SEKUNDÄRE BEHINDERUNGEN DURCH FAS/FAE*



Auffassung von der Fas/Fae Konferenz in Seattle (U.S.A.1996)Endgültige Zusammenfassung von Dr. Ann Streissgut.473 Patienten, 178 mit FAS (fetalem Alkoholsyndrom) und 295 mit FAE(fetalem Alkoholeffekts). Der IQ von FAS Patienten lag Durchschnittlich bei 79, bei FAE Patienten Durchschnittlich 90.Die Akademische Leistung von FAS/FAE Patienten ist unter dem IQ Niveau.Die bewältigung des täglichen Lebens, Kommunikation, Begabung und das Verhaltensniveau sind noch weiter uner dem IQ Niveau.In Interviews mit 450 FAS/FAE Patienten wurde festgestellt, das:


1) 94% leiden/haben gelitten unter geistigen Krankheiten (Depression, suizid-versuche u.s.w.)

2) 43% der Patienten im Schulalter haben keine geregelte Schullaufbahn gehabt (suspendiert, abgewiesen)

3) 42% der gesamten Patienten und 60% aller Patienten über 12 Jahre sind der Polizei bekannt, sind angezeigt worden oder wurden verurteilt

4) 60% aller Patienten über 12 Jahre sind entweder in Nervenanstalten, Gefängnissen oder in Erziehungsanstalten gewesen

5) Unangemessenes sexuelles Verhalten wurde bei 45% aller Patienten über 12 Jahre registriert

6) 30% aller Patienten haben Drogen/Alkohol Probleme

7) 80% aller Patienten über 21 Jahre können kein selbständiges Leben führen

8) 80% aller Patienten über 21 Jahre haben Probleme Arbeit zu bekommen bzw. zu behalten

9) 72% haben Körperliche/sexuelle Mißhandlung erlebt. Bei Patienten, die körperlich Mißhandelt worden sind, ist die Wahrscheinlichkeit, das unangemessenes sexuelles Verhaltung vorkommt, vervierfacht.

10) 30 von 100 gebärfähigen weiblichen Patienten hatten schon Kinder.40% haben während der Schwangerschaft getrunken, mehr als 50% haben das Kind nicht mehr bei sich. 30% dieser Kinder sind als FAS/FAE diagnostiziert oder haben verdacht auf FAS/FAE.