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Ü b e r d a s S c h r e i b e n
Wie man sich verbessert
- Nützen solche Bücher denn wirklich etwas?
Ich hatte mal ein solches angeschafft, aber das ist dann recht schnell auf dem
Trödelmarkt gelandet, weil es mir absolut nichts gebracht hatte.
Muß ich mir wirklich eine "STIL" Fibel zulegen, oder etwas, was mir das Schreiben erklärlicher macht als es ist? Es ist schon so, daß es als ein Handwerk zu betrachten ist und man es lernen muß. Es sei denn man hat Talent dazu. Aber das können ja die wenigsten von sich behaupten. Also, sollte ich wirklich das ein oder andere Buch, auf Ihrer Webseite empfohlen, kaufen, um damit das Handwerk einzustudieren ?? Man kann damit doch eh nur auf den Weg gebracht werden. Ich habe mir jetzt mal die „Stilfibel“ und „Garantiert Schreiben lernen“ gekauft. Ich hoffe, dass dies der richtige Weg ist, mein „Werkzeug“ zu verbessern. Denken Sie, dass diese Bücher und viel Schreiben als Fundament reichen?- Leider bin ich erst zwölf,aber habe richtig Lust auf Geschichten schreiben.Könnten Sie mir mal schreiben ,wie ich meinen Wortschatz verbessern könnte?
- Was halten Sie vom Literatur-Institut Leipzig? Kennen Sie leute, die dieses Studium absolviert haben?
- In Amerika sind sogenannte »Schreibkurse« ja der absolute Hit. Ist das in Deutschland denkbar? Oder ist Deutschland nur ein Land der Dichter und Denker, in dem das geistige Potential gilt, nicht das Handwerk?
- Und auch im Kontakt mit vielen anderen Autoren (viele "Arbeiter" aus dem Heftromanbereich) kommt das Thema nur selten zur Sprache. Klar, keiner möchte zugeben, daß er selber noch immer was dazulernt.
- Zum einen frage ich mich, ob man Bücher kennen muss, um welche schreiben zu können. Ich bin froh, wenn ich in meiner Freizeit Zeit die Möglichkeit finde zu schreiben. Muss ich mir die Zeit nehmen um zu lesen?
- Ich habe schon 2 große Storys und eine Kurzgeschichte (besser gesagt nur einen Teil davon) auf die Beine gestellt.
- Ist eine Ausbildung zum Schreiben, wie immer sie aussehen mag, nötig/hilfreich/sinnvoll? Natürlich gibt es immer Genies, die das nicht nötig haben. Aber gehen wir mal von einem 'durchschnittlichen' Autor aus.
Ich bekomme keine richtige Kritik oder nicht die Kritik,die ich benötige... Ich glaube, meine Schulkollegen können gar keine neutrale Kritik abgeben, genauso wenig wie meine Eltern, Lehrer oder Bekannte... Weil sie mich kennen! Auch wenn sie es versuchen, können sie es nicht, denn es bringt mich nicht weiter, wenn z.B. eine gute Freundin sagt: "Deine Geschichte ist spannend." (Sie sagt diese Worte ohne Begeisterung... Da kann ich doch sowieso davon ausgehen, dass es nichts Weltbewegendes ist...) Ich habe einen vierteiligen Fernkurs angeboten bekommen, den man zu Hause in Angriff nimmt, und der dann angeblich
betreut wird. Wie denken Sie darüber? Glauben Sie, dass ein Fernkurs handwerklich überhaupt etwas bringt? Sie erwähnen, dass viele Leute Kurzgeschichten schreiben. Dabei lernt man aber nicht, die Ausdauer zu entwickeln, die man benötigt, um
auch längere Geschichten zu vollenden. Heißt das, dass man wirklich von Anfang an nur richtig große Geschichten schreiben soll? Was halten Sie von Literaturforen im Internet? Ich habe einen Roman geschrieben und bin jetzt zeitweise dazu übergangen, ein paar Kurzgeschichten zu schreiben. Ich stelle diese oft in Foren für Kurzgeschichten ein, um schnelle Kritik zu erhalten. Allerdings ist es seltsam, dass ich für eine und dieselbe Geschichte oft völlig unterschiedliche Kritiken bekomme. Einer findet sie spannend, der andere wieder völlig langweilig. Manche hacken auf dem Erzählstil rum, andere hängen sich an Rechtschreibfehlern auf. Was halten sie für den besten Weg, um vernünftige Kritiken zu bekommen? Sie raten, Schreibzirkeln beizutreten oder selber zu gründen. Ich wohne hier ziemlich abgelegen und habe deshalb versucht, einen solchen Zirkel im Internet zu installieren (wie es viele andere auch tun). Meine Frage ist: Kann man das von der Wirkung her miteinander vergleichen? Sind die Ergebnisse ähnlich oder sind sie eher vom jeweiligen Menschentyp unterschiedlich? Man soll bekanntlich viel lesen, um seinen eigenen Stil zu finden. Nun lese ich aber nicht gerade viel, habe aber dennoch das Gefühl, gut schreiben zu können und einen individuellen Stil zu haben. Heißt das also, dass man nicht unbedingt viel lesen muss, um gut schreiben zu können, oder ist es eine Voraussetzung? Ist es sinnvoll, zunächst, um in Übung zu kommen, mehrere Kurzgeschichten zu
schreiben und erst, wenn sich der Schreibstil dadurch gefestigt hat einen
Roman in Angriff zu nehmen? Oder ist das völlig egal, solange man einfach nur
schreibt? Was lernt man eigentlich bei einem Studium "Schriftsteller"? Habe gehört, man kann darin sein Diplom machen!
www.AndreasEschbach.com
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