Nein. Das tun Bücher "richtiger" Verlage leider oft auch. Gegen Selbstverlage spricht, daß das Problem ja nicht die Herstellung eines Buches ist, sondern dessen Vertrieb. Hier wird eine Sehnsucht ausgebeutet, aber das Endresultat ist, daß ein Autor tausend Exemplare seines Buches im Keller vermodern hat, die er nicht los wird, nicht einmal, wenn er sie verschenkt.
Das Internet mag hier einiges verändern. Hier können wir den umgekehrten Fall haben: keine Buchherstellung, nur Vertrieb. Es soll einen Autoren geben, der jeweils das erste Drittel seiner selbstproduzierten Bücher im Internet veröffentlicht - man kann sich einlesen, und wenn man dann unbedingt wissen will, wer der Mörder war, kann man das Buch direkt bei ihm bestellen. Faszinierende Geschichte.