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![]() ü b e r d a s S c h r e i b e n
Ich bin Anfang zwanzig und habe gerade erst mein Studium der Klassischen Philologie und Anglistik begonnen, einfach deswegen, weil ich mich schon immer sehr für Sprache, auch für fremde Sprachen begeistert habe. Unheimlich gerne würde ich deswegen auch in diesem Bereich arbeiten. Leider stelle ich jedoch fest, dass es im Studium nicht so sehr um die mich faszinierende sprachwissenschaftliche Seite (Semiotik etc.) geht, sondern mehr um die literaturwissenschaftliche, die mir eigentlich überhaupt nicht liegt. Ich befürchte, durch ein solches Studium eventuell das Interesse an meinem eigenen Schreiben zu verlieren; immerhin sprachen Sie von den Gefahren eines "inneren Editors". Andererseits möchte ich mein Interesse an fremden Sprachen nicht begraben müssen. Würden Sie mir daher eher zu einem anderen Studium raten oder vielleicht dazu, einfach die sprachwissenschaftliche Anteile schwerpunktmäßig zu betonen, oder zu etwas ganz anderem?
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