Wenngleich eine umfassende Darstellung der Veränderungen durch die Einführung der Informationsgesellschaft wünschenswert wäre, so muß sie doch im Hinblick auf die zu erwartende Vielfalt nicht nur im Rahmen einer Magisterarbeit als zur Zeit nicht durchführbar gelten. Die Informationsgesellschaft ist noch in ihrer Entstehungsphase, und zu viele Variablen beeinflussen derzeit ihre Entwicklung, als daß sie in ihrer Gesamtheit aufgeführt und angemessen umfassend betrachtet werden könnten. Wesentlich effektiver und nicht weniger interessant ist es jedoch, die Betrachtung der Organisation und der zu erwartenden Auswirkungen auf einen Teilaspekt der ´neuen Gesellschaft´ zu konzentrieren, da eine Fokussierung detailliertere Analysen ermöglicht und somit als Grundlage für zukünftige Gesamtbetrachtungen herangezogen werden kann. In diesem Zusammenhang ist das Thema dieser Arbeit zu sehen. Sie hat sich zur Aufgabe gestellt, Telearbeit in Deutschland als einen Aspekt der Informationsgesellschaft im Hinblick auf die arbeitsorganisatorischen Perspektiven aufzugreifen, also die entstehende ´neue Gesellschaft´ ganz speziell im Bereich einer neuen Arbeitsorganisationsform zu betrachten. Die in diesem Sinne begrenzte Analyse beschäftigt sich folglich mit der Informationsgesellschaft nur insofern, als sie Telearbeit als eine mögliche Form der Arbeitsorganisation dieser Gesellschaft begreift.
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