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ü b e r d a s S c h r e i b e n
Ich habe in James Frey`s Buch "Wie man einen verdammt guten Roman schreibt" gelesen, dass man die Ich-Erzählung in seinem Erstlingswerk vermeiden sollte. Nun habe ich schon ca. 50 Seiten geschrieben, eben in genau dieser Form. Es ist zwar wahrscheinlich kein allzugrosser Aufwand, das nochmal umzuschreiben, aber blöd ist es schon.
Zunächst: Aufwand ist kein Kriterium, wenn es um ein Buch geht. Kriterium kann nur sein: Wird das Buch dadurch besser? Wenn Sie antreten mit einem Buch, in dem Sie nicht mindestens 110% geben, das nicht das beste ist, was Sie unter Aufbietung von allem, was Sie draufhaben, hinkriegen - dann können Sie es sich sparen. Dann verdient bloß die Post.
Übrigens werden Sie Ihren Roman sowieso noch zwei- bis dreimal umschreiben müssen; die erste Fassung ist nie brauchbar. Da kommt es auf 50 Seiten mehr oder weniger nicht an.
www.AndreasEschbach.com
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