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ü b e r d a s S c h r e i b e n
Übrigens finde ich die Ergänzung auf der linken Seite der Software-Seite sehr gut. Habe diese Erfahrung am eigenen Leib machen müssen. QuickPlot war das erste Programm, dann folgte WriteProFiction, dann tausend Bücher zum Thema Schreiben und dann habe ich feststellen müssen, dass ich seit 8 Monaten kaum etwas geschrieben habe.
Was kein softwarespezifisches Phänomen ist, sondern einfach ganz normale Aufschieberitis. Früher haben die Leute sich in den Kopf gesetzt, "ich kann erst schreiben, wenn ich Bücherregale aus Zedernholz um mich herum habe", und sind losgegangen, um wochenlang mit Tischlern zu verhandeln. Tom Wolfe beschreibt, wie er einmal, anstatt sich an den anstehenden Roman zu machen, in einen Kaufrausch geriet, neue Anzüge betreffend. Eine mir bekannte Autorin muß immer erst mal das ganze Haus putzen, gründlichst (ihre Mutter sagt dann, "ach, schreibst du wieder einen Roman? Bei dir ist alles so sauber."), ehe sie sich an die Maschine setzt. Und so weiter. Und nun kann man es auch mit Software und Schreibbüchern machen...
www.AndreasEschbach.com
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