Science-Fiction Schriftsteller Andreas Eschbach <<Vorige Frage
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Andreas Eschbach
ü b e r   d a s   S c h r e i b e n

 

 

Das Hauptproblem liegt glaube ich fuer die meisten darin, in den Anfangsphasen den richtigen "Input" zu bekommen.

    Ja. Und eines der größten Hindernisse, das unseren (Land der Dichter und Denker) Köpfen schwebt, ist der Geniemythos. Daß, sozusagen, Goethe nicht aufs Klo mußte, weil er so erhabene Verse schreiben konnte.

    Das Wichtigste für einen Schriftsteller ist Durchhaltevermögen, Ausdauer. Das ist für ihn dasselbe wie Kondition für einen Tennisspieler. Boris Becker könnte geschickt am Ball und stark im Aufschlag sein wie nur was, wenn er nicht die Kondition gehabt hätte, fünf Stunden auf einen glutheißen Platz durchzuhalten, hätte er es zu nichts gebracht. Kondition allein nützt natürlich auch nichts, aber Talent ohne Kondition ist jedenfalls nutzlos.

    Und fürs Schreiben braucht man eben Ausdauer. Es dauert einfach, bis man 300 Seiten oder wieviel auch immer getippt hat, da führt kein Weg dran vorbei.

    Aber was wissen wir über Kondition? Sie ist eine Frage des Trainings.

    Und für Ausdauer gilt dasselbe.


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