ANDREAS ESCHBACH NEWS
STAND: 10. MAI 2007
Das Ölzeitalter endet. Dieses Buch erzählt, was dann passiert.

Denis Scheck über "Ausgebrannt"

Denis Scheck war Literaturagent, hat amerikanische und britische Autoren übersetzt, war Herausgeber, freier Kritiker und Literaturredakteur im Deutschlandfunk - doch vor allem kennt man ihn als Moderator des Büchermagazins Druckfrisch, das seit Februar 2003 allmonatlich von der ARD ausgestrahlt wird. Zu meiner Freude hat er "Ausgebrannt" nicht nur gelesen, er äußert sich auch ausnehmend positiv darüber.

Zu Gast in Finnland

Das Internationale Schriftstellertreffen Lahti ist eines der größten Literaturereignisse in ganz Europa. Mehr als 1000 Prosaisten, Lyriker, Literaturkritiker und -forscher haben seit 1963 an diesem Treffen teilgenommen. Man versammelt sich in Lahti um sich zu unterhalten, zuzuhören, zu diskutieren und um zusammen unter den großen Eichen des Gutshofs Mukkula Zeit zu verbringen. Das Treffen findet vor der Mittsommernacht - des finnischen Festes der "nachtlosen Nacht" - statt, in diesem Jahr zum 23. Mal. Ich bin eingeladen und schon sehr gespannt, was mich erwartet.

Weitere Informationen:

  • Goethe-Institut Finnland
  • Informationen über die Stadt Lahti
  • Informationen über das Schriftstellertreffen
  • Offizielle Website der Lahti International Writers' Reunion

Pause wg. Systemwechsel

Einen herzlichen Dank muß ich an die Firma Microsoft richten dafür, das neue PC-Betriebssystem Vista so abschreckend gestaltet zu haben, daß ich nicht anders konnte, als mich nach Alternativen umzusehen: So kommt es, daß ich in diesen Tagen meinen PC einmotte, weil es künftig auf einem Mac weitergeht. Dort läuft alles schöner, schneller und einfacher, eingespielte bisherige Routinen allerdings müssen doch neu eingerichtet werden - zum Beispiel alles, was mit der Pflege meiner Website zu tun hat. Da ein paar andere Dinge vordringlicher sind, wird bis zum nächsten Update möglicherweise einige Zeit vergehen. Ich bitte um Verständnis.

Stand 26. April 2007


Gespräch im Deutschlandradio am 28. April

Zum Abschluß meiner Lesereise war ich beim Literarischen Colloquium Berlin eingeladen, um an einem idyllisch frühsommerlichen Abend am Ufer des Wannsees, wo er am schönsten ist, moderiert von Denis Scheck mit dem SF-Experten Hartmut Kasper und dem Literaturchef der FAZ Hubert Spiegel über meinen Roman "Ausgebrannt" zu diskutieren. Das Ganze war eine öffentliche Veranstaltung, die etwa zwei Stunden dauerte, aufgezeichnet wurde und am Samstag, dem 28. April, um 20:05 bundesweit gesendet wird. Auf welchen Frequenzen, das kann man beim Deutschlandradio nachsehen.

Spanische Ausgabe des "Jesus Video" kommt

Mein spanischer Verlag Bibliópolis hat eine Website eingerichtet, auf der man - auf manchen Browsern jedenfalls - ein eindrucksvoll aussehendes... nun ja, Video sehen kann. Was gesagt wird, verstehe ich nicht, ahne aber, daß das Thema des Romans erklärt wird.

 

 

 

 

Stand 31. März 2007


"Ausgebrannt" erreicht Platz 6

Okay, okay. Ich werde ab jetzt nicht mehr jedes Zucken auf der Liste vermelden; den Leser dieser Seite begeistert das zweifellos nicht halb so sehr wie ihren Autor. Ich gebe lediglich zu Protokoll, daß obiger Eintrag die höchste Position ist, die jemals eines meiner Bücher in den offiziellen Bestsellerlisten erreicht hat ("Eine Billion Dollar" kam in der Taschenbuchausgabe bis auf Platz 7).

3sat-Reportage im Netz nachseh- und -lesbar

Danke allen, die mir hierzu geschrieben haben. Also, wer die Sendung verpaßt hat, kann, so er mag, die Reportage zunächst einfach auf der Homepage von 3sat nachlesen. Außerdem gebe ich einfach mal unkommentiert die Information weiter, die mich erreicht hat, wonach der Beitrag auch bei YouTube eingestellt worden sein soll und dort angesehen werden kann, so man eine DSL-Leitung hat. Ich selber habe den Bericht auch noch nicht gesehen, aber einer meiner Lieblingsleser hat ihn mitgeschnitten und mir vor der Lesung in Pinneberg eine DVD überreicht; die werde ich mir demnächst mal antun.

Stand 10. März 2007


Reportage auf 3sat kam am 9.3.07 um 19:20

So kann's gehen: Da war die Ausstrahlung des vor ein paar Wochen hier in der Bretagne gedrehten Interviews mehrmals verschoben worden, zuletzt hieß es, es käme in der Woche ab dem 12. März. Doch dann klingelt am Freitagnachmittag das Telefon, und ich erfahre: "Heute abend! Ganz kurzfristige Entscheidung!" Es reicht gerade noch für ein paar Telefonate und eine Eilmeldung hier auf der Homepage, die wahrscheinlich kaum jemand gesehen haben dürfte, dann war schon 19:20 und "Kulturzeit" begann.

Ich selber habe die Sendung - mangels Fernsehapparat, von Satellitenschüsseln und dergleichen ganz zu schweigen - nicht gesehen, aber ich habe gehört, sie sei ganz gut gewesen. Mit Michael Crichton sei ich verglichen worden: Damit kann ich leben.

Stand 8. März 2007


Jubel, Trubel, Heiterkeit


"Ausgebrannt" steigt weiter: In der 3. Woche auf Platz 7 der SPIEGEL-Bestsellerliste. Der Verlag ist begeistert. Der Agent ist begeistert. Der Autor ist begeistert - und viele Leser sind es auch. Jede Menge Emails! Ich komme nicht mehr nach mit dem Antworten, deswegen an dieser Stelle ein pauschales Dankeschön an alle, die mir geschrieben, gratuliert, Glück und alles Gute und weiterhin viele Einfälle und so weiter gewünscht haben: Ich lese jedes Mail! Garantiert. Und wenn was Schönes drinsteht, freue ich mich auch. Aber ich komme nicht mehr dazu, allen zu antworten, und bitte daher, mir das nachzusehen.

TV-Termin immer noch unklar.

Wie man mir sagt, soll der Fernsehbericht über mich nun irgendwann in der Woche ab dem 12. März ausgestrahlt werden - wie gesagt, auf 3sat, im Magazin "Kulturzeit". Nur der genaue Tag steht immer noch nicht fest: Das nicht aus böser Absicht, sondern weil es sich um ein Magazin handelt, das sein Programm kurzfristig zusammenstellt unter Berücksichtigung tagesaktueller Ereignisse.

Perry Rhodan-Fans kriegen was auf die Ohren

Am 9. März erscheint ein neues "Perry Rhodan - Extra", das mittlerweile vierte, wenn ich das recht sehe. Dabei handelt es sich, wie der Name "Extra" schon andeutet, um ein Sonderheft parallel zur normalen Serie, das einen in sich abgeschlossenen Roman etwas größeren Umfangs beinhaltet.

Dem Heft bei liegt eine CD mit einem ziemlich exklusiven Hörspiel: ein Live-Mitschnitt einer Bühnenlesung der Kurzgeschichte »Ein lausiger Historiker«, die ich vor Jahren einmal für PERRY RHODAN geschrieben habe. Es lesen Leo Lukas (nicht nur einer meiner Lieblingsautoren in der Serie, sondern auch ein in Österreich sehr bekannter Kabarettist) und Josef Tratnik (Schauspieler und Synchronsprecher).

Und das alles für € 3,50.

Stand 1. März 2007


"Ausgebrannt" erreicht in der 2. Woche Platz 9 der SPIEGEL-Bestsellerliste

So sieht das aus:

Und das passiert hinter den Kulissen:

Zuerst ruft der Lektor an. (Die Verlage erfahren nämlich von den Spitzenplatzierungen ihrer Titel noch ehe die neue Liste online gestellt wird - was jeweils im Lauf des Mittwochnachmittags geschieht -, damit sie rechtzeitig disponieren können.) Er macht es ein bißchen spannend, aber die bloße Tatsache, daß er anruft, signalisiert schon, daß irgendwas passiert sein muß. Die Stimme klingt beschwingt, also: Was Gutes. Da "Ausgebrannt" letzte Woche unmittelbar nach Erscheinen auf Platz 37 in die Liste eingestiegen war, konnte es sich nur um einen Anstieg handeln. Aber dann das: Ein Riesensprung bis auf den neunten Platz! Das haut den Autor erst mal um.

Dann ruft der Agent, gratuliert, freut sich, rät zum Öffnen einer Flasche Sekt. Dann ist es Nachmittag, und die ersten Anrufe von Freunden kommen. Der Verleger weilt in Übersee und glückwünscht per Email. Und irgendwann schwirrt einem der Kopf.

Nun, jedenfalls ist es jetzt amtlich: Nachdem meine bisherigen Romane immer kurz vor der "magischen Grenze" der Nummer 20 (bis zu diesem Eintrag druckt der SPIEGEL die Bestsellerliste) kehrtgemacht haben, hat "Ausgebrannt" sie erstmals passiert.

Wer die Liste im Detail studieren will: Hier.

"Quest" wird verramscht

So nah beieinander liegen Schriftstellers Freud und Leid: Fast zeitgleich erreichte mich die Nachricht von Heyne/Randomhouse, daß die Taschenbuchausgabe von "Quest" wegen insgesamt unbefriedigender Verkaufsentwicklung ab sofort verramscht wird. Etwas über tausend Exemplare sind noch übrig und werden demzufolge in den kommenden Wochen auf den Wühltischen zu finden sein. Für wenig Geld, von dem der Autor nix sieht. Tja.

Aber ich will nicht undankbar sein. Die Verkaufszahlen dieses Romans haben meine ursprünglichen Erwartungen um das mehr als 100fache übertroffen: Was will man mehr?

 

Stand 24. Januar 2007


TV-Termin: 3sat, Kulturzeit - nur wann?

Neulich war ein Fernsehteam von 3sat hier, um anläßlich des neuen Buches "Ausgebrannt" ein kleines Porträt über mich zu drehen, inklusive eines Gesprächs über den Roman natürlich. Der Beitrag wird, wie mir der Regisseur sagte, fünf bis sechs Minuten lang sein und voraussichtlich im Verlauf der Woche vom 26.02. bis 02.03. in der Sendung "Kulturzeit" laufen.

Das Magazin "Kulturzeit" läuft montags bis freitags von 19:20 - 20:00 Uhr auf 3sat. Sollte ich noch einen genaueren Termin erfahren, werde ich ihn hier umgehend hinausposaunen. Sollte ein Leser dieser Zeilen Genaueres wissen, wäre ich für eine kurze Information dankbar.

Nachtrag (21.2.): Es könne auch sein, daß der Beitrag erst in der Woche ab 5. März ausgestrahlt werde, heißt es bei der Redaktion. (Danke an Mathias Gruß für diese Nachfrage!)

Stand 24. Januar 2007


Neue Übersetzungen und Sonderausgaben

Praktisch gleichzeitig eingetroffen: Die polnische Ausgabe von "Eine Billion Dollar" und die russische Ausgabe von "Der Nobelpreis".

Die russische Ausgabe des Verlags Zakharov wie gewohnt mit einem prägnanten Titelbild, das einen auf das Thema des Romans einstimmt - da sitzt jemand, der weiß, was er tut. Wenn ich auch nicht weiß, wer.

Die Cover der polnischen Umschläge waren bisher eher nicht so mein Fall, aber bei der Billion ist dem Verlag Solaris jetzt ein echter Knaller gelungen: Der Umschlag sieht aus wie ein dickes Geldbündel mit Banderole - toll!

Ferner hat nun - nach dem Bertelsmann-Buchclub - jetzt auch Weltbild eine Sonderausgabe von "Der Nobelpreis" aufgelegt.

Stand 11. Januar 2007


Statusbericht "Marsprojekt"

Zur Zeit erreichen mich fast täglich Emails, die auf baldige Fortsetzung des "Marsprojekts" drängen. Dieses spürbar wachsende Interesse freut mich natürlich. Deshalb hier zur Information, wie es weitergehen wird: An Band 4 arbeite ich zur Zeit. Er wird "Die steinernen Schatten" heißen und im Herbst 2007 erscheinen. Der 5. und abschließende Band der Serie erscheint dann im Herbst 2008.

Stand 26. Dezember 2006


"Sie hatten 44 Stunden" - der schnellste Roman aller Zeiten ist nun als Buch erhältlich

In wie vielen Schreibseminaren ist dieser Satz schon gesagt worden: ‚Wir können an diesem Wochenende natürlich keinen ganzen Roman schreiben ...'? Man lacht, man nickt: Ist ja klar.

Doch im Januar 2005 haben an der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel 15 Teilnehmer einer als "Schreibseminar" nur unzureichend beschriebenen Grenzerfahrung genau das vollbracht: Innerhalb von 43 Stunden und 7 Minuten (die Zeit für Essen und Schlafen usw. wohlgemerkt inbegriffen!) einen Roman von über 300 Manuskriptseiten Umfang zu entwickeln und zu schreiben. Wie das ging? Man werfe einen Blick in mein damaliges Tagebuch.

Daß es danach fast zwei Jahre gedauert hat, bis das Buch erschienen ist, ist zugegebenermaßen eher in die andere Richtung rekordverdächtig, aber wir als Herausgeber (Dr. Olaf Kutzmutz, Klaus N. Frick und ich) wollten erst die Möglichkeit ausloten, den Roman bei einem Publikumsverlag unterzubringen. Da das nicht geklappt hat, griffen wir auf Plan B zurück - der dem Projekt meines Erachtens auch angemessener ist -, nämlich, im Hausverlag der Bundesakademie eine Studienausgabe mit ausführlichem Anhang herauszugeben. Und so einen Anhang zusammenzustellen, das dauert eben auch. Wir wollten, daß alles darin ist, was jemand wissen wollen würde, den es anwandelte, etwas ähnlich Wahnwitziges einmal selbst zu versuchen.

Bestellt werden kann das Buch in jeder Buchhandlung oder direkt bei der Bundesakademie. Enthalten außer dem Roman selbst: Vorgeschichte, Organisatorisches zur Vorbereitung und Durchführung, Vorübungen, Anschreiben, Ausschreibung, Informationen zu den Autoren, mehrere Erfahrungsberichte sowie jede Menge Fotos.

"Plasmasymphonie"

Der 3. Band der von Helmuth Mommers herausgegebenen Anthologiereihe "Visionen" ist schon vor einiger Zeit erschienen und überaus lesbar. Zu den Highlights gehören meiner Meinung nach die beiden Stories von Thor Kunkel und Marcus Hammerschmitt, am eindrücklichsten war ein als Kurzgeschichte getarntes Romankondensat von Michael K. Iwoleit, das ich mir, wenn's recht ist, als 600-Seiten-Schmöker wünsche, und zwar spätestens zu Weihnachten 2009.

Ach ja, von mir ist natürlich auch eine Story drin. Deswegen erwähne ich das alles.

Detailliertere Informationen hier.

Stand 28. November 2006


Höhenflüge und Tiefschläge

Tja. Und noch eine Rezension der "Carpet Makers", diesmal im Onlinemagazin Emerald City und auch wieder des Lobes voll. Doch leider, leider - die Verkaufszahlen sind trotz allem nicht so, wie TOR BOOKS sich das vorgestellt hat. Wer je mit dem Gedanken spielte, sich die amerikanische Ausgabe der "Haarteppichknüpfer" zuzulegen, sollte sich rasch entscheiden: Das Buch wird demnächst vom Markt genommen.

Stand 14. August 2006


Der erste Roman meiner Frau erscheint am 24. August

Überraschung! Nach dem langen Bangen, Warten und Zagen, das der Veröffentlichung eines Romanerstlings nun einmal unvermeidlich vorausgeht, sind nun die Belegexemplare von "Mirandas Traum" eingetroffen. Verfasserin: Marianne Eschbach. Und da es bis zum offiziellen Erscheinungstermin am 24. August 2006 nur noch ein paar Tage sind, kann ich jetzt endlich mit dem großen Geheimnis herausrücken!

Aber natürlich kann man das nicht in ein paar Zeilen abhandeln. Deshalb: Wer mehr über den Roman selbst erfahren will, schaut direkt zur Buchbeschreibung; wer mehr über die Hintergründe wissen möchte und wie es überhaupt so zugeht im Hause Eschbach, klicke mein Tagebuch an.

Und hier für die Übersicht die Daten: Marianne Eschbach, Mirandas Traum, Weltbild-Verlag, 288 Seiten, € 12,95. Zu finden in gut sortierten Buchhandlungen oder einfach bei Amazon.

Hörbuch mit "apokrypher" Haarteppichknüpfer-Geschichte

Eine Vorankündigung: Im Dezember erscheint eine Story aus dem "Haarteppichknüpfer"-Universum als Hörbuch, die noch nie auf Deutsch gedruckt worden ist: "Die Wiederentdeckung". Geschildert wird, wie auf dem Planeten Eswerlund Karten der verschollenen Galaxis Gheera wiedergefunden werden - eine Episode, auf die der Roman einmal kurz anspielt.

Geschrieben habe ich diese Story im Frühjahr 2000 speziell für die Juni-Ausgabe der französischen SF-Zeitschrift GALAXIES, die mir damals ein längeres Porträt widmete. In Französische übersetzt wurde sie von Claire Duval. Auf Deutsch war "Die Wiederentdeckung" einmal sechs Wochen lang beim Internetbuchhändler booxtra online lesbar; seither ruht sie in der Schublade. Wenn aber irgendwann in naher Zukunft endlich die große, dicke, nahezu komplette Kurzgeschichtensammlung bei Lübbe erscheint, versprochen, wird diese Story dabei sein!

Wer so lange nicht warten will, Hörbücher mag und fünf Euro übrig hat, kann sich ja die Scheibe schon mal vormerken. Dezember, wie gesagt.

Wie man einen Roman schreibt - Kurzanleitung auf 13 1/2 Seiten

Der Bramann-Verlag ist ein kleiner Fachverlag, der zunächst "Bücher für Buchhändler" herausgegeben hat. Neu ist die Reihe Praxiswissen Medien, zu deren erstem Band Treffpunkt Text - Das Handbuch für Freie in Medienberufen ich einen kleinen Beitrag beigesteuert habe: Nämlich den Versuch, auf möglichst knappem Raum zusammenzufassen, wie man einen belletristischen Roman schreibt.

Nun sind meine Belegexemplare angekommen, und siehe da: Was für ein interessantes Buch! Knapp 400 Seiten, die es in sich haben. Praktisch alle Belange einer freiberuflichen Existenz in den Medienberufen - wozu mein eigener ja auch zählt - sind überaus informativ abgehandelt, sei es die Frage, wie man die Arbeit zuhause organisiert, sei es das Finden von Kunden und der Umgang mit Auftraggebern, seien es rechtliche, finanzielle (wieviel Honorar kann man verlangen?) oder steuerliche Fragen oder Fragen der eigenen Weiterbildung. Ob nun einer (oder eine) Übersetzer, Texter, Redakteur, Journalist, Ghostwriter, Drehbuchautor oder Lektor oder... oder... oder... werden will: Ein Blick in dieses Buch lohnt auf alle Fälle, ehe man den Schritt in die Selbstständigkeit wagt. Und die € 39,50 sind gut angelegt. Bei mir ist das Buch jedenfalls sofort in die Handbibliothek gewandert.

Nochmal die Daten: Susanne Ackstaller, Momo Evers und Constanze Hacke (Hrsg.), Treffpunkt Text, Bramann-Verlag, 416 Seiten, ISBN 3-934054-50-1. Direkt bestellbar hier.

Stand 9. Juli 2006


JESUS VIDEO auf Lettisch!

Wunderschön gemachte Bücher kamen neulich an. Wie der Buchmarkt in einem so kleinen Land funktionieren soll, ist mir schleierhaft, aber da, allen Ernstes: Eine lettische Ausgabe eines meiner Romane! Gesamtauflage: Fünfzehnhundert oder so. Naja, sehr viel mehr wurden seinerzeit vom Original-Hardcover auch nicht verkauft. Bloß daß die nicht so schön war.

Also, ich bin beeindruckt, Lettland. Auch wenn der Anblick der Seiten mich an nichts erinnert, was ich kenne. Muß ja auch nicht.

Da manche so etwas interessiert, noch diese Angaben: Der Verlag heißt Diena's Gramata, die ISBN lautet 9984-789-01-2, offizielles Erscheinungsdatum war 1. Juni 2006. Den Preis weiß ich leider nicht.

Best Books 2005: "The Carpetmakers" auf Platz 6

Noch eine herzerwärmende Information, die ich einer Leserzuschrift verdanke. Auf einer weiteren Liste bester SF-Romane des Jahres 2005, und zwar der der amerikanischen Website sfsite.com, sind die "Carpetmakers" auf Platz 6 gelandet.

Dubioses...

Am 11. April erreichte mich ein Mail einer mir bis dato unbekannten Literaturzeitschrift namens Ixlibris, deren Redakteurin anbot, mir den Ratgeber für neue Autoren 2006/2007 zu schenken, versandkostenfrei und ohne Verpflichtung. Aufmerksam auf mich sei man durch meine Homepage geworden, die mich als Schriftsteller ausweise, "der am literarischen Betrieb besonders interessiert" sei.

Hm. Ich folgte neugierig den angegebenen Links, unter anderem diesem, wo man Probekapitel daraus lesen konnte. Mein Eindruck: Eine raffinierte neue Masche von Druckkostenzuschußverlagen, Kunden zu gewinnen. Im Gewande eines Ratgebers soll dem Leser und der Leserin der Eindruck vermittelt werden, daß es heutzutage völlig normal, ja sogar unumgänglich sei, seine Bücher auf eigene Kosten herauszubringen.

Dem ist, um es ganz klar zu sagen, nicht so. Der Normalfall ist nach wie vor der, daß Geld vom Verlag zum Autor fließt, und zwar von Anfang an. Wer dennoch eine Veröffentlichung bei einem Zuschußverlag in Betracht zieht, sollte wenigstens vorher einmal in ein paar gute Buchhandlungen gehen, nach Büchern dieses Verlages suchen und, so er sie nicht findet (wovon ich ausgehe) sich danach erkundigen - und dann gut zuhören, was der Buchhändler dazu sagt...

Stand 5. Februar 2006


Schnäppchenalarm!

Zunächst ist zu vermelden, daß "Das Jesus-Video", wegen Auslaufs der Rechte seit einiger Zeit vergriffen, demnächst wieder erhältlich sein wird, und zwar als Taschenbuch bei Knaur für angemessene € 8,95.

Doch halt! Wer darauf gewartet hat, sollte nicht gleich losrennen, sondern erst zu Ende lesen: Gleichzeitig wird das Buch auch im Hardcover wieder aufgelegt, und zwar - festhalten! - in einer Ausgabe, die 1 € billiger ist als das Taschenbuch. Und als wäre das nicht genug, handelt es sich auch noch um die wohl schönste deutschsprachige Hardcoverausgabe, die von diesem Roman je erschienen ist. Gut, das ist kein allzugroßes Kunststück, aber auf alle Fälle ist das Buch hervorragend aufgemacht und ein echtes Schnäppchen. Der Haken an der Sache: Es handelt sich um eine limierte Sonderausgabe, die nur bei Kaufhof erhältlich ist, und auch nur, solange der Vorrat reicht. Es heißt also: Zugreifen, jetzt oder nie!

Hier zum Vergleich die beiden Cover, gleichzeitig eine interessante vergleichende Studie über die Wirkung von Schrift auf Buchumschlägen:

US-Resonanz auf "The Carpetmakers"

Vor ein paar Tagen machte mich Kai Meyer, dessen (übrigens auch von mir geschätzter) Roman "Die fließende Königin" gerade in den USA heftig erfolgreich ist, darauf aufmerksam, daß sich auch "The Carpetmakers" auf der Empfehlungsliste des amerikanischen Phantastikmagazins Locus findet. Die komplette Liste hier.

Florian Breitsameter verdanke ich den Hinweis, daß sich das Buch auch auf dieser Liste der "Best Books 2005" findet.

Und dann habe ich noch gehört, daß "The Carpetmakers" unter die Top Ten der Science Fiction & Fantasy-Liste der US-amerikanischen Fachzeitschrift Kirkus Review aufgeführt sein soll. Dieses Magazin ist online nur für Abonnenten einsehbar, und das Abo ist heftig teuer, aber da ich diese Information von Dr. Übleis bekommen habe, dem verlegerischen Geschäftsführer der Droemer-Knaur-Gruppe, zu der heute der Schneekluth-Verlag gehört, bei dem "Die Haarteppichknüpfer" einst erschienen sind, kann man zweifellos davon ausgehen, daß es stimmt.

Mittlerweile ist das Buch übrigens auch als Taschenbuch erhältlich. Mit einem Preis von $14.95 zwar immer noch nicht billig, aber dafür sehr edel aufgemacht; ich mag es immer kaum aus der Hand legen. Wen es interessiert: Die ISBN lautet 0-765-31490-8.

"Eine Billion Dollar" auf Russisch

Aus Russland dringt relativ wenig Resonanz bis zu mir. Was mich jedoch erreicht, hat es in sich: Immer mehr Verlage melden Interesse an, fragen nach weiteren Büchern, und eine russische Ausgabe folgt der nächsten. Was ja auch etwas zu sagen haben dürfte.

Die neueste Neuerscheinung ist die russische Ausgabe von "Eine Billion Dollar". Wieder einmal beweist der Zakharov Verlag, daß er ein Händchen für eingängige Titelbilder hat. (In der Verkleinerung vielleicht schlecht zu sehen: Die Oberfläche der Weltkugel, die da jemand in Händen hält, ist mit $100-Noten überzogen - denen mit Benjamin Franklin darauf.)

Nächste Lesungen

Im Augenblick sind keine Lesungen geplant.
 

Nächstes Buch

Mein nächster Roman heißt "Das Marsprojekt 4 - Die steinernen Schatten" und erscheint im Herbst 2007.
 

Website News

Das war überfällig: Eine Kurzversion meiner Website auf Französisch. Für die Übersetzung habe ich Mikael Cabon zu danken.

Ich habe meine Seiten über das Schreiben aktualisiert und erweitert. 396 neue Fragen, insgesamt 651 Antworten.

Wer persönlichen Schreibunterricht haben möchte, dem kann ich einen Online-Schreibkurs empfehlen. Kostet was, ist aber intensiv.
 

Specials

Der Silberne Wolfram geht an:

Regensburger Bistumsblatt

Begründung: In der Ausgabe vom 4.8.02 hat der Autor einer sogenannten "Rezension" meines Romans "Perfect Copy" schlicht und einfach den Klappentext wortwörtlich abgeschrieben - und es geschafft, dabei den Autorennamen als Einziges falsch zu schreiben.

Auf vielfachen Wunsch hin gibt es ja eine (schmale) englischsprachige und eine französische Version dieser Website, zugänglich auch über die Startseite.
 

Zum Newsletter-Archiv...


Home <   Inhalt <  http://www.AndreasEschbach.de   > Kontakt   > Mail