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ü b e r d a s S c h r e i b e n
Haben Sie möglicherweise schon von irgendeinem Schriftsteller gehört, der an seinem Computer mit Spracherkennungssoftware arbeitet, um sich die lästige Tipperei zu ersparen? Vielleicht haben Sie es ja sogar schon selbst einmal ausprobiert. Immerhin geht es ja ums Geschichten erzählen.
Ich selber habe es noch nicht ausprobiert, mangels Gelegenheit, bin mir aber auch fast sicher, daß es nicht mein Fall wäre. Ich BRAUCHE das Tippen; habe Texte nie anders als auf Tastaturen geschrieben. Obwohl ich nicht sehr schnell tippe, verglichen damit, was geübte Zehnfingerschreiber zuwege bringen, ist dies doch kein Hindernis - die Geschichte entfaltet sich NOCH langsamer, als ich schreibe.
Ich weiß von Gisbert Haefs ("Hannibal", "Matzbach"-Krimis u.v.a.), daß er seit einiger Zeit mit einem CSR-System schreibt (CSR für Continuos Speech Recognition) und sehr angetan ist. Er empfahl bei unserem Gespräch damals (das schon eine Weile zurückliegt) das System von Dragon, das brauchbar sei, riet dagegen dringend von IBMs Via Voice ab, das nur Müll produziere.
www.AndreasEschbach.com
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