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ü b e r d a s S c h r e i b e n
Mit einer vernünftigen Planung bekommt man alles unter einem Hut. Etwas weniger Fernsehen vielleicht, und schon wird man staunen, wiviel Zeit einem noch für andere Dinge bleibt. Aber ich glaube, dass viele einfach zu bequem sind...
Ich denke, vordergründig geht vom Fernsehen einfach der stärkere Reiz aus. Wenn man abgeschlafft zuhause ankommt, dann ist das die energiesparendste Möglichkeit, sich zu vergnügen. Und selbst mit Werbepausen kann man "Doktor Schiwago" oder "Vom Winde verweht" nicht so schnell lesen wie gucken... Fernsehen hat etwas Suchtartiges; entweder man guckt am laufenden Meter oder fast gar nicht - so wie man raucht, ungefähr. Es ist schwer, das Mittelmaß zu halten.
Und klar, es ist der größte Zeiträuber. Arbeiten, Schlafen, Fernsehen - das sind die dicksten Brocken in der Woche. Wenn man "nicht genug Zeit zum Schreiben hat" - verkaufe man seinen Fernseher und kündige seine Tageszeitung, und schon hat man genug Zeit für einen Roman pro Jahr, mindestens!
www.AndreasEschbach.com
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