Science-Fiction Schriftsteller Andreas Eschbach <<Vorige Frage
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Andreas Eschbach
ü b e r   d a s   S c h r e i b e n

 

 

Der interessierte Verlag ist ein kleiner, befindet sich noch im Aufbau, und bisher habe ich mich mit dem Verleger auf einige Punkte mehr oder weniger einigen könne: Hardcover, 10 % Honorar, 1000 Euro Vorschuss - obwohl das ja laut Ihres Berichtes sehr wenig sein muss - und 10 % Gewinnbeteiligung aus den Nebenrechten. Letzter Punkt ist also dann fast eine Frechheit, hm?

    Kann man so sagen. Bestehen Sie auf mindestens 50%. Nebenrechte sind meist das eigentliche Geschäft, und man weiß nie, was sich da entwickelt. Wenn z.B. die Filmrechte für 100.000 Euro verkauft werden, ist der Unterschied zwischen 10% Anteil und 50% Anteil genau 40.000 Euro - ein sattes Jahresgehalt also.

    Der Vorschuß ist nicht überwältigend, aber okay. Bei meinem ersten Buch habe ich überhaupt keinen Vorschuß bekommen.

    Gerade bei kleinen Verlagen ist es oft so, daß die einfach nicht mehr Vorschuß zahlen können. Ich finde immer, um 100 Euro hin oder her lohnt es sich nicht, zu streiten. Sie tragen als Autor in dem Fall das Risiko ein wenig mit, aber es entgeht Ihnen ja nichts, falls das Buch sich gut verkauft.


    www.AndreasEschbach.com
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