Denken Sie an Ihre eigene Lektüre. Wieviele Bücher kennen Sie, in denen beides gemischt wird? Machen Sie es genauso. ;-)
OK, im Ernst: Die ganz normale wörtliche Rede ist natürlich am einfachsten grammatikalisch richtig hinzubekommen und empfiehlt sich, wenn man sich unsicher ist, schon von daher.
Die indirekte Rede ist sehr literarisch - und sehr peinlich, wenn die Zeiten nicht 100%ig stimmen. Außerdem ist sie weniger unmittelbar, folglich weniger spannend und meistens anstrengender zu lesen. Meines Erachtens ist ihr Platz in zusammenfassenden Schilderungen wie z.B.
"...Er erzählte ihr drei Stunden lange von seinen jahrelangen grammatikalischen Studien in der Staatsbibliothek und fragte sie dann, ob sie mit ihm ausgehen wolle. Verblüfft von dem raschen Themenwechsel, sagte sie zu, und so kam es, daß sie sich abends im Café am See trafen, Pizza aßen und zwei Flaschen Rotwein vernichteten und sich so gut unterhielten, daß sie..." usw.
Als Hauptstilmittel würde ich sie nicht einsetzen.