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ü b e r d a s S c h r e i b e n
Kann man sich als Schriftsteller weitestgehend schadlos (für die Karriere!?!?) von Lesungen fernhalten?
Ich denke, nein. Öffentliche Auftritte gehören zum Berufsbild. Ich würde so weit gehen zu sagen, daß ein Autor, der nicht lesen will, sich nicht mit der für diese Karriere notwendigen Entschlossenheit engagiert - und sich fragen sollte, welche Bedeutung das Schreiben wirklich für ihn hat, daß er gewissermaßen nicht wirklich dazu stehen will. Ich kenne einige Autoren, die nach Möglichkeit nicht lesen, aber keiner davon ist wirklich erfolgreich oder wirklich zufrieden damit, wie es läuft.
www.AndreasEschbach.com
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