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ü b e r d a s S c h r e i b e n
Für mich selbst habe ich außer meiner Magisterarbeit kaum etwas geschrieben, dass mich über Tage oder Wochen hinweg in die Sozialarmut hinter meinem Schreibtisch zwang.
Sollten Sie das Schreiben eines Romans so empfinden, kann ich Ihnen nur abraten, das tun zu wollen. Beim Schreiben ist es herrlich, allein zu sein. Was nicht heißt, daß einem nicht mal die Decke auf den Kopf fällt. Aber generell muß der Vorgang des Schreibens, des langen, ausdauernden Schreibens, als solcher erfüllend sein - ansonsten, warum sollte man das tun wollen? Um ein Buch hervorgebracht zu haben? Quatsch. Die Welt braucht nicht noch ein Buch. Es gibt genügend Bücher.
www.AndreasEschbach.com
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