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ü b e r d a s S c h r e i b e n
Für Ideen und vor allem für längere Handlungsstränge brauche ich mehr Denkarbeit.
Das ist tatsächlich so. Die absolute Zeit, die man an einem Roman z.B. sitzt, ist vergleichsweise gering. Sagen wir, 300 Stunden. Trotzdem braucht man ein ganzes Jahr dafür oder länger, warum? Weil man in der restlichen Zeit denkt. Der Roman nimmt von einem Besitz, füllt einen bis in die letzte Faser, und das Schreiben ist das Austreiben des Dämons. Man schreibt einen Roman nicht einfach - er entsteht durch einen. Es ist ein Prozeß, dem man sich sich regelrecht ausliefern muß.
www.AndreasEschbach.com
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