Hierbei müssen Sie sich vor Augen halten, daß ein Verlag anhand eines Manuskripts den Umfang des Buches schätzen muß. Da ein dicker Stapel in ARIAL 16pt 2-zeilig unter Umständen weniger Text beinhalten kann als ein dünnes Stäpelchen in Times Roman 8pt 1-zeilig, ist eine gewisse Normung von Vorteil. Und die Norm, die sich im Lauf der Zeit herausgebildet hat, sieht so aus, daß ein Blatt Manuskript 30 Zeilen à je 60 Zeichen Länge enthalten soll, mithin also Platz für bis zu 1.800 Zeichen resp. "Anschläge", wenn man ohne Absätze durchschreiben würde (was man natürlich nicht tut). Je näher Ihr Format dieser Mengennorm kommt, desto besser liegen Sie. Ansonsten ist die Wahl von Schrifttyp usw. weitgehend Geschmackssache - ich z.B. nehme grundsätzlich Courier 11pt.
Ein weiterer Gesichtspunkt ist, daß ein Lektor ein Manuskript bearbeiten möchte/muß. Da dies auf dem Wege handschriftlicher Anmerkungen geschieht, ist hierfür "Luft" zwischen den Zeilen sowie ein breiter freier Rand aus naheligenden Gründen von Vorteil. Da liegen Sie mit 1 1/2-zeiligem Abstand schon gut; ob allerdings bei 14pt-Schrift noch genug Rand bleibt, ist die Frage.
Aber ungeachtet dessen ist natürlich das Herzklopfen bei der Lektüre das Wichtigste, und es wiegt alle eventuellen Formfehler bei weitem auf!