Da könnte man Bücher dazu schreiben; tatsächlich sind auch schon Bücher dazu geschrieben worden - leider nur auf Englisch erhältlich: gucken Sie mal bei Writersdigest.com nach. Das ist ein Verlag, der Bücher übers Schreiben herausgibt und eine Zeitschrift, die sehr gut ist - ich hatte sie auch jahrelang abonniert.
Zwei grundsätzliche Ratschläge:
Erstens - ein SF-Autor, der nur Star Trek guckt und Perry Rhodan liest, wird nie etwas Gescheites zuwege bringen. Es ist elementar wichtig, über den Tellerrand hinauszugucken und viel zu lesen, das NICHT SF ist. Und keine Angst (aber auch keine übertriebene Ehrfurcht) vor den Klassikern!
Zweitens: Ein SF-Roman ist in erster Linie ein Roman, es gelten für ihn die gleichen Anforderungen hinsichtlich sprachlicher Gestaltung wie für jeden anderen Roman auch. Da gibt es mittlerweile auch erfreulich viele Möglichkeiten, sich weiterzubilden, die man nutzen sollte. Daß es bei SF von deutschen Autoren in erster Linie an der Sprache hapert, heißt mit anderen Worten, daß man nur ein bißchen besser als ganz schlecht sein muß, um sich schon positiv abzuheben.