Da gibt's einen Film, in dem es einer Schriftstellerin genauso geht, ich weiß bloß nicht mehr, wie der heißt. Muß so ein 50/60er-Jahre-Schinken sein. Jedenfalls schreibt sie ihren Bestseller in der Küche, mit all den kleinen Zwergen, die an ihr zerren und um sie rum schreien... und dann kommt der große Erfolg (korrekter: Der Große Erfolg), sie hat endlich ein ruhiges, gut ausgestattetes Arbeitszimmer, Kindermädchen, Küchenhilfe usw. - und ihr fällt nichts mehr ein! Erst als sie sich wieder in die Küche setzt unter all die Rangen, da fließt es wieder...
Hach, ist das nicht aus dem richtigen Leben gegriffen?
So sind die Menschen eben verschieden. Ich schreibe am besten, wenn ich mich langweile, nichts los ist in meinem Leben oder ich mit einem leichten Fieberchen im Bett liegen sollte. Aber ob ich in einem Urlaub schreiben könnte, weiß ich nicht, wahrscheinlich nicht. Hab's noch nicht probiert. Aber andere Gegend, das ist auch schon wieder zu viel Abwechslung.