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ü b e r d a s S c h r e i b e n
Mir ist erst in den letzten Monaten bewusst geworden, dass gesprochene
Passagen in Büchern nicht, wie sonst üblich, mit Anführungs- und
Endzeichen versehen sind, sondern in Doppelpfeilen stehen. Wird diese Zeichensetzung bereits während des Schreibens gebraucht oder wird sie
nachträglich vom jeweiligen Verlag hinzugefügt bzw. umformatiert?
Man nennt das "französische Anführungszeichen", obwohl sie in französischen Bücher ganz anders, meistens sogar überhaupt nicht verwendet werden.
Nein, selbstverständlich geht das Manuskript noch einmal durch die Hände eines Setzers. Der setzt das heutzutage zwar nicht mehr aus Bleilettern, aber selbst wenn man den Text als File abgibt, muß er den noch ausgiebig bearbeiten. Das Einfügen der Anführungszeichen ist da der kleinste Arbeitsgang. Zwischen dem Schriftbild, das, sagen wir, WinWord erzeugt, und dem, was ein professionelles Satzprogramm hervorbringt, liegen nämlich immer noch Welten.
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