Der des kommerziellen Erfolgs nicht gerade unverdächtige Wolfgang Hohlbein hat ja auch einige Heftromane geschrieben und dazu in einem Rundfunkinterview, in das ich mich während einer Autofahrt mal eingeschaltet habe, sinngemäß gesagt: Der Heftroman ist im hiesigen Literaturbetrieb die einzige Möglichkeit, rasch etwas Geld zu verdienen - und rasch unvergleichlich mehr Leser zu erreichen als auf jede andere Weise!
Und da ist was dran, wenn ich mir überlege, daß meinen Perry Rhodan-Roman ja bestimmt 20-30 mal mehr Leute gelesen haben als meine Bücher!
In Abwandlung eines bekannten Spruches möchte ich deshalb sagen: "Any publication is good publication" - in dem Sinne, daß man zwar natürlich schon versuchen soll, die bestmögliche Veröffentlichungsform zu erreichen (also nicht Taschenbuch, wenn man Hardcover machen kann usw.), aber wenn das nicht klappt (noch! nicht), dann ist ein Heftroman allemal besser als nix.