PINARDAN?- Etwas mehr über uns...  

Mein Lebensgefährte und ich wohnen in einer 120 qm großen Wohnung. Tiere gehörten zu unserem Leben, schon bevor wir uns kannten. Als 1995 unser alter Hund sehr krank wurde, stand dem Hauskater Igor ein einsames Leben in einer tagsüber leeren Wohnung bevor. So begann ich mich nach einer halblanghaarigen, robusten und pflegeleichten Katze umzusehen, die unserem Igor Gesellschaft leistet, wenn der Hund nicht mehr lebt.
Ich entdeckte eine Anzeige in der Tageszeitung. Türkisch Angora, hmm, nie gehört! Mal sehen, was das ist. Ja, so lernte ich die Rasse kennen und fand in ihr all jene heißgeliebten Eigenschaften, die ich vor sehr langer Zeit an meinem ersten Kater so geschätzt hatte.
Dieser weiße Straßenkater aus dem ehemaligen Jugoslawien, mit zwei verschiedenfarbigen Augen war nicht nur ein Blickfang, er hatte vor allem ein anhängliches, flexibles Wesen. Er war ein Hund im Katzenfell und ich habe seinen Tod nie ganz überwunden. Ich dachte wirklich, sein Charakter sei einmalig unter den Katzen, dabei ist er ausgesprochen typisch für eine ganze Rasse.
Einige Zeit später kam Kater Maoui zu uns. Dabei hätte es eigentlich bleiben sollen, aber mich ließ der Gedanke an ein weibliches Gegenstück zu meinem ersten Kater nicht mehr los. Und natürlich mußte es eine Türkisch Angora sein.
Es verging viel Zeit. Ich lernte und suchte meine erste Zuchtkatze. Wir fanden sie schließlich im Zoo von Ankara, und so wurde ich vom „Türkenfan“ zum Hobbyzüchter.
Obwohl wir reichlich Platz haben, wollen wir nur eine ganz kleine Zucht aufbauen. Jede Katze ist ein Familienmitglied, mit ganz persönlichen Wünschen und Bedürfnissen. Je mehr Katzen da sind , um so weniger Zeit bleibt, auf jede einzelne Katze einzugehen. Das hätten unsere alteingesessenen Kastraten nicht verdient. Und gerade so sensible, intelligente Katzen wie Türkisch Angoras sollten weder allein, noch in einer zu großen Gruppe gehalten werden, und erst recht nicht in einem Zwinger, getrennt von ihren Besitzern!

Seit 1998 bin ich Mitglied im 1. DEKZV, einem der wenigen Vereine der bei weißen Katzen, den Nachweis vollständiger Hörfähigkeit mittels audiometrischer Untersuchung vorschreibt.

Unser Zwingername PINARDAN ist türkisch (Pnardan gesprochen) und bedeutet soviel wie: AUS DER QUELLE.

Ed ist Techno- und Computerfreak und so wurde ich zum Amateurfunker und Nutzer eines "Blechdeppen". Dieses zweite Hobby, das wir teilen, ergänzt sich wunderbar mit dem Hobby Katzen. Ganz typisch ist auch unsere Arbeitsteilung. Ed spielt mit den Katzen, ich versorge und erziehe sie. Ich war die Triebfeder für die Zucht, Ed verdonnerte mich dazu, unsere Homepagetexte endlich in den Rechner zu hacken.
Er fand sich damit ab, daß zeitweise eine ganze Rasselbande von Türkenkindern jede Beschäftigung am Rechner unterbinden wird und ich habe mich damit abgefunden, ständig neue Programmversionen zu erlernen und daß ich meine Dateien nie dort und unter dem Namen wiederfinde, wo ich sie zuletzt abgespeichert habe.
Die Katzen verstehen überhaupt nicht, was wir da stundenlang tun, aber, wie sie nun mal sind, „helfen“ sie uns natürlich tatkräftig, indem sie permanent auf der Tastatur herumhüpfen oder Maus fangen.
Völlige Übereinstimmung herrscht bei Ed und mir darin, daß es einfach ( fast ) nichts Schöneres und Behaglicheres gibt, als eine zufriedene und glückliche Katze, die uns ins Ohr schnurrt...

     

PINARDAN Home Die Zucht der TUA Zoo von Ankara

April 1998