In einer anderen Welt, in einer anderen Zeit...
Seit undenklichen Zeiten knüpfen sie Teppiche für den Hof des Kaisers - Teppiche aus den Haaren ihrer Frauen und Töchter, so dicht und fein, daß jeder Haarteppichknüpfer nur einen einzigen Teppich in seinem ganzen Leben vollendet. Die Kunst wird vom Vater auf den Sohn vererbt, seit Jahrtausenden, seit dem Anbeginn der Zeit.

Doch eines Tages wird alles anders. Das Reich der Gottkaiser zerfällt, und die Fremden von den Sternen kommen, um der Spur der Haarteppiche zu folgen.

Und sie stoßen auf ein Geheimnis jenseits aller Vorstellungskraft...

 

Andreas Eschbach

   Die Haarteppichknüpfer

Erschienen Frühjahr 1995 bei Schneekluth, München.
324 Seiten, Hardcover, DM 24,80.
ISBN 3-7951-1371-7.

Erhältlich in jeder guten Buchhandlung.

 

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Weitere Ausgaben:

Taschenbuchausgabe
März 1998 im Heyne Verlag, München.
Bestellnummer 06/5927, DM 12,90.
ISBN 3-453-13318-8.

Französische Ausgabe
unter dem Titel
Des milliards de tapis de cheveux
im September 1999 in der edition L'Atalante, Nantes.
314 Seiten. ISBN 2-84172-111-6

Das Cover in voller Pracht...

Italienische Ausgabe
unter dem Titel
Miliardi di tappeti di capelli
im Jahr 2001 in der Reihe
Solaria des Verlags
Fanucci Editore, Rom.

Tschechische Ausgabe
unter dem Titel
Tkalci gobelinu
im Jahr 2001 im Verlag Albatros, Prag.

Italienische Neu-Ausgabe
im Jahr 2002, ebenfalls in der Reihe
Solaria des Verlags
Fanuccio Editore.

Besonders interessant an dieser Ausgabe ist das Kleingedruckte auf der Vorderseite, unter dem Titel. Es ist ein Zitat, aber eines von mir selbst. Es stammt aus dem Vorwort, das ich für die italienische Ausgabe geschrieben habe - aber eigentlich sind es genau die Sätze, die ich einst, als ich noch das Manuskript kopierte, band und an Verlage schickte, zwecks Neugiererregung vorne drauf geschrieben habe. Sorgsam gefeilte Sätze, fast eher ein Gedicht als ein Covertext. Sie gefallen mir noch immer, deshalb will ich sie hier (auf Deutsch) zitieren:

Dies ist die Geschichte der Haarteppichknüpfer. Ich kann Ihnen nicht versprechen, daß Sie sie mögen werden. Ich kann Ihnen nicht einmal versprechen, daß sie Ihnen gefallen wird.

Versprechen kann ich Ihnen nur eines: Sie werden sie niemals wieder vergessen.

Endlich, zehn Jahre, nachdem ich sie geschrieben habe, verwendet jemand genau diese Sätze für den Umschlag des Buches! Ein Traum wird wahr.

Polnische Ausgabe
unter dem Titel
Gobeliniarze
im Jahr 2004 im Verlag Solaris, Olztyn.

Spanische Ausgabe
unter dem Titel
Los tejedores de cabellos
im Jahr 2004 im Verlag Bibliópolis, Madrid.


Rezensionen


Making of...

Dies war mein erster veröffentlichter Roman. Zu meiner nicht geringen Überraschung erhielt er auf Anhieb den Literaturpreis des SFCD als bester deutscher Science-Fiction-Roman 1995 - überraschend nicht zuletzt deshalb, weil ich bis zu dem Moment, als mich das Benachrichtigungsschreiben erreichte, nicht einmal gewußt hatte, daß es einen solchen Preis überhaupt gibt.

Auf das Coverbild des Taschenbuchs bin ich besonders stolz - es geht nämlich auf meine Anregung zurück! Ich will nicht so weit gehen zu sagen, daß ich Einfluß darauf hatte - kein Autor hat das. Aber ich habe ein Motiv skizziert und vorgeschlagen, das mir seit den frühesten Tagen der Entstehung des Romans vor dem inneren Auge stand - so sah das fertige Buch in meiner Vorstellung aus -, und man hat diesen Vorschlag aufgegriffen! Und, wie ich zugeben muß, etwas noch Schöneres daraus gemacht. (Wenn das kein gutes Zeichen ist!)


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