Science-Fiction Schriftsteller Andreas Eschbach <<Vorige Frage
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Andreas Eschbach
ü b e r   d a s   S c h r e i b e n

 

 

Stagnation oder Selbstzweifel ist glaube ich das Hauptproblem, mit dem alle Anfänger zu kämpfen haben.

    Vor allem Selbstzweifel, ja. Damit kann man buchstäblich Jahrzehnte verschwenden. Und wenn man nicht schreibt, dranbleibt und viel, viel schreibt, wird man nicht besser. Insbesondere wird man nicht besser durch Herumsitzen und Nachdenken darüber, ob man gut genug ist.

    Tatsache ist (und ich wünschte, mir hätte das jemand gesagt, als ich 18 war), daß man nicht der beste Schreiber der Welt sein muß, um gedruckt zu werden - und auch von Lesern gemocht zu werden! Was soll's, ich habe immer gern Perry Rhodan gelesen, obwohl noch kein einziges Heft von Marcel Reich-Ranitzki lobend (oder überhaupt) erwähnt wurde. Man muß nicht in irgendeiner Weise "fertig" entwickelt sein - denn das ist man nie. Es geht immer noch besser, als man es bisher geschafft hat. Das Lernen hört nie auf, aber das heißt nicht, daß man inzwischen nicht schon mit dem Veröffentlichen anfangen dürfte!


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