Science-Fiction Schriftsteller Andreas Eschbach <<Vorige Frage
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Andreas Eschbach
ü b e r   d a s   S c h r e i b e n

 

 

Im Moment schreibe ich an meinem ersten Roman, welcher von einem Menschen handelt, der im 2. Weltkrieg etwas getan hat, was mich einfach fasziniert. Ich versuche aber nicht eine Autobiographie zu schreiben, sondern die Umstände und beteiligten Personen neu zu erfinden, um es wie einen Krimi zu gestalten. Der Rest, wie die Tat an sich und die Zeit und Umgebung, stimmen überein, d.h. Wahrheit und Fiktion sind vermischt. Meine Frage lautet nun: Wäre das eher ein Kriterium, diesen Roman abzulehnen?

    Nein. Jack Higgins hat so etwas laufend gemacht und Weltbestseller damit geschrieben. ("Der Adler ist gelandet" und andere.) Generell ist diese Vermischung von geschichtlichen Tatsachen und Fiktion ein Hauptmerkmal historischer Romane, und historische Romane sind ja hierzulande oft große Erfolge. Wenn es sich bei besagter Person um eine Figur der Zeitgeschichte handelt (und nicht um, sagen wir, die Schwiegermutter Ihres Klassenkameraden), ist auch nichts dagegen einzuwenden, wenn man sie erkennt; bekannte Persönlichkeiten müssen mit so etwas leben.


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