Science-Fiction Schriftsteller Andreas Eschbach <<Vorige Frage
Nächste Frage>>

Übersicht
Gesamtübersicht


Home
News
Bücherbord
Pinwand
Schublade
Kalender
Tagebuch
Privates Mail

Andreas Eschbach
ü b e r   d a s   S c h r e i b e n

 

 

Auch ich gebe mich ab und zu dem Schreiben hin. Doch im Moment noch mehr für mich selbst, als für die Augen anderer bestimmt. Diese Fragmente sind Bildnis der unterschiedlichsten Facetten meines Ichs. Stelle ich mir vor, es würde veröffentlicht werden, überfällt mich leises Unbehagen, da auch viel erotisches Gedankengut enthalten ist.

    Wenn einen bei der Vorstellung, einen bestimmten Text veröffentlicht zu sehen, Unbehagen befällt, dann sollte man ihn nicht veröffentlichen, ganz einfach.

    Es gibt ein Schreiben, das völlig privat ist, verwandt eher dem Tagebuch als dem Roman, und das geht andere einfach nichts an. Man schreibt, um sich selbst zu erforschen, und das ist völlig in Ordnung. Veröffentlichen sollte man nur Dinge, die man anderen - seien es fremde Leute oder liebe Freunde - auch in trauter Runde erzählen würde.


    www.AndreasEschbach.com
    Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung.