Science-Fiction Schriftsteller Andreas Eschbach <<Vorige Frage
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Andreas Eschbach
ü b e r   d a s   S c h r e i b e n

 

 

Das Problem ist die Ausdauer, dabeizubleiben, und ich denke, wenn man wirklich schreiben WILL, ist jedes Mittel recht, um diese Ausdauer zu erreichen. Was meinen Sie?

    Absolut. Am Anfang ist es wirklich egal, wie man es anstellt - Hauptsache, man kriegt das verdammte Ding fertig geschrieben, kann das letzte Blatt auf den Stapel legen und "ENDE" drunterschreiben. Später wird das dann selbstverständlich, da zweifelt man keine Sekunden mehr daran, daß man es beenden wird (man hat dann andere Sorgen...). Aber der erste Roman, das ist hart. Da muß man durch.

    Aber so ist es ja oft im Leben. Die erste Fahrstunde - so viele Gänge, und lenken soll man auch noch, was, und ums Blinken muß man sich auch selber kümmern? Man ist froh, lebendig wieder aussteigen zu können. Und ein paar Jahre später steuert man den Wagen durch die Innenstadt und denkt dabei über Romanfiguren nach...


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