Wir schreiben das Jahr 2015, und die Welt ist eine andere...

Europa ist in sich zerstritten, die USA haben sich in selbstgewählte Isolation zurückgezogen, im Nahen Osten tobt seit Jahren der Zweite Golfkrieg. Die führende Wirtschaftsmacht der Erde ist Japan, dessen ehrgeizigstes Raumfahrtprojekt, die Solarstation, eine gewaltige Raumstation mit zwei Kilometer durchmessenden Sonnensegeln, Energie im Weltraum gewinnen und auf die Erde übertragen soll.

Auf dieser Raumstation geschieht eines Tages ein Mord, das erste Verbrechen im Weltraum überhaupt und Auftakt einer Verschwörung, deren monströses Ausmaß die Besatzungsmitglieder erst erkennen, als es zu spät zu sein scheint.

Der letzte Verbündete, den sie noch haben, ist die Schwerelosigkeit...

 

Andreas Eschbach

   Solarstation

Erschienen Frühjahr 1996 bei Schneekluth, München.
350 Seiten, Hardcover, DM 34,80.
ISBN 3-7951-1406-3.

Erhältlich in jeder guten Buchhandlung.

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Weitere Ausgaben:

Taschenbuchausgabe
erschienen Juni 1999 bei Bastei-Lübbe.
320 Seiten, DM 12,90.
ISBN 3-404-24259-X.

Französische Ausgabe
unter dem Titel
Station Solaire
im April 2000 in der edition L'Atalante, Nantes.
315 Seiten. ISBN 2-84172-129-9

Italienische Ausgabe
unter dem Titel
Nippon Story
im März 2002 in der Reihe Solaria von Fanucci Editore, Milano.

Warum nicht mit dem Originaltitel? Wie mir der Übersetzer, Robin Benatti, erklärte, klingt der Titel "Stazione solare" auf Italienisch zu kalt, zu sehr nach wissenschaftlicher Abhandlung und zu wenig nach Action. Vor allem aber gab es schon zu viele Romane mit ähnlichen Titeln: "Barca solare", "La pietra solare", "Ritorno al solare", "L'ano solare", "Il tempio solare", "Strategia solare"... Selbst wenn man nur nur das Gebiet der SF betrachtet, findet man schon "Stazione Angelica" (von Walter J. Williams) und "Stazione Ospedale (von James White)... Außerdem versuche Fanucci (was ich natürlich sehr begrüße, denn dasselbe versuche ich ja auch hierzulande) Leser außerhalb der SF anzusprechen. "Nippon Story" etwa spreche auch Krimi-Leser an - und wer das Buch kennt, weiß: nicht zu Unrecht...!

Übrigens, versicherte mir Robin Benatti zum Schluß, teile ich mit der Umtitelung das Schicksal vieler anderer Autoren. Auch etliche Romane von Philip K. Dick, Jean-Marc Ligny oder Bruce Sterling usw. tragen im Italienischen Titel, die von der Übersetzung des Originaltitels abweichen.

Doppelband "Solarstation" / "Kelwitts Stern"
als Sonderausgabe zum 50jährigen Jubiläum der Verlagsgruppe Lübbe
640 Seiten. ISBN 3-404-25934-3. € 8,--

Russische Ausgabe
im Jahr 2002 im Verlag AST Publishers, Moskau.


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