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ü b e r d a s S c h r e i b e n
Wenn man jetzt tatsächlich so viele Verlage anschreiben muß, frage ich mich, ob z.B. kleinere Verlage grundsätzlich risikobereiter sind, wenn es darum geht, mit einem unbekannten Autor zusammenzuarbeiten.
Ich weiß nicht, ob man solche Regeln finden kann. Im Prinzip ist jeder Verlag bereit, mit einem unbekannten Autor zusammenzuarbeiten. Verlage entdecken gerne Autoren - dafür machen sie sich ja die ganze Mühe mit dem Lesen von Manuskripten, dem Porto für Rücksendungen usw. Größere Verlage können sich Risiken eigentlich eher leisten.
Schneekluth in meinem Fall war kein großer Verlag, zugegeben. Aber ich kenne Autorinnen, die z.B. bei Goldmann unterkamen. Der Verlag muß eben überzeugt sein, daß der neue Autor gut ist.
Der Punkt ist eher: paßt das Buch zum Verlag? Denkt der Verlag, daß der Leser, der das Buch lesen will, es bei diesem Verlag sucht? Und denkt der Verlag, daß die Buchhändler ihm dieses Buch zutrauen? Solche Dinge. Das ist eigentlich ein wichtigeres Argument als die Qualität des Buchs an sich, denn es muß sich ja verkaufen.
www.AndreasEschbach.com
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