Eine neue Lesereise steht an, und zum ersten Mal werde ich auf der Buchmesse Leipzig sein. Ich bin schon gespannt.
Ansonsten schreibe ich fleißig an einem neuen Buch, über das ich, wie üblich, noch nichts verraten will. Nur, daß es mal wieder was ganz anderes sein wird, als man vielleicht erwartet. Falls man es noch nicht aufgegeben hat, bestimmte Dinge von mir zu erwarten.
Europäische Erfahrungen III
Mein Auto ist
immer noch nicht angemeldet! Kein weiterer Komment@%&!!ar im Augenblick.
Nachtrag: Seit dem 17.3.2004 um 14:57 ist mein Auto ordnungsgemäß in Frankreich zugelassen!! Unglaublich - und das Ganze hat gerade mal zweieinhalb Monate gedauert, etwas über 250 € an zusätzlichen Gebühren gekostet, die in Ämtern gewarteten, mit Ausfüllen von Formularen oder Verfassen von Anträgen verbrachten Stunden nicht mitgerechnet (dürfte sich so auf, na, eine gute Arbeitswoche summieren). Ein Klacks.
Europäische Erfahrungen IV
Mit etwas Distanz zur bisherigen Umgebung beginnt man, manches anders zu sehen. In manchen Momenten ist es fast so, als wache man aus einem beinahe hypnotischen Zustand auf, um sich zu fragen: Aber hallo, was ist denn das?
So ging es mir, als ich dieses Kasperltheater um die Wahl des künftigen Bundespräsidenten verfolgte. Auf einmal fiel mir auf, daß das auch in der Vergangenheit immer die gleiche Inszenierung war: Ein Hin und Her, Namen fallen, werden diskutiert, dann mahnt jemand an, die "Würde des Amtes" zu wahren, regelmäßig wird auch eine Frau ins Spiel gebracht, Abgeordnete nicken und sagen, ja, es wäre wirklich an der Zeit, daß eine Frau usw. usf. - Kurzum, gerade so, als wäre Wahlkampf. Dabei ist das völliger Quatsch - es ist die Bundesversammlung, die den Bundespräsidenten wählt. Wenn sich die Abgeordneten so einig wären, daß es an der Zeit ist für eine Frau an der Spitze des Staates, dann brauchen sie sie einfach nur zu wählen!
Ich meine, sie müssen sich ja nicht gerade in ein Konklave zurückziehen und Rauch aufsteigen lassen (obwohl das immer noch besser wäre als diese Possenspiele), aber man könnte sich wenigstens hinter verschlossenen Türen auf Kandidaten einigen. Wenn einem an der "Würde des Amtes" wirklich etwas gelegen wäre.
Und manche Journalisten scheinen sich auch für nichts zu schade zu sein. Die Limousine von Angela Merkel quer durch Berlin zu verfolgen und sich vor dem Haus Guido Westerwelles auf die Lauer zu legen - kann man noch tiefer sinken? Muß man nach so etwas nicht seinen Badezimmerspiegel abhängen?