung zu verschaffen. Der Verlust seiner Stimme wurde das Mittel, um die Methode zu finden, die es ihm erlauben würde, Tausenden von Menschen Heilung zu verschaffen.

Hypnose kann eine sehr nützliche Sache sein - scheinbar. Die Umstände der Hypnose sind eine Art von Berührungspunkt die dem Hypnotiseur hilft, und besonders der Person die hypnotisiert wird, daran zu glauben und Heilung zu erfahren.

Edgars geistiges Problem war es, mit dem Zweck seines Lebens zu beginnen - anzufangen, Menschen zur Heilung zu verhelfen. Dieses war ein psychologischer Zustand der einen physischen Effekt hervorbrachte, der sich durch eine teilweise Lähmung der Nebenmuskeln der Stimmbänder manifestierte. Die Abhilfe war eine Erhöhung der Zirkulation zu den betroffenen Teilen. Und dieses konnte mit Hilfe von Suggestion erreicht werden und wurde so auch erreicht. Der Hypnotiseur gab entsprechende Anweisung, "Die Zirkulation zu den betroffenen Gliedern wird sich nun erhöhen und der Zustand entfernt." Und dann beobachteten sie, was passierte. Der obere Teil der Brust wurde langsam blaßrot. Dann die Kehle. Die blaßrote Farbe veränderte sich in rosenfarbig. Das Rosenfarbige in ein heftiges Rot. Das ganze dauerte etwa eine viertel zu einer halben Stunde. Dann sprach Edgar wieder in einer vernehmbaren Stimme und sagte, daß es jetzt okay sei und daß der Zustand entfernt worden ist und daß die Suggestion gegeben werden sollte, daß die Zirkulation wieder normal werde und daß danach der Körper erwache. Dies wurde gemacht. Sie sahen zu, wie das Rot zurück in Rosenfarbig und dann in Blaßrot verändert wurde und wie dann die Haut wieder die normale Farbe annahm. Edgar wachte auf und war ein gesunder Mann.

Was können wir hieraus lernen?

Wir können es uns leichter machen. Wir können solche Anweisungen selbst unserem Unterbewußtsein geben. Wenn ich glauben kann, das Hypnose dieses tun kann, dann mache ich einfach den nächsten Schritt und glaube, daß es direkt gemacht werden kann. Ich muß nur die Grenzen meines Glaubens erweitern. Hypnose ist nur ein Berührungspunkt, es ist eine Art Krücke. Wir sollten die Sache ganz einfach und unkompliziert machen. Ich spreche zu der Sache und befehle ihr, sich zu ändern. Wir können aber Hypnose für die offenlassen, die in der Kenntnis, wie Glauben funktioniert, wachsen.

Was können wir noch hieraus lernen?

Wir können erkennen, daß das Symptom, die Unfähigkeit zu Sprechen, von Edgar selbst geschaffen worden war. Sein Unterbewußtsein schuf es. Und sein Unterbewußtsein heilte es dann auch. Das Unterbewußtsein machte das Ganze, es tat beides. Edgar war ein geheilter Mann, er war aber nun viel mehr, er war zu einem Heiler für viele geworden. Das Ganze veranlaßte, daß er eine gewaltigen Schritt vorwärts machte. Wenn wir also krank werden, dann sollten wir dies als eine Gelegenheit nutzen und als eine Herausforderung, als etwas was uns im Leben weiterkommen läßt. Was wir hier aber hervorheben wollen, ist daß wir, wir mit unserem bewußten Denken, all dies bewerkstelligen können. Wir schaffen negative Dinge, in diesem Fall physische Einschränkungen, und wir schaffen positive Dinge, in diesem Fall physische Heilung. Wenn uns diese Fähigkeiten bekannt sind, können wir damit anfangen, das Erschaffen von negativen Dingen möglichst gering zu halten, und damit anfangen, unsere Energien in Sachen zu investieren, und Dinge zu schaffen die wir wirklich wollen und die uns helfen und uns Freude bereiten. Dies bedeutet, daß wir anfangen, bewußt zu erschaffen - bewußt gute Dinge kreieren. Und wir hören auf, stoppen bewußt, all die Dinge in unser Leben zu bringen, die wir nicht haben wollen und die uns keine Freude machen. Wir können herrschen, Regierungsgewalt über uns selbst ausüben, Kontrolle haben. Wir schöpfen. Wir fangen an, bewußt Schöpfer zu sein. Wir beginnen zu wissen, was wir tun. Zu schöpfen ist unsere wirkliche Aufgabe.

Wir beherrschen unser Leben. Wir beherrschen unseren Körper. Wir beherrschen unsere Lebensumstände.

Was nun aber über das Herrschen über andere? Und was über von anderen beherrscht zu werden?

Wir können noch etwas anderes von diesem Fall lernen. Edgar neigte sehr dazu eine geistige Person zu sein. Schon als Junge und als junger Mann hatte er die Bibel viele male gelesen. Er wollte den Willen seines Vaters tun. Er gehörte aber zu Konfessionen und dadurch zu "Rechtgläubigkeit" - Orthodoxie. Er wuchs dadurch auf mit diesem merkwürdigen Verhältnis zum Übernatürlichen. Auf der einen Seite glaubten sie an Gott, einem übernatürlichen Wesen, hatten aber Probleme mit jeder Art von übernatürlichen Geschehnissen, besonders in der Zusammenkunft der Gläubigen. Ihre "Geistlichen" würden es nicht mögen. Es destabilisierte den Einfluß und die Macht der Kleriker. Orthodoxie hat den Christen seit 2000 Jahren erzählt, daß alles Übernatürliche übel ist. Es ist der Teufel. Der Teufel tut es. Edgar hatte ganz erhebliche Probleme sein Geschenk von Gott zu akzeptieren und deshalb auch, es zu benutzen. Es war ein großes Problem in seinem Leben. Es war so groß, daß Gott, indem er sein Unterbewußtsein benutzte, ihn seine Stimme verlieren ließ und ihn dann eine Wunderkur erfahren ließ. Seine Bibelkenntnisse waren ihm eine große Hilfe. Seine Verbindung mit den Klerikern ein großes Hindernis.

Diese Bindung an die Religionisten und an ihr System verhinderte es auch, daß er seine religiöse Brille abnahm, bevor er die Bibel laß. Es war der Grund, daß er sich niemals von ihnen trennte und niemals frei wurde. Er tat aber eine sehr wichtige Sache, eine Sache die sehr für ihn spricht, er versuchte nicht, das große Geld aus seiner Gabe zu machen. Er war manchmal in Versuchung es zu tun, er kehrte aber immer auf den richtigen Weg zurück. Dieses ist vielleicht der größte Aspekt seines Lebens. Wenn er merkte, daß andere ihn benutzen, um schnell reich zu werden, machte er dem ein Ende. Und er öffnete sich der Tatsache, daß andere geistige Bewegungen, Bewegungen die außerhalb des Christentums waren, auch geistige Wahrheit bringen können. Sein Christentum blieb nicht engstirnig.

Ich las ein wissenschaftliches Buch das paranormale Dinge behandelte. In ihm wurden die Erfahrungen mit Leuten die paranormale Fähigkeiten besaßen wiedergegeben. Ihre allgemeine Ansicht war, daß niemand versuchen sollte, Geld aus den paranormalen Gaben zu machen, daß dies Gaben von Gott waren und daß es unmoralisch wäre, sie zum finanziellen Gewinn zu nutzen. Sie glaubten auch, daß wenn sie es doch taten, Geld damit zu verdienen, dann würde ihnen das Geschenk genommen, oder das Vermögen das sie damit gemacht hatten, würde sich in Unglück und Elend verwandeln. Hiermit wirft sich die Frage auf, wer ist ein echter Nachfolger Christi, der Christ, der in den Gaben des Geistes tätig ist und daraus Geld macht, und der glaubt, daß Frömmigkeit ein Mittel zum finanziellen Gewinn ist, und der deshalb mit dem Wort Gottes hausieren geht, und daher auch beweist, daß er gegen die Gebote der Bibel handelt, oder der "Heide", der vielleicht nicht behauptet ein Christ zu sein, der aber paranormale Fähigkeiten hat und diese Gabe von Gott erhalten hat und benutzt, vielleicht sogar zum Nutzen von anderen, um sie heil zu machen, und der daraus kein Geld macht. Wer von den beiden ist ein wahrer Jünger Christi?

Der finanzielle Einfluß des Geldes auf die Manifestationen der Gaben des Geistes ist mannigfaltig. Da ist vielleicht ein Medium das öffentlich vor Zuschauern, die Eintritt gezahlt haben, auftritt. Dieses Medium macht sich nun Sorgen, ob die Geistesgaben auch funktionieren werden. Ein Medium, das kein Geld verlangt, hat nichts zu befürchten. Wenn etwas passiert, dann ist das okay, und wenn nichts passiert, dann ist auch das okay. Ein Medium aber, das mit ihren Gaben Geld verdient, macht sich Sorgen, ob die Gaben da sein werden, wenn die Schau anfängt. Nun mag da vielleicht ein Ketzer-Jäger unter den Zuschauern sein, und er verfolgt nun, was sich abspielt. Das Medium kommt auf die Bühne und nach kurzen Worten der Einleitung wählt es eine Frau aus dem Publikum aus und fragt sie, ob sie eine nahe Verwandte oder Bekannte hat die kürzlich verstorben ist und den Namen Josephine hat und diese Frau aus dem Publikum bestätigt die Angaben und auch noch weitere Einzelheiten die das Medium vorbringt. Dieser Ketzer-Jäger hat nun einen Einfall, und nach der Vorstellung geht er zu dieser Frau aus dem Publikum und fragt ein paar Fragen und findet heraus, daß diese Frau eigentlich zu dieser Vorstellung des Mediums gekommen war, weil sie eine Freikarte vom Medium erhalten hatte und dies war der Grund ihrer Anwesenheit. Sie hatte bereits Kontakt mit dem Medium gehabt. Die offensichtliche Schlußfolgerung die der Ketzer-Jäger nun aus dieser Information zieht, ist, daß das Medium und die ganze Vorstellung reiner Schwindel ist, das alles nur vorgetäuscht ist. Er hat jetzt einen guten Grund das Ganze als Betrug zu verdammen. Was aber wirklich passierte, war, daß das Medium aus Erfahrung wußte, daß solche Vorführung ein völliger Fehlschlag sein konnte, wenn die erste Person, die sie anspricht, nicht positive zu ihren Fragen antwortet, und die Angaben des Mediums in Abrede stellt. Die Person will vielleicht einfach damit nichts zu tun haben, will vielleicht nur die Vorstellung sehen aber nicht ins Rampenlicht gezogen werden. Die Person mag vielleicht genau wissen, daß das was das Medium sagt auf ihr Leben sehr genau zutrifft, hat aber einen Grund, oder mehrere, es abzustreiten so daß es sich aus der ganzen Sache heraus halten kann. Das Medium weiß aus Erfahrung, daß so etwas passieren kann, und es die Vorstellung fehlschlagen lassen kann, und fand heraus, daß es vermieden werden kann, wenn die erste Person, die sie anspricht eine Person sein würde, die sie kennt und die mit ihr zusammenarbeiten wird und deshalb verschickt sie eben Freikarten. Das Medium weiß, daß wenn die erste angesprochene Person, eine positive Erwiderung gibt, all die weiteren Personen es viel leichter finden auch positiv zu sein. Sie haben jetzt Erlaubnis erhalten auch zu glauben, das was da vor sich geht ist möglich und verhalten sich entsprechend. Aber die Tatsache, daß der erste Versuch nicht echt war, es Schiebung war, und das dies entdeckt und aufgedeckt wurde, wirft ein sehr schlechtes Licht auf das Medium, die ganze Vorstellung, und auch auf alle Mediums und sogar auch auf alle übernatürlichen Dinge.

So was können wir hiervon lernen? Als erstes sollten wir wissen, daß solche Arrangements, und andere mit ähnlichen Zielen, möglich sind und auch bestehen. Die Hauptsache jedoch ist, daß Leute die Geld aus ihren Gaben machen sehr dazu versucht sein werden, uns zu täuschen und dieses oft auch tun. Sie können sich niemals sicher sein, daß das was diese Leute tun, echt ist. So wenn immer Sie einen "Pastor" haben der die Gaben des Geistes benutzt, dann denken Sie hieran. Eine Person, die nicht daran denkt aus heiligen Dingen Geld zu machen wird keinen Bedarf haben, zu täuschen.

Edgars Ziel war nicht Geld zu verdienen, er wollte Leuten helfen. Er hatte es nicht nötig, zu betrügen.

Da ist vielleicht ein "Pastor" der im Ruf steht, in den Gaben des Geistes tätig zu sein, und viele Leute, Leute "seiner Kirche," und auch Außenstehende, halten ihn für "einen mächtigen Mann Gottes" und dieser Ruf, unterstützt von seiner starken Persönlichkeit, macht aus "seiner Kirche" ein sehr erfolgreiches Unternehmen für ihn und er glaubt, daß die Gaben des Geistes in seinem "Dienst" unentbehrlich sind, um die Leute dazu zu bewegen, zu "seinen" Gottesdiensten zu kommen, und er befürchtet, daß wenn die Gaben nicht da sind, seine ganze "Arbeit" zusammenbrechen könnte. Solch ein Mann wird sehr stark der Versuchung ausgesetzt sein, einen oder mehrere Kunstgriffe anzuwenden, um das Auftreten der Gaben zu fördern, oder um Situationen auftreten zu lassen, die aussehen, als ob übernatürliche Vorgänge stattfinden. Er glaubt dies sei nötig, und vielleicht glaubt er sogar auch, daß es im Interesse der Leute sei damit sie ein hohes Glaubensniveau halten. Halten Sie also immer Ausschau nach dem Übernatürlichen, das zusammen mit Leuten auftritt, die Profit daraus ziehen. Denken Sie an das Medium das Freikarten verschickt.

Wir können von Edgar Cayce lernen, wie er Kenntnis erhielt was mit seiner Stimme verkehrt war und wir können auch lernen Kenntnis zu erhalten, indem wir fragen und hören. Die Antwort kann uns über verschiedene Kanäle erreichen. Es kann ein Traum sein oder eine intuitive Idee in einem ruhigen Augenblick. Und dann bitten wir um eine Behandlung. Sie mag auf die gleiche Art kommen, vielleicht sogar zum gleichen Zeitpunkt. Und dann wenden wir diese Kenntnis an und bringen zum Beispiel mehr Zirkulation zu einem bestimmten Teil unseres Körpers indem wir verbal oder gedanklich sagen, "Die Zirkulation zu diesem Teil meines Körpers wird jetzt erhöht." Und dann tun wir auch etwas, um die Energie loszuwerden die uns behindert, Teile die eine Stauung verursachen, und sagen, "Der Stauungszustand in diesem Teil meines Körpers wird nun entfernt und entsorgt." Und dann schließen wir ab und sagen, "Mein Körper ist nun normal und alles funktioniert bestens."

Und diese Suggestion machen wir in einem normalen Zustand. Wir benötigen keinen Zustand des Unbewußtseins, keine Trance ist nötig, niemand muß uns hypnotisieren.

Hypnotismus scheint viele positive Effekte zu haben, besonders dann wenn alle Betroffenen die richtige positive Einstellung haben. Es kann aber auch umgekehrt sein. Edgar Cayce war einmal in diesem Zustand der Selbst-Hypnose als einige Mediziner diese Situation mißbrauchten und anfingen Versuche mit Edgar zu machen und er physisch verletzt wurde. Sie versuchten herauszufinden, wie er auf Schmerzen reagieren würde, wenn seinem Körper Schaden zugefügt wird. Es hätte schlimmer sein können.

Leute die herrschen sollten Hypnose als ein mögliches Mittel betrachten das Menschen hilft die in einer Notlage sind, daß es aber eigentlich eine Krücke ist, und nicht wirklich nötig ist, aber potentiell gefährlich sein kann. Es kann leicht mißbraucht werden. Ein normaler Mensch sollte niemanden hypnotisieren und sollte sich niemals von anderen hypnotisieren lassen. Wir sollten selbst in Verbindung stehen zu unserem höheren Selbst. Wir sollten anderen nicht erlauben sich in das einzumischen, was zwischen unserem bewußten Verstand und unserem unbewußten Verstand vorgeht. Unser Wille sollte bestimmen was unser bewußtes Denken denkt und tut, und wir sollten selbst unserem Unterbewußtsein die Richtung vorgeben. Konfessionen oder Suggestionen oder Bekräftigungen auszusprechen ist die ideale Maßnahme und die beste Methode, um dem Unterbewußtsein eine positive Richtung vorzugeben. Wir tun dies direkt und brauchen keine Hypnose.

Da ist noch eine andere Sache die wir vom Edgar Cayce Fall lernen können.

Es gibt da etwas recht interessantes. Es ist die Tatsache, daß Edgar nicht für nach-hypnotische Suggestionen empfänglich war; er reagierte nicht darauf. Er heilte sich selbst am Sonntag nachmittag, den 31sten März 1901. Davor hatten zwei Männer versucht ihn zu hypnotisieren, mehrere male versuchten sie es, und dann, als er hypnotisiert worden war, versuchten sie ihm nach-hypnotische Suggestionen zu geben, mit dem Ziel, daß er nach der Sitzung geheilt sein wird, daß er dann mit normaler Stimme sprechen kann. Während der hypnotische Sitzung konnte Edgar immer normal sprechen, konnte er mit deutlicher Stimme sprechen, aber danach nur wieder im Flüsterton. Die nach-hypnotischen Suggestionen funktionierten bei ihm nicht. Später sagte Edgar, daß diese Männer ihn eigentlich nicht hypnotisiert hätten, daß er aber sich selbst hypnot