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Spruchweisheit des Monats

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An dieser Stelle werde ich jeden Monat einen schlauen Spruch, eine Redensart oder eine bedenkenswerte Weisheit ergänzen, die ich irgendwo entdeckt habe und die mir gefallen haben. Vorschläge für Einträge in diese Rubrik werden gerne entgegengenommen.



April 2004

Eine schlecht beobachtete Tatsache ist tückischer als ein falscher Schluß.

Paul Valéry

Zuerst die Beobachtungen und der Versuch, dann das Denken ohne Autorität, die Prüfung ohne Vorurteil!

Rudolf Virchow

Die klugen Menschen suchen sich selbst die Erfahrungen aus, die sie zu machen wünschen.

Aldous Huxley

Das Nachahmen ist allezeit, wie mich dünkt, eine sehr nützliche Sache.

Georg Christoph Lichtenberg

Für das Können gibt es nur einen Beweis, das Tun.

Marie von Ebner-Eschenbach

Nur ein Narr macht keine Experimente.

Charles Darwin

Die Nützlichkeit von sinnvollen Experimenten wird in den Spruchweisheiten des Monats April 2004 thematisiert.


März 2004

Zuerst die Ideen machen den Experimentator zum Physiker, den Chronisten zum Historiker, den Handschriftenexperten zum Philologen.

Max Planck

Eine kluge Frage ist die Hälfte der Weisheit.

Francis Bacon

No amount of experimentation can ever prove me right; a single experiment can prove me wrong.

Albert Einstein

Holzhacken ist deshalb so beliebt, weil man bei dieser Tätigkeit den Erfolg sofort sieht.

Albert Einstein

Zum Erfolg braucht der Forscher die vier großen "G": Geist, Geduld, Geld und Glück.

Paul Ehrlich

The difference between failure and success is doing a thing nearly right and doing a thing exactly right.

Edward Simmons

Im März 2004 erfolgt der Übergang vom Thema Erfolg zum Thema Experiment.


Februar 2004

Erfolg kann auch durch die Schmeicheleien, die er mit sich bringt, verdummend wirken.

Hans Selye

Wer sich die Steine zurechtlegen kann, über die er stolpert, hat Erfolg in den Naturwissenschaften.

Erwin Chargaff

Der Charakter ist der Spiegel der Schönheit.

Autor unbekannt

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Nur manchmal ist der Weg kurvenreich, lang oder schwer zu begehen. Aber am Ende ist er zu erreichen.

Autor unbekannt

Glücklichsein ist ein Prozess, kein Resultat!

Autor unbekannt

Es gibt drei Arten von Menschen. Welche, die ich mag, welche, die ich nicht mag, und welche, die ich nicht kenne.

Manfred Scherer

Im Februar 2004 hat mich Elif Ugragi mit Sprüchen versorgt. Ansonsten geht es wieder um das Thema Erfolg.


Januar 2004

If A equals success, then the formula is A = X + Y + Z. X is work, Y is play, Z is keep your mouth shut.

Albert Einstein

Der Erfolg ist Gewürz, nicht Speise.

Hans Kasper

Ein Mann mit einer neuen Idee ist unausstehlich, bis er der Idee zum Erfolg verholfen hat.

Mark Twain

Auch eine Enttäuschung, wenn sie nur gründlich und endgültig ist, bedeutet einen Schritt vorwärts.

Max Planck

Show me a thoroughly satisfied man and I will show you a failure.

Thomas Alva Edison

In jedem Beruf ist der erste Schritt zum Erfolg, sich dafür zu interessieren.

William Osler

Mit Aussagen zum Thema Erfolg starten wir in das neue Jahr. Ich wünsche allen Besuchern meiner Webseiten ein glückliches und erfolgreiches 2004!


Dezember 2003

Unsere Aufgabe im Leben ist es nicht, Erfolg zu haben, sondern unsere Mißerfolge guten Mutes zu ertragen.

Robert Louis Stevenson

Langfristig ist man nur erfolgreich, wenn man weiß, warum man erfolgreich ist.

Rupert Lay

Wer Großes vollbringen will, muß handeln, als ob er ewig leben würde.

Französisches Sprichwort

Durchschneide nicht, was du mit Geduld auch lösen kannst.

Französisches Sprichwort

Wer kämpft, kann verlieren, aber wer nicht kämpft, hat schon verloren.

Bert Brecht

Wer dieses nicht weiß, kann doch jenes wissen.

Kenianisches Sprichwort

Im Dezember 2003 haben mich Birte Lüken und Kerstin Brand mit Beiträgen versorgt.


November 2003

Lieber keinen Erfolg, als keinen Entschluß.

Karl Heinrich Waggerl

Es gibt viel mehr Leute, die freiwillig aufgeben, als solche, die echt scheitern.

Henry Ford

Die Natur schafft die Begabung, und das Schicksal hebt sie heraus.

François de la Rochefoucauld

Das Geheimnis des Erfolgs ist die Beständigkeit des Ziels.

Benjamin Disraeli

Der Staatshaushalt muß ausgeglichen sein. Die öffentlichen Schulden müssen verringert, die Arroganz der Behörden muß gemäßigt und kontrolliert werden. Die Zahlungen an ausländische Regierungen und Institutionen müssen reduziert werden, wenn der Staat nicht bankrott gehen soll.

Marcus Tullius Cicero

Geld ist nie weg, es hat nur ein Anderer.

Rainer Bozenhardt

Michael Kiener lieferte einen Beitrag zur Sinnlosigkeit von Geldanlagen, während Tristram sich frägt, wann Ciceros Aussage jemals so wahr war wie heute. Das Thema "Erfolg" rundet den November ab.


Oktober 2003

Genie ist ewige Geduld.

Michelangelo

Nichts ist überzeugender als Erfolg.

Leopold von Ranke

Genie ist ein Prozent Inspiration und 99 Prozent Transpiration.

Thomas Alva Edison

Erfolg hat nur der, der etwas tut, während er auf den Erfolg wartet.

Thomas Alva Edison

If I have been able to see farther than others, it was because I stood on the shoulders of giants.

Isaac Newton

Am Anfang gehören alle Gedanken der Liebe. Später gehört dann alle Liebe den Gedanken.

Albert Einstein

Der Oktober 2003 ist geprägt vom Thema "Erfolg".


September 2003

Denken ist "Hantieren im Vorstellungsraum".

Konrad Lorenz

Wenige sind imstande, von den Vorurteilen der Umgebung abweichende Meinungen gelassen auszusprechen; die meisten sind sogar unfähig, überhaupt zu solchen Meinungen zu gelangen.

Albert Einstein

Dies ist die bitterste Pein unter Menschen: Einsichten zu haben, aber keine Macht.

Herodot

Aus jeder Situation gibt es mehrere Ausgänge - nur auf verschiedenen Ebenen.

Wieslaw Brudzinski

Ein Standpunkt ist ein Gesichtskreis vom Radius Null.

David Hilbert

Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, daß sich so wenig Leute damit beschäftigen.

Henry Ford

Im September 2003 schließen wir den Komplex "Denken" ab und wenden uns dem nächsten Thema zu.


August 2003

Achte auf Deine Gedanken! Sie sind der Anfang Deiner Taten.

Chinesische Weisheit

Die Maschine wird alles tun können, sie wird alle Probleme, die man ihr stellt, lösen können, aber sie wird niemals ein Problem zu stellen vermögen.

Albert Einstein

Es gibt keinen Ausweg, den ein Mensch nicht beschreitet, um die tatsächliche Arbeit des Denkens zu vermeiden.

Thomas Alva Edison

Most people would rather die than think: many do.

Bertrand Russell

Denken lernt man nicht an Regeln zum Denken, sondern an Stoff zum Denken.

Jean Paul

Wer ein Argument vorträgt und sich dabei auf eine Autorität beruft, verwendet nicht seine Intelligenz; er setzt lediglich sein Gedächtnis ein.

Leonardo da Vinci

Denken kann man selbst bei der augenblicklichen Gluthitze noch ganz gut ohne Schweißausbrüche zu bekommen!


Juli 2003

Das menschliche Denken ist wie eine trübe Flüssigkeit, die sich im Laufe der Jahrhunderte langsam klärt.

Christian Morgenstern

Wer zur Quelle gehen kann, gehe nicht zum Wassertopf.

Leonardo da Vinci

Wer nicht gelegentlich auch einmal kausalwidrige Dinge zu denken vermag, wird seine Wissenschaft nie um eine neue Idee bereichern können.

Max Planck

Gedanken, die schockweise kommen, sind Gesindel. Gute Gedanken erscheinen in kleiner Gesellschaft. Ein göttlicher Gedanke kommt allein.

Marie von Ebner-Eschenbach

Einer zeugt den Gedanken, der andere hebt ihn aus der Taufe, der dritte zeugt Kinder mit ihm, der vierte besucht ihn am Sterbebett, und der fünfte begräbt ihn.

Georg Christoph Lichtenberg

Viele Menschen wissen nicht, wie wichtig es ist, Freunde zu haben. Erst wenn sie nicht mehr da sind, dann wird es ihnen bewußt.

Autor unbekannt

Die Überlegung zum Thema Freundschaft stammt von Ursula Reiter. Vielen Dank!


Juni 2003

Es liegt eben in der menschlichen Natur, vernünftig zu denken und unlogisch zu handeln.

Anatole France

Wissenschaftliches Denken erfordert immer einen weiten Abstand und eine scharfe Trennung des denkenden Subjekts von dem gedachten Objekt.

Max Planck

Denken ist schwer, darum urteilen die meisten.

Carl Gustav Jung

Zum Denken sind wenige Menschen geneigt, obwohl alle zum Rechthaben.

Arthur Schopenhauer

Nur der Denkende erlebt sein Leben, an Gedankenlosen zieht es vorbei.

Marie von Ebner-Eschenbach

Denken ohne Erfahrung ist leer, Erfahrung ohne Denken ist blind.

Immanuel Kant

Denken - ein schier unerschöpfliches Thema!


Mai 2003

Denken und Wissen sollten immer gleichen Schritt halten. Das Wissen bleibt sonst tot und unfruchtbar.

Wilhelm von Humboldt

Kenntnisse kann jedermann haben, aber die Kunst zu Denken ist das seltenste Geschenk der Natur.

Friedrich der Große

Der Mensch ist nicht frei, wenn er nicht denkt.

Georg Wilhelm Friedrich Hegel

Denken ist Reden mit sich selbst.

Immanuel Kant

Ich denke, also bin ich.

Descartes

Lieber eine Kerze anzünden, als über die Finsternis klagen.

Chinesische Weisheit

Die chinesische Weisheit hat mir Ellen Brust-Yaiser zugesandt. Ansonsten dreht sich im Mai wieder alles um das Thema Denken.


April 2003

Viel Denken, nicht viel Wissen soll man pflegen.

Demokrit

Der Mensch ist geboren, um zu denken.

Blaise Pascal

Denken ist interessanter als Wissen, aber nicht als Anschauen.

Johann Wolfgang von Goethe

Forschung ist, zu sehen, was jeder schon gesehen hat, und zu denken, was noch niemand gedacht hat.

Albert von Szent-Györgyi

Every hour a scientist spends trying to raise funds is an hour lost from important thought and research.

Isaac Asimov

Für die Mehrheit der Menschen ist die Arbeit die einzige Zerstreuung, die sie auf Dauer aushalten können.

Dennis Gabor

Im April geht es um die Thematik Denken.


März 2003

Work expands so as to fill the time available for its completion.

Cyril Northcote Parkinson

Schwierige Dinge sollte man sofort erledigen, unmögliche Dinge ein wenig später.

Fridtjof Nansen

Ein Dauerurlaub ist eine gute vorläufige Definition der Hölle.

George Bernard Shaw

Es gibt Leute, die glauben, alles wäre vernünftig, was man mit einem ernsthaften Gesicht tut.

Georg Christoph Lichtenberg

Nicht was er mit seiner Arbeit erwirbt, ist der eigentliche Lohn des Menschen, sondern was er durch sie wird.

John Ruskin

Genius begins great works; labor alone finishes them.

John Dryden

Der Monat März ist dem Thema Arbeit gewidmet.


Februar 2003

Nicht jeder, der aus dem Rahmen fällt, war vorher im Bilde.

Autor unbekannt

Die Zukunft ist auch nicht mehr das, was sie früher einmal war.

Karl Valentin

Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden.

Autor unbekannt

Du mußt Geld ausgeben, wenn Du welches verdienen willst.

Plautus 250-184 v. Chr.

Begnüge dich mit nichts, was weniger ist als Gott.

Mary Ward (1585-1645)

Wer sich als wertvoll erlebt, braucht sich nicht wichtig zu machen.

Elisabeth Schöffl-Pöll

Die sechs Februar-Aussagen wurden mir von folgenden Personen zugeschickt: Joachim Beyer, Elisabeth, Hubertus Bader, Martin Krummeich und Michael Damaschke.


Januar 2003

Das Wort "Schwierigkeit" muß gar nicht für einen Menschen von Geist als existent gedacht werden, weg damit.

Georg Christoph Lichtenberg

If my doctor told me I had only six months to live, I wouldn't brood. I'd type a little faster.

Isaac Asimov

Alles selbst machen zu wollen, ist das Kennzeichen des Unbegabten.

Richard von Schaukal

Mit Lügen kommt man durch das ganze Leben, aber nicht wieder zurück.

Autor unbekannt

Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?!

Konrad Adenauer

Die einen kennen mich, die anderen können mich!

Konrad Adenauer

Die letzten drei Aussagen hat mir Isabella Bliemel zukommen lassen. Herzlichen Dank! Ich wünsche allen Besuchern meiner Webseiten einen gelungenen Start in das neue Jahr 2003!


Dezember 2002

Ich hielt es für besser, etwas zu leisten, als nichts zu versuchen, weil man nicht alles leisten kann.

Alexander von Humboldt

Alle Großen waren Arbeiter, unermüdlich nicht nur im Erfinden, sondern auch im Verwerfen, Sichten, Umgestalten, Ordnen.

Friedrich Nietzsche

Zwei Dinge sind zu unserer Arbeit nötig: Unermüdliche Ausdauer und die Bereitschaft, etwas, in das man viel Zeit und Arbeit gesteckt hat, wieder wegzuwerfen.

Albert Einstein

Die Wissenschaft war die größte Leidenschaft meines Lebens ... Ich käme mir vor wie ein Dieb, wenn ich einen Tag verlebt hätte, ohne zu arbeiten.

Louis Pasteur

Vor den Erfolg setzten die Götter den Schweiß.

Hesiodos

The more we do, the more we can do.

William Hazlitt

Aussagen zur Arbeitseinstellung berühmter Naturwissenschaftler prägen den Monat Dezember.


November 2002

Nur auf dem Boden ganz harter Arbeit bereitet sich normalerweise der Einfall vor.

Max Weber

Alles, was zustande kommt, geht auf Mühe und Notwendigkeit zurück.

Heraklit

Freiheit in der Forschung besteht darin, daß es jedem erlaubt ist, mehr zu arbeiten, als verlangt wird.

Feodor Lynen

Die Arbeit ist jene Sprache, auf die die Natur antwortet.

Stanislaw Brzozowski

Wenn du Guten etwas schenkst, dann schenkst du einen Teil dir selber.

Publius Syrus

Alle Menschen werden ehrlich geboren und sterben als Betrüger.

Tertullian

Nach den zahlreichen Ausflügen ins alte Rom folgen nun Aphorismen über und aus Natur und Wissenschaft - zunächst zum Themenkomplex Arbeit!


Oktober 2002

Die Frau riecht am besten, die nach gar nichts riecht.

Cicero

Ach, was soll mir das Glück, wenn nicht erlaubt ist, es zu nutzen.

Horaz

Eins nach dem andern nehmen uns die Jahre fort, da sie hingehen.

Horaz

Weder sich in seinem Tun lässig geben noch im Umgang mit anderen Unfrieden stiften. Weder die Phantasie schweifen lassen noch sich zu stark seelischen Beunruhigungen aussetzen. Weder sich aus seiner Bahn schleudern lassen noch aus seinem Leben die Muße verbannen.

Mark Aurel

Alles Böse läßt sich im Anfang noch leicht unter Kontrolle bringen. Wenn es aber länger andauert, hält es sich meist allzu zähe.

Cicero

Weißt du, was die Menschen so begierig nach dem Künftigen macht? Das, daß die Leute sich selber nicht angehören.

Seneca

Die alten Römer dominieren auch den Monat Oktober.


September 2002

Bedenke, daß, was dich von einer Leidenschaft zur nächsten reißt und zerrt, nur deine Einbildung ist.

Mark Aurel

Viel öfter kommt, was unverhofft, als was man hofft.

Plautus

Eine Frau liebt oder haßt; ein Drittes ist schwerlich denkbar.

Publius Syrus

Willst du etwas nicht mehr haben, leih es aus an einen Freund.

Plautus

Gedenke des Todes.

Lat. Sprichwort

Ein Rückschlag ist die Möglichkeit, etwas noch einmal neu und klüger anzufangen.

Henry Ford, 1863-1947, US-amerikanischer Industrieller, Gründer der Ford Motor Company

Henry Ford, dessen Grundregel mir Ludmilla Christian zugeschickt hat, braucht sich mit seinen Weisheiten vor den alten Römern nicht zu verstecken.


August 2002

Wer sich selber lobt, findet schnell seine Spötter.

Publius Syrus

Ein Kaufmann macht durch allzu großes Rühmen die Ware, die ihm feil ist, nur verdächtig.

Horaz

Der Tor hat Angst vorm Schicksal, der Weise trägt es.

Publius Syrus

Wie schwer ist's doch, zum Bauche zu reden, der keine Ohren hat.

Cato

Irren ist menschlich.

Lat. Sprichwort

Leistet die gute Tat nicht nur für eure Freunde, sondern auch für Fremde, selbst für eure Feinde.

Robert Stephenson Smyth Baden-Powell, Lord of Gilwell (1857-1941), Gründer der weltweiten Pfadfinderbewegung

Baden-Powell, dessen Grundregel mir Timo Zacher zugeschickt hat, fügt sich gut in die Reihen der alten Römer ein.


Juli 2002

Groß ist die Macht der Gewohnheit.

Lat. Sprichwort

Die keusche Frau wählt ihren Mann nicht mit dem Auge, nur mit dem Herzen.

Publius Syrus

Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen.

Plautus

Weiche dem Übel nicht, geh mutiger ihm entgegen.

Vergil

Im Zweifelsfall muß für den Angeklagten entschieden werden.

Röm. Rechtsgrundsatz

Erinnere dich, daß alles nur Meinung ist und daß es in deiner Macht steht zu meinen, was du willst.

Mark Aurel

Auch im Juli 2002 bewegen wir uns weiterhin im alten Rom.


Juni 2002

Immer siegt, wer Milde walten läßt.

Publius Syrus

Bedenke, wie niedrig Menschen erscheinen, wenn sie essen oder schlafen! Aber danach nehmen sie eine herrische Haltung an.

Mark Aurel

Das Schicksal kommt, wenn's niemand merkt.

Publius Syrus

Das Gedächtnis nimmt ab, wenn man es nicht übt.

Cicero

Gerechtigkeit herrsche, und ginge die Welt darüber zugrunde.

Lat. Sprichwort

Das Leben ist wie eine Rolle auf dem Theater. Es kommt nicht darauf an, daß lange, sondern daß gut gespielt wird.

Seneca

Der Seneca-Beitrag, den mir Ilona geschickt hat, paßt hervorragend zu den übrigen Spruchweisheiten aus dem alten Rom.


Mai 2002

Eine Menge von Büchern wirkt zerstreuend. Da du doch nicht alles lesen kannst, was du besitzen möchtest, so genügt es, so viel zu haben, wie du lesen kannst.

Seneca

Das Hemd ist mir näher als der Rock.

Plautus

Goldene Zügel machen ein Pferd nicht besser.

Seneca

Guter Ruf verbreitet auch im Dunkel seinen Glanz.

Publius Syrus

Ich habe mich stets gewundert, warum jeder sich selbst am meisten liebt, aber seines Nachbarn Meinung über sich höher schätzt als seine eigene.

Mark Aurel

Wer Schmerz erlitten hat, erinnert seiner sich.

Cicero

Der Wonnemonat Mai bringt mal wieder einen Ausflug in das alte Rom mit sich.


April 2002

Wer ist klug, der lebt vom Betrug.

Autor unbekannt

Wen wir lieben, dem geben wir die Macht, uns Leiden zu bereiten.

Aus der Türkei

Liebe ist ein Spiel. Ohne Gewinner.

Aus der TV-Reihe "Eiskalte Engel"

Glück ist das bewußte oder unbewußte Handeln eines Dritten, welches sich zum eigenen, nicht erwarteten Vorteil auswirkt.

Alexander Karkowski

Erst sag die Wahrheit, aber dann lauf!

Ilona

Der Kuß ist ein Verfahren, das Reden stoppt, wenn Worte überflüssig sind.

Dennis

Im Monat April wurden mir jede Menge Sprüche zugeschickt - teilweise sogar Eigenkreationen! Über manche Anmerkungen kann man geteilter Meinung sein, dennoch möchte ich mich bei ajaxaik@web.de, Alexander Karkowski, Dennis Meyer und besonders bei Ilona für ihr Engagement bedanken.


März 2002

Um verlorenes Hab und Gut werden die echtesten Tränen geweint.

Juvenal

Soviel Köpfe, soviel Meinungen.

Horaz

Glücklich lebte, wer glücklich verborgen blieb.

Ovid

Der Eltern Tugend ist große Mitgift.

Horaz

In gesundem Leibe möge ein gesunder Geist sein.

Juvenal

Nur die Weisheit ist es, welche die Traurigkeit aus dem Herzen vertreibt und die uns nicht vor Angst erstarren läßt. Unter ihrem Geleit läßt sich in Seelenfrieden leben.

Cicero

Die Weisheiten der alten Römer regen auch noch im März 2002 zum Nachdenken an.


Februar 2002

Denn wer begehrt, der fürchtet auch. Und wer in Furcht lebt, ist für mich nicht frei.

Horaz

Einem Lügner glaubt man nicht, wenn er auch die Wahrheit spricht.

Cicero

Den Geizigen schmerzt ein Verlust mehr als den Weisen.

Publius Syrus

Hunger ist der beste Koch.

Cicero

Wer im Schein der Sonne über Eisschollen läuft, braucht sich um den Rückweg keine Gedanken zu machen.

Michael Stoof

Den Willigen führt das Schicksal, den Unwilligen reißt es hinfort.

Seneca

Herzlichen Dank an Adolf Bauer und Michael Stoof, die mich im Februar mit ihren Beiträgen versorgt haben. Ansonsten gibt es Bewährtes aus dem alten Rom.


Januar 2002

Langsam erteilter Rat ist bei weitem der beste, denn wo schnell er gegeben, folgt die Reu auf dem Fuß.

Lukian

Oft ist der Mensch sich selbst sein größter Feind.

Cicero

Jetzt tragen wir des langen Friedens Übel: Uns drückt, was härter ist als Krieg: der Luxus.

Juvenal

Ehrgefühl kann man nicht lehren; es kann nur in einem selbst entstehen.

Publius Syrus

Kinder, junge Leute und Verrückte fürchten den Tod nicht. Es wäre doch eine Schande, wenn uns die Vernunft nicht dasselbe verschaffen könnte.

Seneca

Das Prinzip Auge um Auge läßt irgendwann die ganze Welt erblinden.

Mohandas Karamchand (Mahatma) Gandhi

Die Sprüche aus dem alten Rom sind genauso zeitlos wie die Ansichten Mahatma Gandhis. Ein Beispiel hat mir Karsten Hofmann geschickt. Vielen Dank!


Dezember 2001

Furcht ist der schärfste Verbesserer.

Plinius

Tugend ist nichts anderes als vollendete, zur Vollkommenheit gebrachte Natur.

Cicero

So ist's mit Sängern: Werden sie gebeten, den Freunden etwas zu singen, fehlt die Stimme. Doch wenn niemand sie hören will, singen sie und können gar nicht enden.

Horaz

Kein Genuß ist vorübergehend, denn der Eindruck, den er zurückläßt, ist bleibend.

Johann Wolfgang von Goethe

Wer reif ist, fault auch schneller.

Autor unbekannt

Wer an allen Orten gleichzeitig sein möchte, wird später feststellen, daß er nirgends war.

Autor unbekannt

Die alten Römer werden im Dezember vom nicht ganz so alten Johann Wolfgang von Goethe und von zwei Beiträgen von Andy Schmid begleitet.


November 2001

Ein Armer, der wie ein Reicher leben will, kommt darin um.

Publius Syrus

Denn wenn dein Buckel deinen Freund nicht kränkt, mußt du auch dessen Warzen übersehen, da, wer um Nachsicht bittet, sie auch üben soll.

Horaz

Ein Freund ist gleichsam ein anderes Ich.

Cicero

Die Frucht der Arbeit ist die süßeste aller Freuden.

Tertullian

Schlecht ist zu nennen, wer nur im eignen Interesse gut ist.

Publius Syrus

Erfreue dich deines Besitzes, als stürbest du morgen. Aber verbrauch ihn mit Maß, als lebtest du lange.

Lukian

Die Worte der Lebenserkenntnis grosser Denker, Dichter und Staatsmänner der römischen Antike füllen den Monat November.


Oktober 2001

Das beste Gegenmittel gegen den Zorn ist der Aufschub.

Seneca

Über die Toten soll man nur Gutes reden.

Lat. Sprichwort

Wer sich sorgt, wird nicht geheilt.

Lat. Sprichwort

Dem Klugen wird auch ein Gesicht zur Sprache.

Publius Syrus

Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.

Lukrez

Ungerechtigkeit besteht nicht weniger im Unterlassen als im Handeln.

Mark Aurel

Angesichts der tragischen Ereignisse vom 11. September 2001 und der momentanen Weltsituation kann gerade der Ausspruch von Lukrez als wahrhaft zeitlos angesehen werden.


September 2001

Wo viel diskutiert wird, kommt die Wahrheit um.

Publius Syrus

Wie die Menschen sind, so mußt du dich betragen.

Terenz

Die Gelehrten verstehen die Theorie der Kunst, die Ungelehrten die Freude an der Kunst.

Quintilian

Was dem Jupiter ist erlaubt, das ist dem Ochsen noch lange nicht erlaubt.

Lat. Sprichwort

Den Gewinn zu beschützen, bedarf's soviel Kraft, wie ihn erst zu erwerben.

Ovid

Nutze den Tag.

Horaz

Der Schatz an Weisheiten aus dem alten Rom ist schier unerschöpflich.


August 2001

Wer unschuldig ist und rein von Frevel, bedarf der Pfeile nicht und nicht des Bogens.

Horaz

Bezwungen wird durch sanftes Wesen wilder Sinn.

Phädrus

Wie nicht jeder Wein, so wird auch nicht jedes Menschenleben durch Alter zu Essig.

Cicero

Nichts ist dem Sterblichen zu hoch: Selbst den Himmel erstreben wir in unserer Torheit.

Horaz

Auf rauhen Wegen zu den Sternen.

Seneca

Täglich wird bestraft, wer immer Angst hat.

Publius Syrus

Im Urlaubsmonat August trafen leider keine Beiträge bei mir ein, so daß ich auch weiterhin den alten Römern das Feld überlasse.


Juli 2001

Das Glück trägt den eigenen Sturz schon in sich selbst.

Seneca

Über Geschmack läßt sich nicht streiten.

Lat. Sprichwort

Man muß darauf bedacht sein, sagen zu können: Ich habe nun wahrlich genug gelebt.

Seneca

In seiner Kühnheit, alles in Kauf zu nehmen, stürzt sich der Mensch in verbotene Frevel.

Horaz

Welcher Raum in der Welt ist nicht schon voll von unserem Mühen?

Vergil

Wer nicht den Mut hat, "Nein" zu sagen, dessen "Ja" ist ohne jeden Wert.

Kurt Schumacher

Die Weisen aus dem alten Rom und Oliver Vornbäumen liefern die Beiträge für den Monat Juli.


Juni 2001

Der Geizhals tut niemandem etwas Gutes, aber er behandelt sich selbst am schlechtesten.

Publius Syrus

Guter Ruf ist für den Menschen sicherer als das Geld.

Publius Syrus

Darin liegt meiner Meinung nach die höchste Anerkennung, die man der Weisheit spenden kann: daß sie unabhängig ist und sich in der Beurteilung dessen, worin das gute und das schlechte Leben besteht, von äußerlichen Dingen nicht beeinflussen läßt.

Cicero

Recht ist es, vom Feind zu lernen.

Ovid

Jefri is always right. If Jefri is wrong please refer to point number one.

Jefri Islam

Das beste Modell für eine Katze ist eine Katze, möglichst dieselbe Katze.

Norbert Wiener, Kybernetiker

Die Juni-Beiträge wurden von Christoph Mayer und Marshall Mathers beigesteuert. Die alten Römer komplettieren die Sammlung.


Mai 2001

Begierde denkt nur, was sie will, nicht was sie soll.

Publius Syrus

Steter Tropfen höhlt den Stein.

Ovid

Ich halte es wie Christian Morgenstern: daß Lachen eine Pforte ist, durch die viel Gutes in den Menschen hineinhuschen kann!

Hermann Gmeiner

Gutes tun ist leicht, wenn viele helfen!

Hermann Gmeiner

If I have seen further, it is by standing on the shoulders of giants.

Isaac Newton

Was wir wissen, ist ein Tropfen, was wir nicht wissen - ein Ozean.

Isaac Newton

Im Monat Mai gibt es eine bunte Mischung: Die berühmte Beurteilung unseres Wissensstandes durch Isaac Newton wurde mir von Dirk Schwartz zugeschickt. Der kaum weniger bekannte englische Ausspruch stand in der Frühlingsausgabe von Chemistry. Der Hermann-Gmeiner-Fonds Deutschland e. V. baut auf den angeführten Grundprinzipien von Hermann Gmeiner, dem Vater der SOS-Kinderdorf-Idee, auf. Und die alten Römer runden das Programm ab.


April 2001

Wahre Freude ist eine ernste Sache.

Seneca

Mit Überlegung wirst du eher siegen als im blindwütigen Zorn.

Publius Syrus

Nichts ist zu schwer für den, der liebt.

Cicero

Doppelt siegt, wer sich als Sieger selbst besiegt.

Publius Syrus

Einen Fehler vermeidet der Tor - und rennt in den nächsten.

Lat. Sprichwort

Timing is money.

André Kostolany

Die Weisheiten der alten Römer dominieren den Monat April. Als wesentlich moderner erweist sich das Lebensmotto von André Kostolany, das sich die MDM Münzhandelsgesellschaft mbH zu eigen gemacht hat.


März 2001

Gut schläft, wer gar nicht merkt, daß er schlecht schläft.

Publius Syrus

Das Herz ist es, das den Redner macht.

Quintilian

Die Gefahren anderer sind Vorsichtigen oft von Nutzen.

Phädrus

Aber alles besiegt die Liebe.

Vergil

Alles, was zu besitzen sich lohnt, lohnt auch, daß man darauf wartet.

Marilyn Monroe

Wenn aus Gastfreundschaft eine Freundschaft wird, hat sie die schönste Frucht getragen.

Karl Peltzer

An der Feststellung von Marilyn Monroe orientiert sich die Geschäftsphilosophie der MDM Münzhandelsgesellschaft mbH. Die Aussage von Karl Peltzer ist zum Motto der Hotelkette Avalon geworden. Und die alten Römer runden die Sprüchesammlung im Monat März ab.


Februar 2001

Nicht aus jedem Klotz läßt sich ein Merkur schnitzen.

Lat. Sprichwort

Nichts ist so leicht, daß es nicht schwer wird, wenn du es wider Willen tust.

Terenz

Der Erfolg ist der Lehrmeister der Dummen.

Livius

Das Alter selbst ist eine Krankheit.

Terenz

Laß, von Gefahr umdrängt, dich unerschrocken und standhaft sehn; doch bei zu gutem Wind versäume nicht, die aufgeblähten Segel aus kluger Vorsicht einzuziehn!

Horaz

Der Mensch kommt durch nichts den Göttern näher als dadurch, daß er andern Gutes tut.

Cicero

Auch im Februar 2001 bleiben wir im alten Rom.


Januar 2001

Alles wechselt, nichts vergeht.

Ovid

Ist es doch eine allgemein menschliche Schwäche, sich von unsicheren und unbekannten Dingen allzusehr in Hoffnung wiegen und in Schrecken setzen zu lassen.

Cäsar

Ich muß dem Geist einfach den Vorrang lassen. Aber trotzdem ist es der Wille zur Tat, der den Geist aus seiner Lethargie aufrüttelt. Dieser Wille, sage ich, ist überall entscheidend. Ihn müssen wir besonders pflegen, ihn immer einsetzen. Es gibt nichts, was er nicht erreichte.

Cicero

Nichts wird gesagt, was nicht schon früher gesagt worden ist.

Terenz

Wenn die Kräfte auch fehlen, der Wille ist dennoch zu loben.

Ovid

Wenn der Ehrgeiz an sich auch ein Laster ist, so ist er oft auch die Ursache von Tugenden.

Quintilian

Ich wünsche allen Lesern dieser Rubrik ein glückliches und erfolgreiches Jahr 2001 und damit einen guten Start in das neue Jahrtausend!


Dezember 2000

"Antibioidiotikum" oder "Um zur Quelle zu gelangen muß man gegen den Strom schwimmen."

Stanislaus Lec

Alles was ich heute tue, ist wichtig, gebe ich doch einen ganzen Tag meines Lebens dafür.

Autor unbekannt

Where words are rarely sowed, they've weight.

William Shakespeare

When you want to make a complex system that works you must start with a simple system that works.

Mr. Kelly

Die Dezember-Beiträge wurden von Ernst Hauer, Eric, Martin Uwe Thormann und Silvio Gerlach beigesteuert.


November 2000

In der Mitte der Schwierigkeit liegen Möglichkeiten.

Albert Einstein (1879-1955)

Wissenschaft ist eine Sammlung erfolgreicher Rezepte.

Paul Valery (1871-1945)

Das Schönste, was wir erfahren können, ist das Mysteriöse. Es ist der Quell aller wahren Kunst und Wissenschaft.

Albert Einstein (1879-1955)

It is the business of the future to be dangerous; and it is among the merits of science that it equips the future for its duties.

Alfred North Whitehead

Wenn wir wüssten, was wir tun, würden wir es nicht Forschung nennen, oder?

Albert Einstein (1879-1955)

Ein kluger Mann widerspricht seiner Frau nicht, das tut sie von selbst.

Humphrey Bogart

Die ersten fünf Aussagen sind den "Chemie Software News" der Firma Adept Scientific entnommen. Das unterste Zitat wurde mir von Andreas Wagner zugeschickt, der offenbar voll hinter dieser Aussage steht!


Oktober 2000

Wahre Seelengröße, die auch weise ist, sieht das sittliche Gut in Taten, nicht in äußerer Berühmtheit, und sie zieht es vor, angesehen zu sein und nicht zu scheinen.

Cicero

Gott ist es, der das Tiefste ins Höchste zu verwandeln vermag, der den Stolzen erniedrigt und das, was im Dunkeln ist, Licht werden läßt.

Horaz

Der Bauch ist ein Meister aller Künste.

Perius Flaccus

Am meisten bewundern wir den, der sich durch Geld nicht beeinflussen läßt. Von dem Mann, bei dem dies offensichtlich der Fall ist, meinen wir, er sei im Feuer erprobt.

Cicero

Die Jungen leiden weniger durch ihre Fehler als durch die Vorsicht der Alten.

Tertullian

Die Weisheiten der alten Römer prägen auch den Monat Oktober.


September 2000

Willst du den Frieden, so halte dich kriegsbereit.

Vegetius Renatus

Beim Lehren lernen wir.

Lat. Sprichwort

Die Ratschläge der Alten geben Licht ohne Wärme, wie die Wintersonne.

Tertullian

Süß ist die Erinnerung an vergangene Mühen.

Cicero

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!

Erich Kästner

Den letzten Spruch hat Dirk Breer beigesteuert, der Rest stammt aus dem antiken Rom.


August 2000

Zweimal leben heißt mit der Erinnerung leben.

Martial

Der Handel ist die Schule des Betrugs.

Tertullian

Süß ist's, zur rechten Zeit den Narr'n zu spielen.

Horaz

Glück und Glas, wie bald bricht das!

Publius Syrus

Frauen kommen zu sehen und auch, um gesehen zu werden.

Ovid

Das alte Rom ist eine schier unerschöpfliche Quelle bedenkenswerter Weisheiten.


Juli 2000

Du wirst keine Rosen ernten auf dem Feld, wo du Unkraut sätest.

Gandhi

Der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen ist ein Lächeln.

Leonardo da Vinci

Das Leben ist weniger Entweder-Oder, sondern vielmehr Sowohl-Als-Auch.

Autor unbekannt

Sprüche, wenn verstanden, können viel bewegen. Taten können viel bewegen - manchmal sogar mehr. Ein verstandener Spruch in die Tat umgesetzt ist meist besser als ein alleinstehender Spruch oder eine alleinstehende Tat.

Autor unbekannt

Du suchst das Glück, doch spürst du nichts von der Güte dieses Augenblicks.

Matthias Mieder

Die Juli-Beiträge stammen vom webmaster@empix.de, von Jan-Henrich Florin und von einer geheimnisvollen Ravequeen. Vielen Dank!


Juni 2000

Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich das Herz zum Herzen findet.

Friedrich Schiller, Dichter

Drum binde sich, wer nicht ewig prüfen will.

Gerd Uhlenbruck, Biologe

Heirate oder heirate nicht - du wirst es in jedem Fall bereuen.

Sokrates

Die Ehe ist dann wirklich gut, wenn man tagsüber vergißt, daß man verliebt und nachts, daß man verheiratet ist.

Honoré de Balzac

Liebe hat nichts mit Bekommen zu tun, sondern damit, was man selbst geben will: nämlich alles.

Katharine Hepburn

Am 27. Mai 2000 hat mein Cousin Ralph seine Katharina geheiratet. Grund genug, das Hochzeitsblatt, die unentbehrliche Zeitung für Liebe, Heirat, Ehe und Partnerschaft, herauszugeben, dem auch die oben stehenden Zitate entnommen sind.


Mai 2000

Sei nur getrost: Nach trüben Tagen und widerwärtigen Nächten eilet des sanfteren Glücks frohere Stunde herbei.

Properz

Ein Mann von starkem Geist und richtiger Selbsteinschätzung rächt sich nicht für Beleidigungen, denn sie bedeuten ihm nichts.

Seneca

Mein Gewissen ist mir wichtiger als alles Gerede der Leute.

Cicero

Wieviel Muscheln am Strand, soviel Leiden bereitet die Liebe.

Ovid

Jeder Tag mag so gestaltet werden, als ob er die Reihe der Tage beende und das Leben restlos erfülle. Wenn Gott uns dazu noch das Morgen gibt, so wollen wir es frohen Herzens annehmen.

Seneca

Der Mai ist ausschließlich den Weisheiten der alten Römer gewidmet.


April 2000

Der beste Hafen für einen Reumütigen ist der Wandel seiner Gesinnung.

Cicero

Wer, wenn den Kuß er geraubt, sich nicht auch noch weitres dazunimmt, der hat gewiß nicht verdient die Gunst, die ihm wurde zuteil.

Ovid

Die Lust steht an einem Abgrund: Sie verwandelt sich in Schmerz, wenn man nicht Maß hält.

Seneca

Das Glück ist der Begleiter des Tüchtigen.

Lat. Sprichwort

When the world is dark enough you can see the stars.

Hannah Blumenhein, geb. Meler

Die Überlegungen der alten Römer werden durch eine vieldeutige englische Aussage ergänzt, die mir Hannah Blumenhein zukommen ließ.


März 2000

Durch Liebe, Sitte, Wort und Gegenstand schließt sich der Freundschaft festes Band.

Lat. Sprichwort

Dem Neide wirst du entgehen, wenn du verstehst, dich im stillen zu freuen.

Seneca

Verlieren kann die Ehre nur, wer eine hat.

Publius Syrus

Allein besitzen zu wollen ist äußerster Wahnsinn.

Cicero

Wenn man sich tief in seinem Herzen etwas wünscht, hilft einem das ganze Universum mit all seiner positiven Energie dies zu verwirklichen.

Paulo Coelho

Neben den Weisheiten der alten Römer ist in diesem Monat auch ein Spruch aus dem Buch "Der Alchimist" von Paulo Coelho zu finden. Iris Dombrowski empfiehlt ihn allen, die sich auf der Suche befinden, sich selbst zu entdecken.


Februar 2000

Wer tugendhaft lebt, wird geehrt, aber er wird nicht beneidet.

Aus Persien

Phantasie ist wichtiger als Wissen.

Albert Einstein

Trennung läßt matte Leidenschaften verkümmern und starke wachsen.

La Rochefoucauld, franz. Schriftsteller

Lieben, ohne geliebt zu werden, ist wie antworten, ohne gefragt zu werden.

Aus Katalonien

Das Wesen der Liebe ist, miteinander lachen zu können.

Françoise Sagan

Sämtliche Beiträge dieses Monats stammen von Brigitte Kendza. Herzlichen Dank!


Januar 2000

Wenn deine Angst jemandes Schmerz berührt, wird daraus Bedauern; wenn deine Liebe jemandes Schmerz berührt, wird daraus Mitgefühl.

Autor unbekannt

Im Leben muß man sich immer nach anderen richten - im Tod nicht.

Seneca

Die Welt will betrogen sein, drum sei sie betrogen.

Lat. Sprichwort

Anja Schröder erhielt den obigen Spruch als Rat auf ihre Frage, wie sie sich gegenüber einer sehr guten, aber leider schwerkranken Freundin verhalten könnte. Vielen Dank für diesen Beitrag!


Dezember 1999

Wenn ihr die Strafe verdient, nehmt sie auch gleichmütig an.

Ovid

Ich bin ein Mensch - nichts Menschliches ist mir fremd.

Terenz

Wenn zwei dasselbe tun, so ist es nicht dasselbe.

Terenz


November 1999

Man soll nicht so sehr auf seine Pläne bauen, denn das Schicksal hat seine eigenen Ideen.

Petronius

Das Ende krönt das Werk.

Ovid

Der geldlose Wanderer kann im Angesicht des Räubers singen.

Juvenal


Oktober 1999

Immer drängen wir uns zum Verbotenen und begehren das Verweigerte.

Ovid

Wenn du besonders ärgerlich und wütend bist, erinnere dich, daß das menschliche Leben nur einen Augenblick währt.

Mark Aurel

Nicht um zu leben, erwirbt so mancher sein reiches Vermögen, sondern geblendet vom Geiz, lebt für den Reichtum er nur.

Juvenal


September 1999

The test of literature is, I suppose, whether we ourselves live more intensely for the reading of it.

Elizabeth Drew

When you sell a man a book, you don't sell him 12 ounces of paper and ink and glue - you sell him a whole new life.

Christopher Morley

When I get a little money I buy books; and if any is left I buy food and clothes.

Erasmus

Diese Aussagen sind auf den Lesezeichen zu finden, die der populäre Online-Buchhändler amazon.com als Werbematerial verwendet.


August 1999

Die Zukunft - das ist die Zeit, in der Du bereust, daß Du das, was Du heute tun kannst, nicht getan hast.

Amerikanisches Sprichwort

Wer A sagt, muß nicht auch B sagen. Er kann auch erkennen, daß A falsch war.

Bertolt Brecht

Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand - jeder meint, er habe genug davon.

Autor unbekannt

Anja Först und Jendrik Thies haben sich im August an meinen Spruchweisheiten beteiligt. Uta Deichmann wüßte gerne, von wem der letztgenannte Ausspruch stammt, und ist für jeden Hinweis dankbar.


Juli 1999

Wenn wir alle fehlerfrei wären, würde es uns nicht so viel Vergnügen bereiten, sie an anderen festzustellen.

Horaz

Erwarte nicht von Fremden, daß sie das für dich tun, was du selbst tun kannst.

Ennius

Die beste Art der Rache ist nicht, Gleiches mit Gleichem zu vergelten.

Mark Aurel


Juni 1999

Für den menschlichen Geist gibt es nichts Erfreulicheres als das Licht der Wahrheit.

Cicero

Wer der Erben wegen sich sorgt und sich selber nichts gönnt, der ist schon beinah verrückt.

Horaz

Versuche herauszufinden, inwieweit es dir gelingt, wie ein guter Mensch zu leben. Wie ein Mensch, der zufrieden ist mit dem, was ihm von allem Vorhandenen zugeteilt wird. Der zufrieden ist, wenn er gerecht handelt und innerlich glücklich ist.

Seneca


Mai 1999

Die Gewohnheit ist gleichsam eine zweite Natur.

Cicero

An vielem Lachen erkennt man den Narren.

Lat. Sprichwort

Wenn du klug bist, so mische eines mit dem anderen: hoffe nicht ohne Zweifel und zweifle nicht ohne Hoffnung.

Seneca


April 1999

Glücklich, wer das, was er liebt, auch wagt mit Mut zu beschützen.

Ovid

Man muß das Eisen schmieden, solange es heiß ist.

Terenz

Überall herrscht der Zufall. Laß deine Angel nur hängen. Wo du's am wenigsten glaubst, sitzt im Strudel der Fisch.

Ovid


März 1999

Marx sagt, die Revolutionen sind die Lokomotive der Weltgeschichte. Aber vielleicht ist dem gänzlich anders. Vielleicht sind die Revolutionen der Griff des in diesem Zug reisenden Menschengeschlechtes nach der Notbremse.

Walter Benjamin

Die Wahrheit ist eben keine langstielige Rose, meine Damen.

Helga Maria Schneider
Aus Helge Schneiders neuem Buch "Eiersalat. Eine Frau geht seinen Weg" von 1999.

Markus Euskirchen und Karl-Heinz Stammen haben sich diesen Monat an meinen Spruchweisheiten beteiligt.


Februar 1999

Eine alte Erfahrung: Wichtigtuer tun nichts Wichtiges.

Gert Voss
Schauspieler

Wir wissen immer nur, was nicht geht, anstatt zu sagen, wir wissen noch nicht, ob es geht.

Gerhard Schröder

Lebenskunst ist nicht zuletzt die Fähigkeit, auf etwas Notwendiges zu verzichten, um sich etwas Überflüssiges zu leisten!

Ralph Boller
Schweizer Autor

Wenn es der Wahrheit dient, lüge ich!

Christian Boltanski
Korsischer Künstler

Mein Dank gilt Nicoletta, die gleich vier Sprüche zu dieser Rubrik beigesteuert hat.


Januar 1999

In blindem Gram ließ ich die Tage vorbeigehen, und nun verebbt zugleich mit dem Jahr mein eigenes Leben.

Mura Saki (978-1025)
Hofdame der japanischen Kaiserin, in "Die Geschichte vom Prinzen Genji", die als erster Roman der Weltgeschichte gilt

Gott ordnet alles gerecht und offenbart in Gerechtigkeit die verschiedenen Gaben des Heiligen Geistes; er bestärkt die Gläubigen in den guten Werken, damit sie vom Teufel nicht überwunden werden können.

Hildegard von Bingen (1098-1179)

Daß Gott ist, kann auf fünf Wegen bewiesen werden.

Thomas von Aquin (1224-1274)

Land in Sicht.

Christoph Columbus (1451-1506)

Ein Fürst braucht nur zu siegen und seine Herrschaft zu behaupten, so werden die Mittel dazu stets für ehrenvoll gelten und von jedem gepriesen werden.

Niccolò Machiavelli (1469-1527)

Und da mein Gewissen in den Worten Gottes gefangen ist, kann und will ich nichts widerrufen, weil es gefährlich und unmöglich ist, etwas gegen das Gewissen zu tun. Gott helfe mir.

Martin Luther (1483-1546)

Ich denke, also bin ich.

René Descartes (1596-1650)

Kein steinern Bollwerk kann der Liebe wehren; Und Liebe wagt, was irgend Liebe kann.

William Shakespeare (1564-1616)

Und sie bewegt sich doch.

Galileo Galilei (1564-1642)

Der Staat bin ich.

Ludwig XIV. (1638-1715)

Ich bin der erste Diener meines Staates.

Friedrich II. (1712-1786)

Der Mensch wird frei geboren, und überall ist er in Ketten.

Jean-Jacques Rousseau (1712-1778)

Der kategorische Imperativ ist also nur ein einziger, und zwar dieser: handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, daß sie ein allgemeines Gesetz werde.

Immanuel Kant (1724-1804)

Kein Mensch muß müssen.

Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781)

Vor Ihro Kayserliche Majestät, hab ich, wie immer schuldigen Respect. Er aber, sags ihm, er kann mich im Arsch lecken.

Götz von Berlichingen bei Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

Wir halten diese Wahrheiten für offenbar und keines weiteren Beweises bedürftig: Daß alle Menschen gleich sind von Geburt, daß sie von ihrem Schöpfer mit gewissen, unveräußerlichen Rechten ausgestattet sind, daß zu diesen Leben, Freiheit und das Streben nach Glück gehören - daß, um diese Rechte zu sichern, Regierungen unter den Menschen eingerichtet sind, welche ihre rechtmäßige Gewalt von der Zustimmung der Regierten herleiten.

Amerikanische Unabhängigkeitserklärung (1776)

Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit.

Devise der Französischen Revolution (1789)

Die Erfahrung zeigt, daß der gefährlichste Augenblick für eine Regierung der ist, in dem sie sich zu reformieren beginnt.

Alexis Clérel de Tocqueville (1805-1859)

Die Säugetiere haben die Dinosaurier verdrängt, weil sie schneller, kleiner und aggressiver waren.

Charles Darwin (1809-1882)

Die Proletarier haben nichts zu verlieren als ihre Ketten. Sie haben eine Welt zu gewinnen. Proletarier aller Länder, vereinigt euch!

Karl Marx (1818-1883)

Japan hat keine Zeit, auf die Entfaltung seiner Nachbarländer und folglich auf die gemeinsame Entwicklung Asiens zu warten. Wir müssen uns vielmehr den zivilisierten Ländern des Westens anschließen und mit den anderen asiatischen Ländern genauso verfahren wie der Westen.

Fukuzawa Yukichi (1835-1901)

Letztlich besteht der Mensch nicht nur aus Körper und Seele, also aus zwei Teilen: er besteht aus drei Teilen, Körper, Geist und Charakter; die Charakterformung geschieht nicht durch den Geist: sie geschieht vor allen Dingen mit Hilfe des Körpers.

Pierre de Coubertin (1863-1937)

E=mc2

Albert Einstein (1879-1955)

Ich aber beschloß, Politiker zu werden.

Adolf Hitler (1889-1945)

Wollt ihr den totalen Krieg?

Joseph Goebbels (1897-1945)

Ziel nach Sicht mit guten Ergebnissen bombardiert.

Paul W. Tibbets (geb. 1916)
US-Pilot, nach dem Atombombenabwurf auf Hiroshima

Ein eiserner Vorhang ist über dem Kontinent heruntergegangen.

Winston Churchill (1874-1965)

Der Ball ist rund.

Sepp Herberger (1897-1977)

Ein kleiner Schritt für einen Menschen, ein großer Schritt für die Menschheit.

Neil Armstrong (geb. 1930)

Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.

Michail Gorbatschow (geb. 1931)

I can't get no satisfaction.

Mick Jagger (geb. 1943)

In jeder Finsternis strahlt ein Stern!

Unbekannter Autor

Die Worte des Jahrtausends stammen aus der Wochenzeitung "DIE ZEIT" (Nr. 1, 30. Dezember 1998, 53. Jahrgang). Für den letzten Beitrag bedanke ich mich bei Matthias Elhardt, der darin einen Leitsatz sieht, mit dem man durch das Chemiestudium kommt.

Allen Lesern dieser Rubrik wünsche ich ein glückliches und erfolgreiches Jahr 1999 als gelungene Vorbereitung auf die bevorstehende Jahrtausendwende!


Dezember 1998

Ein großer Mensch ist derjenige, der sein Kinderherz nicht verliert.

James Legge

Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel.

Johann Wolfgang von Goethe

Jedes Kind bringt die Botschaft, daß Gott die Lust am Menschen noch nicht verloren hat.

Rabindranath Tagore

Ein Kind ist ein Buch, aus dem wir lesen und in das wir schreiben können.

Peter Rosegger

Mit einer Kindheit voll Liebe kannst du ein ganzes Leben lang aushalten.

Jean Paul

Wir können die Kinder nicht nach unserem Sinn formen; so wie Gott sie uns gab, muß man sie haben und lieben.

Johann Wolfgang von Goethe

Verlieren ist wie gewinnen. Nur umgekehrt.

Marc-Kevin Göllner

Entgegenkommen ist keine Einbahnstraße!

Ein (unbekannter) Dozent der Uni-GH-Duisburg

Die Geburt meiner Nichte Hannah am 01. Oktober und ihre Taufe am 21. November zählten zu den wenigen erfreulichen Höhepunkten in einem ansonsten tristen und enttäuschenden Jahr 1998. Darum habe ich im Monat Dezember einige Sinnsprüche für Kinder und Eltern ausgewählt. Für die beiden letzten Beiträge bedanke ich mich bei Frank Langenfeld und Karl-Heinz Stammen.


November 1998

Jede Roheit hat ihren Ursprung in einer Schwäche.

Seneca

Ein Lügner muß über ein gutes Gedächtnis verfügen.

Quintilian

Wer mit dem Schlechten sich vergleicht, muß seinen Ruf verlieren.

Phädrus

Allein zu sein und ohne Freunde bedeutet, ein Leben voller Gefahr und Angst zu führen. So drängt uns schon die Vernunft dazu, Freunde zu suchen. Erst solche geben dem Menschen Halt und die Hoffnung auf Freude.

Cicero

Wem man schmeichelt, den verachtet man meistens, und vor wem man kriecht, den möchte man gerne stürzen.

Mark Aurel

Blick in dein Innerstes. Darinnen ist eine Quelle des Guten, die niemals zu sprudeln aufhört, wenn auch du nicht aufhörst nachzugraben.

Seneca

Kleider machen Leute.

Quintilian

Man kann noch so dumm sein, man muß sich nur zu helfen wissen.

Dorothea Dürkop

Nach dem Ausflug in die Welt des Fußballs sollen nun wieder einmal die weisen Römer das Wort haben. Bei der letzten Feststellung handelt es sich um den Lieblingsspruch der Oma von Charlotte Langer, die mir allerdings unnötigerweise Ihre eMail-Adresse vorenthalten hat.


Oktober 1998

Wir werden nur noch Einzelgespräche führen, damit sich keiner verletzt.

Frank Pagelsdorf

Man hetzt die Leute auf mit Tatsachen, die nicht der Wahrheit entsprechen.

Toni Polster

Wenn der Ball am Torwart vorbei geht, ist es meist ein Tor.

Mario Basler

Eigentlich bin ich ein Supertyp. Aber ich kann wohl auch ein richtiger Arsch sein.

Mario Basler

Was der Rudi Bommer heute mit seinen 800 Jahren geleistet hat, war schon phänomenal.

Dragoslav Stepanovic

Zuerst hatten wir kein Glück, und dann kam auch noch Pech dazu.

Uwe Wegmann

Da muß dann auch mal einer die Hand ins Heft nehmen.

Thomas Helmer

Erfahrung ist wie eine Laterne, die Dir am Rücken hängt: Sie beleuchtet nur den Teil des Weges, den Du schon gegangen bist.

Konfuzius

Den erneuten Neuaufbau der deutschen Fußballnationalmannschaft unter Erich Ribbeck und Uli Stielike lasse ich unkommentiert und schließe den Block mit den Weisheiten unserer Fußballgrößen in diesem Monat ab. Das Gleichnis von Konfuzius wurde mir von Andreas Roduch zugeschickt.


September 1998

Es ist ein Sehnenabriß am Schambeinknochen. Hört sich lustig an, ist aber trotzdem beim Fußball passiert.

Thomas Strunz

Wenn man ein 0:2 kassiert, dann ist ein 1:1 nicht mehr möglich.

Aleksander Ristic

Wir wollten in Bremen kein Gegentor kassieren. Das hat auch bis zum Gegentor ganz gut geklappt.

Thomas Häßler

Ich hatte vom Feeling her ein gutes Gefühl.

Andreas Möller

Mailand oder Madrid - Hauptsache Italien!

Andreas Möller

Zwei Chancen, ein Tor - das nenne ich hundertprozentige Chancenauswertung.

Roland Wohlfahrt

Zur moralischen Unterstützung des Neuaufbaus der deutschen Fußballnationalmannschaft, der in diesem Monat auf Malta eingeleitet worden ist, wird die Sammlung geistreicher Fußballer-Zitate fortgesetzt.


August 1998

Wir spielen hinten Mann gegen Mann, und ich spiel gegen den Mann.

Olaf Thon

Der Jürgen Klinsmann und ich sind schon ein tolles Trio, ... äh Quartett.

Fritz Walter

Kompliment an meine Mannschaft und meinen Dank an die Mediziner. Sie haben Unmenschliches geleistet.

Berti Vogts

Die Breite an der Spitze ist dichter geworden.

Berti Vogts

Ich glaube, daß der Tabellenerste jederzeit den Spitzenreiter schlagen kann.

Berti Vogts

Wir waren bereits klinisch tot.

Ulf Kirsten

Die Fußball-Weltmeisterschaft ist vorbei, und die deutsche Nation hatte ausreichend Zeit, offen gelegte Wunden zu lecken. Da aber der Start der Fußball-Bundesliga schon wieder vor der Tür steht, wird auch der August den "fußballerischen" Weisheiten gewidmet.


Juli 1998

Viele können nicht unterscheiden zwischen Viererkette und Fahrradkette.

Karl-Heinz Rummenigge

Das wird doch alles von den Medien hochsterilisiert!

Bruno Labbadia

Wir dürfen jetzt nur nicht den Sand in den Kopf stecken.

Lothar Matthäus

Für uns war die Trainerfrage nie eine Trainerfrage.

Roland Schmider

Das nächste Spiel ist immer das nächste.

Matthias Sammer

Ich habe ihn ausgewechselt, weil ich einen anderen Spieler einwechseln wollte. Da mußte ich einen auswechseln.

Ewald Lienen

Im Zuge der heißen Endphase der Fußball-Weltmeisterschaft in Frankreich ist es sicherlich angebracht, einige "fußballerische" Stilblüten wiederzugeben.


Juni 1998

Ein Mathematiker ist eine Maschine, die Kaffee in Theoreme verwandelt.

Paul Erdös
Mathematiker, 1913-1996

Es ist nicht gewiß, daß alles ungewiß sei.

Blaise Pascal
Mathematiker und Philosoph, 1623-1662

Aristoteles beharrte darauf, daß Frauen weniger Zähne hätten als Männer.
Obwohl er zweimal verheiratet war, kam er nie auf den Gedanken, seine Behauptung anhand einer Untersuchung der Münder seiner Frauen zu überprüfen.

Bertrand Russell
Mathematiker und Philosoph, 1872-1970

Suche das Einfache und mißtraue ihm.

Alfred North Whitehead
Logiker und Philosoph, 1861-1947

Wissen hält nicht länger als Fisch.

Derselbe

Die Theoreme aus dem Kaffeesatz stammen aus der Wochenzeitung "DIE ZEIT" (Nr. 2, 02. Januar 1998, 53. Jahrgang) und sind nun komplett.


Mai 1998

Ich muß Politik und Krieg studieren, damit meine Söhne die Freiheit haben, Mathematik und Philosophie zu studieren.
Meine Söhne sollten Mathematik und Philosophie studieren, außerdem Geographie, Naturgeschichte, Schiffbau, Navigation, Handel und Landwirtschaft, damit sie ihren Kindern das Recht geben, Malerei, Poesie, Musik, Architektur, Dekoration und Porzellan zu studieren.

John Adams
Mathematiker, 1735-1826

"Offensichtlich" ist das gefährlichste Wort in der Mathematik.

Eric Temple Bell
Mathematiker, 1883-1960

Ein Huhn ist die Methode eines Eis, ein neues Ei zu erzeugen.

Samuel Butler
Schriftsteller, 1612-1680

Wer die Weisheit sucht, ist ein weiser Mann; wer glaubt, sie gefunden zu haben, ist ein Narr.

Seneca

Lerne klagen ohne zu leiden!

Unbekannter Autor

Die Theoreme aus dem Kaffeesatz stammen aus der Wochenzeitung "DIE ZEIT" (Nr. 2, 02. Januar 1998, 53. Jahrgang) und stellen die Fortsetzung der im Februar 1998 angeführten Aussagen dar. Die letzten beiden Weisheiten wurden mir von Nina Labitzke und Jörg Falkenberg zugeschickt.


April 1998

Lernen ist wie Schwimmen gegen den Strom: Wer aufhört, treibt zurück.

Chinesische Spruchweisheit

Wenn eine Medizin nicht schadet, soll man froh sein und nicht obendrein noch verlangen, daß sie etwas nütze.

Pierre de Beaumarchais

Aus besonderem Anlaß erscheinen diesen Monat nur zwei Sprüche: Die chinesische Spruchweisheit ist meiner Dissertation, die ich am 12. März 1998 eingereicht habe, entnommen. Die für jeden pharmazeutisch Tätigen tröstliche Aussage von Pierre de Beaumarchais setzte den auflockernden Schlußpunkt am Ende meines Vortrags im Rahmen des Promotionskolloquiums, das am 27. März 1998 stattfand. Sie sollte allerdings nicht symbolisch für die Ergebnisse meiner wissenschaftlichen Arbeit gesehen werden.


März 1998

Der Zusammenbruch der Sternenwelten wird sich - wie die Schöpfung - mit grandioser Schönheit vollziehen.

Blaise Pascal

Operative Hektik ersetzt geistige Windstille.

Unbekannter Autor

Es gibt zwei unendliche Dinge, das Universum und die menschliche Dummheit.

Albert Einstein

Was alle angeht, können nur alle lösen. Jeder Versuch eines Einzelnen, für sich zu lösen, was alle angeht, muß scheitern.

Friedrich Dürrenmatt

In diesem Monat wurden mir alle Zitate per Formular zugeschickt. Wer Lust hat, sich an dieser Sprüchesammlung zu beteiligen, den kann ich nur ermuntern. Die vier oben angeführten Aussagen wurden mir von Armin Vollmer, Bernard Baeker, Arndt Nicolaisen und Johannes Müller zugesandt.


Februar 1998

"Wir dachten immer, wenn wir Eins kennen, dann kennen wir auch Zwei, denn Eins und Eins sind Zwei.
Jetzt finden wir heraus, daß wir lernen müssen, was "und" bedeutet."

Sir Arthur Eddington
Astronom, Physiker und Mathematiker, 1882-1944

"In den ersten sechs Monaten, die ich frei machen kann, werde ich es lesen."

Napoleon Bonaparte
zu dem Mathematiker und Astronomen Pierre-Simon Laplace, als dieser ihm seine "Mécanique Céleste" überreichte

"Eine Droge ist eine Substanz, die, wenn man sie einer Ratte injiziert, ein wissenschaftliches Papier erzeugt."

Egerton Davis
zeitgenössischer Pharmakologe

"Die Kernfamilie der Zuñi besteht aus einem Vater, einer Mutter, zwei Kindern und einem Anthropologen."

Gerald M. Weinberg
Informatiker

"Ein Ökonom ist jemand, der mehr vom Geld versteht als die Leute, die es haben."

John Kenneth Galbraith
zeitgenössischer Wirtschaftswissenschaftler

Die Theoreme aus dem Kaffeesatz stammen aus der Wochenzeitung "DIE ZEIT" (Nr. 2, 02. Januar 1998, 53. Jahrgang) und passen hervorragend in den Faschingsmonat Februar.


Januar 1998

"Das ist die schwärzeste Zahl meiner Amtszeit."

Helmut Kohl
Bundeskanzler, zur Rekordarbeitslosenzahl von 4,67 Millionen im Februar

"Die Senkung der Arbeitslosenzahl ist ungleich wichtiger als der Abgang von Kohl."

Oskar Lafontaine
SPD-Vorsitzender

"Durch Deutschland muß ein Ruck gehen."

Roman Herzog
Bundespräsident, in seiner "Berliner Rede"

"Wenn ein Unternehmen 2,5 Milliarden Gewinn macht und 5000 Leute entläßt, ist das eine perverse Wirtschaftsordnung."

Heiner Geißler
Stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, über die "Shareholder-value-Mentalität"

"Bei uns wird kein einmal erkannter Rechtsextremer Ruhe finden."

Volker Rühe
Bundesverteidigungsminister, über Rechtsextremismus in der Bundeswehr

"Gebt den Flüssen ihren Raum."

Helmut Kohl
Bundeskanzler, bei seinem Besuch in den Überschwemmungsgebieten an der Oder

"In der Frage der NATO-Osterweiterung stimmen wir darin überein, daß wir uneinig sind."

Bill Clinton
Amerikanischer Präsident, nach einem Gespräch mit dem russischen Präsidenten Boris Jelzin

"Ich habe das Gefühl, daß damals nicht ein einziger Goldbarren in Europa zirkulierte, in dem nicht mindestens ein Goldzahn aus dem Mund eines jüdischen Opfers steckte."

Avraham Burg
Vorsitzender der israelischen Jewish Agency, zu den Raubgoldgeschäften der Nazis mit neutralen Ländern

"Mit unserer Technik lassen sich auch genetische Kopien von Menschen herstellen."

Ian Wilmut
Schottischer Embryologe und Schöpfer des geklonten Schafes Dolly

"Die Rechtschreibreform ist vollkommen in Ordnung ... wenn man weder lesen noch schreiben kann."

Vicco von Bülow (Loriot)

Die Worte des Jahres 1997 stammen aus der Wochenzeitung "DIE ZEIT" (Nr. 2, 02. Januar 1998, 53. Jahrgang).


Dezember 1997

Liebe die Vernunft. Sie wird dich wappnen gegen die gewaltigsten Feinde.

Seneca

Selig, wem es gelang, der Dinge Grund zu erforschen.

Vergil

Was du dir eingebrockt hast, mußt du auch selber auslöffeln.

Terenz

Streitigkeiten unter Liebenden verstärken nur die Liebe.

Terenz

Die Geschichte der Menschheit ist ein Ozean von Irrtümern, in dem unentdeckt einige wenige Wahrheiten herumtreiben.

C. De Beccaria

Die alten Römer haben uns durch den Herbst begleitet und sollen darum das Jahr auch beschließen. Der letzte Spruch über die Suche im "Ozean der Irrtümer" ist der Dissertation von Reinhard Störiko entnommen.

Allen regelmäßigen Lesern dieser Rubrik, aber natürlich auch den Erstbesuchern möchte ich schon jetzt ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start in das Jahr 1998, das mit dem Abschluß der Promotion auch für mich wieder eine neue Lebensphase einleiten wird, wünschen.


November 1997

Es reicht schon, Menschen, die durch eigene Torheit zu Fall gekommen sind, nicht wieder aufzuhelfen. Ihnen aber noch zuzusetzen, wenn sie am Boden liegen, oder sie im Fallen noch zu stoßen, ist einfach unmenschlich.

Cicero

Doppelt lebt, wer auch Vergangenes genießt.

Martial

Wenn wir alles erforschen, werden wir die Wahrheit manchmal da finden, wo wir sie am wenigsten erwarten.

Quintilian

Wer anderen das ihrige neidet, verdient das seine zu verlieren.

Phädrus

Also was das Feeling betrifft, habe ich ein gutes Gefühl.

Andreas Möller

Auch im November geht es weiter mit den Worten der Lebenserkenntnis großer Denker, Dichter und Staatsmänner der römischen Antike. Andreas Möller war allerdings kein römischer Philosoph, sondern ist ein derzeit recht glückloser Profifußballer bei Borussia Dortmund. Martin Bruderer aus der Schweiz hat dieses rhetorische "Eigentor" beigesteuert.


Oktober 1997

Den Dingen, mit denen du durch das Schicksal verbunden bist, denen passe dich an. Und die Menschen, mit denen dich das Geschick zusammengestellt hat, die schätzen dich lieb, und zwar von Herzen.

Mark Aurel

Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht.

Phädrus

Ein neues Leben zu beginnen ist dir möglich; sieh die Dinge wieder so, wie du sie früher einmal ansahst. Darin liegt nämlich das neue Leben.

Mark Aurel

Niemals bin ich weniger müßig als in meinen Mußestunden und niemals weniger einsam, als wenn ich allein bin.

Cicero

Was das Gesetz nicht verbietet, verbietet der Anstand.

Seneca

Nach dem kurzen Ausflug in das Reich der Liebe im September sollen nun im Oktober wieder die alten Römer das Wort haben. Deren Schatz an Weisheiten ist nahezu unerschöpflich.


September 1997

Liebe ist ein Glas, das zerbricht, wenn man es zu unsicher oder zu fest faßt.

Weisheit aus Rußland

Liebe ist das einzige, das wächst, wenn wir es verschwenden.

Ricarda Huch

Man kann anderen Leuten erklären, warum man seinen Mann geheiratet hat, aber sich selbst kann man das nicht erklären.

George Sand

Das Recht auf Dummheit gehört zur Garantie der freien Entfaltung der Persönlichkeit.

Mark Twain

Es ist der Eindruck, daß unser normales Wachbewußtsein, das rationale Bewußtsein, wie wir es nennen, nur ein besonderer Typ von Bewußtsein ist, während um ihn herum, von ihm durch den dünnsten Schirm getrennt, mögliche Bewußtseinsformen liegen, die ganz andersartig sind. Wir können durchs Leben gehen, ohne etwas von ihrer Existenz zu ahnen; aber man setze sie nur einem entsprechenden Reiz aus, und schlagartig sind sie in ihrer ganzen Vollständigkeit da ... .

William James

Aufgrund der Hochzeit meiner Schwester Stephanie Ende August soll im Monat September die Liebe zu Wort kommen. Die beiden anderen Beiträge stammen von Achim Schmidtmann und Friedhelm Pielage.


August 1997

Denn solange du glücklich, wirst viele Freunde du zählen; wenn sich dein Himmel bewölkt, findest du ganz dich allein.

Ovid

Je mehr man etwas fürchtet, desto leidenschaftlicher tritt man es mit Füßen.

Lukrez

Kraft, die der Weisheit mangelt, stürzt durch eigene Wucht.

Horaz

Was die Menschen wünschen, glauben sie im allgemeinen gern.

Cäsar

It is not impractical to consider seriously changing the rules of the game when the game is clearly killing you.

M. Scott Peck (Zitat zur Atmosphärenchemie und ihren Krisen)

In diesem Monat liegt der Schwerpunkt auf den Weisheiten der alten Römer.


Juli 1997

Sometimes it seems as if self-knowledge brought about the union, sometimes as if the chemical process were the efficient cause.

Carl Gustav Jung

Here's metal more attractive.

Hamlet, III, 2

Ich erkannte bald, daß das Herstellen von Farben eine eigenartige Berufung ist.

Primo Levi

It is a long way from granite to the oyster ... .

Ralph Waldo Emerson

... the physical phenomena which meet us by the way have their forms not less beautiful and scarce less varied than those which move us to admiration among living things.

D'Arcy Wentworth Thompson

Die Zitate dieses Monats stammen erneut aus dem Buch Chemie der Zukunft - Magie oder Design? von Philip Ball (Weinheim, New York, Basel, Cambridge, Tokyo, VCH, 1996). Nähere Angaben finden Sie in der Rubrik Juni 1997.


Juni 1997

Wer nichts als Chemie versteht, versteht auch die nicht recht.

Georg Christoph Lichtenberg

Das Reich, in dem die chemische Synthese ihre kreative Kraft entfaltet, ist grenzenloser als das der Natur.

Marcellin Berthelot

Wie mühsam und schwierig diese Umwandlung auch sein mag, welche Hürden und Hindernisse sich ihrer Vollendung auch in den Weg stellen mögen, so verläuft sie doch nicht gegen die Naturgesetze ... .

Paracelsus

It's a wild dance floor there at the molecular level.

Roald Hoffmann

I miss the old days, when nearly every problem in X-ray crystallography was a puzzle that could be solved only by much thinking.

Linus Pauling

Die Zitate dieses Monats stammen aus dem Buch Chemie der Zukunft - Magie oder Design? von Philip Ball (Weinheim, New York, Basel, Cambridge, Tokyo, VCH, 1996). Die Angewandte Chemie schreibt in der Besprechung dieses Werkes:

Philip Balls Buch wirkt wie eine frische, reinigende Brise und rückt das Bild von der Chemie wieder zurecht. Der Autor beschreibt lebendig und verständlich Ergebnisse der jüngsten chemischen Forschung und läßt dabei keines der großen Themen aus:

Der Leser ist am Ende des Buches überzeugt "Nicht alles ist Chemie, aber ohne Chemie ist alles nichts".


Mai 1997

"Wie deine Erkenntnis ist,
so wird auch dein Handeln sein.
Was du ändern mußt,
ist nicht dein Handeln, sondern deine Sichtweise."
"Was muß ich tun, um die zu ändern?"
"Nichts weiter als verstehen,
daß dein gegenwärtiges Sehen mangelhaft ist."

Anthony de Mello

Als absurd bezeichnen wir, was nicht möglich ist und trotzdem passiert;
was möglich ist, aber nicht passiert, bezeichnen wir als typisch.

Laub

Aller Anfang ist leicht, und die letzten Stufen werden am schwersten und seltensten erstiegen.

Goethe

C'est le succès qui fait les grands hommes.

Der Erfolg macht die Größe eines Menschen aus.

Napoléon

Le cœur d'un homme d'État doit être dans sa tête.

Das Herz eines Staatsmannes muß in seinem Kopf sein.

Napoléon

Die ersten drei Spruchweisheiten stammen aus den Arbeiten von Eva Heitzer, Dr. Marcus Janura und Dr. Walter Reißer. Die Ansichten Napoléons habe ich erneut in Langenscheidts Sprachkalender Französisch '97 gefunden.


April 1997

Ich habe nicht mehr Glück als Sie, aber ich probiere mehr als Sie!

Adolf von Baeyer

Phantasie ist wichtiger als Wissen.

Albert Einstein

Le mieux est l'ennemi du bien.

Voltaire

Es ist keine Schande, nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen.

Sokrates

Alle diese Aussagen sind dem Aufsatz "Die Selbstregeneration von Stereozentren (SRS) - Anwendungen, Grenzen und Preisgabe eines Syntheseprinzips" entnommen, der im Dezemberheft der Angewandten Chemie erschienen ist.
(D. Seebach, A. R. Sting, M. Hoffmann, Angew. Chem. 1996, 108, 2880-2921; Angew. Chem. Int. Ed. Engl. 1996, 35, 2708-2748.)


März 1997

Keine Theorie ist so absurd, daß nicht ein Professor daran glaubt.

Neil Postman

Ein aktueller Beitrag von Michaela Ludwig aus Regensburg.

Revois deux fois pour voir juste,
ne vois qu'une pour voir beau.

Schau zwei Mal, um richtig zu sehen.
Schau nur einmal, um das Schöne zu sehen.

Henri-Frédéric Amiel

Name the greatest of all inventors: It is chance.

Mark Twain

How many and marvellous are the discoveries prepared for us by the spirit of enlightenment, by experiment, the child of error and effort, by genius, the friend of paradox, and by that divine inventor, Chance.

Alexander S. Puschkin

Die beiden Aussagen zum Thema "Zufall in den Naturwissenschaften" sind der Februar-Ausgabe von Chemistry - A European Journal entnommen. Der erste Spruch war wiederum in Langenscheidts Sprachkalender Französisch '97 zu lesen.


Februar 1997

L'approche est toujours plus belle que l'arrivée.

Das Näherkommen ist immer schöner als die Ankunft.

Alain Tournier

Gelehrte sind Menschen, die sich von normalen Sterblichen durch die anerworbene Fähigkeit unterscheiden, sich an weitschweifigen und komplizierten Irrtümern zu ergötzen.

Anatol France

Diese Anmerkung ist der Dissertation von Dr. Jürgen Bügler entnommen, der unseren Arbeitskreis mittlerweile verlassen hat und nun als Postdoc in den Niederlanden weilt. Das erste Zitat habe ich in Langenscheidts Sprachkalender Französisch '97 gefunden.


Januar 1997

Der einzelne ist sicherlich nicht in der Lage, die Erde ins Gleichgewicht zu bringen.
Aber ohne den Beitrag jedes einzelnen Menschen geschieht gar nichts.

Zitat des US-Vizepräsidenten Al Gore.

Wie lange ich lebe, liegt nicht in meiner Macht;
daß ich aber, solange ich lebe, wirklich lebe,
das hängt von mir ab.

Seneca

Wer gegen ein Minimum an Aluminium immun ist, besitzt eine Aluminiumminimumimmunität.

Verfasser unbekannt

Der letzte Beitrag stammt von Alexander Hohn, der offenbar eine Vorliebe für Zungenbrecher hat.


Dezember 1996

Wir müssen selbst die Veränderung sein, die wir in der Welt sehen wollen.

Mahatma Gandhi

Je planmäßiger die Menschen vorgehen, desto wirksamer trifft sie der Zufall.

Friedrich Dürrenmatt

Vorhersagen sind immer schwierig, insbesondere wenn sie die Zukunft betreffen.

Niels Bohr

Weihnachten naht mit Riesenschritten: darum sind im Dezember gleich drei neue Aussagen durchaus angemessen. Allen Besuchern meiner Seiten wünsche ich ein frohes Weihnachtsfest und einen gelungenen Start ins neue Jahr!


November 1996

Die Wissenschaft, richtig verstanden, heilt den Menschen von seinem Stolz; denn sie zeigt ihm seine Grenzen.

Albert Schweitzer

Da sich dieser Spruch leider nur zu oft bewahrheitet, habe ich ihn auch meiner im Januar abgeschlossenen Diplomarbeit vorangestellt.


Vorschlag für die Spruchweisheit des Monats: (*)

Banner der Markus Arndt Personal Homepage. Design by Joseph R. Kennedy, Monarch Consulting Company.
Banner Design by Joseph R. Kennedy, Monarch Consulting Company. Many thanks!

Bitte tun Sie mir den Gefallen und verwenden Sie keine deutschen Sonderzeichen. Ich muß mich sonst auch weiterhin als Kombinationskünstler betätigen.

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Diese Seiten wurden am 07. Januar 2005 aktualisiert.

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