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ü b e r d a s S c h r e i b e n
Wie ist das eigentlich mit den Regeln, die man für journalistische Texte lernt, wie etwa nicht zu lange Sätze zu bauen (15 Worte; der hier ist schon viel zu lang), passive Konstruktionen zu vermeiden, kann man das auf Fiction übertragen?
Alle diese Regeln haben ja Gründe. Wenn man in einem belletristischen Text die gleichen Gründe hat, kann man die gleichen Regeln anwenden. Manchmal hat man aber andere Gründe. Kurze Sätze wirken anders als lange. Passive Konstruktionen wirken anders als aktive.
Ich halte eigentlich nichts davon, sich solcher Möglichkeiten von vornherein zu berauben. Gut ist es sicher, sich solcher Einflußfaktoren bewußt zu sein, aber es kommt immer darauf an, wie der Text klingen soll.
www.AndreasEschbach.com
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