Ich habe ehrlich gesagt nie Rückporto beigelegt. Außer bei der ersten Versenderunde, da habe ich adressierte und frankierte Rückumschläge beigefügt - und einige Verlage haben die mir wieder zurückgeschickt, säuberlich zusammengefaltet!! Danach habe ich es gelassen...
Generelle Regel für Geschäftspost ist die: Wenn Ihr Geschäftspartner etwas von Ihnen angefordert hat (dazu reicht schon ein Satzfetzen am Telefon, "also gut, schicken Sie's mal"), dann brauchen Sie kein Rückporto beizulegen, auch wenn vereinbart ist, daß er es ihnen wieder zurückschickt. Das muß er dann auf eigene Kosten tun. Rückporto grundsätzlich nur bei UNVERLANGTEN Einsendungen.
Rückporto alleine übrigens - also nur Briefmarken - macht organisatorisch keinen Sinn, weil dann immer noch der Aufwand bleibt, einen Umschlag zu suchen, zu beschriften usw., was an Arbeitszeitkosten das Porto weit übersteigt. Sinn macht nur ein fixfertig frankierter und adressierter Rückumschlag, da braucht der Betreffende nur einzutüten und in den Ausgangskorb zu legen und sich um nichts mehr zu kümmern.
Es gibt Stimmen, die von Rückumschlägen abraten aus dem Grund, weil man damit die Hemmschwelle zur Ablehnung unnötig senkt - sozusagen dazu einlädt. Ich kann allerdings schlecht einschätzen, ob das stimmt. Zumal diese Hemmschwelle ohnehin denkbar niedrig liegt... <:-|