Nein. Das dürfen Sie machen, wie Sie es für richtig halten.
Es gibt allerdings Seitenzahlen, die üblich sind, und solche, die unüblich sind - ein einfacher Blick in die Buchhandlungen genügt. Die meisten Romane haben zwischen 300 und 400 Seiten; Krimis im Schnitt etwas weniger, historische Romane im Schnitt deutlich mehr. Romane mit unüblicher Seitenzahl (kleiner 200 oder größer 800) sind deutlich schwerer zu verkaufen.
Für Kurzgeschichtensammlungen gilt vor allem, daß Sie als Nachwuchsautorin schon sehr, sehr, sehr gut sein müssen, um als erstes Buch eine solche publizieren zu können; und eigentlich auch nur im hochliterarischen Bereich. Judith Herrmann fällt mir als Beispiel ein, und dann schon niemand mehr.
Die innere Aufteilung - ob viele kurze oder wenige lange Stories - ist absolut Ihnen überlassen.